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Selbsterfüllende Erwartungen ...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Maraiah, 27. August 2005.

  1. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
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    Kennt Ihr das auch.

    Menschen, die sich immer wieder ihre "negativen" Erwartungen lustvoll selbst erfüllen ?

    Ich beobachte das schon länger und es frustriert mich wie nichts sonst ... man kann tun was man will - irgendwann macht man einen "Fehler" und schwupps - sind sie endlich zufrieden - lehnen sich entspannt zurück und sagen: "siehst Du, ich wußte es doch" oder sie baden sich in Selbstmitleid ...

    Da hilft auch kein Reden was, kein Erklären.

    Woran liegt das bloß ? Was ist so schön an negativen Erfahrungen ?
     
  2. rocket_soft

    rocket_soft Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2005
    Beiträge:
    585
    Ja, das machen Andere UND das mache ich selber.

    Und da liebt der Ansatzpunkt, nämlich Nur dieser Eine Einzige Ansatzpunkt (und deshalb ist die Welt vielleicht so gebaut, genau SO) >DAMIT wir bei uns selber anfangen müssen.

    Wir können nur bei uns selbst beginnen.







    (Jeder andere Ansatzpunkt scheint zum Scheitern verurteilt zu sein.)
     
  3. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge

    Das ist mir jetzt zu wahr :D

    :escape:


    Von mir aus kannst Du mir auch die Frage beantworten und mir sagen, warum DU es tust ?

    ;)

    Klar tut das jeder MAL. Ich spreche von den Menschen, die anscheinend nichts anderes tun - als immer das eine ... es zermürbt mich.
     
  4. Himephelien

    Himephelien Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2005
    Beiträge:
    588
    Ort:
    Planet Erde

    Liebe mara!

    Da es dich schon zermürbt, läuft in dir diesbezüglich vielleicht eine Programmierung. Überprüf mal....

    Ein kleiner Denkanstoss: Wenn du dir diese Frage stellst, befindest du dich da noch in deinen Angelegenheiten, oder in den Angelegenheiten der Menschen, von deren Lebensweise du dich zermürbt fühlst!?

    L.G. Himephelien
     
  5. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge

    Nö - mag nicht.

    Ich wollte hier keine Analyse, Himephelien. Ich kenne die Gesetze und ich kann sie auch anwenden.
    Ich möchte von Euch etwas darüber erfahren ... das war mir so vorgeschwebt...

    Die Frage war ja ... kennt ihr das auch und wenn ja, warum tun wir das ?

    Ich möchte also mit Euch gerne darüber sprechen/schreiben, Klarheit vielleicht erlangen ... einfach so - als Gespräch ...
     
  6. mitsy

    mitsy Guest

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    hallo mara,

    ich schaetze mal, das machen die menschen so, damit sie sich nicht so klein und machtlos fuehlen muessen. das eintreffen einer erwarteten situation gefolgt vom "siehts du, hab ichs doch gewusst" gaukelt eine gewisse kontrolle ueber/einfluss auf situationen im aussen vor. und dieses gefuehl hat man gerne, wenn man nicht ganz sicher ist wo die verantwortlichkeiten liegen. vielleicht wollen sich das viele menschen nicht klarmachen, weil man an dem punkt beginnen muß sich selbst in frage zu stellen. wahrscheinlich ist das auch der grund, dass viele leute nicht merken, wie frustrierend das ist, immer dieselben erfahrungen zu machen.

    rocket soft schreibt oben, man muesse bei sich selber anfangen. ich glaub auch das ist der punkt.

    wenn ich mich erinnere: was war das fuer eine erleichterung, als ich zum ersten mal richtig kapiert habe, dass ich nur fuer mich und mein glueck und sonst nichts auf der welt verantwortlich bin ! und ich finde den gedanken noch immer mehr als beglueckend. bin mir aber nicht sicher ob diese banale erkenntnis allen menschen so klar ist. wenns so waere, gaebs wohl niemand mehr der sagt "hab ichs doch gewusst !".

    jetzt freu ich mich immer total, wenn ich merke, dass meine vorannahmen widerlegt werden, weil ich dann merke wie das leben fliessen kann und man selber mit. und ich merke, daß die welt soviel bunter und reicher ist, wenn man sie so sein laesst wie sie ist, als wenn man fuer alles schon eine erklaerung parat hat.
    dem geht natuerlich meistens ein gedanklicher prozess voraus, begleitet von der frage: "muss das denn immer so sein ?" und das erstaunliche, faszinierende ist, sobald ich mir mal wieder eine solche frage stelle kommt dann prompt die antwort geliefert, die mir zeigt, dass das leben viele moeglichkeiten hat zu laufen, und dass menschen ganz anders sind als man je erwarten wuerde. wenn man es ihnen zugesteht und bereit ist das zu sehen.

    mir hat diese erkenntnis große erleichterung verschafft, weil ich gemerkt habe, dass alle versuche die dinge unter kontrolle zu halten, die ja jeden menschen maßlos ueberforedern muessen, eigentlich von vorneherein zum scheitern verurteilt waren. mein fazit also: die welt die welt sein lassen und dabei versuchen die eigenen beduerfnisse mit ihr zu vereinbaren...

    problematisch finde ich nur die ganz tiefen ueberzeugungen, die sich ueber lange jahre verfestigt haben und die immer und immer wieder die fuehrung uebernehmen wollen. :wut2:

    und ich glaub auch: wenn du so unbedingt jemand davon ueberzeugen moechtest seine negativen erwartungen zu ueberdenken, dann hat das mehr mit dir zu tun. ;)

    lg mitsy
     
  7. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    Also das ist etwas, dass mich jetzt glasklar berührt hat ... schön und vielleicht ein guter Ansatzpunkt ... ;)

    Ja. Das sind auch die "Extremsituationen" dann in denen sie fassen. Das kenne ich auch ...

    Ja. Da gehe ich auch stark von aus *ggg* - das ist mir schon völlig klar, mitsy. Es berührt mich desto stärker, desto näher ich mich jemandem fühle, je lieber ich jemanden habe, desto mehr zermürbt es mich zu sehen, wie die Dinge verkompliziert werden ... ich hab so ein einfaches Wesen, dass bringt andere schon leicht auf die Palme. Ich weiß, ich weiß ... aber ich denke einfach mal, das geht wohl jedem so. Ich habe den ausgeprägten Wunsch, dass es allen um mich rum gutgehen soll ...

    deshalb stach mir auch sofort dein Satz so ins Auge. Ich habe das schon unterschwellig in mir aufsteigen gespürt, aber es ist immer gut, wenn man es dann in worte gefaßt LESEN kann ...

    Trotzdem fehlt mir immer noch was, bezüglich der frage, warum wir an unseren negativen erfahrungen so festhalten, als ginge es um das eigene leben...

    irgendwas mit selbstwertgefühl vermute ich.
     
  8. rocket_soft

    rocket_soft Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2005
    Beiträge:
    585
    Meine Selbstbeobachtung hat Fürchterliches ergeben:

    Wenn 'der andere' die Situation nicht so sehr verkomplizieren würde, würde ich es selber tun.











    (Und es wäre schwieriger mir selbst dabei zuzusehen
    als 'dem anderen'.)
     
  9. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge

    :lachen:

    :umarmen: ... ;)

    ich weiß nicht, ich weiß nicht.

    und du meinst nicht, es könnte sein, dass gar nicht der andere, sondern NUR du verkomplizierst und der andere dann kompliziert werden muss - weil du keine einfachheit mehr zuläßt und somit im endeffekt doch du selbst dir selbst im anderen zuschaust ???

    :escape:
     
  10. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2004
    Beiträge:
    2.383
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    Und wenn es um das eigene Leben geht?
    Wenn das ein roter Faden ist, dem der Mensch folgen soll, weil er negative Erlebnisse immer wieder machen muss?
    Ich bin mir da nicht sicher, weil ich bei solchen Themen gern mein eigenes Leben anschaue.
    Und da wird es echt kompliziert!
    Ich habe rueckblickend an strategischen Punkten aus meiner heutigen Sicht Fehlentscheidungen getroffen. Die schienen aber damals logisch und richtig, auch wenn ich teilweise ein mulmiges Gefuehl hatte.
    Ich habe den Eindruck, dass ich riesige Umwege gemacht habe.
    So, wie ich jetzt bin und fuehle, denke ich oft, haette ich schon vor 40 Jahren sein und fuehlen koennen, warum habe ich mir selber so viele Steine in den Weg gelegt?
    War das nun mein vorgezeichneter Weg oder nicht?
    Sollte alles so sein oder habe ich es mir unnoetig kompliziert gestaltet?
    Warum habe ich denn bestimmte Menschen zu bestimmten Zeiten kennen gelernt, die meinem Leben eine andere Richtung gaben, wenn ich ohne sie einen ganz anderen Weg gegangen waere?
    Ich weiss das wirklich nicht!
    Und da ich es nicht mal bei mir selber weiss, wie kann ich es da bei anderen wissen?
    Obwohl ich zugebe, dass es bei vielen Menschen ins Auge springt, wie sehr sie sich selber alles vermiesen und verbauen! Jeder sieht es, nur sie selber nicht.
    Warum?

    Bijoux
     
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