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Sexuellen Missbrauch in der Familie

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von zadorra125, 30. Mai 2007.

  1. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
    Beiträge:
    11.339
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    Hofsgrund
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    hallo ihr lieben

    nach all den threads über das thema sexuellen missbrauch, oder gewalt in der familie bleibt eine frage für mich. Gibt man dieses als opfer bewusst oder unbewusst an die kinder weiter?
    wird man als opfer zum täter?

    ich hoffe ihr könnt mich verstehen.

    liebe grüsse pia
     
  2. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    hallo liebe pia,

    ich glaube ich verstehe wie du das meinst ...

    nun, bei uns war es so, dass sowohl meine großmutter, als auch meine mutter, als auch ich missbraucht wurden. (in der familie ...)

    ich habe dann BEWUSST diesen teufelskreis durchbrochen,
    da ich ahnte und fürchtete,
    dass das auch meine tochter betreffen könnte ....

    habe energetisch daran viel gearbeitet,
    und bin mir nun sicher,
    dass meine kleine davon verschont bleibt ...

    falls dich dich doch missverstanden habe mit deiner frage,
    sag es bitte !!!!

    in liebe
    die lila :liebe1:
     
  3. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
    Beiträge:
    11.339
    Ort:
    Hofsgrund
    hallo lila

    nein hast mich schon richtig verstanden. es bestättigt auch mein denken. aber wie kommt das, dass man über genarationen dieses weiter gibt.

    danke l.g pia
     
  4. shanti

    shanti Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2006
    Beiträge:
    230
    Liebe Pia,

    sehr schwierige Frage.
    Ich denke es kann so sein, dass man vom Opfer zum Täter wird, muss aber nicht. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen. Und die zeigt mir, dass in mir schon ein Potential von Aggression und Wut vorhanden ist. Nur weiß ich ganz gut damit umzugehen. Vorallem versuche ich dieses Vorhanden sein von all den Empfindungen, die diese Vergangenheit zurückgelassen hat, wie eben Wut, Trauer, Ärger, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Angst.....nicht zu verdrängen, oder gar zu verurteilen. In Phasen wo diese Wut und "Gewalt" in mir besonders groß ist, gehe ich zum Sport. Das hilft mir. Oder ich spiele Klavier. Egal was, jedem hilft etwas anderes.
    Ich habe Kinder, habe ihnen bis dato weder physisch noch psychisch Schaden (also nicht mehr, als andere Eltern auch ;-) ) zu gefügt.
    Aber ich weiß, dass viele Opfer auch zum Täter werden, weil sie keinen anderen Weg sehen, als ihre Aggression wiederum mit Schlägen kompensieren.
    Die Frage ist eben, wie es in einem selbst ausschaut. Ist da Hass, oder Selbstmitleid, oder gar Schuldgefühle.......
    Aber naja, wirkliche Antworten auf das alles gibte es wohl nicht.

    Dir alles Gute und Liebe.
    shanti
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
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    Ort:
    Wien
    Liebe Pia,

    kein Mann vergewaltigt eine Frau, die selbstbewußt ist - sie ist kein Opfertyp. (Ausnahmen möglich)

    Zum Opfer werden die, die leicht zu Opfern zu machen sind. Daher glaube ich, dass man unbewußt dieses Opferverhalten und damit die Anziehung von Tätern sehrwohl weitergeben kann.
    Wenn du als Mutter ewig ängstlich und unterwürfig bist, bekommen das deine Kinder und die Umwelt bewußt oder unbewußt mit. Dieses Verhalten ruft Täter auf den Plan, denn das sind die Puzzle-Steine, die gut zusammen passen.

    Ich möchte es mit einer Situation vergleichen, die bestimmt jeder von uns kennt.

    Da gibt es einen Menschen, der nie klar sagt, was er will, immer herumduckst und herumtut und mit seinem Verhalten die Aggression der anderen hervor ruft.
    Mich macht es wahnsinnig, wenn ich jemanden frage: "Magst du was trinken?" und es kommt irgendwie kein klares Ja oder Nein oder Was. Und man muss dauern nachfragen und hinterfragen - es ist sooo öd.

    Da sieht man gut die Täter-Opfer-Rollenverteilung oder besser gesagt Vermischung.

    Klarer oder noch verwirrender?

    @Lila: Ganz tolle Leistung von dir! Hut ab!
     
  6. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

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    naja, *hüstel* da muss ich schon widersprechen,
    ich wurde als 6- jähriges mädchen missbraucht,
    also da kann keine spur von selbstbewusster frau in mir gewesen sein ...

    lg die lila
     
  7. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

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    hi pia,

    naja, ich habe mir das dann mit meiner damaligen kinesiologin energetisch angeschaut (damals konnte ich das noch nicht selbst), und da war ein BAND, ein band, das den missbrauch über generationen verbunden hat.

    laut ausssagen meiner mutter wurde auch ihre eigene großmutter missbraucht, also missbrauch über vier generationen.

    damals sagte die kinesiologin zu mir, dass meine tochter wohl die nächste wäre (das ging nur über die frauenlinie damals) und dann wohl eventuelle töchter meiner tochter.

    ICH hatte es in der hand, das band zu durchtrennen, die linie aufzulösen, die opferhaltung, die angst/demut/panikattacken/leid- haltung ....

    und das tat ich !!!!

    von herzen
    die lila
     
  8. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Sag ich ja. :) KEIN Mann vergewaltigt selbstbewußte Frauen.
     
  9. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    hallo ihr lieben

    ich glaube mit der rollen vergebung ist es gerade um gekehrt.

    der schwache, nicht selbstbewusste mensch, und das starke opfer. er will es bemächtigen.
    aber wie kommt es das man es über genarationen immer wieder findet.

    lg pia
     
  10. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    ich denke um das band zu durchtrennen, muss der missbrauch auch erst einmal ausgesprochen werden.

    vielleicht liegt es an der heimlichkeit?

    liebe grüsse pia
     
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