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Selbstverwirklichung

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von connection, 29. Juli 2007.

  1. connection

    connection Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2007
    Beiträge:
    5
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    Hallo liebe Leute,

    Selbstverwirklichung scheint ja für viele in der spirituellen Szene das erstrebte Ziel zu sein, doch was wird darunter eigentlich verstanden ?.

    Unser Redakteur und Chef ist der Bedeutung dieses Begriffs einmal nachgegangen und hat folgendes dazu geschrieben.

    Selbstverwirklichung
    von Wolf Schneider www.connection.de

    An einem Wort scheiden sich die Geister

    Für viele in der spirituellen Szene ist Selbstverwirklichung das Höchste. Sie wollen nicht mehr den Splitter in den Augen der anderen sehen, sondern den Balken im eigenen Auge, deshalb beschäftigen sie sich mit sich selbst. Zuerst mal vor der eigenen Türe kehren, bevor man den Dreck vor den Türen der anderen anprangert, auch dieses alte Sprichwort meint dasselbe. Oder die Praxis der Psychoszene, in Ich-Botschaften zu sprechen anstatt zu predigen »Man sollte eigentlich« oder Schuld zuzuweisen mit Vorwürfen wie »Du unterbrichst mich immer«.

    Nabelschau
    Vielen Beobachtern dieser Szene aber erscheint die Beschäftigung mit sich selbst, auf die große Teile der Eso- Spirit- und Psycho-Szenen so stolz sind, als Nabelschau. Kümmert ihr euch denn gar nicht um andere? Wie lieblos! Ist es euch egal, wenn in Afrika die Kinder verhungern? Euch geht es ja nur um Selbstverwirklichung! Wie egoistisch, sich nur um die eigene Erleuchtung zu kümmern, während in Afrika Kinder verhungern und es auch in Deutschland Analphabeten, Obdachlose und Rollstuhlfahrer gibt!
    Die »Selbstverwirklicher« antworten darauf, dass ihr »selbst-orientiertes« Vorgehen diese Übel kennt und ernstnimmt, dass aber nur sie imstande seien, sie von Grund auf zu lösen. Ohne den Balken im eigenen Auge zu erkennen, gibt es keine Lösung, antworten sie, deshalb sei ihr Vorgehen das eigentlich altruistische, das der anderen sei das egoistische, denn sie würden auf ihren Überzeugungen beharren, sich im Recht wähnen und »nach ihrem Wesen die Welt genesen« lassen wollen.

    Das kleine und das große Ich
    Oft habe ich solche Streits erlebt, meist ohne guten Ausgang. Schier unversöhnlich stehen sich hier zwei Weltbilder gegenüber. Die einen suchen die Lösung in der Außen-, die anderen in der Innenwelt, und beide werfen einander Egoismus vor.
    Eine Kernfrage scheint mir dabei das verschiedene Verständnis von »Ego« und »Selbst« zu sein. Für Normalos ist das fast dasselbe. Selbstverwirklichung ist für sie Egoverwirklichung: Erst komme ich, dann die anderen. Für Spiris hingegen ist beides grundverschieden: Das Ego ist der schlechte Teil des Ich, das abgrenzende, schuldzuweisende, kleine oder kleinliche Ich. Das Selbst hingegen ist das, was die Inder »Brahman« nennen, des große Ich, das Ganze, der Kosmos, mit dem sich der Mystiker identifiziert, wenn er meditiert und erkennt: Auch das bin ich! (in den Upanishaden: tat tvam asi).

    Das schlechte Ego, das gute Selbst
    Tatsächlich scheinen mir die Kritiker hier einen Schwachpunkt der der spirituellen Ideologie und »Selbst«gewissheit zu treffen: Das Selbst ist für sie nur der vermeintlich edlere Teil des Ego, deshalb nennen sie ihn auch »das höhere Selbst«. Niedrig sind die schlechten Teile von mir, die ich nicht akzeptieren kann, edel und hoch die anderen, verehrten. Solche eine Zweiteilung erlöst aber nicht, sondern verdrängt oder diffamiert das Abgelehnte und ist so der beste Boden für Projektionen auf Bösewichte und Feindbilder.

    Auch das bin ich!
    Andererseits verstehen Normalos nicht, was ein Spiri meint, wenn er sagt: Auch das bin ich! Diese Integration des (für den Normalo) vermeintlich »anderen« ist ein Ausdruck allumfassender Liebe – oder zumindest eines Bemühens um eine solche. Selbstverwirklichung ist für sie die Erkenntnis, dass nichts, aber auch gar nichts verschieden ist von mir: Die hungernden Kinder in Afrika, auch das bin ich, ihr Hunger ist auch meiner; ebenso die Rechthaberei des Normalos, auch das bin ich. Glück und Unglück, Erfolg und Scheitern, auch das alles bin ich.

    Innen oder außen
    Gerne wird von den Selbstverwirklichern und Ich-Botschaftern der Jesus-Spruch zitiert »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«: Erst müsse man sich selbst lieben können, sonst würde das nichts mit der Liebe der anderen. »Wie dich selbst«, habe Jesus gesagt. Was aber, wenn ich mich selbst verachte? Dann werde ich auch die anderen verachten »wie mich selbst«. Diese Argumentation ist nicht ganz falsch, aber sie ignoriert, dass man auch durch den liebevollen Dienst an anderen zur Selbstliebe finden kann. Auch hier scheint mir der Unterschied darin zu liegen, dass die einen innen (bei sich selbst) beginnen wollen, die anderen außen (beim anderen).

    Größenwahnsinnig oder bescheiden?
    Soll man das Wort »Selbstverwirklichung« ganz vermeiden, um solche ideologischen Kämpfe gar nicht erst aufkommen zu lassen? Dann würde sich der Streit an anderen Worten entzünden. Die indische Weisheit (auch sie aus den Upanishaden) dass Atman = Brahman, das Selbst das Ganze ist, die kann als Größenwahn interpretiert werden und ebenso als maximale Bescheidenheit: Ich bin der ganze Kosmos, bin aber auch das geringste unter den Staubkörnern, ist das nun größenwähnsinnig oder bescheiden?

    Niemand und Jemand beim Fingerhakeln
    Vielleicht besser, sich mal in Meditation zu begeben, dann löst sich das von selbst. Von »selbst«? Nicht ganz. Denn nach der Meditation kehren wir zurück in eine soziale Identität. Dort sitzt dann der frisch durchmeditierte Niemand dem alten Jemand gegenüber – in der gröberen Form beim Fingerhakeln, in der feineren bei dem Versuch, Gott zu überzeugen, wer von beiden der ehrlichere ist.
    In Meditation bist du niemand, so weit klar. Was aber, wenn du danach wieder auftauchst, bist du dann als Niemand der bessere Jemand?
     
  2. Schnuppselchen

    Schnuppselchen Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2007
    Beiträge:
    36
    Ort:
    Hamburg
    Ganz ehrlich ich war zu faul mir den text durchzulesen aber die Überschriften klangen seltsam zu Psychologisch wenn du mich fragst(tut eh keiner lol)

    Also selbstverwirklichung ist für mich der innhalt eines jeden Menschlichen Lebens. Es geht um entwicklung. Es soll eine innere Wandlung entstehen mit der Zeit. Reinheit des Herzens wie Jesus sagt. Und Gottesbewustsein erreichen. Das ist Selbstverwirklichung. Das selbst die Seele soll den Kampf gewinnen nicht das Ego.
    Alle entwickeln sich schrittweise aber manche brauchen viele Inkarnationen um das Ziel zu erreichen, weil sie nciht suchen oder nciht wissen wonach sie suchen sollen. Auch über Oberflächligen mist den keiner braucht entwickelt man sich aber eben unmerklich. Um irgendwann an eine Stelle zu kommen um zu merken, hm das kann nciht alles sein, hab ich mein Leben verschwendet ist da noc mehr.
    Oder ähnlich.
    Ich mache täglich meine Yoga Übungen und ich kann mir förmlich bei der Entwicklung beim Wachsen zusehen!
    Und ich mache keine Gymnastik für alle die denken Yoga währe nur Asanas^^
    Ein guter Konntackt zu Gott ist das A und O denk ich.
    Aber jeder macht seine eigenen Erfahrungen auf dem Weg zur Selbstverwirklichung und es nützt niemandem wenn man ihm hilft wenn der oder die noch nicht so weit ist.
    Einer soll lieber weiter Fleisch essen und saufen und ein materielles Teil nach dem anderen Sammeln als hals über Kopf alles über den Haufen werfen wenn man noch nciht so weit ist.
    Was du in diesem Leben nicht schafft ,das erreichst du vielelicht im nächsten.
    Jesus selbst wies auf dei Reinkarnation hin. Indem er sagte: Man weiß nicht wohin es geht was vom Geist kommt oder ähnlich auf die frage eines Jüngers ob ein Mensch mehrmals geboren werden könne.
    (Nachzulesen in der Bibel)
     
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