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selbstmord

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von GladiHator, 19. Oktober 2015.

  1. GladiHator

    GladiHator Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Dezember 2012
    Beiträge:
    849
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    Letzte Nacht hab ich mich erschossen. Habe keine Erklärung dafür, vielleicht hat ja hier jemand eine Idee?

    Hier der Traum:

    Ich befinde mich auf einer betonierten Fläche vor einer erdigen Wand mit einem großen, dreieckigen Loch in der rechten Ecke, durch das man ins Freie sehen kann (bin ich im Innern einer Höhle?). Am Loch wird gearbeitet, und an der Fläche ebenfalls rechts in der Ecke sind Leute damit beschäftigt, die Stelle glatt zu ziehen, denn sie haben dort eine Leiche einbetoniert. Links daneben stehen/sitzen andere Leute, einer davon Ramsay Bolton aus Game of Thrones, der erzählt nun von jemandem (dem Toten?), der sich erschossen hätte, um vor einem bestimmten Gedanken zu fliehen. Die anderen sind der Meinung, dass das sinnlos wäre, weil man das so nicht könnte, aber ich finde die Idee durchaus nachvollziehbar. Plötzlich habe ich eine silberne Pistole in meiner rechten Hand, Trommelrevolver, kurzer Lauf, großes Kaliber, erkläre, dass man nur den Bereich mit dem Gedanken treffen müsste, halte mir den Lauf an die Schläfe, lege den Daumen auf den Abzug, höre die Stimmen der anderen, und/oder erzähle weiter, da löst sich der Schuss. Erschrocken merke ich, wie die Kugel durch meinen Kopf schießt, realisiere, dass ich mich (versehentlich?) erschossen habe, kann meine Augen nicht mehr bewegen, starre regungslos auf den Boden vor mir, der Mund geht auf, Sabber läuft raus, kann mich nicht mehr bewegen, kippe nach links zur Seite, höre die Stimme von einem der Betonnierer (ein Freund?), er sagt sowas wie "Na klar, jetzt musst du dich natürlich auch erschießen... tu doch nicht so", denke nur noch, er wirds gleich merken, dass ich nicht nur so tue, es tut mir leid, das wollte ich nicht...
    wach geschreckt!
    Danach nochmal kurz über die Fragen nach dem Sinn des Traums eingepennt und irgendwas vom Jahr 1936 gesträumt.
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    An den Ufern der Logana
    Lieber Gladihator,

    dein Traum ist einmal wieder ein gutes Beispiel, wie genial die Seele ihre Welt darstellt. Ich sehe da ein Seelenhaus, in dem viel gearbeitet wird und manche Leiche in Beton verschwinden soll. Alles schön glatt gestrichen, da darf neben der Nüchternheit des Betons natürlich die Geometrie nicht fehlen, damit alles seine Ordnung hat. Klar, dass dann auch die Leiche in der rechten Ecke liegt, weil man dort versucht die unangenehmen Dinge auf rationaler Ebene zu verbergen.

    Nun ja, der Seele scheint das alles zu kopflastig zu sein und möchte die Gedanken lieber erschießen, damit endlich Ruhe eintritt. Wie man sehen kann, beginnt sich dann selbst an dieser Stelle, die Strategie der Ratio durchzusetzen, um der Wahrheit auf den Grund zu kommen.

    In der Sequenz mit dem Selbstmord, wird dann deutlich, dass der Versuch die Gedanken zu liquidieren ein hoffnungsloses Unterfangen ist. Es zeigt auch sehr schön den Selbsterhaltungstrieb des Menschen, der in den Träumen den existentzielen Tod als inakzeptables Ereignis ausschließt.

    Ich hoffe nun nicht, dass es die Blumenwiese in deiner Seelenwelt war, die da zubetoniert wurde :rolleyes:


    Merlin
     
  3. GladiHator

    GladiHator Aktives Mitglied

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    31. Dezember 2012
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    Ja, das hoffe ich auch nicht ^^ ich hasse zubetonierte Wiesen!
    Interessante Gedankengänge, danke dir dafür :).
    Was mich noch an der Sache verwirrt ist die Unabsichtlichkeit, also eigentlich wollte ich ja nur zeigen, wie man das macht und dabei hat sich dann versehentlich der Schuss gelöst. Also ich wollte sowieso nicht sterben hab es auch nicht versucht, aber ich war davon überzeugt, wenn man nur die richtige Stelle im Gehirn erschießt, wäre der Gedanke weg. Ich weiß ja auch nicht, um welchen Gedanken es sich da gehandelt haben könnte
    Was meinst du, wie das zu erklären sein könnte?
     
  4. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    könnte auch einfach nur eine Verabeitung des Filmes sein. (Überidentifikation ist auch möglich)
     
  5. GladiHator

    GladiHator Aktives Mitglied

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    Was für ein Film? Ich schau keine Filme.
     
  6. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

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    Ist das nicht eine Fernsehserie?

    Ramsay Bolton
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Gladihator,

    es ist nicht ein konkreter Gedanke gemeint, sondern deine Strategie, wie Du mit den Dingen umgehst. Etwas, das sich verselbstständigt hat. Das lässt Du ja dann in deinem Traum auch deinen Freund, den Betonierer (rationale Logik) sagen. Auch in deinem Beitrag#3 wird diese Strategie deutlich.

    Gladihator #1:Ramsay Bolton aus Game of Thrones ...
    Gladihator #4:Was für ein Film? Ich schau keine Filme.


    Merlin: Hm ..., ich musste jedenfalls zuerst googeln, wer Ramsay Bolton überhaupt ist. Da stellt sich mir schon die Frage, wie sich der gute Ramsay in deine Traumwelt verirrt hatte.

    Aber unabhängig davon können Filme auch mit eine Rolle spielen, um die dann eine Traumhandlung aufgebaut wird, mit der die eigene Seelenwelt beschrieben wird. Du solltest nicht vergessen, dass ja Du das Cambré eines Filmes auswählst und damit deinen Bedürfnissen folgst: Wir tun nichts ohne Grund!

    Ein Film ist ein gelebter Traum, der sich auch den gleichen Mechanismen aus der Traumwelt bedient. So wie wir gerne Märchen- oder Fantasiegeschichten hören, so wollen wir sie auch gerne sehen, weil wir damit zu einem Teil dieser Geschichten werden möchten.

    Ich denke schon, dass sich hinter deinem Traum ein versteckte Unmut deiner Seele verbirgt, zumal auch deine anderen Träume auf gewisse Weise immer ähnlich sind. Schau dir einmal die Träume von Frauen an, dann wirst Du sehen, wie ich das meine. Ein kleiner Grünstreifen, etwas Buntes oder gar Wärmendes könnte gewiss nicht schaden – oder?


    Merlin
     
    GladiHator gefällt das.
  8. GladiHator

    GladiHator Aktives Mitglied

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    Da ich zwischen Serie und Film unterscheide, ist meine Antwort korrekt, ich schaue keine Filme, und GoT war mit die einzige Serie, die ich mir in der letzten Zeit angesehen habe, und die ist nun auch schon wieder ewig her.
    Es stimmt, ich habe öfter gewisse Schauspieler, die in meinen Träumen auftauchen, aber sie spielen nur eine Rolle, sie stehen für Personen, die ich selbst nicht kenne, aber einmal kannte.
    Da ich meine Träume penibel erforsche, hab ich mittlerweile eine Ahnung, wer für wen steht, zB steht Tom Scavo aus Desperate Housewife für Caligula, weil sie sich ähnlich sehen und Lynette, seine Frau für eine von seinen Schwestern, die Zwillinge für seine Brüder etc... Wen Ramsey darstellt, weiß ich noch nicht, aber ihn hatte ich ebenfalls schonmal in einem ähnlichen Zusammenhang und ich habe so eine leise Ahnung, in welche Ecke er gehört.
    Die Handlung aus den Serien habe ich dagegen noch nie in meine Träume eingebaut, es sind immer nur die Personen, oder allerhöchstes mal ähnliche Orte.
    Das UB benutzt in der Regel die aktuellsten Eindrücke, um Trauminhalte darzustellen, und wenn es sich halt um mir "unbekannte" Personen handelt, dann müssen Schauspieler oder Nachbarn herhalten, falls es passt.
    Ramsey ist ein angsteinflößender Psycho, da kommen für die Zuordnung nicht so viel in Frage.

    Och, ich hab sehr oft Grünstreifen in meinen Träumen und auch Wälder, schöne Landschaften, so ist das nicht, kommt halt auf die Gegend an ;)
    Das Zubetonieren der Gefühle wird eher zu meinem Alter Ego gehören, das war so seine Überlebens-Strategie. Er hatte sogar eine, um bewusst Erinnerungen auszulöschen, die war sehr effektiv, komme selbst heute nicht richtig ran an die Sachen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Oktober 2015
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