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Selbstmord

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von pluto, 21. Januar 2007.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
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    Hallo,

    aktuelle Diskussionen haben mich dazu angeregt, darüber nachzudenken, ob Selbstmord aufgehalten werden kann oder nicht. Bzw. ob bei jemandem, der Selbstmord begeht, die Uhr abgelaufen war, oder nicht. Dann habe ich mir überlegt, ob derjenige, der Suizid begeht, evtl. jemandem anderen den Tod abnimmt und für ihn stirbt.

    Warum frage ich hier? Weil mich die systemische Sichtweise interessiert, ob sie mit obigen Überlegungen übereinstimmt oder ob es andere Erfahrungswerte gibt, die dagegen sprechen.

    Liebe Grüße pluto
     
  2. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Die Antwort ist einfach : manchmal ja, manchmal nein. Ich habe vor kurzem von einem Therapeuten erfahren, der sich Jahrzehnte (!) gegen den Selbstmord wehrte - bis er schlussendlich nachgab.

    Andererseits geschehen Selbstmorde manchmal in Ausnahmesituationen oder vorübergehenden Krisenzeiten - wo der Selbstmordwunsch verschwindet, wenn man diese Zeit überstanden hat.

    Manchmal genügt ein Autounfall mit geringem Blechschaden, dass jemand ausrastet, davonrennt und sich umbringt. Da würde es reichen, jemanden über die nächsten Minuten und Stunden zu bringen - und die SM-Gefahr wäre gebannt.

    LG, Reinhard

    PS.: Eine Gattin des bekanntesten österreichischen Selbstmordforschers - des Psychiaters und Psychotherapeuten Dr. Erwin Ringel - starb meines Wissens an Selbstmord.
     
  3. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Liebe Pluto

    meine einzige Erfahrung zum Thema Selbstmord und FA's war der Fall einer Person ohne Lebenswille ( anfangs sehr dubios und verschwommen, ohne ersichtlichen Grund halt ). Zum Zeitpunkt der Aufstellung bestand aber keine Selbstmordgefahr.
    Ursache war ein Übernehmen des Selbstmordwunsches eines Elternteils ( aus Liebe zu ihm ), was erkannt und gelöst werden konnte.

    Alles Liebe
    Harry

    P.S. nun, beim nochmaligen Durchlesen stört mich der Begriff Selbstmord sehr.
    Ich glaube, wir haben einen freien Willen, incl. der Berechtigung, unserem Leben ein Ende zu setzen. Also Selbsttötung.
    So unsinnig, traurig und schade es in den meisten Fällen ( Sinn des Lebens, Lebensplan ! ) auch sein mag.
     
  4. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
    Beiträge:
    11.339
    Ort:
    Hofsgrund
    ich habe mir das buch familienkonstellationen im horoskop gekauft. da steht auch drin, wenn man den pluto/mars konjunktion hat,das diese auf eine körper/oder seelische gewalt in der familiengeschichte hin weißt. :nudelwalk

    meine kundin verlor ihren sohn durch selbstmord, er hatte einfach keine lust mehr, schrieb er. ich finde es eine riesen belastung, wie einfach es sich menschen machen, aber ich kann da nicht mit sprechen, bin kein therapeut. aber es hört sich so an, das es sich bei vielen um mutlosigkeit, ein aufgeben gegen das leben ist. ich weiß auch nicht ob man das heilen kann.
     
  5. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Ich konnte den Selbstmord meiner Schwester aufhalten, doch hat es mich viel Kraft gekostet. Die vielen Selbstmordversuche haben aufgehört, aber auch heute noch - nach 20 Jahren - gesteht sie mir immer wieder, an Selbstmord zu denken und zwar dann, wenn ihr die Probleme über den Kopf wachsen.
     
  6. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Hallo Pluto,

    Ich habe gerade diese unzutreffende Zusammenfassung dieses Threads in einem anderen Forum hier gesehen. In diesem Fall finde ich es deswegen völlig inakzeptabel, da Angehörige und FreundInnen ohnehin sehr oft unter Selbstvorwürfen leiden, die Selbsttötung eines nahestehenden Menschen nicht verhindert zu haben. Da muss man nicht noch durch Falschmeldungen Salz in offene Wunden streuen.

    Reinhard
     
  7. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Reinhard,

    hättest du an anderer Stelle weiter gelesen, dann wüsstest du, dass dieser Satz, den du zitierst, den Zusammenhang nicht erfasst und gerecht wird.

    Warum du nur immer wieder an mir etwas auszusetzen hast

    pluto
     
  8. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Ich habe es ebenfalls geschrieben, wenn mir Beiträge von Dir gefallen haben. DIESES Thema (Selbsttötung) ist mir schlichtweg zu sensibel und mit zuviel Leid verbunden, um hier falsche Verallgemeinerungen wie "Selbsttötungen können verhindert werden" unkommentiert stehen zu lassen.

    Reinhard
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo,

    damit es nicht noch zu mehr Angriffen auf meine Person kommt:

    Selbsttötung
    - geschieht manchmal, um jemanden aus der Familie den Tod abzunehmen
    - geschieht manchmal, weil einfach die Lebensuhr abgelaufen ist.

    - kann verhindert werden, wenn diese Punkte nicht zutreffen.

    Und aus diesen Gründen ist es für mich eine Zumutung davon zu sprechen, irgend einer hätte Schuld, weil er es hätte verhindern können.

    Und aus diesen Gründen habe ich im anderen Thread davon geschrieben, dass die Angehörigen völlig anders betreut gehörten.

    Nach meinen derzeitigen Forschungen kann ich nicht bestätigen, dass es den Seelen nach einer Selbsttötung schlecht im Jenseits gibt. Aber über das Jenseits gibt es eh nur Spekulationen.

    Eigentlich gehört diese "Ansage" nicht hierher, aber weil ich angegriffen worden bin, und ich anders dargestellt worden bin, als es meiner Absicht entsprach, muss ich dies berichtigen.


    Etwas anderes vielleicht, Reinhard,

    Evtl. kannst du mir diese Frage beantworten:
    Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass Menschen, die die Absicht hegen, sich umzubringen und auch Hilfe wollen, es sehr, sehr schwer gemacht wird, diese zu erhalten. Um die Übergangsfrist von ab 6 Wochen bis zum ersten Fachgespräch zu überbrücken, gibt es erstmal Psychopharmaka, die ihrerseits dafür bekannt ist, gerade bei Depressionen, diese Tat dann auch auszuführen.

    Wieso betrachtet sich kaum ein Therapeut dafür zuständig in Notsituationen zu helfen?
    Warum wird, trotz der bekannten Nebenwirkungen, immer wieder von unqualifizierten Ärzten ambulant Psychopharmaka verschrieben?

    Auf deine Antwort bin ich gespannt.

    pluto
     
  10. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Ich kann das für meine Gegend nicht bestätigen - ganz im Gegenteil. Ich persönlich kenne keinen Psychotherapeuten, der sich für Menschen in Selbstmordgefahr nicht zuständig fühlt. Psychotherapeuten - wenn sie nicht auch Ärzte sind - können und dürfen überhaupt keine Psychopharmaka verschreiben.

    Die örtliche Krisenintervention ist meines Wissens rund um die Uhr besetzt (wo jederzeit sowohl therapeutische Gespräche als auch psychiatrisch qualifizierte medikamentöse Versorgung möglich ist. Auch am örtlichen Landeskrankenhaus gibt es eine psychotherapeutisch / psychiatrische Notversorgung.) Völlig schleierhaft ist mir, was Du mit Psychopharmaka meinst, die dafür bekannt wären, die Selbstmordgefahr zu steigern. (Welche meinst Du und wo sind sie für diese Wirkung bekannt ???). Auch eine freiwillige stationäre Aufnahme an der nächsten Nervenklinik ist JEDERZEIT möglich.

    Von den Hausärzten in meiner Umgebung kenne ich das Problem eher so, dass sie Menschen zur Inanspruchnahme von psychotherapeutischer / psychiatrischer Hilfe zu motivieren versuchen - aber damit oft keinen Erfolg haben.

    Wieviele Menschen kennst Du, die sich wegen Selbstmordgefahr an zuständige Fachkräfte gewandt haben (Psychotherapeuten, Psychiater etc.) und denen ehestmögliche Hilfe verweigert wurde ? Wer genau hat es ihnen "sehr, sehr schwer gemacht" ?

    Oft ist es das Problem, dass Menschen mit Selbstmordgefahr nicht professionelle Hilfe suchen.

    Reinhard

    PS.: Es wäre für ein konstruktives Gespräch hilfreich, wenn Du einen Widerspruch zu einer Aussage von Dir nicht gleich als Angriff auf Deine Person erlebst.
     

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