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Selbstmord - der letzte Ausweg ???

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Phoenix07, 25. September 2007.

  1. Phoenix07

    Phoenix07 Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2007
    Beiträge:
    967
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    Hallo miteinander

    Ich greife hier ein Thema mal auf das in der Öffentlichkeit bzw bei der Gesellschaft am liebsten verschwiegen werden würde, den sowas gehört sich einfach nicht bzw kommt nicht vor auch. Aber leider doch immer mehr.

    Ich spreche aus Erfahrung und dachte das ich nie so einen Gedanken haben werde bzw umsetzen will auch. Ich dachte immer ich sei Wesensfest, gestärkt und innerlich stark um mit je sowas konfrontiert zu werden auch.

    Vor gut einem Jahr war ich dann soweit meinem Leben ein Ende zu setzen und dachte noch ein kleiner Schritt für mich ein großer Schritt für die Menschheit der ich einen Gefallen tun würde auch damit. Aber ich habe es nicht getan und bin heute froh darüber das es so wäre auch da ich mein Leben mehr schätze den je auch.

    Ich wollte einfach nur sterben, ein Ende damit setzen all dem Leid, des Schmerzes...usw aber es sollte nicht sein das mein Leben hier enden sollte in einer kalten September Nacht bei Sternenklaren Himmel.

    Ich verstehe seit diesem Zeitpunkt die Leute die davon reden, manche machen es als nur einen Scherz, aber es führen viele aus und ich bin hellhörig bei solchen Aussagen den ich weis wie schnell man am Abgrund seines Leben steht.

    Am meisten stört mich oft die Aussage von Leuten wenn das Thema angesprochen wird, das sie nie soweit sein könnten es zu tun, Familie, Kinder, Freunde....usw einfach damit so sitzen zu lassen. Aber da sind sie im Irrtum den zu diesem Zeitpunkt bist du im sogenannten Ausnahmezustand wo du nichts mehr mitbekommst auch egal was um dich passiert auch den du willst nur noch fliehen mehr nicht.

    Ich habe daraus gelernt, das Selbstmord nicht das Problem löst den ich stehe wieder mal davor (Wiedergeburt der Seele) und solange ich es hier nicht auf Erden gelöst habe wird es immer wieder kommen. Also kein ersehntes Ende nur ein Aufschub bis die Seele alles gelernt hat was sie braucht.

    Warum schreibe ich das alles hier werdet ihr euch fragen, den ich hoffe das es viele lesen und viel leicht ist jemand gerade dabei so eine Zeit durchzumachen und daher möchte ich damit ein wenig wachrütteln die Leute wieder sich dieses Thema unserer Gesellschaft bewusst zu sein auch.

    Ich kann nur sagen Selbstmord ist keine Lösung für nichts und du wirst auch keine darin erfahren das weis ich, sondern ein Hilfeschrei der Seele, eine ausgestreckte Hand die zum Hilfe erfleht.

    Helft solchen Menschen wenn ihr welche seht oder kennt auch den jedes Leben ist Lebenswert, egal was jemand auch sagt.

    Auf mir wurde geholfen den ich bekam von oben Hilfe damals und habe daher abgelassen von diesem Schritt auch.

    Was meint ihr dazu ???

    Euer
    Phoenix
     
  2. klamunkel

    klamunkel Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2007
    Beiträge:
    677
    Ort:
    deutschland
    selbstmord, ja, das ist ein thema. ich glaube jeder hatte schonmal solche gedanken, wenn auch nicht ernst gemeint.

    ich habe eine freundin deren vater unter schweren depressionen litt. er sagte immer, dass er sich umbringen werde. ich sagte ihr, sie sole sich keine sorgen machen. *hmpf* zu guter letzt hat er es wirklich getan und das auch noch auf eine sehr schmerzhafte art und wiee so wie ich finde.

    ich persönlich dachte schon oft dran und tu es heute noch. nur ist irgendetwas in mir drinnen was mir sagt, dass es noch nicht zeit dazu ist. es ist noch nicht zeit zu gehen. das und der gedanke an familie etc (was ich ihnen damit antun würde[logicher weise]) hält mich davon ab. und vllt auch die tatsache dass ich nicht mutig genug dazu wäre.

    manchmal denke ich, dass sich die seele am bewusstsein rächen will. nicht nur bei selbstmord, sondern auch bei autoaggression. denn ich verbinde das bewusstsei mit dem körper und sehe die seele dem bewusstsein manchmal hilflos ausgeliefert...

    es freut mich sehr für dich, dass du diesen schritt nicht zuende gegangen bist und somit auch eine große erfahung machen konntest :)

    vlg, klamunkel :)
     
  3. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Hallo Phoenix,

    dankeschön für die Darstellung deiner Erfahrung. Vielleicht kommen deine Worte ja gerade richtig.

    Im Gegensatz zu den meisten Menschen, die ich kenne, sehe ich Suizid eher als Akt des Mutes - nicht der Feigheit.

    LG
    Daisy
     
  4. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734

    Hallo Klamunkel,

    magst du das ein wenig näher erläutern?

    LG
    Daisy
     
  5. klamunkel

    klamunkel Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2007
    Beiträge:
    677
    Ort:
    deutschland
    ja gerne :)

    also, zuerst möchte ich mal sagen. dass ich mich auf "diesem" gebiet überhaupt nicht auskenne. ich habe keine große ahnung von karmen, inkarnation etc. lange zeit verstand ich auch nicht, wie jeder mensch seinen eigenen gott haben kann. aber mittlerweile hab ichs verstanden ;)

    meine überlegung ist folgende:

    ich sehe den mensch "gespalten" die seele, das bewusstsein und den körper. der körper ermöglicht es der seele hier erfahrungen zu machen. die seele braucht den körper. aber genauso braucht die seele auch das bewusstsein. in der inkranattion heißt es ja auch, soviel ich weiß, dass die seele unsterblich ist und immer wieder geboren wird. was aber auch bedeutet, dass ich selbst albert einstein der vllt schon wieder inkarniert ist kontaktieren kann (geisteskontakt) das bedeutet für mich, dass jede seele ganz viele bewusstseine hat. eben soviele, wie sie inkarnationen hinter sich hat. das gehört alles zur seele, sind irgendwie aber auch balast. das bewusstsein ist stark mit dem körper verbunden. so lässt sich das bewusstsein von krankheiten, hormone etc beeinflussen. die seele klebt am bewusstsein fest, denn ohne es kann es hier ja nicht existieren. und das bewusstsein hat die handhabe über das leben. es entscheidet. die seele hat kann zwar versuchen das ganze zu lenken und dem bewusstsein tipps zu geben, aber ob das funktioniert hängt ja mit der eigenwillikeit des bewusstseins ab. und wenn es der seele reicht, wenn das bewusstsein nicht das tut was es tun soll, rebilliert die seele. das bewusstsein fühlt sich schlecht. die seele veranlasst maßnahmen um den körper und das bewusstsein zu strafen. sich zu wehren. bsp sich den arm aufschlitzen mit ner rasierklinge...

    mein ebwusstsein ist quasi nur "sklave" meiner seele. wenn ich sterbe lebt meine seele wie bisher weiter und mein bewusstsein, also ich, keine ahnung, schwirrt in den ewigen jagdgründen so wie radiowellen von über 60 jahren die heute noch im weltall herum irren...

    nachvollziehbar?

    hmm, ja. das ist nur so eine theorie und ich weiß noch nicht ob es wirklich meine wahrheit ist. jedoh eine mölichkeit ;)

    vlg, klamunkel :)
     
  6. wahya

    wahya Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2006
    Beiträge:
    757
    Ort:
    jurasüdfuss
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    meiner meinung nach ist es weniger "darüber redet man nicht" als viel mehr die hilflosigkeit, welche der angesprochene fühlt, sofern er nicht beruflich mit dieser problematik zu tun hat. der angesprochene fühlt ausserdem auch seine eigene verzweiflung die wächst, wenn ein mensch der einem nahe steht solcherlei gedanken hebt und auch die "schuld" die man als angehöriger vielleicht haben könnte


    es hat nichts damit zu tun ob man wesensfest ist oder nicht. jeder kann im laufe seines lebens an den punkt kommen, wo er einfach "abhauen" möchte oder das gefühl hat "es ist alles gesagt/getan, jetzt kann/will ich gehen", aber viele reden dann nicht über ihre gefühle, weil man heute im allgemeinen nicht gerne und viel über gefühle redet.


    viele überlebende die ich kenne, bestätigten mir, dass sie froh seien, dass der versuch misslungen sei. ausnahme sind diejenigen, die es auch gibt, da müssen wir uns nichts vormachen, welche suizidversuche als druckmittel einsetzen um andere zu gängeln. aber die berechnen die aktion sowieso meistens sehr genau, nur manchmal "verrechnen" sich diese menschen.
    im grunde sind auch sie sehr einsame hilflose wesen, die dringst einer hilfe bedürften.



    es gibt wendepunkte im leben jedes menschen. dann steht man vor einer tür und hat die wahl hindurch zu gehen oder aber einen anderen weg, der mitunter im augenblick sehr steinig erscheinen mag zu wählen und dann werden kleinigkeiten zum wunder. seis ein schönes herbstblatt oder ein sternenhimmel, den man all die jahre davor nie bewusst sah.



    ein suizidaler mensche befindet sich in einem ausnahmezustand, der nicht mehr mit dem tagtäglichen zustand verglichen werden kann. das problem wird übergross und alles andere verblasst. dazu kommt, dass es oftmals eine mehr oder weniger lang anhaltende "entgleisung" der hirnstoffwechselabläufe sind.
    genau deshalb hat man auch wenig einfluss auf solche gedanken und es hat auch nichts damit zu tun, dass man sich nun mal zusammenreissen solle, wie manche menschen denken. der mensch möchte sich gerne "zusammenreissen" aber er sitzt auf einem karussell von dem er nicht absteigen kann und das sich immer schneller zu drehen scheint und nach "unten" zu führen scheint.

    wer aber solches noch nie am eigenen leib erfuhr, dem fehlt einfach die einsicht im wahrsten sinn des wortes. so kann man ihnen auch nicht allzu krumm nehmen, wenn sie es so darstellen als könnte ihnen das nie passieren.


    nein, eine lösung ist es definitiv nicht.

    der durchschnittsmitmensch, der sich nicht intensiv mit der thematik befasst wird auch künftig überfordert sein.

    ich gehe mal davon aus, dass jeder der einen menschen sieht der gerade dabei ist, über ein brückengeländer zu klettern versuchen wird, diesen aufzuhalten. allerdings ist es nicht damit getan ihn in diesem moment aufzuhalten. nicht jeder erebt sogleich das schlüsselerlebnis und kehrt um, manche warten nur bis dann sicher keiner in der nähe ist.

    manche lehnen auch jegliche hilfe ab und kapseln sich vollkommen ein. da bleibt dann eigentlich nichts anderes übrig als einen ffe zu veranlassen zum schutze dieses menschen.
     
  7. Sitanka

    Sitanka Guest

    also ich finde selbstmord feige, denn diese menschen denken nicht nach, sie handeln nach ihren problemen, ohne sich helfen zu lassen und lassen oft die menschen die sie lieben mit schuldgefühlen und grossem schmerz zurück.

    ich weiß, ein suizidgefährdeter mensch denkt in diesem moment nicht an das was sie zurücklassen, sie haben einen tunnelblick und in genau diesem moment ist es auch für sie wahrscheinlich der letzte ausweg, aber ich finde trotzdem, es ist wie davonlaufen vor seinen problemen.
     
  8. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    es gibt auch selbstmörder, von denen kann sich keiner vorstellen daß sie probleme haben
    die sind immer glücklich, freundlich und machten einen zufridenen eindruck
    und plötzlich hängen sie in ihrem schlafzimmer

    lg vom liber
     
  9. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Ja, durchaus, dankeschön.
    Du sprichst, denke ich, die grosse Zerrissenheit in uns an. Nicht mehr "ganz" zu sein, das Gleichgewicht zu verlieren und schlimmstenfalls "abzustürzen", sowohl im reellen als auch im übertragenen Sinn.

    Du sprichst vom Glücksfall, dass es Menschen gibt, die einen lieben.

    Wenn nicht, dann gibt's auch keinen Schmerz und keine Schuldgefühle.
     
  10. Freyr

    Freyr Guest

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    Ich finde deine Überlegungen sehr weise und möchte dir danken, daß du sie hier postest :liebe1:
     
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