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Selbstmord - Hingabe ..

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von mdelajo, 15. November 2011.

  1. mdelajo

    mdelajo Guest

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    Guten Morgen @all,

    eure Beiträge haben mich inspiriert noch einmal einen Thread daraus zu eröffnen, da dies recht weitreichend ist, wie ich finde. (Euer Einverständnis voraussetzend, kopiere ich die letzten Beiträge:))



    (Anm: Die Intuition ist imho nicht das Wesen, es ist die Sprache, die Ebene des Ausdrucks)




    während ich dies oben übertrug, kam dies hier noch dazu:


    Was bedeutet Selbstmord und/oder Hingabe in diesem Kontext?

    :morgen:
     
  2. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2010
    Beiträge:
    10.788
    Ort:
    Frankfurt/Main
    Für mich ist das „Bild“, das ich von Buddha habe, jedenfalls nicht das, eines klassischen Selbstmörders bzw, Märtyrers. Er war aber, meiner Ansicht nach „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, um seinem persönlich „karmatechnisch“ gestaltetem „Schicksal“ ein „passendes“ Ende zu „geben“ – um in die Egolosigkeit des Nirwana zu entschwinden - selbstbefreit von der Kette der Wiedergeburten.
    Tschunda ist also (jedenfalls von Buddhas Warte her gesehen) auch kein fahrlässiger Killer, sondern hat sogar mit seiner (vermeintlich unabsichtlichen) Tat „gutes“ Karma für sein eigenes individuelles Ich "geschmiedet".
     
  3. Fee777

    Fee777 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2010
    Beiträge:
    5.287
    Ort:
    Avalon
    Als Buddha beim Essen bemerkt , dass dieses seinen Übergang auslösen würde ,

    erhob er keine Schuldfrage .

    Im Gegenteil , er befreite durch seine Aussage den Tschunda von jeglicher möglicher Schuld (ließ diese Frage gar nicht aufkommen) und fügte sich ,

    kampflos,

    in sein Schicksal
    nun den Übergang anzunehmen .

    Er ging in Liebe ...völlig frei...:)
     
  4. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2010
    Beiträge:
    10.788
    Ort:
    Frankfurt/Main
    Yes, er ging in sein selbst gewähltes „Schicksal“, in die Liebe, von der er sich (sein Ego) zuvor aber bereits schon hatte tragen lassen – und wurde 1 mit „ihr“. So ähnlich stell ich mir das auch vor. :)
     
  5. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Warum sollte sich Buddha gegen die unabsichtliche Vergiftung wehren?

    Buddha hatte alles erreicht, was ein Mensch erreichen kann.

    Und somit akzeptierte er seinen Tod.

    Weil Buddha wusste. Wusste um das Leben als Mensch. Und das Leben danach.

    :)

    crossfire (Der denkt, dass das Akzeptieren des eigenen, absehbaren Tods und Selbstmord zweierlei sind)
     
  6. Aratron

    Aratron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2010
    Beiträge:
    5.053
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    ich kenne mich im buddhismus nicht aus, schreib aber trotzdem was zur frage:D :

    selbstmord ist für mich ein komisches wort, habe aber gewisse erfahrungen mit dem "ichtod", u.a. durch eine afrikanische zeremonie, in welcher ich durch die einnahme
    eines "heiligen holzes" ins jenseits befördert wurde (gelegentlich bleibt auch einer drüben, ist also spannend:D)

    formen der selbsthingabe bewirken zum einen das nicht mehr greifen alter muster und zum anderen eine, sagen wir mal vergrößerung des ichs, bzw. "vergöttlichung". man opfert sich und nimmt dadurch zu. vielleicht vergleichbar mit dem satz von paulus "nicht mehr ich, christus lebt in mir", quasi etwas mehr gott, etwas weniger mensch (muster).
    man übt ein wenig sterben und je weniger muster bleiben, um so leichter kann man später endgültig abkratzen, mal abgesehen von dem erleuchtungsgedönseffekt.
     
  7. PapaSchlumpf

    PapaSchlumpf Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2010
    Beiträge:
    113
    Da dies hier unter Magie diskutiert wird, stellt sich natürlich die Frage , was von eurer Diskussion noch übrig bleibt, wenn die Reinkarnation und damit auch die Schuldproblematik wegfallen.
    Im Grunde begehen wir alle in jedem Moment Selbstmord (Lebensversicherung, Vernünftig werden, resignieren,...).
    Der bewusste Selbstmord nötigt mir, solange er von einer Schädigung des Umfeldes absieht, sogar etwas Respekt ab, da man sich hier nicht dem feigen langsamen gesellschaftlichen anerkannten Selbstmord (Alter/Krankheit) hingibt.

    Selbstmord ist die Hingabe an die eigene Unlust und Perspektivlosigkeit, ohne Hintertürchen.

    Da Papa
     
  8. Fee777

    Fee777 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2010
    Beiträge:
    5.287
    Ort:
    Avalon
    So gesehen ist jede noch so kleine Änderung ein Sterben und Werden ...

    magisch gesehen mein ich wird das "Sterben" sogar trainiert .

    Bis das Bewusstsein in der angemessenen Distanz , jeden Schritt selber wählen lässt , in welche Richtung auch immer :zauberer1
     
  9. mdelajo

    mdelajo Guest


    für mich ist es das auch, seit einiger Zeit. Das Selbst ermorden ist ja faktisch nicht realisierbar, jedoch habe ich mal die landläufige Redewendung "sich selbst ermorden" an dieser Stelle übernommen.

    das was als Ich-Identifikation zumeist vom relativen Beginn (also sobald diese ansatzweise einsetzt bzw. eine Konditionierung stattfindet) bis zum Ende der Inkarnation vorherrscht, ist wohl eher das, was im Falle des "E-Gedöns" zuweilen verlustig geht, jedoch nicht auf Dauer, switchen ist möglich, wohl auch eine Frage des Trainings (vlt. sind Fälle auf Dauer die, welche man mit Derealisation und Depersonalisation in Verbindung bringen kann, du bist da weit näher dran als ich häm, gut ist´s nebenbei *..). Und natürlich ist wohl der körperliche Tod mit dem Selbstmord in erster Linie und i.d.R. angesprochen.

    Spannend fand ich die beiden Aussagen, sich gegenüberstehend, von Elfmann und Inti

    ---> bewusst Selbstmord begehen und
    ---> sich dem hingeben, was läuft.

    Jetzt wäre es interessant herauszufinden wer also bestimmt, was läuft und wie es sich nun mit dem θέλημα (Thelema) verhält, einer der Gründe, warum ich es hier in diesem UF gepostet habe.



    hast du schön ausgedrückt, jedoch dies zu sagen ist eines, das andere ist tatsächlich noch etwas anderes.



    kann ganz interessant sein, ja. Auch ich habe diese Grenzgänge mehrfach in meinem Leben anvisiert und bin da manchmal ziemlich weit gekommen *gg, jedoch sehe ich es genau umgekehrt, also deinen letzten Satz.

    Es ist doch so, daß jene mit eher vielen Mustern recht flott von der Wupper springen, oder täusche ich mich da?

    Die Zeitungen sind - hier zumindest - jede Woche voll davon.

    :blume:
     
  10. Auch

    Auch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2011
    Beiträge:
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    Ist die Frage, in was für einem Verhältnis das steht?
     
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