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Seriöse Meditationslehrer-Ausbildung?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von vergnuegt, 8. August 2010.

  1. vergnuegt

    vergnuegt Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2006
    Beiträge:
    327
    Ort:
    im südwesten
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    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einer seriösen Meditationslehrer-Ausbildung. Ich mache seit längerer Zeit Autogenes Training, habe auch den Seminarleiterschein dafür gemacht und bin darüber vor einigen Jahren zur Meditation gekommen.

    Nun möchte ich die Erfahrung auch gerne an andere weitergeben und suche deshalb eine Möglichkeit, eine Meditationslehrer-Ausbildung zu machen

    Im Netz ist mir vor allem das UTA-Institut (Osho) Köln und das IEK Berlin aufgefallen.

    Hat jemand von Euch dort eine Ausbildung gemacht und ist zufrieden damit - bzw: wen könnt ihr empfehlen (bzw. auch abraten:) ). Gibt es für eine Meditationslehrer-Ausbildung auch eine Art "Gütesiegel"?

    Vielen Dank für Eure Hilfe.
     
  2. Acalanatha

    Acalanatha Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2010
    Beiträge:
    8
    Ort:
    Münhen

    Hallo,
    meine Meinung nach gibt es keine Meditations Lehrer Ausbildung.Das würde heissen das der Person der ausbildet beurteilen muss ob man Unterricht im Meditation geben kann.Im Buddhismus sind es meistens die Mönche die viel meditieren die es andern lernen. Sie geben auf Grund Ihre Erfahrung meditations Unterricht. Selbstverständlich sind es nicht nur die Mönche die Meditations Unterricht geben.

    Transcendente Meditation ist nicht ganz genau das Gleiche. Ich würde einfach dafür sorgen selber viel Meditations Erfahrung zu bekommen. Erst mal selber lernen und viel tun und dann es andern lernen.

    Suchen sie in Ihre Gegend eine Buddhistsche Gemeinschaft oder Buddhistischen Tempel. Meistens gibt es dort jemand wobei sie gut Meditieren lernen können.

    Der Punkt das Sie andere Menschen es lernen können wird bestimmt kommn.
    Viel Erfolg.

    Acalanatha

     
  3. raterZ

    raterZ Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2008
    Beiträge:
    584
    ein lehrer wird man durch seine eigene erfahrungen, seine eigenen durchgemachten probleme auf einem bestimmten pfade. das kann man nicht kaufen ;)
     
  4. kashiraja

    kashiraja Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2009
    Beiträge:
    287
    Ort:
    Kreis Eichstätt
    Hallo Vergnügt,

    ich weiß, dass es viele Angebote für Meditatonsleiter/lehrerausbildung gibt, frage mich aber immer, wie das gehen soll, Meditation zu unterrichten. Es gibt natürlich einige Richtlinien, die man beachten sollte. Das meiste spielt sich aber auf gedanklicher Ebene ab. Ein wirkungsvoller Lehrer müsste also Gedanken lesen können. Ein guter Guru kann das, Yogananda erzählt dazu z.B. in seiner Autobiographie einige Episoden mit seinem Guru Sri Yukteswar.

    Obwohl ich schon über 25 Jahre meditiere, fühle ich mich nicht dazu berufen, Meditation zu unterrichten, auch wenn ich jedem Menschen Wünsche, dass er dieses wunderbare Allheilmittel erlernen möge.

    Wenn es dich aber dazu hinzieht, würde ich sagen, dass du relativ Solides bei Yoga-Vidya lernst. Die bieten dazu auch einige Kurse an. Da ist es aber vielleicht sinnvoll, dort erst mal die Yoga-Lehrer-Ausbildung zu machen. Nach meiner Einschätzung kannst du bei Osho-Leuten nur eine Form von Soft-Meditation lernen, aber vielleicht willst du das ja, weil sich das sicher besser vermarkten lässt.

    Wenn dir das Selbststudium liegt, kann ich dir nur raten, dich gründlich mit den Lektionen der Fortgeschrittenen Yoga-Übungen zu befassen. Dort findest du geheimstes Wissen offenbart, gut zusammengestellt und gut aufbereitet. Wenn du dich da rein vertieft hast und sich nach jahrelanger Übung die entsprechenden Erfahrungen eingestellt haben, wirst du dieses Wissen in Retreats und Meditationen an Interessierten weitergeben können.

    LG

     
  5. padma8

    padma8 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2007
    Beiträge:
    204
    Nein, so etwas gibt es nicht und kann es nicht geben.

    Um Meditation zu lehren, solltest du selbst eine spirituelle Verwirklichung haben, wenn du eine solche hast, ergibt sich alles weitere von selbst.

    Meditation ist nicht einfach eine Technik, die man lernen kann und später somit auch lehren kann. Meditation ist eine Methode, um die Natur des eigenen Geistes zu verstehen und zu erfahren. Es gibt Pfade dorthin , wie zum Beispiel den achfachen Pfad des Yoga (lies z. B. die Yogasutras von Patanjali) oder den gleichfalls "edlen achtfachen Pfad" des Buddhismus.

    Man kann bestimmte Teilaspekte dieser Pfade lernen um sie zu lehren, z. B. Hatha-Yoga, aber auch hier dauern seriöse Ausbildungen drei Jahre, mit ein paar Wochenendseminaren geht gar nichts. Bei Hatha Yoga ist es auch leichter prüfbar, was der Schüler kann, der Lehrer braucht ihm ja nur zuzusehen. (Es ist mir bewusst, dass das in Wirklichkeit auch komplizierter ist,
    weil es selber können, heißt noch lange nicht, dass man es lehren kann)


    Ich selbst habe 13 Jahre meditiert, bis meine Lehrer mir erlaubten, zu unterrichten, dann war ich noch weitere sieben Jahre voll berufstätig (vorher sowieso), erst dann habe ich für meinen Unterricht Geld verlangt. Allerdings lehre ich nicht "Meditation", sondern eben einen kompletten Pfad, in meinem Fall den des buddhistischen Tantra.

    Wie man so etwas auf ein paar Wochenendseminaren lernen kann, bleibt ein Rätsel, es ist in Wirklichkeit LEBENSERFAHRUNG die man sich nirgendwo kaufen kann und für die es kein Zertifikat gibt.

    Du willst es gar nicht so anpruchsvoll? Nur ein paar Techniken aus dem spirituellen Supermarkt zusammen klauben, um mit diesen Erkenntnissen ein Einkommen zu erlangen? Weisst du, was alles geschehen kann, wenn jemand wirklich mit ernsthaftem Meditieren beginnt? Hast du soweit den Überblick über die Höhen und Abgründe des menschlichen Geistes - aus eigener Erfahrung?
     
  6. vergnuegt

    vergnuegt Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2006
    Beiträge:
    327
    Ort:
    im südwesten
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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für Eure Antworten. Es ist mir schon klar, dass man das Ganze nicht an ein paar Wochenenden im Schnellkurs lernen kann, so wie man das vielleicht mit Büchführung oder Marketing kann.

    Für mich wäre es interessant, nicht nur eine (oder zwei, drei, ... Techniken, die ich betreibe), sondern alle möglichen Meditationstechniken kennenzulernen und auszuprobieren, ich rechne hier nicht in Tagen oder Wochen ... so dass ich einen Abschluss habe, sondern das ist natürlich ein (lebens-)langer Prozess. Ich selbst komme ursprünglich vom Autogenen Training, von Reiki, ... wobei es mich seit einiger Zeit zur Meditation zieht.

    Für mich ginge es nach einer Ausbildung eher darum, Leute dafür zu begeistern - ich will weder ein Guru sein noch Leute auf was festlegen noch dazu drängen, irgendwas machen zu müssen oder ihnen Versprechungen zu machen (es ist ja schwer genug, Leute dazu zu bringen, Autogenes Training regelmäßig zu machen). Es ist immer eine Einstellungssache, ob ich Dinge ernsthaft betreibe oder nicht. Ich denke, das ist auch erstmal ein Weg, der sich natürlich dann weiter professionalisiert.

    Viele Grüße,

    Stefan
     
  7. kashiraja

    kashiraja Mitglied

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    Hallo vergnügt,
    lass dich nur von deinen Neigungen lenken. Das ist meist das Beste. Aber es gibt heute in Schriftform (z.B. die SRF-Lehrbriefe, Kundalini Tantra von Swami Satyananda Saraswati, zahlreiche Internetseiten, etc.) so viel detaillierte Anleitungen, dass ich nicht weiß, wozu ein Lehrer noch nötig ist, wenn man wirklich meditieren will.

    Du kannst ja mal anfangen, alles durchzuprobieren. Aber irgendwann musst du auch mal was richtig durchziehen. Einige Systeme erfordern ganz einfach, dass du sie für mehrere Jahre ausschließlich betreibst, um sie richtig kennen zu lernen. Für die SRF-Techniken solltest du dir mindestens 3 Jahre Zeit nehmen, ich rate sogar mindestens 7. Für das oben erwähnte Kundalini Tantra sind schätzungsweise zwei Jahre Minimum zu veranschlagen. Auch die Fortgeschrittenen Yoga-Übungen brauchen mehrere Jahre ausschließlicher Beschäftigung, damit sie ihre Wirkung voll entfalten können.

    LG
     
  8. kashiraja

    kashiraja Mitglied

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    Nicht umsonst heißt es am Ende jeder Lektion der Fortgeschirttenen Yoga-Übungen: "Der Guru ist in dir."
     
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