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sich bedrängt fühlen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von agnes, 27. Januar 2008.

  1. agnes

    agnes Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2005
    Beiträge:
    132
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    Habt ihr euch schon mal bedrängt gefühlt?
    Und hat sich schon mal jemand von euch bedrängt gefühlt?

    Ich frage mich, wer genau von beiden hier das Problem hat.

    Mein Freund fühlt sich oft bedrängt von mir.
    Und lange Zeit hatte ich ein ziemlich schlechtes Gewissen deshalb.
    Aber jetzt bemerke ich mehr und mehr, dass er sich schon in den simpelsten Situationen bedrängt fühlt - zb manchmal wenn ich beim heimgehen an ihm vorbeigehe und "tschüss" sage.
    Vorgestern wäre er fast böse gewesen, weil er dachte, die Schokolade die jemand auf seinen Tisch gelegt hat, wäre von mir.
    Nun, mein Freund hat allerdings auch ein Nähe-Distanz-Problem, und Dinge wie diese leider auch oft nicht unter Kontrolle.

    Es ist nur so, dass mich dieses Verhalten zum Nachdenken gebracht hat.

    Eigentlich kann ich daraus nur schließen, dass ER das Problem hat, und nicht ich.

    Und darum - also um meine Beziehung - soll es hier auch gar nicht gehen.

    Jetzt frag ich aber, wie sieht das in den Situationen aus, in denen ICH mich bedrängt fühle?
    Speziell zwei Situationen fallen mir da nämlich konkret ein:

    Ich habe vor einigen Jahren die Beziehung zu einer Freundin - dich ich ca. 4 oder 5 Monate sehr intensiv kannte - abgebrochen, weil sie mich so bedrängt hat.
    Nun, im Grunde genommen hat sie mich 2-3 Mal die Woche gefragt, ob wir uns treffen. Manchmal war sie dann ein wenig beleidigt wenn ich nicht wollte - allerdings hat das erst nach ein paar Absagen von mir begonnen.
    Sie hat dann auch immer seltener gefragt, trotzdem hab ich mich jedes Mal mehr bedrängt gefühlt, solang bis ich schließlich den Kontakt ganz abgebrochen habe.

    Wir haben in diesen paar Monaten sehr intensive und auch sehr, sehr persönliche Gespräche geführt, haben beide viel von unserer Seele offenbart.
    Bis vor kurzem hab ich mich sehr im Recht gefühlt.
    Aber jetzt frag ich mich, ob vielleicht in Wahrheit nicht SIE das Problem hatte, sondern ich? Konnte ich nicht damit umgehen, dass ich soviel von mir gezeigt hatte??

    die zweite Sache ist momentan ein Arbeitskollege, der ganz offensichtlich mehr von mir möchte.
    Es ist zwar eindeutig, dass er mehr will, er sucht den Kontakt, ist über die Maßen hilfsbereit, bemüht sich einfach um mich.
    Und ich fühle mich oft bedrängt und gehe ihm aus dem Weg.

    Im Grunde genommen überschreitet er aber keinerlei Grenzen.
    Er ist höflich und freundlich, klebt aber nicht an mir dran oder so.
    Er hat gemerkt, dass mein Interesse eher kollegial oder freundschafltich ist und zieht sich seither zurück und wartet, bis ich von mir aus den Kontakt suche.
    Es gibt keine Anzüglichkeiten, keine Andeutungen, keinerlei Forderungen, anscheinend nicht mal große Erwartungen, und er akzeptiert jeden (manchmal auch groben) Rückzug von mir.
    Trotzdem fühle ich mich bedrängt.
    Warum eigentlich?

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass ICH hier diejenige mit dem Problem bin.
    Aber was genau ist mein Problem???
     
  2. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Liebe Agnes,

    jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse bzgl. Nähe-Distanz. Deine Freundin, zu der Du nun keinen Kontakt mehr hast, stellt sich unter Freundschaft vor, dass man sich jederzeit miteinander trifft, um zu klönen, oder was auch immer zu tun. Dir ist das zuviel, Du brauchst mehr Freiraum.
    Deinem Freund wird es schon zuviel, wenn Du nur Tschüss sagst oder eine "fremde" Schokolade in seinem Revier liegt. Er braucht noch mehr Freiraum als Du. Ab wann das dann schädlich für die betroffene Person wird, ist fliessend.
    In die andere Richtung genauso. Zuviel Nähe hindert einen Menschen zu sich selbst zu finden.

    Dein Thema ist momentan: Bedrängung! Grenzen überschreiten - von anderen und andere bei Dir.

    Da jeder Mensch andere Bedürfnisse hat, kannst Du nur Deinen eigenen Weg finden, damit umzugehen.

    LG
    Ahorn
     
  3. bebe11

    bebe11 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2007
    Beiträge:
    153
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    liebe agnes,
    ist es nicht so, dass uns andere nur unsere eigenen themen widerspiegeln bzw sie uns 'helfen' situationen zu schaffen, in denen wir mit den themen konfrontiert werden, mit denen wir uns auseinandersetzen sollen? da erübrigt sich dann die frage nach schuld sondern es stellt sich die nach der lektion, die wir zu lernen haben...
    das nähe-distanz-problem kenne ich gut, und zwar von mir genauso wie von freunden/bekannten. ich habe einen guten freund, zu dem ich den kontakt derzeit eingeschränkt habe, weil ich das gefühl habe, dass er mich 'aussaugt'. obwohl er ein lieber mensch ist fühlte ich mich bei einem treffen immer ganz schnell angespannt und ausgelaugt. das hat sicher damit zu tun, dass er sich nicht mit einer rein platonischen freundschaft abfinden will und mich das spüren lässt, aber es hat sagt auch etwas über mich aus, dass ich mir die energie rauben lasse.
    von der anderen seite betrachtet kenne ich die situation, dass ich mich aus freundschaften zurückzog, um eine mögliche verletzung zu vermeiden. daher liegst du mit deiner vermutung, dass du gefühlsmässig zu viel von dir gezeigt hast, vielleicht ganz richtig.
    ich würde daher gar nicht fragen, wer das problem hat, sondern was du daraus lernen kannst.
    viele spannende erkenntnisse dabei und liebe grüsse,
    barbara
    :baden:
     
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