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Selbstpräsentation von Lebewesen?

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von DarkRosalie, 19. Oktober 2011.

  1. DarkRosalie

    DarkRosalie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2011
    Beiträge:
    87
    Ort:
    Schleswig-Holstein
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    Hey!

    Wenn ich die Natur betrachte, fällt mir immer wieder aufs Neue die faszinierende Schönheit und Vielfalt diverser Lebensformen auf. Spontan kommen mir diesbezüglich das Tagpfauenauge (fotocommunity.de/pc/pc/display/17923436), der Kleine Fuchs (naturspektrum.de/img/bilder/d2296_540_360.jpg), der Leoparden-Netzflügler (img.fotocommunity.com/photos/4483425.jpg), der Distelfalter (upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c0/Distelfalter4.jpg), der Admiral (upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e7/Admiral01.jpg), der Blaue Pfau (upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1c/Pfau_imponierend.jpg) und viele weitere Tierspezies in den Sinn.

    Angesichts dieser komplexen Attraktivität und dekorativen Ausgestaltung von zahlreichen Lebewesen stellt sich mir seit längerem die Frage, ob man jene morphologischen Strukturen tatsächlich lediglich mit Zufälligkeit (Mutation) und wirksamen Selektionsfaktoren aus der Umwelt erklären kann.

    Paralleles gilt für den Gesang von Singvögeln, die insbesondere vor der Geschlechtsreife die lieblichsten Töne produzieren, also gerade zu einer Zeit, in welcher der Fortpflanzungsaspekt absolut irrelevant ist. Dem Überleben kann der Gesang in jener Phase demnach kaum dienen. Doch stellt sich mir dann die aus meiner Sicht vollkommen berechtigte Frage, welche Funktionalität dieser klangvolle, graziöse Gesang besitzt, der gerade außerhalb der Fortpflanzungszeit seine höchste "musische" Qualität erreicht?

    Handelt es sich bei all diesen wundervollen Eigenschaften tatsächlich nur um etwas völlig Funktionsloses, Zufälliges oder sollte man vielmehr davon ausgehen, dass diese Expressionen als Selbstdarstellung und -inszenierung der betroffenen Lebewesen fungieren?

    Liebe Grüße

    DarkRosalie
     
  2. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2010
    Beiträge:
    7.319
    Ahoi,

    dass zB der Ruf des Kuckucks den Frühling verkündet, hält sogar wissenschaftlicher Prüfung stand, denn dieser Gesang ist zweifelsfrei mit der Jahreszeit verknüpft, in der er vorgetragen wird. Singen auch manche Vögel das ganze Jahr über, so sind sie dabei doch nie eifriger als im Frühjahr.
    Beim Singen wenden die Vögel viel Zeit und Energie auf - sicher unumgänglich für ihren Fortbestand.
    Ob sie wohl auch einfach aus guter Laune heraus singen oder gar aus Gründen der Selbstdarstellung?
    Interessante Überlegung...
     
  3. DarkRosalie

    DarkRosalie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2011
    Beiträge:
    87
    Ort:
    Schleswig-Holstein
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    Es stimmt meiner Meinung nach, dass die Singvögel während der Geschlechtsreife und auch während des Frühlings am lautesten und auffälligsten singen. Allerdings scheint der vollendetste Gesang vor der Geschlechtsreife und in der herbstlichen Saison vollbracht zu werden. In diesen Perioden ist das Singen jener Vögel zwar zweifelsohne leiser, dafür aber lieblicher.

    Wenn man von der Prämisse ausgeht, dass den Singvögeln etwas an der Selbstpräsentation liegt, muss man erneut die Frage nach der Existenz eines Geistes oder einer Seele bei Tieren stellen. Besitzen sie vielleicht ebenfalls etwas Reflexives, das sie animiert, sich selber auch über den Nützlichkeitsaspekt (sexuelle Selektion etc.) hinaus darstellen zu wollen?

    Unser Biologielehrer erklärte uns einmal, dass die Vögel über ihren Gesang auch miteinander kommunizierten, da sie einander nicht sehen könnten, wenn sie sich in den Baumkronen platzierten. Jedoch bemerke ich immer wieder, dass z. B. eine einzelne Amsel auf einem Hausdach sitzt und eine schöne Melodie singt...
     

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