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Sehr real, folgendes Déjà-vu erlebnis. Bräuchte Rat/Deutung.

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Taribu, 9. April 2012.

  1. Taribu

    Taribu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2012
    Beiträge:
    2
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    Hallo Leute!
    (Zeitangaben sind nicht mehr aktuell!)

    Ich habe diesen ganzen "esoterischen Schwachsinn" wie ich ihn immer genannt habe, eigentlich schon vor einigen Jahren aufgegeben, aber ich hatte heute ein Erlebnis, des ganz schön an meinem Glauben an das Logische rüttelt!

    Déjà-vus hatte ich schon immer ständig, immer dieses Gefühl eine bestimmte Situation, einen Ort oder eine Person ganz bestimmt schon gesehen zu haben, in einem Traum war das. Dieses Gefühl kennt jeder. Meistens kann man sich auch noch ganz genau an den Traum erinnern, in dem man glaubt das schon gesehen/erlebt/gefühlt zu haben.

    Mittlerweile rede ich mir selbst ein, dass mich mein Hirn bei sowas wohl austrickst. Es gibt meiner Meinung nach immer für etwas eine logische Erklärung, aber andererseits, vielleicht mache ich mir jetzt erst recht was vor :)
    Eigentlich Denke ich bei sowas nach dem Motto:
    "Ist mir egal, so lange ich keine Zeit vergeude um über sowas nachzudenken!"
    Ich verdränge es also bewusst.


    Jahrelang hatte ich jetzt mit sowas nichts mehr zu tun, bis heute.
    Ich hatte letzte Nacht einen Traum, aber viel interessanter finde ich das, was heute geschah. Naja erstmal zum Traum:

    Ich bin auf dem Rückweg von der Schule, bin erst wenige Schritte gelaufen, ich befinde mich noch vor der Schule.
    Neben mir läuft ein "Freund". Tatsächlich kenne ich die Person nicht, sie ist mir bisher in vielen Träumen erschienen. Größer als ich, kurze blonde (gegeelte) Haare, vielleicht 19 Jahre alt, buschige Augenbrauen, ausgeprägte Nase - trägt vielleicht eine Brille, da bin ich mir nicht mehr sicher.
    Seinen Namen kenne ich nicht, aber offensichtlich kenne ich ihn sonst sehr gut, da ich mich in meinen Träumen mit ihm sehr gut verstehe.

    Auf der anderen Straßenseite sehe ich einen anderen Freund, diesmal einen denen es im echten Leben wirklich gibt, er heißt Nils.
    Geistesabwesend pfeift er vor sich hin, seine Absichten kenne ich nicht. Er pfeift sonst nie, kann er glaube ich auch gar nicht.

    Zu unserem Erstaunen kommt plötzlich ein Rüttelfalke angeflogen (Rüttelfalken können ähnlich wie Koblibris, aber nicht ganz so geschickt, in der Luft "stehen bleiben") und bleibt wenige Zentimeter vor seinem Gesicht stehen.
    Er hatte aufgehört zu pfeifen, es gab zwar kein Anzeichen dafür, aber wie es für Träume typisch ist, "wusste" ich einfach, dass das Pfeifen den Falken angelockt hatte.
    Als wüsste er was zu tun ist, packte er den Falken sachte, der Falke war völlig ruhig. Er schien eine "Bindung" zu Nils zu haben, was mir im späteren Verlauf des Traumes immer deutlicher wurde.

    Ich und mein unbekannter Freund wurden neugierig, und liefen rüber zu Nils.
    Der Falke war etwas scheu, aber er beruhigte ihn.

    Jetzt weiß ich über den Traum keine Details mehr. Ich weiß nur noch, dass der Falke zu mir "Sprach". Ich glaub er Sprach nicht direkt mit mir, ich wusste einfach, was er mir sagen will.
    Er sagte mir, sein Freund (auch ein Falke) sei Krank, und er brauche meine Hilfe, sonst stirbt er.
    Ich habe in der Vergangenheit schon vielen verletzten Vögel geholfen, hab sie aufgepeppelt, gehütet, und sie wieder in die Freiheit entlassen. Mich haben Vögel immer fasziniert :)

    Jetzt fehlt wieder die Erinnerung - und jetzt wird es auch kompliziert, manche Dinge die für mich eigentlich keinen Sinn ergäben "waren einfach klar". Der andere Falke war plötzlich da, der Kranke. Ich saß auf dem Boden, im Schneidersitz, vor mir die beiden Falken. Nils und der unbekannte Freund standen drum herum. Die Falken waren wie gesagt vor mir Scheu, aber Nils, zudem sie nach wie vor diese mysteriöse Bindung hatten (die Situation war mir sowie Nils vollkommen Fremd), konnte die Falken beruhigen, und sie lernten auch mir zu vertrauen.

    Dann begann das "Ritual". Ich ließ es einfach geschehen, und stellte nichts in Frage, es "war mir irgendwie Klar". Der gesunde der beiden Falken... gab mir einen Kuss :rolleyes: . Mit diesem Kuss "trocknete" er nicht nur meinen Mund, er "injizierte" mir auch irgendwie einen Teil seiner Gesundheit. Daraufhin gab auch der andere Falke, der kranke, mir einen Kuss (... ) und entnahm damit die "Gesundheit", die der andere Falke hinterlassen hatte.
    Damit waren beide Falken gesund.



    Dieser verrückte Traum kam mir aber nicht so ungewöhnlich vor, außer dass er extrem Lebhaft war und mir untypischerweise sehr gut in Erinnerung geblieben ist.
    Das ungewöhnliche Folgt erst noch.

    Später in der Mittagspause traf ich Nils, und er erinnerte mich sofort an den Traum. Bevor ich ihn irgendetwas erzählte, fragte ich ihn, ob ihm in den letzten Tagen irgendetwas seltsames passiert sei. Sofort macht er große Augen und zögert.
    Daraufhin erzählte er mir, wie vorgestern (also der Tag vor der Nacht in der ich den Traum hatte) sich zum ersten Mal ein Falke auf seine Fensterbank vor seinem Zimmerfenster gesetzt hatte. Er war fasziniert von dem Vogel, und verwirrt zu gleich, denn ihm schienen die Elektroschocker die die Tauben fernhalten sollen nichts auszumachen.

    Ich war verwirrt, damit hatte ich nicht gerechnet, zumal ich mit sowas sonst nichts am Hut hab und mir auch nichts vormachen will.
    Ich fragte ihn, ob er dabei gepfiffen hätte. Sein Gesichtsausdruck war einmalig. Er strahlte Verwirrung, Verwunderung und Misstrauen zu gleich aus. Ein Typisches "WTF?!-Gesicht". "Nein" antwortete er, er hat jedoch ein Lied gehört, indem ungewöhnlich viel gepfiffen wird, indem eigentlich "fast nur" gepfiffen wird.


    Er wollte tausend Fragen stellen, ich erzählte ihm von meinem Traum. Er schien dieses Rätsel allerdings mit Vorsicht zu genießen, da er sowie ich normalerweise auch, solchen Dingen eher distanziert begegnet.


    Ich denke immer noch darüber nach. Was haltet ihr davon? Ich für meinen Teil kann es jedenfalls kaum abwarten diesem "unbekannten Freund" zu begegnen, falls das je der Fall sein sollte :)




    Einige Tage später hatte ich Nachts auf dem Heimweg nochmal ein seltsames Erlebnis.
    Es war ca. 24Uhr, ich laufe gerade um die Ecke und biege in die Straße ein, in der ich wohne.
    Bis nach Hause sind es noch ca. 6 Minuten geradeaus.
    Die Straße war sehr still, fast schon "tot", Laternen gibt es hier nur in SEHR großen Abständen (ca. 150m ...).
    Nicht ungewöhnliches. Meine Gedanken schweifen umher, doch plötzlich überkommt es mich:

    Ein Déjà-vu, aber das schlimmste hierran war das Déjà-Senti, worauf ich genauer eingehen werde.
    Plötzlich erinnere ich mich an einen Traum:
    Ich war genau auf dieser Straße. Ich habe es in der selben Nacht geträumt wie in der, in der ich von den beiden Falken geträumt habe.
    Ich laufe, werde panisch, renne, flüchte, habe Angst, eine Art "starker Schub von Verfolgungswahn".

    Jetzt kommen wir zum Déjà-Senti. Sowas tritt eigentlich überwiegend auf, wenn die Person an verschiedenen Psychischen Anomalien leidet, wie zb. Epilepsie.
    Bei mir treten regelmäßig auch heftige Halluzinationen und Kontrollverlust gemeinsam mit einem Déjà-Senti auf, 1-2 Mal im Jahr, immer Nachts (als Kind noch 1 Mal im Monat).
    Das wurde schon mehrfach intensiv untersucht, doch es konnten nie Physische Ursachen festgestellt werden, technisch gesehen bin ich gesund.
    Sofern es niemanden weiter interessiert will ich darauf auch nicht genauer eingehen, das Thema habe ich schon so oft ohne Aussicht auf eine Erklärung durchkauen müssen.

    Ok, zurück zum Déjà-Senti.
    Das ist ein Erlebnis, in der man glaubt schon mal etwas "Gefühlt" zu haben.
    In meinem Fall ist ein solches Gefühl kein normales, es ist nicht beschreibbar, ähnelt einer Halluzination, als sei es ein "weiterer Sinn".
    Wer mit Halluzinogenen experimentiert hat weiß, dass ich das nicht genauer beschreiben kann ;)

    Auf jeden Fall ist es ein sehr sehr intensives, schmerzhaftes Gefühl, und passend zum Traum war dieses Gefühl etwas in der Art von "Verfolgungswahn".


    Daraufhin packt mich wie im Traum innerhalb einer Sekunde eine Höllenpanik, und ich renne den restlichen Kilometer nach hause.
    Später wurde mir bewusst, wie albern das gewesen sein muss, aber in dem Augenblick hatte ich keine Kontrolle über mich.




    So das war es dann auch! Tut mir Leid, das muss wohl ein hässlicher Brocken Text sein, ich hoffe ihr habt es bis hierher durchgelesen ;)

    Was meint ihr? Ich will im Grunde einfach nur darüber reden... So intensiv habe ich sowas seit Jahren nicht erlebt, und es war völlig überraschend, unvorhergesehen.

    Ich hoffe ihr könnt etwas dazu sagen!
    Ich freue mich auf eure Antworten!


    Liebe Grüße,
    Taribu
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Hallo Taribu,

    Personen können in unseren Träumen unterschiedliche Rollen spielen, das hängt ganz vom Traumgeschehen ab, in das sie gestellt werden. Häufig verkörpern bekannte Personen, dessen besondere Werte oder Eigenschaften. Bei unbekannten Personen geht es hingegen immer um die Rolle eines Statisten, Stichwortgeber oder eigene Seelenaspekte.

    Wege oder Straßen, beschreiben, wie Du in Deinem Leben allgemein oder in einer bestimmten Sache vorankommst. Wie man sehen kann, kommst Du von der Schule, also geht es in diesem Traum darum, daß Du glaubst genug gelernt zu haben. Das wird dann noch etwas mit dem unbekannten Freund ausgestaltet, denn dieser Freund ist Dein ambivalenter Seelenanteil in Sachen der rationalen Logik, also eine Art übergeordnete Zielsetzung: so möchte ich mich sehen.

    Deshalb ist er auch bildlich größer und das blonde Haar symbolisiert das Klare und Gute, das mit dem Geel in Form gebracht wurde. Abhängig von Deiner Einstellung zum gegeelten Haar, können da auch Arroganz oder ähnliche Eigenschaften mit ins Spiel kommen. Mit den Augenbraunen soll die Urteilsfähigkeit besonders herausgestellt werden, die auch letztlich mit der Brille unterstrichen werden soll (die klare Sichtweise). Das Alter kann ich nicht interpretieren, da dies abhängig von Deinem realen Alter ist. Diese Zielsetzung ist ja nicht neu, deshalb erscheint dieser Freund als Traummuster immer dann, wenn sich das Thema des Traumes mit diesem verbinden läßt (z.B. Du möchtest im Traum etwas Schwieriges verstehen, um ein Ziel erreichen zu können).

    Diesem Überich der Zielsetzung wird dann bildlich, mit dem Freund auf der anderen Straßenseite, das Dir vertraute Bild Deiner realen Persönlichkeit in Sachen der rationalen Logik gegenübergestellt. Da sind zunächst die sicherlich vertrauten Übereinstimmungen mit den Werten des realen Freundes, aber auch jene Eigenschaften, welche Du bei Deiner eigenen Persönlichkeit vermißt. Ein Wert, den Du bei beiden Persönlichkeitsbildern vermißt, dürfte ein Schuß an unbekümmerter Fröhlichkeit sein – deshalb läßt Du in pfeifen.

    Daraus entsteht dann der Wunsch, Dich selber verstehen zu wollen. Der Falke verkörpert dabei den Scharfsinn und die klare Sicht auf die Dinge und aus dem Gesicht eines anderen können wir bestimmte Dinge wahrnehmen, um ihn verstehen zu können: so auch bildlich uns selbst. Tja und aus diesem Wunsch heraus, entsteht für Dich eine Erkenntnis, welche Du dann den Falken sprechen läßt:

    So bekommt die Botschaft dann auch ihren Sinn: Der Seelenaspekt, der durch den realen Freund verkörpert wird, ist an mangelnder Fröhlichkeit erkrankt und droht, ohne Hilfe bildlich zu sterben. In der Sequenz um das Ritual wird beschrieben, wie das verhindert werden kann. Die Falken als Quelle der Selbsterkenntnis und der Kuß, mit dem symbolisch Glück und Heilung umschrieben wird.

    Sicherlich hättest Du etwas anderes zu Deinem Traum hören wollen, aber diese Gedanken sind eher ein Kind einer übermächtigen Ratio.

    Merlin
     
  3. indie

    indie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. April 2012
    Beiträge:
    29
    Der Traum zeigt verschiedenes. Der Weg von der Schule zeigt ein Lernthema an. Das bezieht sich auf "den Blödsinn Esoterik". Der Traum zeigt dir ja, dass es nicht so blöde sein kann.

    Die Falken sind Seelentiere und/oder Repräsentanten des Intellekts. Es ist ein gutes Zeichen, dass nun beide gesund sind, besonders deiner.

    Dein "neuer Freund" könnte ein Geistführer sein, oder auch einer deiner Persönlichkeitsteile.

    Dass die selbe Situation einen Tag später nochmal in ähnlicher Art in der Realität auftritt, ist nichts per se besonderes. Auch Jung hat darüber schon geschrieben!

    Die Panik die dich überfiel als du an den anderen Traum denkst, ist ein Zeichen einer Verbindung zum Unterbewusstsein. Scheinbar tut sich da was auf.
     
  4. Taribu

    Taribu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2012
    Beiträge:
    2
    Vielen dank für die Antworten, das hilft mir wirklich weiter!



    Dieser Traum mit den Falken war einer der "angenehmsten" Träume die ich je hatte, kein hauch von Furcht, wie sie sonst die meisten Träume begleitet, und auch sonst allgemeines Wohlbefinden.

    Ich hätte aus diesem Traum keine "schlechten Nachrichten" interpretiert, und (danke an DruideMerlin) wurden auch keine schlechten Nachrichten interpretiert :)



    Ich war in letzter Zeit immer sehr verträumt (tatsüber ;) ). Die Abschlussprüfungen nahen, und ich habe mir viel für die Zukunft vorgenommen, am Gymnasium für die Oberstufe habe ich mich bereits angemeldet.

    Und auch wenn ich alle vergangenen Prüfungen/Arbeiten leicht ohne auch nur ein bisschen gelernt zu haben mit Bestnoten bestanden habe, hatte ich vor der Abschlussprüfung doch mehr Respekt/Furcht.
    Ich habe mir immer Gedanken darüber gemacht, was wäre, wenn ich sie nicht bestehe (was ich eigentlich aufgrund vergangener Noten ausschließen könnte), und nicht mehr am Gymnasium angenommen werde, dann müsste ich mir von jetzt auf gleich neue, einfachere Träume ausdenken.

    Ich interpretiere (unter anderem) aus der Deutung, dass dieser Traum eine Art Trost/Beruhigung ist, nach dem Motto "du hast nichts zu befürchten".
    (Trotzdem werde ich die Abschlussprüfungen nicht weniger Respektieren ;) )


    Nochmals Danke für die Antworten,
    Lg,
    Taribu
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Taribu,

    danke für Dein Feedback. Schön, daß Du aus Deinem Traum auch eine Erkenntnis schöpfen kannst, vergiß aber bei alle Notwendigkeiten und dem Streben nach einem Ziel, das Pfeifen nicht.

    Ich wünsche Dir eine glückliche Hand für Dein Tun :zauberer2
    Merlin
     
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