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Sexismus

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 23. Juni 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    Suffragetten waren bis 1919 mutige Frauen, die um das Wahlrecht für Frauen kämpften.
    "Suffrage" = "wählen"
    Danach wurde der Begriff negativ besetzt und bezeichnet Frauen die übermäßig gegen Männer, gegen die Männlichkeit kämpfen, um ihre eigene Position im Machtkampf der Geschlechter zu verbessern. Suffragetten versuchen ihre Männer zu unterdrücken um selber die Oberhand zu behalten. Der Ansatzpunkt der Suffragetten ist beim kleinen Mann, beim kleinen Kind, beim kleinen Mann welcher so in seinen Bewegungen beeinträchtigt wird, daß er gar nicht zu einem starken Manne sich entwicklen kann.
    Vor allem im Kampf gegen die Eigenarten der männlichen (erwachsenen) Sexualität sind die Sufragetten äußerst groß. Verdacht auf Suffragette entsteht schon bei der Äußerung, Männer wollten nur das Eine, oder wären schwanzgesteuert oder triebgesteuert. Gerade das Triebgesteuertsein und den Gefühlen ausgeliefert sein war ja nun seit Jahrtausenden das Privileg der Frau, jedenfalls aus Sicht der patriarchalen Männer, warum sollte dies plötzlich anders sein?

    Aus esoterischer Sicht ist das Sufragettentum schädlich genauso wie der patriarchale und rabenschwarze Führungsanspruch der Männer. Nur wenn Männer und Frauen im wahrsten Sinne des Wortes um die gegenseitige Gleichberechtigung miteinander kämpfen, nicht gegeneinander, können sie so zu einer Einheit gelangen, einer Zweieinheit, die durch bestehende Entsprechungen gleichzeitig auch zu anderen Einheitsfindungen führt. Jeder Führungsanspruch des einen wie des anderen Geschlechtes ist schädlicher Mißbrauch und widerläuft esoterischer im Menschen angelegter Teleologie. (Zielhaftigkeit)
     
  2. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    gelöscht
     
  3. Astroharry

    Astroharry Guest

    wenn Du deinen Beitrag nun umgekehrt geschrieben hättest, dann hättest Du vermutlich mehr Anklang gefunden.
    Soweit ich sehe, sind die Suffragetten, so wie Du sie beschreibst, das Gegentück zu einem Macho.
    Ist der Begriff Suffragette eigentlich üblich oder ist das Deine Wortschöpfung?

    Aber natürlich gibt es die Machos und die Suffragetten. Beide versuchen das andere Geschlecht, den Partner "klein" zu halten.
    Das sind die üblichen Machtspielchen die in jeder Partnerschaft - mehr oder weniger - vorkommen.

    Es ist für beide Partner schwierig, wenn einer der beiden zu nachgiebig und passiv ist. Es verführt den Anderen Partner das Machtvakuum zu füllen, nämlich den Macho oder die Suffragette zu spielen. Es ist wie eine Wage, wenn die eine Schale nach unten geht, dann muss die Andere nach oben gehen. Sehr oft suchen sich auch die Partner.

    Wenn eine Frau einem Mann permanent die Führung überläßt, wenn sie sich ihm anpasst, ihn bewundert und damit nicht hinterm Berg hält, dann schafft sie einen Raum, den der Mann dann nur als Macho ausfüllen kann. Er muss stark, bestimmend, und Selbstsicher sein, damit er diesen Raum, den ihm die Partnerin überläßt ausfüllen kann.
    Es ist SEHR schwer, als Mann dem zu widerstehen.

    Ebenso ist es - und ich schreibe das jetzt aus der Sicht als Mann - Schwer, wenn eine Frau einen Mann nur krittisiert, ihn fordert und ihm immer wieder zu Verstehen gibt, dass er dies, das und jenes nicht korrekt, wunsch- und Erwartungsgemäß tut, was er ihrer maßgeblichen Meinung zu tun hat. Es ist die bekannte nörglende Ehefrau, die so manchen Mann, der nach einer erfolgreichen Berufskarriere sich nun in seiner Rente neu zu orientieren versucht, aus dem Haus oder gar in den Tod getrieben hat.
    Aber es gibt natürlich auch die Ehefrauen, die sich für einen Mann oft schier zu Tode Arbeiten, während er permanent am Essen oder an der Hygiene im Haushalt herummäkelt.
    Ich kenne beide Extreme aus eigener Erfahrung und aus dem Bekanntenkreis.

    Ich finde Deinen Beitrag gelungen.
    Gruß Willibald
     
  4. Caitlinn

    Caitlinn Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2002
    Beiträge:
    914
    Ort:
    Österreich
    was genau wolltest Du mit der Ausführung über die "Suffraggetten" (die gewalttätigen Frauenrechtlerinnen) aussagen?
    Dass jeglicher Machtanspruch aus esoterischer Sicht schädlich ist?

    Meiner Meinung nach ist aus esoterischer Sicht (also Innensicht/Innenschau) überhaupt nichts "schädlich". Es geht darum, zu verstehen.........die Zusammenhänge zu sehen.
    Eine(r) kann ja nur Machtanspruch erheben, wenn ein(e) andere(r) mitspielt, oder nicht?
    Solange wir um etwas "kämpfen" müssen, ob miteinander oder gegeneinander oder ich mit mir selbst, werden wir den KAMPF nie beenden............
     
    Lotusz gefällt das.
  5. Caitlinn

    Caitlinn Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2002
    Beiträge:
    914
    Ort:
    Österreich
    sag mal, was hast DU denn für Bekannte???? :nono:

    Ist es nicht so, dass sich immer die zusammentun, die voneinander und aneinander viel über sich selbst herausfinden können????
    Und wenn wir soweit sind, dass wir das Bild, das wir uns von unseren Partnern machen, loslassen können und die Partner so sehen können, wie sie wirklich sind, sie so lassen können, wie sie wirklich sind und uns ihnen gegenüber so zeigen, wie wir sind, dann wird's spannend, oder nicht?
     
  6. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
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    Hi Ihr`s,

    Genau aber das ist doch was so zum K.... ist diese elendige Kämpferrei!
    Mir geht das gehörig auf den Senkel.

    Bin ich Solo werde ich ständig herausgefordert weil Frau hat sich ja gefälligst anders zu verhalten als ich es mache....
    Nu inner Beziehung habe ich mich wohl genauso gefälligst zu verhalten wie Mann das erwartet...

    Soll ich etwa nimmer in den Spiegel gucken können mir alles... gefallen lassen...zu "Spuren" wie irgenwer das erwartet?
    Bin ich jeze so ne "Suffragette" weil ich mich nicht unterordne ...mich wehre wenn etwas meine persönliche und damit auch weibl. Empfindung tangiert? Hallo?

    Gruß Ullili
     
  7. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Hallo,
    hat man denn überhaupt Zeit für Esoterik, wenn man in den Machtkampf der Geschlechter einbezogen ist?

    :sleep2:
    Olga
     
  8. whiterabbit

    whiterabbit Guest

    ein teilaspekt:

    was mich auch wundert ist das der begriff emanzipitation in den medien nicht als gleichstellung betrachtet wird, sondern die frauen fast schon heroisch, dominant zeigt.

    die sogenannte girl power, woran die ehemalige musikgruppe "spice girls" mitgeholfen, oder besser gesagt von den medien gepusht wurde, hat eine völlig neue ära der "amazonen" hervorgebracht. (die girls, die sessel und tische umstießen und männer in aggressiver haltung besangen) :rolleyes:

    statt gleichstellung zu suggerieren wird nun das kämpfende mädchen gezeigt. sie ist physisch so stark wie der mann, und kämpft genauso wie ein mann.
    das computerspiel "tomb raider" passte gerade in die zeit als die medien die selbstverwircklichte frau, in form einer kämpferin zeigten, die keinen mann an ihrer seite benötigt.

    wenn ich mir comics ansehe, so kämpft die frau mit fäusten oder waffen wie ein mann. die mädchen auf der straße benehmen sich rüpelhaft. soetwas war ich von früher garnicht gewohnt, das mädchen nun auch spucken, schlagen und aggressionen an den tag legen die ich sonst nur vom männlichen geschlecht kannte. allerdings gab es auch früher rüpelhafte mädchen, doch die zahl dieser hat sich stark gesteigert.

    teilschuld ist bestimmt die mediale suggerierung der emanzipierten "männlichen frau" , die kämpfend und teilweise gefühllos wie rambo ihren weg freischießt.

    in comics für mädchen werden mädchen als hauptfigur benutzt und das männliche geschlecht nimmt eher eine hilfe-suchende stellung ein.
    comics in der mädchen und jungs eine hauptrolle einnehmen sehe ich selten, wenn sie für mädchen konzipiert wurde. von computerspielen ganz zu schweigen.

    emanzipitation heißt für mich gleichstellung der geschlechter im sinne eines friedlichen miteinander, statt das sich die frau dem mann gleichstellt, um einer gefühlsbetonten weltzu schaffen, wird wohl eine aggressive welt geschaffen, in der wiederum unterdrückt wird.

    ich bin für eine gleichstellung im friedlichem - gefühlsbetontem sinne.

    edit:

    bei indianischen völkern waren immer frauen und männer als richter anwesend, falls es einen fall gab der zu schlichten gewesen ist. die frau wurde als gefühlsbetont geschätzt, der mann als rational.

    eine sehr fortgeschrittene kultur... statt zweiheit, zwei-einheit.
     
  9. x__y

    x__y Guest

    hallo caitlinn,

    aber vielleicht lohnt es sich, um das reich gottes zu kämpfen. das reich gottes ist in euch... so steht es in der bibel.

    und was m.e. die esoterische sicht und deren/einen schaden angeht... nun, wenn tatsächlich mit esoterik die innenschau gemeint ist, dann habe ich bisher hier nur sehr wenige angetroffen. zum verständnis: ich bin mit sicherheit kein esoteriker... ;-)

    cu
     
  10. x__y

    x__y Guest

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    hallo,

    wer sich m.e. so über rambo äussert... hat von rambo wirklich keine ahnung ;-)

    cu
     
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