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Seltsame Faszination

Dieses Thema im Forum "Rückführungen und frühere Leben" wurde erstellt von Aennchen, 16. November 2012.

  1. Aennchen

    Aennchen Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2010
    Beiträge:
    298
    Ort:
    Ruhrpott
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    Hallo!

    Bin ich die einzige, die eine seltsame Faszination für eine geschichtliche Epoche hat? Anfang des Jahres habe ich mit den Film Umrao Jaan angesehen, der Mitte des 19. Jhd in Lucknow (Indien) spielt. Seit dem lässt mich diese Epoche, das Ende der Awadhi Kultur, nicht mehr los. Ich fange sogar schon an Urdu zu lernen. Kann es sein, dass ich da eine Verbindung zu einem früheren Leben habe?

    Ännchen
     
  2. WeißerRabe

    WeißerRabe Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2012
    Beiträge:
    599
    Ort:
    Niederbayern
    Ja hast Du... :)
     
  3. Bellona

    Bellona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Aargau (CH)
    Nein, das kommt sogar sehr häufig vor.

    aber dass jemand beginnt die Sprache zu lernen ist wirklich ein wenig extrem ...

    Macht ja nichts, ist sicher sehr interessant.
     
  4. Aennchen

    Aennchen Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2010
    Beiträge:
    298
    Ort:
    Ruhrpott
    Urdu ist eine wunderschöne Sprache, wie geschaffen für Poesie. Farsi (Persisch) ist auch ganz einfach zu lernen.
     
  5. Flörbi

    Flörbi Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2008
    Beiträge:
    173
    Hallo Ännchen,
    hab vorher noch nie was von Urdu gehört :) Und jetzt mal bei Wikipedia geschaut, finde es klasse, dass Du es lernst.
    Und Lucknow hatte ich bisher immer für einen Ort in Brandenburg oder Meck-Pomm gehalten :) Also Indien :) nachgeschaut, tatsächlich, Indien!
    Nicht zu fassen :)

    Jetzt mal ganz im Ernst, ich finde es immer sehr spannend, wenn Leute hier etwas schreiben zu einer Faszination oder Hingezogenheit zu einem bestimmten Land, Ort, Kultur, der dazugehörigen Sprache gar. Lass Dich von Leuten aus Deiner Familie oder dem Freundeskreis, die das vielleicht als seltsam oder ggf. gar als spleenig abstempeln, nicht ins Bockshorn jagen.

    Mir geht es ähnlich, habe eine Faszination auch für ein bestimmtes Land bzw. einen Ort und lerne inzwischen auch die Sprache und amüsiere mich mit dem Dialekt, auch wenn es ansonsten nicht so "nützlich" ist und bloß ein spaßiges Hobby. Hab auch eine Faszination für eine bestimmte Epoche, bei mir sind es die 1950er und 1960er Jahre, liegt also noch gar nicht lange zurück, und ich bin mir daher auch etwas unsicher, ob bei mir ein früheres Leben tatsächlich die Ursache ist oder irgendetwas anderes.

    Ich hab in zwei anderen Foren auch schon hier und da dieses Thema anzusprechen versucht - meine Erfahrung war oft die - wie auch hier bei Deinem Thread - dass zwar nette, aber nur wenige und kurze Antworten kamen "Ja, da steckt ein früheres Leben dahinter" - "das kommt vor" (aber sonst kaum Erläuterungen dazu) oder sogar: "Konzentriere dich lieber auf das Jetzt" - "Lass es los" - und auch einmal gar keine Antworten bzw. ein Abrutschen des Threads in ein völliges Offtopic-Thema - Oder ich hatte am Ende das Gefühl - wenn doch ein Austausch über das Thema begann - dass ich selbst letztlich doch zu viel eigenes geschrieben habe und es mir auf einmal unangenehm wurde, so dass ich meine Postings wieder editiert oder einmal eines sogar ganz gelöscht habe.

    Wenn ich es mal so kurz oder am Rande anspreche, kommt kein Austausch zustande, wenn ich es gleich offen angehe, mach ich schnell wieder einen Rückzieher oder vergraule das Gegenüber :)

    In meinem Freundeskreis habe ich auch niemanden, mit dem ich speziell darüber reden kann, einen sehr guten Kumpel habe ich mir vor Jahren sogar regelrecht vergrault mit meinem "Spleen" - dabei hat er selber ein Faible für eine bestimmte Kultur, welche wiederum nicht so mein Fall ist, worüber ich mich aber trotzdem mit ihm zuvor mit Freude unterhalten habe.

    Wie hältst Du es damit?

    Redest Du mit Freunden darüber?
    Gibt es jemanden, der zumindest ansatzweise Deine Begeisterung für das Ende der Awadhi-Kultur, diesen Film und Lucknow nachvollziehen kann?
    Hast Du schon mal überlegt, einmal nach Indien zu reisen und Uttar Pradesh zu besuchen (wenn Du schon etwas Urdu kannst :)

    Wenn Du Dir Bilder von Lucknow und Umgebung anschaust - hast Du dabei sicher eine Art Deja-Vu-Gefühl? Wenn ja, wie äußert sich das?
    Fällt es Dir leichter, Urdu zu lernen, als z. B. früher in der Schule "aufgezwungene" Sprachen wie Latein, Englisch oder Französisch?

    Ich würde auch gern mehr über meins erzählen, traue mich aber nicht so recht. Bitte erzähle mehr von Deinen Erlebnissen, wenn Du magst - es interessiert mich brennend, es ist ein Thema, das ich äußerst spannend finde, auch wenn es hier um andere Länder geht, ein anderes Land geht, für das ich mich bisher noch nicht so speziell begeistert habe.

    Indien als Ganzes steht aber auch recht weit oben auf meiner Liste,
    irgendwann muss ich mal nach Tiruvannamalai :D Mal wieder mehr mit Advaita beschäftigen :) Und auch schauen, was Karl macht :) So aber das ist hier und jetzt arg offtopic :)
     
  6. Aennchen

    Aennchen Mitglied

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    Hallo Flörbi,

    ich hatte schon immer ein Faible für Indien, für die Kultur der Sufis, Nordindien, das Moghulreich... das ging soweit, dass mein Exmann schimpfte ich sei Inderin. :tomate: Richtig fielen mir die Schuppen von den Augen, als ich Anfang des jahres dieses Film sah, die Paläste, das Tor von Lucknow... Sofort stand das Bild eines Mädchens vor meinem geistigen Auge, das als Tanzsklavin lebte.

    Meiner Familie und meinen Freunden brauche ich damit nicht kommen. Die Awadhikultur war islamisch geprägt und wie wir wissen ist ja alles Islamische durch und durch böse...

    Nur ein alter Freund liegt mir in den Ohren, ich solle doch einen Roman drüber schreiben! Der ist Pakistani.

    Auf jeden Fall muss ich da irgendwann mal hin, wenn es geht für länger als 2 oder 3 Wochen. :)
     
  7. Flörbi

    Flörbi Mitglied

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    173
    Hallo Ännchen,
    das klingt ja wirklich nicht nur nach Déjà-vu, sondern schon nach einer spontanen Reinkarnationserinnerung! - Schreib es wirklich mal alles auf, mit einem (ja man kann ja dann schon eigentlich fast sagen "autobiographischen" ;) ) Roman erreichst Du auch genau die Leute, die es interessiert - Und wenn das auch "nur" und hauptsächlich im deutschsprachigen Raum lebende Pakistani, Inder sowie am Thema "Reinkarnation" Interessierte sein mögen, so wären das ja schon eine ganze Menge Leute.
    Dass der übrige Freundeskreis davon nichts hören mag, kann ich mir, wie gesagt, sehr gut vorstellen. Selbst den meisten unter denjenigen, die jetzt nicht die üblichen Vorurteile dem Islam gegenüber hätten, wäre Dein "Thema" wohl zu speziell, zu fremd, zu weit weg - da habens die Leute mit Déjà-Vus in oder Reinkarnationserinnerungen an Venedig oder Irland schon erheblich leichter :) Wobei auch die sicher zur Genüge belächelt und nicht ernst genommen werden.
    Solche Erlebnisse und Gefühle sind halt in den Augen vieler einfach nur "Einbildung", Täuschung durch das Gehirn, glatter "Humbug", im besten Falle "halt ein tolles Erlebnis im Kino oder Urlaub - ja das gibt's halt, punkt."
    So bevor ich weiterhin so ausführlich schreibe, kann mich nie kurz fassen :) wünsch ich Dir weiterhin viel Freude!! Bleib' am Ball und geb hier Bescheid, wenn Du Deine Geschichte/Erlebnisse niedergeschrieben hast :) gar ein ganzes Buch draus gemacht hast, das wäre echt klasse!
    Alles Gute Dir, und lass Dich nicht unterkriegen!
    Und "Gute Reise!" schon bald! ;)
    Flörbi
     
  8. Aennchen

    Aennchen Mitglied

    Registriert seit:
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    Ruhrpott
    Vielleicht ist es auch nur ein Einblick in die Akasha Records und keine Erinnerung?! Im Islam geht man davon aus, dass Allah sämtliche Taten, Worte, Intentionen .... in einem Buch aufschreibt, aus dem den Seelen beim jüngsten Gericht vorgelesen wird. Das wäre auch noch eine Erklärung, oder?
     
  9. PotiCoach

    PotiCoach Mitglied

    Registriert seit:
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    248
    Ort:
    Bochum
    Diese Erklärung wird aber eher von Leuten verwendet, die irgendwelche unangenehmen Szenen gesehen oder wiedererlebt haben und nicht akzeptieren wollen, daß diese Szenen was mit ihnen selbst zu tun haben. So ´ne Art Notausgang aus der Verantwortlichkeit - Trick 17 mit Selbstverarsche.
    Selbstverarsche deshalb, weil solche Wahrnehmungen ja nur dann möglich sind, wenn man dazu in Resonanz ist - und das bedeutet in jedem Fall, daß man "damit was zu tun" hat.


    :)
     
  10. Flörbi

    Flörbi Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2008
    Beiträge:
    173
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    Das liegt womöglich im Auge des Betrachters? Wenn es für Dich auch noch eine Erklärung ist, dann ist es auch meiner Meinung nach sicher eine Erklärung. Für viele, die an Allah glauben, kann die Akasha-Chronik eine Erklärung sein, genauso wie für die Anthroposophen oder alternative Christen, für die ist es dann Gott oder Christus, der alles „aufgeschrieben“ hat.
    Ich denke auch, dass an der Akasha-Chronik etwas dran sein könnte, nur nenn ich es mit C.G. Jung lieber „Das kollektive Unbewusste“, was ja aber lediglich ein anderer Begriff für wohl ein- und dasselbe ist. Ach weißt du was, Reinkarnation, Akasha-Chronik, im tiefsten Grunde unseres Seins sollte es ja eigentlich egal sein. Der eine fühlt sich von dem einen mehr angesprochen, der andere von dem anderen, ein dritter sagt "Papperlapapp", ein vierter "Amen", ein fünfter "Basta", ein sechster "Aber", vielleicht ist alles was wir erleben nur eine riesengroße Verarsche.

    Es läuft m. E. eh alles auf dasselbe raus, dass nämlich möglicherweise „am Ende“ (also sozusagen beim Jüngsten Gericht, irgendwann im Nirgendwann ) es Jacke wie Hose ist, woran man letzten Endes geglaubt oder nicht geglaubt hat - Wie sagte der Alte Fritz so schön: „Jeder soll nach seiner Facon selig werden.“
     

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