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selbst sein in Gesellschaft und nicht so unsicher

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Caressa, 19. Juli 2010.

  1. Caressa

    Caressa Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2007
    Beiträge:
    439
    Ort:
    ·٠•♥·٠•♥·&#
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    Hallo! Ich habe so bei mir das Gefühl, dass ich, wenn ich mal in einer Gesellschaft mit "Anderen" Menschen nicht so gut kann oder nicht auf einer Wellenlänge mit ihnen bin unsicher werde und nicht mehr ich selbst sein kann. Oft hab ich auch das Gefühl, irgendwie ausgeschlossen zu sein, oder allgemein schwierig einen Draht zu Menschen zu finden. Auch ist mir aufgefallen, dass ich sowieso einen besseren Draht zu Männern habe als zu Frauen.

    Ich möchte mich aber nicht verstellen, mehr reden und selbstbewusster sein. Aber bei manchen Leuten weiß ich nicht was ich reden soll... und wenn andere soooo offen sind und superlustig dann werd ich meist ruhiger.

    Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht?
    Danke
    lg
     
  2. guybrush

    guybrush Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2010
    Beiträge:
    1.550
    Ort:
    Melee Island...;-)
    ja, mir geht es sehr ähnlich. Sobald ich spüre, dass die Wellenlänge nicht stimmt, bin ich nicht mehr ich selbst- u. bei diesen Menschen handelt es sich dann meist um Menschen, die irgendwie oberflächlich oder sonst wie anders sind.

    Manche Menschen trifft man, u. da findet man sofort einen Draht, bei anderen dauerts ein wenig (vielleicht, weil es demjenigen ähnlich ergeht) u. bei etlichen ist überhaupt keine Basis vorhanden...
     
  3. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    Ja - mir auch ...

    Ich hab immer noch die Tendenz mich minderwertig zu fühlen oder so anders, dass mich niemand versteht.
    Ich hab mich dann in der Vergangenheit immer wieder ganz zurückgezogen und an mir gearbeitet, in der Form, dass ich gelernt hab a) wer ich bin und b) bei mir zu bleiben. Heute hab ich noch ein Problem mit denen, die es nicht vertragen, wenn ich mich nicht eingliedern, nicht manipulieren lasse.

    Die machen mir Angst. Viele gehen in ihrem Gleichmachungswahn meiner Meinung nach sehr weit in den Sanktionen und ich bin das Kämpfen müde, bzw. hab ich zwischenzeitlich gelernt, dass es nichts bringt, da auch noch Energie reinzugeben.

    Ich übe jetzt immer noch ich selbst zu sein ohne mich durch irgendwas davon abbringen zu lassen.
    Gelingt mir aber noch nicht so gut. Ich lass mir ruckzuck immer noch meine Energie abziehen.
    Je bewußter mir aber wird, wie das geht, was ich mache, was andere tun, bzw. dass ich etwas mache und andere nur "reagieren" - geht es viel, viel besser.
     
  4. guybrush

    guybrush Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2010
    Beiträge:
    1.550
    Ort:
    Melee Island...;-)
    Hm.. kannst du mir das mit dem "Gleichmachungswahn" näher erklären? Ich nix verstehn, :D
     
  5. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    Gleichmachungswahn.

    Naja - ich denke die Ursache sind Ängste. Angst vor Menschen. Wenn man die Anderen Menschen in Schubladen sortieren, sie also manipulieren, einordnen, einschätzen kann ist alles gut.
    Du kannst aber nur Menschen einschätzen und damit eben auch manipulieren, wenn sie bestimmte Muster leben oder nicht bewußt sind.
    Wenn jemand nur einfach er selbst ist, funktioniert das nicht mehr.

    Dann bricht Panik los und derjenige versucht auf alle möglichen Art und Weisen diesen Menschen "passend" zu machen, ihn in sein Schema zu pressen und je weniger er damit erfolgreich ist, desto mehr wird er versuchen den Störkörper loszuwerden.

    Das ist meine Erfahrung.

    Ich hab da einen Weg gefunden, mich dagegen zu "schützen", aber Angst macht es mir immer noch.
     
  6. Noneytiri

    Noneytiri Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2010
    Beiträge:
    1.211
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    Ja, man denkt: Pass ich nicht zu denen, oder die nicht zu mir? Ich bin auch oft unsicher, obwohl andere meinen, ich wirke selbstbewusst, fürcht ich manchmal sogar.
    Naja....
    LG N.
     
  7. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.107
    Ort:
    Land Brandenburg
    Hallo Ihr Lieben,

    bei mir ist dieses Thema auch sehr aktuell, es nennt sich, den Menschen so anzunehmen, wie er gerade ist ohne sich dabei mies, minderwertig oder irgendwie negativ zu fühlen...denn diese Menschen sind nicht für die eigenen Gefühle verantwortlich, sondern wir interpretieren sie so rein, weil wir uns nicht auf gleicher Wellenlänge befinden, weil wir die Oberflächlichkeit sehen und uns nicht verstanden fühlen können.
    Doch wenn wir den Menschen uns gegenüber verstehen wollen, auch in seiner Oberflächlichkeit, dann können wir uns nur in ihn selbst hineinversetzen, ergründen, warum er so und nicht anders denkt, ihn von seiner Ebene sehen und ihn auch dort abholen, wenn wir es denn möchten.
    Jeder Mensch, jede Situation, jedes Buch soll uns doch etwas zu uns, über uns sagen. Genau das sehen, die Augen öffnen für diese Situation, für diesen Menschen. Sich selbst fragen, warum kann er mich jetzt nicht verstehen, warum kann ich ihn nicht verstehen? Was ist in mir, dass diese Situation so läuft, wo kann ich in mir selbst etwas nicht verstehen?

    Es sind nur ein paar Gedanken, die auch mich beschäftigt haben und auch geprägt.

    eine lichtvolle Zeit Euch...Orion7
     
  8. painless

    painless Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2009
    Beiträge:
    121
    Ort:
    Würzburg
    Ich hatte dieses Problem auch eine ganze Zeit lang ...

    Ich habe mir in der Zeit viele Fragen gestellt ...

    Zuerst natürlich einmal die Frage, ob ich es bin, der verkehrt läuft, oder die anderen ... Tatsache ist, dass wir alle verkehrt laufen, aber das ist wieder was anderes^^

    die nächste Frage wäre: Muss ich denn den anderen gefallen und finde ich noch eine Gruppe, die mich so mögen, wie ich bin?

    dann gäbe es noch die Frage: Wer bin ich denn eigentlich wirklich? oder Wie bin ich denn wirklich? und Wie gut kenne ich mich denn wirklich???

    auch: Warum hört mir keine zu, wenn ich denn mal was versuche zu sagen? war eine allseits beliebte Frage bei mir

    Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht wichtig ist, wo du bist und mit wem ... wichtig ist, du bist du selbst ... dann fühlst du dich überall wohl ...

    Es gehört allerdings so einiges dazu ... es ist nämlich einfacher gesagt als getan, man selbst zu sein ... denn zuerst muss man einmal die schon oben genannte Frage beandworten: Wer bin ich wirklich?
    Denn die meisten Dinge, die man über sich meint zu kennen, sind auch nur Muster, die man über die Gesellschaft angenommen hat ... also wieder zurück zum Uhrsprung ...
    doch wie und wann und wo?
    wie?: weis ich ehrlich gesagt nicht
    wann?: jetzt sofort und am besten alles gleichzeitig
    und wo? im hier und jetzt
    klingt simpel, aber jeder macht es anders, jeder geht anders damit um und jeder stellt sich etwas anderes darunter vor
    Es braucht Zeit sein wahres Selbst zu finden oder besser gesagt sich daran heranzutasten ... denn alles geht nacheinander ... man findet das gut, oder das, hat hier eine erkenntnis und dort einen lichten moment ...
    also keine sorge, das wird alles schon (hoffe ich zumindest)
    und wenn erst einmal die eigenschwingung auf dem Weg der Besserung ist, dann ändert sich das Umfeld automatisch
    Das größte Problem ist allerdings die Angst ... die muss man hinter sich lassen

    mir hat folgendes geholfen:
    Jeder Mensch ist Kind Gottes. Er oder Sie ist so gewollt, wie er oder sie ist ... also warum sich um dessen schämen was man ist? Muss man sich schämen, weil man genauso ist, wie die anderen, und zwar göttlich???? ;)
     
  9. Nightbird

    Nightbird Guest

    Hallo,

    ich vermute einfach mal, dass Dir die Themen oder die Art und Weisen einiger Leute einfach nicht zusagt und dass Du dann automatisch abblockst. Eine andere Ursache kann eben sein, dass Du von Natur aus schüchterner bist und Du eben noch nicht so sehr gelernt hast, wie Du Dich am besten ausdrücken kannst in Gesellschaft. Aber das ist im Grunde nicht so ungewöhnlich, denn die meisten Menschen haben verschiedenste Hemmungen, wenn sie in Gesellschaft sind. Ist es denn bei Dir so, dass Du am liebsten gehen würdest, wenn Du merkst, dass Du nicht auf einer Wellenlänge bist. Wenn Du ein feinfühliger Mensch bist, ist das auch nur natürlich. Man merkt eigentlich recht schnell, ob es mit manchen klappen könnte, oder nicht. Es ist dann auch nicht sehr sinnvoll, sich selber zu überreden, zum bleiben. Besser ist es dann eigentlich zu gehen, notfalls mit einer Ausrede und dann anderweitig die Fühler ausstrecken.

    Andererseits könntest Du versuchen Dir eine kleine eigene Richtlinie zu erstellen, wie Du Dich in Gesprächen verhalten willst, wie Du Dich ausdrücken willst, ohne das Gefühl zu haben, Dich zu sehr verstellen zu müssen. So dass Du in Dir selber ein lockeres Gefühl erzeugen kannst. Da ist halt Beschäftigung mit sich selber notwendig, bis man weiß, wie man selber ist und sein möchte und wie man das am besten umsetzen kann. Das sind oft schon kleine Dinge, die einem da mehr Wohlbefinden geben können. Zum Beispiel kannst Du versuchen, Dich selbst zu überraschen, das kann eine positive Erinnerung für Dich sein, auf die Du zurückgreifen kannst.

     
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
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    Kenne das gut und ich kenne auch die Veränderung von unsicher zu sicher. Änderte allerdings nichts daran, dass ich eher einzelgängerisch veranlagt bin. Aber bei mir ging es eigentlich genau darum.... Ich machte mir früher teilweise viel Druck weil ich dachte, ich müsse so oder so sein, würde als langweilig gelten wenn ich nicht auf irgendeiner Party auftauche usw. oder für mich langweilige Gespräche meide. Interessant war dann, dass es wirklich ziemlich auf einen Schlag so war, das ich mir herausnahm meiner Veranlagung (nenne das mal so) zu sein und damit auch die Unsicherheit verschwand.

    Unsicherheit auf dieses Thema bezogen, enthält ja im Wesentlichen lediglich Variationen des immer gleichen Gedankens: Wie sollte ich sein? ....plus Antworten ("Ich sollte Samstag auf der Party erscheinen, um Montag nicht als Langweiler geoutet zu werden").

    Die entscheidende Frage zur Klärung ist, die Punkte herauszufinden die verunsichern. Bei mir war es weniger Umgang mit Menschen, sondern eher das Denken darüber wie es wirkt, wenn ich eben eher inkognito bleibe usw. Und es war tatsächlich so, dass ich deutlich freier wurde sobald ich mir gestattete sozusagen egoistischer zu sein. Meiner Ansicht nach reden die meisten Menschen zu viel über Dinge die sie eigentlich nicht interessieren und ich machte das dann nicht mehr, sondern hatte für alles nur noch eine Formel: Ich konzentriere mich auf das was ich als Wesentlich empfinde. Das bedeutet nicht, dass ich nur noch übertiefsinnige Gespräche führen musste... Sondern eher sich die Freiheit einer Situation gemäß zu nehmen so zu sein wie es einem entspricht. Nix sagen wenn man nicht gesprächig ist. Party sausen lassen wenn man keine Lust hat. Freunden sagen das man leider nicht kann, wenn man alleine sein möchte.

    Das hört sich teils egoistisch an... Aber die Wirkung ist es nicht, weil es letztlich auch zu Aufrichtigkeit im Umgang mit anderen führt.

    VG,
    C.
     
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