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Selbsterkenntnis mittels Astrologie

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Kayamea, 27. Mai 2009.

  1. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
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    Hallo alle, :)

    Jetzt will ich es einfach mal wissen:

    Selbsterkenntnis heißt im Wort, man erkennt sich selbst. Nun ist meine Frage: Was meint Ihr, könnt Ihr Euch mit oder ohne Hilfe/Anregung/Beobachtung etc... anderer selber erkennen?

    Selbsterkenntnis mittels Astrologie: heißt das dann, dass wir anderer Leute Gedankengut aufnehmen (Astro-Bücher lesen, zum Astrologen gehen .... ) und für uns selbst verarbeiten, was wir erhalten, um uns dann dennoch selbst zu erkennen? Haben wir uns dann zwar selbst erkannt, aber doch der Hilfe anderer bedurft oder haben wir uns komplett selbst erkannt?

    Wie geht das Eurer Meinung nach, sich selbst erkennen bzw. wie macht ihr das?

    Liebe Grüße & :danke:
    Martina
     
  2. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.278
    Ort:
    Achtern Diek
    Hi Martina,:)

    ich denke, zu erkennen, wie ich oder andere in bestimmten Situationen aufgrund der Radixanlagen reagiere, ist eine Sache. Das Erkennen geht eigentlich recht schnell, wenn man sich ernsthaft mit der Astrologie beschäftigt.
    Die Umsetzung jedoch; die Rückschlüsse, um mir bewusst zu machen, wie Menschen damit "ticken", dauerte länger. Aber letztendlich hat mich die Astrologie einen Schritt toleranter und lebensklüger gemacht. Ich, sehr uranusbetont, reagiere heute nicht mehr gleich so grantig, wenn mir bei unbewussten Inhabern von z.B. einem Sonne/Pluto-QUA die damit oft verbundene Destruktivität oder Manipulation entgegenschlägt.
    Und genau darum geht es m.E. bei der Astrologie: Lernen, auch mit wesensfremden Energien auszukommen und ein Stück weit den anderen zu verstehen....:)


    LG
    Juppi
     
  3. NetWorker

    NetWorker Guest


    Durch Astrologie ist es doch nicht möglich, sich unmittelbar als unveränderliches oder zeitloses oder stilles SELBST im biblischen Sinne zu erkennen - jenseits aller Erdenwelt, sondern immer nur veränderliche Aspekte zu sich selbst. Letztlich ist doch der gesamte Mutterplanet mit aller Welt Natur - Anima Mundi - unser irdischer Spiegel.
     
  4. Fiona

    Fiona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2005
    Beiträge:
    1.600
    Ort:
    Norddeutschland
    Liebe Martina :)

    Ich habe ja erst relativ spät mit der Astrologie angefangen, von daher war ich schon der Meinung, dass ich mich selbst gut kenne. Ich bin dann auch nicht aus allen Wolken gefallen :).
    Ich denke aber, dass es immer nötig ist, sich selbst in Resonanz zu anderen oder auch im Vergleich zu anderen, zu sehen. Das geht dann auch ohne Astrologie.
    Die Astrologie ist für mich noch ein Schritt weiter, also mich noch besser kennen zu lernen. Aber Astrobücher und Astrologen sind für mich Anregungen, über die ich nachdenken kann. Ich muss mir nicht jeden Schuh anziehen, wenn er nicht passt. Wobei natürlich, dass was ich am weitesten von mir weise, wohl am meisten mit mir selbst zu tun hat. Daher hab ich wohl schon der Hilfe anderer bedurft, obwohl mir eigentlich selten jemand gesagt hat wie ich bin. Aber wenn, dann dauert es auch manchmal etwas bis das der Groschen fällt:D.
    Komplette Selbsterkenntnis, ist aber so eine Sache. Weiß ich gar nicht ob das möglich ist. Zumal das ja auch von Stimmungen abhängig ist. Ich bin ja nicht immer gleich. Ist das jemand :rolleyes:?
    Trotzdem geht es mir auch so, dass ich toleranter geworden bin. Es ist mir viel bewusster geworden, wie verschieden wir doch alle sind und doch auch wieder ähnlich. Und wie schwer es manchmal ist, wenn man sich in seinen eigenen Mustern nicht wohl fühlt.
    Was ich vermisst habe, weil ich im Anfang danach gesucht hatte, ist die Lösung, die Aufgabe. Ich dachte die ist im Horoskop enthalten, wenn man denn richtig versteht es zu lesen. Aber ich weiß schon seit längerem, dass dem nicht so ist. Das ist auch der Grund warum ich nicht mehr so intensiv damit beschäftigt bin. Sich seiner Muster bewusst werden, ja das ist die eine Sache, aber dafür brauche ich nicht unbedingt die Astrologie.

    Alles Liebe Fiona :kiss4:
     
  5. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2005
    Beiträge:
    3.199
    Ort:
    Köln
    Hallo Martina.

    Selbsterkennen vielleicht ja.

    Allerdings geht es dann auch darum, es umzusetzen. Und das fällt mir meist schwer. Wegen Ängsten und Blockaden und so. Und dann bleibe ich meist im negativen Muster hängen.

    Also ein Wundermittel ist es nicht. Aber das gibt es wohl auch nicht. Letzendlich muss man sich selber trauen, sein Potential auszuleben. Aber ich gib es zu, das fällt mir noch schwer.


    Viele Grüße

    Jonas
     
  6. mindanao

    mindanao Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2007
    Beiträge:
    339
    Ort:
    Mrigashira
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    Hallo,

    da Deine Frage sich ja „an alle“ richtet, schreibe ich jetzt einfach mal, auf welchem Wege ich das eigentliche, unsterbliche, immerwährende Selbst erkannt habe:


    1. August, frühe Morgenstunden

    Treffe am Morgen des 1. August (2004) einen Mann im F. (afrikanische Musikkneipe), bitte ihn, mir ein Bier zu holen, unterhalte mich ein wenig mit dem Mann, wir gehen als (fast) letzte Gäste gemeinsam zur S-Bahn, unterhalten uns weiterhin. Der Mann übernachtet bei mir.

    In Gegenwart dieses Mannes fühle ich etwas, was ich nicht kenne. Fühle mich außerordentlich wohl und frage mich die ganze Zeit, was das sein könne, denke: irgendetwas ist, was ist das bloß? Ich denke: ich fühle mich gut. (befinde mich in einem merkwürdig schwebenden Zustand).

    Wir stehen auf, trinken Kaffee und während ich mich wieder hinlege fragt mich der Mann (Anm.: sehr wohl, im Gegensatz zu mir, um seine Gabe wissend …), was ich fühle, wenn ich mit ihm zusammen bin (). Ich sage: ich weiß nicht, was es ist, es ist gut, es ist einfach nur gut. Wenn ich mit dir zusammen bin, dann:

    Und dann geht es los: ich fühle mich wohl, wohl, wohl, unwahrscheinlich wohl, ich werde groß, groß, immer größer USW. USW. USW.* (ich vermag es nach wie vor nicht in Worte zu kleiden, was dann passiert ist, ich bin geneigt zu sagen, ich habe Gott gesehen. Natürlich habe ich ihn nicht „gesehen“ und doch habe ich IHN gesehen … Der Satz: „Jetzt bin ich geheilt“ steht die ganze Zeit im Raum, und während ich ganz sanft wieder lande, denke ich: schade, dafür war es zu kurz...

    USW.



    Anm: Nach 3,5 Wochen große Bruch. Nachdem ich zunächst auf dem „Seelenverwandtschaftstrip“ war, habe ich mich ein Jahr später endlich getraut zu fragen, ob es sein könne, dass er über heilende Kräfte verfügt. Bekomme die Antwort, die ich eigentlich nicht hören wollte: Doch, es geht wohl auch anderen so, dass sich in seiner Nähe dieser Schwebezustand mit der Frage: was ist das? was ist das bloß? einstellt



    Das, was im Radix abgebildet ist, ist m. E. das, als was wir uns derzeit „verkleidet“ haben, das, was wir derzeit verkörpern, das eigentliche Selbst ist nicht auf bestimmte Eigenschaften begrenzt … (sehe gerade, NetWorker ist mir zuvorgekommen …)

    Gruß, Annette
     
  7. Valeri

    Valeri Mitglied

    Registriert seit:
    18. April 2009
    Beiträge:
    80
    Ort:
    Heidelberg
    Hallo Martina!

    Selbsterkenntnis ohne andere ist nicht möglich. Man braucht ja die Spiegelung der Schatten bzw. der guten Seiten, um sie als solche zu erkennen. So wie man in der frühkindlichen Phase die Mutter braucht, damit sie einem hilft, die eigenen Gefühle zu benennen - Zorn, Trauer, Wut, etc.
    Wenn da niemand ist, der einem hilft, hat man später schlicht keine Möglichkeit diese Regungen an sich selbst zu erkennen bzw. zu benennen.
    Die Folge können schlimme psychische Probleme bis hin zur manifesten Persönlichkeitsstörung sein.
    Ich denke, genauso braucht man später immer wieder mal jemanden, zu dem man sich selbst in Beziehung setzt.

    Selbsterkenntnis mittels Astrologie: wird immer subjektiv gefärbt sein, befürchte ich. Was ich sehen will, das sehe ich. Was ich glauben will, das glaube ich (und gebe es auch weiter).
    Wenn ich etwas partout nicht sehen will, dann werde ich es auch nicht sehen, wenn ich mir 50 (gute) Bücher reinzieh bzw. Jahre in div. astrologische Beratungen gehe. Weil ich es schlicht nicht sehen will.

    Ein (trauriges, weil wahres) Beispiel hierzu:
    Eine gute Bekannte, Anfang 30, Therapeutin, Psychologin, in ihrem Fach sehr engagiert, sehr gut. Dauernd auf Fortbildung usw.
    Seit ich sie kenne - seit 15 Jahren - immer das gleiche Prinzip: sie hat eine Beziehung, sie fühlt sich eingeengt, sie betrügt den Partner, sie will zurück in die Beziehung, sie betrügt ihn wieder, der Partner kommt drauf, beendet die Beziehung. Das ist ihr sicher an die 5 mal passiert.
    Nähe-Distanz-Probleme, Bindungsproblematik. Für jeden klar, der es von außen sieht.
    Ihre Sicht: die Partner sind immer schuld, sie zwingen sie dazu, sie zu betrügen. Weil sie so klammern, weil sie ihr gegenüber soviel einfordern, weil sie ihre Wünsche nicht ernst nehmen, etc. Die Liste ist endlos.
    Ihre Therapeutin hat mit ihr hundertmal über Nähe-Distanz und Bindungsfähigkeit gesprochen. Wir Freunde und Bekannten detto.
    Ergebnis: die anderen sind schuld.
    Ihr Radix: Venus/Uranus Konjunktion in 12.
    Sie ist eine superintelligente Frau. Sie will diesen Teil ihrer selbst nicht sehen. Punkt.
     
  8. Valeri

    Valeri Mitglied

    Registriert seit:
    18. April 2009
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    80
    Ort:
    Heidelberg
    Von dem, was du dir jeden Tag einwirfst, hätt ich auch gern was.
     
  9. NetWorker

    NetWorker Guest

    Was genau ist Dein Selbst - als Dein Herz oder innerster Wesenskern???
     
  10. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
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    Hallo Annette,

    darf ich fragen, wie die Zeit vor deinem Erlebnis war? Hattest du da irgendwie die Nase voll vom "Leben" oder kam das wie aus heiterem Himmel?

    lg :)
     
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