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Seelenverwandte/r: männlich oder weiblich?

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von Nadja2711, 3. Juli 2005.

  1. Nadja2711

    Nadja2711 Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2005
    Beiträge:
    43
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    Hi! :daisy:

    Ich hab mal eine Frage: hat ein Seelenverwandter eigentlich immer das entgegengesetze Geschlecht als ich (ich weiß, dieser Satz klingt blöd, aber ich will damit fragen ob mein Seelenverwandter ein Mann in diesem Leben ist wenn ich in diesem Leben eine Frau bin ?)
    Ich (w) kenne da nämlich eine Frau, zu der ich eine starke Bindung fühle. Sie hat die gleichen Lebensansichten wie ich und ich denk mir manchmal, dass es kein Zufall sein kann, dass wir uns kennengelernt haben.
    Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht? Oder bin ich vielleicht lesbisch? :rolleyes:

    lg nadja
     
  2. Iffi

    Iffi Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2005
    Beiträge:
    158
    Ort:
    Nördlichstes NRW
    Ich bin jetzt einfach mal so faul
    und kopiere meine Antwort aus einem anderen Thread hier rein
    (nicht das sich jemand wundert *g*)

    Ein Seelenpartner ist nicht unbedingt der Lebenspartner.
    Seelenpartner können Freunde, Bekannte, aber auch Familienangehörige sein. Deinen Eltern oder deine Kind.

    Seelenpartner tragen Teile der uns eigenen Seele aus vorherigen Inkarnationen in sich.
    Bei dem Begriff Dualseelen geht man davon aus, das sich die Seele in zwei Hälften gespaltet hat. Dass eine Hälfte die weibliche Seelenhälfte und die andere die männliche Hälfte ist. Dies hat nichts mit physischem Geschlecht zu tun. Der Unterschied zwischen der weiblichen und männlichen Seelenhälfte ist nur auf der seelischen Ebene. Dualseelen sind eine Seele, weil die Grundstruktur identisch und dieselbe ist. Es gibt Variationen der Persönlichkeiten, astrologische Variationen, weil sie für die weitere Entwicklung der ganzen Seele verantwortlich sind.
    Dem stimme ich nur begrenzt zu, weil die Dualität (auch die Geschlechtlichkeit) nur für unsere Wiedergeburt auf Erden gilt.
    Der Gedanke der Reinkarnation ist verknüpft mit dem Gedanken der Einheit. Danach hat jedes von der unsprüngenlichen schöpferischen Engergie (Gott) abgetrennte Einzelwesen eine immanente Tendenz zu seinem Ursprung zurück zu kehren. Wir sind alle EINS. Wir haben eine gemeinsamme „göttliche“ Grundstruktur. Aus diesem Ursprung spalten sich Teile ab und finden sich zu Seelen zusammen und inkarnieren, um in vielen verschiedenen Existenzen Erfahrungen zu sammen.

    Die Vorstellung oder sagen wir mal
    der Wunsch nach einen Seelenpartner als Lebensgefährten ist viel mehr eine romantische Sehnsucht, basierend auf den Hunger nach wahrer Liebe. Sie ist aber unabhängig vom Seelenpartner zu realisieren.

    Meine Meinung!
    liebe Grüsse Iffi
     
  3. Nadja2711

    Nadja2711 Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2005
    Beiträge:
    43
    Danke Iffi - du hast mir sehr geholfen! :danke:

    Hat sonst noch irgendwelche anderen Meinungen? :banane:

    lg nadja
     
  4. Afrodelic

    Afrodelic Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.132
    Gemäß der kosmischen Entsprechungslehre gibt für alles im Universum ein Pendant, so auch für den mütterlichen (weiblichen) und väterlichen (männlichen) Anteil in einem selbst. Da man zwei leibliche Eltern hat, gibt es eben auch genau zwei Seelenverwandte irgendwo da draußen, die dem entsprechen.

    Doch analog zur anatomischen Begebenheit des Über-Kreuz-Steuerungs-Systems des menschlichen Körpers (der Über-Kreuz-Nervenstrang im Nackenbereich, der gewährleistet, dass die rechte Gehirnhäfte die linke Körperseite steuert und die linke Hemisphäre die rechte) bildet man nur mit der gegengeschlechtlichen Pendantseele eine höhere energetische Einheit direkter Art (das viel zitierte "ewige kosmische Band", das nie getrennt werden kann).

    Diese dem gegengeschlechtlichen Elternteil entsprechende Seele wird gemeinhin als Dualseele bezeichnet. Mit ihr kann man das kosmische Ziel der Menschwerdung vollbringen, was auf der anatomischen Ebene in der tatsächlichen Synchronisation der beiden Gehirnhälften mündet.

    Die gleichgeschlechtliche Pendantseele gehört einem anderen Dualseelenpaar an, welches wiederum dem eigenen genau gegenübersteht. Auch mit dieser Seele bildet man eine höhere energetische Einheit, die jedoch indirekter Art ist (in gleicher Weise, wie die eigene Dualseele mit der gegengeschlechtlichen Seele des anderen Paares).

    Doch die gleichgeschlechtliche Pendantseele kann man erst treffen, nachdem man seine eigene Polarseele gefunden hat, heißt, zusammengehörige Dualseelenpaare können sich erst begegnen, wenn sie bereits Paare sind.

    Diese 4er-Seelenkonstellation entspricht im übrigen nicht nur der "Weltformel der Unsterblichkeit", 1-4 (Eins Vier, dem Weg und Verhältnis von der 1 zur 4, vom Simplen zum Komplexen, vom Kind zum Erwachsenen), sondern gibt auch auf der psychologischen Ebene dem bei vielen Frauen scheinbar tief verwurzelten Drang nach regelmäßigen Päarchentreffen eine kosmische Berechtigung. ;)

    Und selbst der Hippie-Kommunen-Gedanke mit der sexuellen Freiheitsmoral (ausleben auch der bisexuellen Tendenzen, etc.) wurzelt in diesem Aspekt, war aber damals wohl noch nicht ausreichend stringent focussiert, was die Auswahl der Partner anging...

    ;)
     
  5. Afrodelic

    Afrodelic Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.132
    Noch ein paar weitere Gedanken zum Thema Pendantseelen.

    Im Grunde baut das ganze auf der Polarität von "anders und gleich" auf. Mit der Dualseele müsste man ein absolut ausgeglichenes Verhältnis von "anders und gleich" haben, kosmisch betrachtet eben die völlige Ergänzung bilden.

    Da man im absoluten Seelenkern tatsächlich gleich ist, wird sich dieses "anders" vor allem auf der Ebene der Ausformulierung finden, was in allen Lebensbereichen ersichtlich sein müsste. Dabei dürften die inneren Ebenen (gewisse Einstellungen zu gewissen Themen, Musikgeschmack, die Art des Formenfetischismus, etc.) wiederum "gleich" oder zumindest sehr ähnlich gelagert sein, die äußeren Ebenen hingegen genau konträr.

    So ist es beispielsweise sehr wahrscheinlich, dass, wenn man selbst Einzelkind ist, die Dualseele Geschwister hat oder umgekehrt, denn diese beiden unterschiedlichen äußerlichen Arten des Auslebens der Kindheit ergänzen sich im kosmischen Sinne exakt, während ein innerer Aspekt wie das Vorkommen von Todesfällen in der Biographie wiederum gleich oder sehr ähnlich sein wird, da aufgrund der Seelengleichheit auch die gleichen, das Seelische betreffenden Zentralereignisse auf dem biographischen Fahrplan stehen müssen, welche dann natürlich in der äußeren Ausformulierung wieder anders gelagert sind (anderer Zeitpunkt, andere Todesursache, etc.).
     
  6. triton

    triton Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    155
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    hi afrodelic,

    das finde ich sehr faszinierend, was du geschrieben hast. kannst du mir/uns tipps zu büchern über dieses thema geben? oder websites?

    vielen dank. :)
     
  7. Emil

    Emil Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    67
    Hi Afrodelic,
    auch ich fand diese Antwort sehr interessant.
    Diese Äußerlichkeiten die du ansprichst- könnte man also davon ausgehen,
    dass es möglich ist, dass einer der Seelen z. B. die Karriereleiter hochsteigt
    und ledig/solo lebt, der andere aber verheiratet ist und Familie hat?
    Wie spiegelt dies den sozialen Bereich? Weißt du auch darüber etwas?
    Und wie ist das mit den Polaritäten, heißt das man trifft sich, weiß das man
    sich zueinander hingezogen fühlt, aber die Energien könnten zu stark sein,
    sodass eine körperliche Verbindung eigentlich nicht möglich ist????
    Stößt man sich quasi dann ab - oder anders ausgedrückt, wenn der eine
    Teil will, würde sich der andere sperren, und wiederum umgekehrt?
    Vielleicht weißt du es zu beschreiben?
    Danke im Voraus
    Gruß Emil
     
  8. Mali17

    Mali17 Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    109

    Hallo Afrodelic,


    diese Ausführungen finde ich sehr interessant !!
    Ich würde gerne noch genaueres dazu erfahren. Wie meinst Du das mit den Zentralereignissen und den inneren Ebenen ??

    Beispiel Zentralereignisse: Wir sind beide mit 18 zu Hause ausgezogen, jeder ungewollt und aus verschiedenen Gründen. Wir haben beide für das was wir sind, hart arbeiten müssen, ohne die zeitweise Hilfe unserer Familien.....
    Haben beide noch Stiefgeschwister, sind aber praktisch wie Einzelkinder aufgewachsen.....

    innere Ebenen: gleiche Wellenlänge, gleiche Ansichten, gleiche Musikrichtung etc. haben, was ich sehr interessant finde, die selbe Handschrift, zwar nicht haargenau, aber wir schreiben die Buchstaben sehr ähnlich, was bei Mann und Frau mE sehr selten der Fall ist....


    Ich würde mich freuen, wenn Du mir sagne könntest, ob ich es richtig interpretiere .... ! :danke:


    Viele Grüße
    Mali
     
  9. WeAreEternal

    WeAreEternal Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    605
    Hallo Leute!

    Ich kann den anderen nur beipflichten...ich finde Afrodelics Äusserungen wirklich sehr interessant... :guru:

    bei mir ist es mit den gemeinsamkeiten auch so wie bei dir Mali... :rolleyes:

    Wir sind beide mit dem selben Alter (mit 2 Jahren) von unserem leiblichen Vater 'weggegangen' (mit der Mutter versteht sich ;)
    haben aber beide auch stiefgeschwister...und haben auch den selben schulischen werdegang, nach 2 Jahren Hak...Abbruch wegen mangelndem Interesse etc.

    Und was die innere Wellenlänge betrifft brauch ich wohl nichts dazu sagen...einfach nur Magical :zauberer1

    Liebe Grüsse euch allen!
     
  10. Afrodelic

    Afrodelic Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.132
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    @triton

    Die meisten Bücher auf dem Markt zu diesem Thema scheinen mir nicht gerade von Leuten geschrieben worden sein, die ihre Pendantseelen schon wirklich getroffen haben. Zudem wird das ganze meist zu romantisierend angegangen, was nicht so ganz der Realität entspricht. Dennoch findet man in einigen dieser Bücher durchaus wertvolle logisch fundierte Hinweise, die auch mir weitergeholfen haben. Eine konkrete Empfehlung kann ich nicht aussprechen. Was ich jedoch empfehlen kann ist das Buch "Die Weltformel der Unsterblichkeit" oder noch eher die verkürzte Fassung "Die Symbolik der Zahlen" von M. Stelzner. Es ist eine gute Einführung in die inhaltliche Mathematik, die mit diesem Thema eng verknüpft ist, wenngleich das Thema in diesem Buch nicht behandelt wird. Mir selbst ist durch diese Sicht der Zahlen vieles klar geworden, vor allem warum in diesem Seelenverwandtschaftsprozess einige Dinge negativ laufen müssen., zumindest anfangs.

    @Emil

    Da eine Grundthese lautet, dass man die akut Seelenverwandten nur auf dem Arbeitsweg treffen kann, dann also, wenn man gewissermaßen dem Ganzen dient und nicht auf dem Freizeits- oder Fluchtweg (Urlaub, Disco, Kontaktanzeigen etc.), dürfte sich das im sozialen Bereich etwa so abspielen, dass man im selben Metier, am selben Ort oder für den selben Arbeitsgeber arbeitet, aber in unterschiedlicher, wahrscheinlich genau konträrer Funktion. Auf dem Arbeitsweg allerdings auch nur, wenn die Arbeit, die man verrichtet, einem auch wirklich entspricht und man dort selbständig gelandet ist (also beispielsweise nicht durch das Diktat der Eltern, obwohl dies in Einzelfällen auch mal richtig sein kann).

    Mit den Polaritäten verhält sich das glaube ich so, dass aufgrund der unterschiedlichen Zeitebenen, die beide Partner mitbringen, es zur Synchronisierung kommen muss. Das ist eigentlich die Grundaufgabe, die zeitliche Ebene zu synchronisieren. Solange dies noch nicht erfolgt ist, wird es zu dem von dir beschriebenen Abstoßungseffekt kommen (immer wenn der eine will, ist der andere grad nicht bereit und umgekehrt). Wenn allerdings über die Zeit beiden Partnern klar geworden ist, dass sie wirklich eine höhere kosmische Einheit bilden, was wahrscheinlich erst nach einer ersten Trennung erfolgen kann, dürfte sich bei der zweiten Begegnung eine gesündere Art der Kommunikation entwickeln.


    @Mali 17

    Mit Zentralereignissen meine ich solche Ereignisse, die das seelische Gleichgewicht im absoluten Zentrum erschüttern, wie beispielsweise Todesfälle von nah Vertrauten, Mobbing oder andere lebensrichtungsverändernde Verläufe traumatischen Charakters. Dinge, die Krankheit auslösen. Die psychologische Wurzel aller Krankheitssymptome müsste also gleich sein, vom Urprinzip, in der Ausformulierung jedoch wieder genau konträr.

    Was innere Ebenen angeht, hast du ein gutes Beispiel genannt, die Handschrift. In meinem Fall war es so, dass ich, als ich ihre Handschrift zum ersten mal sah, im ersten Moment dachte, das ist ja meine eigene Schrift. Das war ein Effekt, der wie ein Blitz in mein Gehirn ging. Als ich die Handschrift später noch mal genau betrachtete, bemerkte ich, dass sie im einzelnen völlig anders aussieht, genauso wie sie und ich auf den ersten Blick anatomisch gar keine Ähnlichkeiten haben (Haarfarbe, Augenfarbe, Gesichtsproportionen, alles anders). Dennoch hatte ich mich im Vorfeld auch in ihrer Anatomie selbst erblickt ("das bin ja ich"). Was die Schrift angeht, die Buchstaben sind alle völlig anders, aber der Vibe, der aus der Schrift herausstrahlt, ist der selbe, diese Art von Erkenntnis der eigenen Schrift von weitem, wenn man noch gar nicht sehen kann, was da steht. Ich weiß nicht, ob du das kennst, aber wenn ich von weitem ein Blatt sehe, auf das ich etwas geschrieben habe, erkenne ich immer meine eigene Schrift.

    Was du beschreibst, hört sich für mich nach einer sehr konstruktiven Form von Soulmateship an. Ich habe auch eine Verbindung, wo sich ähnlich krasse Parallelen offenbaren, hier sind die Buchstaben auch sehr ähnlich und wir verstehen uns blendend. Eine gute Sache, das, und wegbereitend dafür, zur Dualseele die exakt richtige Position einzunehmen. Ich glaube im übrigen auch nicht, dass es letztlich darum gehen wird, mit der Dualseele eine Liebesbeziehung der üblichen Art zu führen, da geht es primär eher um Selbsterkenntnis. Für solche Dinge sind Soul Mates wahrscheinlich besser geeignet, da man sich direkter versteht und daher schneller vorankommt, als wenn man die Energie dafür verschwendet, mit der Dualseele irgendwann einmal eine romantische Liebesbeziehung einzugehen.

    Greetz
     
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