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Seelenpartner: Irrgarten der Gefühle

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von J13K, 29. Oktober 2013.

  1. J13K

    J13K Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. September 2013
    Beiträge:
    16
    Ort:
    Hamburg
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    Ihr Lieben,
    entschuldigt, aber es fällt mir schwer meine Geschichte kurzzufassen, aber ich habe es, wenn auch nicht ganz gelungen, versucht.


    Und manchmal ändert sich das Leben in einem Augenblick.

    Ich saß weinend im Bett. Während ich alles ausblendete, war da diese Stimme, der ich nicht entfliehen konnte und die alles anders werden ließ.
    Es war die Musik. Sie war der Schlüssel für unsere gemeinsame Tür, zu einem Weg den wir seit drei Jahren auf eine eigenartige Art und Weise bestreiten und auf dem wir uns immer wieder erneut verlaufen und diese Besonderheit verleugnen.

    Er ist nebenberuflich Musiker und obwohl wir uns nicht kannten, fühlte ich ihn. Den Anfang machte ein Lied, ich hatte das Gefühl mich dabei nicht nur in das Lied, sondern seine Gefühle der erlebten Situation, wodurch es entstanden ist, zu fühlen. Aufgrund dessen schickte ich ihm eine kurze Rezension, die ihn völlig aus der Bahn warf, weil diese Gefühle tatsächlich übereinstimmten.
    Wir hatten außer zwei kurzen Mails jedoch keinen weiteren Kontakt.

    Ein halbes Jahr später trafen wir uns das erste Mal und es war als kannten wir uns schon ewig. Pure Vertrautheit, vor allem in unseren Blicken und Berührungen. Schon nach nur wenigen Minuten sagte er mir ich wäre etwas besonderes und beschrieb mich mit den Worten „Ehrlich. Gefühlvoll. Authentisch.“, obwohl er das eigentlich hätte nicht einschätzen können.

    Durch seinen Job waren wir jedoch jedes Mal der Öffentlichkeit ausgesetzt und es schien mir als würde er diese als Schutz nutzen, um seine Fassade zu wahren und selbst mir gegenüber nicht zu tieferen Gefühlen stehen zu müssen, nichts wagen zu müssen.

    Es waren Blicke, die bei jeder erneuten Begegnung intensiver wurden, die so viel sagten was er eigentlich zu verschweigen schien. Seine Worte waren immer sehr gewählt und tiefere Botschaften versteckten sich meistens hinter Metaphern, die außer mir keiner verstand.
    So tief unsere Verbindung zueinander auch ist, sie reichte nie zu einem geregelten Kontakt. Wir sahen uns immer nur bei seinen Konzerten und schrieben nur sehr selten Mails.
    Anfangs war ich so durcheinander von all den neuen Gefühlen, dass ich nicht verstand was das zwischen uns ist. Verliebtheit? Aber mir wurde im Laufe der Wochen mit jedem tieferen Gefühl, jedem Schmerz, den er in mir auslöste, klar, dass es was anderes sein muss. Aber es tat so weh, dass ich ihn nicht mehr sehen wollte.
    Natürlich schaffte ich das nicht. Nach einem Jahr fing ich an ihn intensiver zu spüren. Immer wieder fing ich aus dem Nichts an zu zittern, ich wurde nervös, hatte Krämpfe oder zuckte so übertrieben zusammen, dass ich mich selbst erschrak.

    Nach zwei Jahren traf ich ihn unerwartet privat bei einer Veranstaltung. Schon Stunden zuvor war ich nervös und hielt in der Location immer wieder nach ihm Ausschau, obwohl es eigentlich unrealistisch war ihn dort überhaupt zu treffen. Während meine Vernunft mich belehren wollte, war es mein Herz, was umso mehr dagegen ankämpfte und mit aller Gewalt meine Aufmerksamkeit erzielen wollte.
    Schließlich gab ich der Vernunft nach und versuchte den Abend zu genießen.
    Als ich gerade auf dem Weg zum Auto war, fiel ich aus allen Wolken, genau da stand er, wie mein Herz es mir den ganzen Tag schon versichert hatte.
    Es war unfassbar. Und ich weiß nicht was in dem Moment über mich gekommen ist, aber ich nahm ihn zur Seite, um mit ihm unter vier Augen reden zu können. Das habe ich zuvor übrigens noch nie in dem Sinne gemacht und als er einwilligte war mir erst klar auf was ich mich da gerade eingelassen habe, denn eigentlich wusste ich gar nicht was ich ihm, wie, überhaupt erklären sollte. Ich brachte auch keinen Ton heraus.

    Nach minutenlangen Schweigen fragte ich ihn was das zwischen uns ist. Sagte, ich spüre so viel, habe das Gefühl verrückt zu werden. Ist das alles nur eine Illusion? Das erste Mal führten wir ein Gespräch was das zwischen uns ist, redeten beide von Seelenpartnerschaft und dass das zwischen uns etwas besonderes ist und wir uns spüren können.
    Ich sagte ihm, dass es schwierig ist einen Menschen zu finden, der einen wirklich versteht. Wo findet man so jemanden? Und gerade er sagte mir, ich hätte diesen Menschen längst gefunden, er wäre hier.
    Trotzdem haben wir keinen vernünftigen Kontakt, keine privaten Treffen, keine Zeit zu zweit.
    Er sagte, er habe Angst, fühle sich hilflos, weil er so oft verletzt wurde. Während diesen Worten standen ihm die Tränen in den Augen und er hatte mit seinen Gefühlen zu kämpfen. Gerade er, der sonst so starke Mann. Außerdem brachte er den Satz, ich dürfte mich nie in ihn verlieben, während er noch weinerlicher wurde. In all der Zeit habe ich ihm zwar versichert, dass das nicht passieren würde, aber seine Seite haben wir dabei nie angesprochen.
    Wir einigten uns darauf uns zu bemühen etwas zu ändern, hielten uns einfach nur ganz fest im Arm und genossen diesen Moment.
    Doch bis auf zwei-drei oberflächliche Mails und den üblichen Treffen bei seinen Gigs gab es auch danach keinen Kontakt.

    Wir hatten immer intensivsten Blickkontakt, es wirkte wie eine unausgesprochene Liebe/Leidenschaft, die in diesen Blicken zum Ausdruck kam.

    Irgendwann schrieb ich ihm, dass es zu sehr schmerzt und ich seine Gigs nicht mehr besuchen werde. Trotzdem besuchte ich noch hoffnungsvoll einen. Er sagte mir, er sei glücklich mich zu sehen, häte damit nicht mehr gerechnet und auf der Bühne hat er mir deutlich gezeigt wie sehr er um mich kämpfen möcht, eine direkte Reaktion kam allerdings wieder nicht.
    Kurz danach sahen wir uns wieder bei einem Gig, wo er beim letzten noch um mich kämpfen wollte, begrüßte er mich hier zwar, ignorierte mich danach aber. Seit diesem Moment versteh ich gar nichts mehr.

    Nun war ich erneut in genau der Location wo wir das Gespräch führten. Tagelang war ich nervös, fühlte ihn so intensiv, wie schon lange nicht mehr. Mein Gefühl, welches mich nicht täuscht, sagte mir er werde dort sein. So näher die Stunden rückten desto mehr Zweifel bekam ich. Denn die Wahrscheinlichkeit war wirklich gering ihn dort erneut zu treffen. Ständig standen mir den Tag über plötzlich Tränen in den Augen, ich zitterte und mir wurde schlecht vor Nervosität. Ich konnte mich kaum noch kontrollieren.
    Dort angekommen wirkte alles bedrückend, meine Nervosität lies jedoch nach und verschwand als ich den Saal betrat. Ich spürte seine Anwesenheit dort nicht mehr, stattdessen liefen die intensivsten Momente wie ein Film in mir ab.
    Ich habe oft Dinge im Gefühl, die auch immer genau so eintreten, so eine Art kleine Vorahnungen, aber ich frage mich ernsthaft was das Gefühl bzgl. diesen Tag bringen sollte?!

    Es ist schwer den Mut zu bewahren an der Liebe zu diesem Menschen festzuhalten und gleichzeitig das eigene Leben trotz des Schmerzen voranzutreiben.
    Ich versteh die Welt nicht mehr, wie kann so etwas so schmerzhaft sein, obwohl es so einfach sein könnte?

    Und vielleicht tut eine außenstehende Meinung zu dieser Geschichte gut....
     
  2. Hallo erstmal,.

    im Grunde genommen eine Geschichte wie von vielen - ein Mensch liebt, der andere handelt/fühlt nicht so, wie man es sich gerne vorstellen möchte.
    In Deinem Fall ja etwas anders, und gleichzeitig komisch :du schreibst, das er kämpfen wollte, und dann dich ignoriert? Also entweder stimmt mit ihm was nicht - oder .. oder es fehlen wichtige Teile der Geschichte.

    ich pers. Glaube,das dieses Fühlen zwar Gründe hat - aber nicht viel über den anderen Menschen aussagen muss und auch nicht wird, es sind z.t. die eigenen Sehnsüchte, Liebe und die Zuneigung - aber natürlich kann - aber muss nicht - etwas vom andern sein.

    naja.. alles nicht so einfach - weil man bei Verliebtheit allzugern dazu neigt, zuviel in Gefühlen und Situationen reinzuinterpretieren - besonders wenn man nicht zusammen ist.


    Natürlich mag es bei dir der Fall sein, das gewisse Anziehungskräfte, Sympathien und Ähnlichkeiten (vielleicht der Wellenlänge) vorhanden sind, das aber heisst nicht viel.
    Was er fühlt ist eines, was er will, das Andere, und auch wenn er mehr fühlt, als er zugibt bzw. als ihm lieb ist, kann er sich noch immer vor diesen Gefühlen verstecken, und diese verstecken u. unterdrücken. Den die wenigsten wollen überhaupt so intensive Gefühle erleben, vielleicht auch deshalb, weil man dabei viel mehr verlieren kann, als wenn man nur oberflächlicher "liebt"

    Na gut - ich weiss nicht, ob du viel brauchbares in meinem Geschriebenen findest, wenn so, dann darfst es natürlich behalten :D

    Zu guter letzt möcht ich noch drauf hinweisen, das dies nur meine pers. Meinung ist, und ich keinen Anspruch hege, das alles so stimmen muss.. sondern eben nur eine von vielen Möglichkeiten darstellt. Wie es in Wirklichkeit ist, das kannst nur du und er abklären.

    In diesem Sinne..
     
  3. Glaubenssuche

    Glaubenssuche Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2013
    Beiträge:
    18
    Hallo J13K,

    in Deiner Erzählung ist das tiefe Empfingen regelrecht spürbar! Auch glaube ich dass so wie Du es geschildert hast er genau das Gleiche spürt und empfindet.

    Leider glaube ich dass diese Verbindung, in der Ihr sicherlich geprüft wird unter keinem guten Stern steht. Es scheint so als könnte diese Verbindung eine der tiefsten und liebevollsten Verbindungen in euer beider leben werden, aber leider wirkt der Kosmos dagegen. Oft liegt genau hier die Prüfung! Gemeint ist nicht dass Ihr, weil das Schicksal es so will, auf biegen und brechen zueinander finden müsst. Vielmehr solltet Ihr eine Lösung hierzu zu finden. Vielleicht könnte die (Auf-)Lösung grade darin bestehen dass Ihr lernt zu akzeptieren. Akzeptieren dass obwohl dieses tiefe und intensive Empfinden vorhanden ist, ihr besser daran tätet eine freundschaftliche Beziehung zueinander zu pflegen?

    Ich weiß das dies im Moment als völlig unrealistisch erscheinen mag und sicherlich mit sehr viel emotionalem Chaos einhergehen würde, aber vielleicht ist dies der Weg?

    Was mir so erscheint wäre noch das da sicherlich noch Dritte ihren Einfluss (auf diesen Mann) nehmen. Bewusst würde ich sagen dass die Zeit noch nicht reif ist für Euch, auch wenn Dein Herz bereits viel weiter ist.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Sonnenschein in Deinem Herzen

    -_-
     
  4. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
    Mal eine Frage, von wem ging den der Nicht-Kontakt aus?

    Warum hast du ihn denn nicht mal ganz konkret privat zu einer Veranstaltung, einem Kinoabend, zum Essen oder sonst einer interessanten, unverfänglichen Freizeitgestaltung eingeladen?

    Meiner Meinung nach ist bei dir dieses riesige Bedürfnis nach emotionaler Errettung durch diesen Mann wirklich ein Problem, weil ich glaube er hat Angst vor dieser emotionalen Erwartung die du an ihn heranträgst. Und zwar mit Recht, Beziehungen die auf sowas gegründet sind haben ein riesiges Potential in einem gigantischen Krach zu scheitern.

    Wenn er schon Ängste vor Verletzung durch Beziehungen hat bräuchte er eher eine eher lockere Kumpel-Freundschaft-Beziehung wo er immer weiss daß er nicht emotional vereinnahmt wird und auch immer einen Schritt zurücktreten kann wenn er Bammel bekommt. Er hat also durchaus recht mit seinem Gefühl daß das ganze mit dir ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotiential für seine emotionale Unversehrheit hat.
     
  5. J13K

    J13K Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. September 2013
    Beiträge:
    16
    Ort:
    Hamburg
    Danke dir Glaubenssuche, für diese schönen Worte.

    In unseren Gesprächen ging es mir immer um Freundschaft, darum den Menschen kennen zu lernen, den ich so oft schon spüren durfte, der sich aber meistens hinter dieser Musikerfassade verbirgt. Diesen Menschen in meiner Nähe zu haben, der mich versteht auch wenn ich schweige, ohne ihn jedoch einzuengen. Aber selbst eine Freundschaft war von seiner Seite aus nie möglich, weil es für ihn viel bedeutsamer scheint. Er sagte mal, er ist schon zwei/drei Seelenverwandten begegnet, die sind immer seine besten Freunde geworden. Immerhin ist er auch sehr kommunikativ und aufgeschlossen. Dann frag ich mich nur, wenn es ihm da so leicht fiel, was macht jetzt bei mir den Unterschied?

    Zu sehen, wie groß seine Angst davor ist verletzt zu werden, tut so weh, weil ich ihm so gerne die Sicherheit gewähren würde, nach der er sich sehnt.
    Und ich meine, gerade wenn ein Mensch Angst hat sich einzulassen, spricht das für tiefste Gefühle.

    Ich denke auch, dass es noch Dritte gibt, bei denen seine Verlustängste nicht so groß sind, weshalb er vielleicht denkt, dass das Festhalten an ihnen der sichere Weg ist.

    Sicherlich habe ich in meiner liebevollen Art auch zu viele Erwartungen an ihn gestellt, aber es ist so schwer die Wahrheit zu spüren und sie trotzdem nicht leben zu können. Den einen Menschen vor sich zu haben, der mich ausfüllt und mit dem ich Eins werden könnte.

    Nun denke ich, dass es vielleicht besser ist einfach für mich weiter zu gehen, seinen Platz in meinem Herzen zu bewahren, der Liebe, die nie enden wird, aber ihm die Zeit zu lassen, die er braucht auch wenn es die Ewigkeit überschreitet. Vielleicht ist somit der ungewollte Erwartungsdruck nicht da sodass dies seine Angst mindert? Aber vielleicht verstärkt es diese auch? Ich meine, wie verhindert man diesen Erwartungsdruck? Welche Wege sind klug?
    Deswegen habe ich mich mit ihm auch nie konkret verabredet. Ich wollte mich nicht noch mehr aufdrängen und hatte irgendwie auch Angst davor, dass diese Zweisamkeit mich überfordern könnte, obwohl ich mir nichts mehr wünsche als das. Aber seine Blicke fordern mich oft regelrecht auf, die Leidenschaft zu leben. Weit über eine Freundschaft hinaus zu handeln. Aber er weiß eben auch, dass die Menschen drum herum uns daran hindern und uns somit vor diesem Schritt bewahren.

    Mittlerweile habe auch ich Angst vor dem Verlust, dass die Zeit seiner Vernunft bestärkt und diese siegt. Ich weiß einfach nicht welche Richtung richtig ist…

    So weh es mir tut los zulassen, möchte ich ihn einfach nicht weiter überfordern und ihm zeigen, dass ich seinen Abstand akzeptiere, auch wenn ich seitdem das Gefühl habe daran zu zerbrechen.

    Mein ganzes Leben hat sich geändert, ich wohne wieder in meiner Heimatstadt (er ebenfalls), bin frisch in meinen ersten festen Job eingestiegen, habe viele neue Menschen kennen gelernt. Das ist schön, aber es fehlt ein Teil, der durch nichts zu ersetzen ist. Er fehlt.
     
  6. Ssirona

    Ssirona Mitglied

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    Hallo J13K,

    sowas Ähnliches hab ich auch mal erlebt. Ich besuchte einen Ort, an dem ich sicher noch nie war, und hatte das Gefühl, nach Hause zu kommen. Und dann traf ich einen Mann und mein erster Gedanke war: Ach, der ist auch da. Es war, wie wenn man einen Freund, den man lange nicht mehr gesehen hat, plötzlich wieder trifft.
    Mich hat diese Sache damals total verwirrt. Der Mann war 17 Jahre jünger als ich und ich war damals noch verheiratet. Ich war auch definitiv nicht verliebt in ihn. Es war nur so ein ungewöhnlich starkes Gefühl des Vertraut-seins. Und es war nur auf meiner Seite. Ich kam ja dann regelmäßig hin (war ein Sportverein) und hab später mal mit ihm gesprochen. Er hatte diese Gefühl überhaupt nicht.
    Ich hab mir dann anderweitig Hilfe gesucht und dabei kam folgendes heraus: Vermutlich war dieser Mann in einem oder mehreren Leben eine wichtige Person für mich, etwa ein Bruder oder Vater oder Sohn oder ein sehr guter Freund. Deshalb hab ich ihn wohl sofort 'erkannt'. Für mich fühlte sich diese Erklärung stimmig an.
    Kann ja sein, dass Dein Seelenpartner auch etwas in der Richtung ist. Oder?
     
  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

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    Diese Absätze sprechen doch eine deutliche Sprache daß die Zuneigung die du zu ihm fühlst auch einen starken Anteil von Wollen und Bedürftigkeit von deiner Seite vorhanden ist. Weil sonst täte es dir nicht dermassen weh daß er einfach nicht zur Verfügung steht. Der Schmerz der Zurückweisung ist immer gleich gross wie die eigene Erwartung die man hat und die enttäuscht wird

    Ich denke er hat selbst ein Problem mit seiner eigenen Sehnsucht und Bedürtigkeit und er spürt diese auch stark bei dir. Und er merkt daß ihn diese Kombination überfordert.
     
  8. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795


    Warum sollte es durch nichts zu ersetzen sein? Was ist mit deiner Selbstliebe?

    Was ist mit DIR? Warum projizierst du dein Heil und Wohlergehen so stark auf eine andere Person daß du mit dir alleine nicht mehr glücklich sein kannst?
     
  9. Ich hoffe, du vergisst nicht dabei, das man zu zweit doch glücklicher sein kann, als alleine - so man den /die passenden Menschen an seiner Seite hat..

    Man kann somit alles übertreiben, die wirkliche Abhängigkeit ala "Ach ich kann alleine nicht leben" oder dieses "Ach , ich brauche niemanden, um glücklich zu sein.."
     
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    auch da muss ich dir widersprechen. Den so wie ich es verstehe, tut es ihr weh, weil sie fühlt/merkt/sieht, wie er sich der Angst hingibt, und sie eben -weil sie den Menschen liebt, gerne helfen möchte - und daran ist m.E. nix verwerfliches, im Gegenteil. Den wenn man liebt, will man helfen.. natürlich nur dann, wenn der andere auch die Hilfe annehmen will.. keine Frage, ist doch klar..

    Bedürftig nach Liebe, sind wir das nicht alle irgendwie in einer Form? Und wenn es nur die Dürfigkeit nach Selbstliebe wäre...

    Aber auch hier gilt, man kann alles übertreiben.. drum sollte man sich ein gewisses gesundes Mass zulegen...
     
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