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Seelenliebe - Beziehungsunfähigkeit

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von SoulCat, 3. März 2016.

  1. SoulCat

    SoulCat voll Licht und Liebe Mitarbeiter

    Registriert seit:
    18. Juni 2013
    Beiträge:
    6.963
    Ort:
    Tirol
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    In Ergänzung zu dem Faden "Lösungsbeispiel für Seelendilemma" möchte ich die Frage aufwerfen, ob es da einen Zusammenhang gibt.

    Die Begegnung mit dem Seelenpartner lässt uns Resonanz fühlen. Das führt zu erhöhten Bewusstsein. Und in der Folge im besten Fall zum Erwachen. In jedem Fall führt diese starke Resonanz zu großen Veränderungen im Leben. Meist bleibt kein Stein auf dem anderen.

    Die Resonanz und die Erfahrung der bedingungslosen Liebe erlaubt uns völlig neue Sichtweisen. Wir können Vorurteile ablegen und alte Glaubenssätze auflösen. Wir heilen, in rasanter Geschwindigkeit. Es ist ein Geschenk. Ein Geschenk der wahren Liebe. :love:

    Die Veränderung hat aber auch seinen Preis. Man mutiert zum Aussenseiter. Es kommt zur Entfremdung. Allein dadurch, weil man mit alten Mustern und eingesessenen Gepflogenheiten bricht. Aber selbst wenn man sich unauffällig benimmt, wird man als anders erkannt. Man hat eine andere Ausstrahlung...



    Es ändert sich der Begriff der Liebe. Man erkennt, dass vieles was früher unter Liebe lief, rein gar nichts mit Liebe zu tun hat. Alles erscheint plötzlich nackt und enttarnt.

    Zugleich aber wächst die eigene Liebe unaufhörlich. Man liebt plötzlich was man vorher nie lieben konnte. Selbst das, was man nicht versteht kann man plötzlich lieben. Am Ende dieser Entwicklung wird man wohl alles lieben und damit nur noch aus unseren ursprünglichen Kern bestehen. Es kommt zur Rückkehr, zur Annäherung an AllEins.

    Je mehr (allgemeine) Liebe nun vorhanden ist, desto weniger fokussieren wir auf bestimmte, einzelne Seelen. Wir lieben alle immer mehr, den einzelnen jedoch nicht mehr besonders. Wir verlieren nach und nach die Fähigkeit uns auf ein einzelnes Wesen zu begrenzen. Irgendwann bevorzugen weit einzelne nicht mehr. Diese Ausprägung wird immer schwächer.

    Liebe fokussiert sich irgendwann nicht mehr auf eine Einzel Person.

    Wenn wir eine Liebesbeziehung zu einem Partner eingehen, dann ist genau dieses "bevorzugen" dieses Menschen das, was diese Beziehung überhaupt erst ausmacht. Ja sogar gefordert wird!

    Dabei spreche ich noch nicht mal von Treue. Denn Treue ist bloß eine Entscheidung. Ich entscheide mich, sexuelle Handlungen auf eine einzelne Person zu beschränken.

    Der Partner in einer Liebesbeziehung fordert, mehr geliebt zu werden als alle anderen. Der Partner will etwas besonderes sein.

    Letztendlich wird man alle lieben, aber niemanden mehr besonders. Das macht uns mehr und mehr beziehungsunfähig (im Sinne der Definition einer Beziehung). Oder soll man sagen beziehungsunwillig?




    Alles Liebe
     
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  2. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    VGZ

    Wenn du dir mal bewusst machst, was "Liebe" und was "Beziehung" ist, dann erkennst du sehr bald, dass sich beides widerspricht. Daher ist ein Liebender beziehungsunfähig und ein Er(Be)zieher liebesunfähig.

    Beides lässt sich nicht miteinander kombinieren, weil das eine das andere auflöst, je nach dem, was stärker ist. (Der Erzieher/Bezieher denkt mit dem Verstand, er/sie würde aus Liebe beziehen/erziehen -> dabei ist beim Erziehen und Beziehen das Entfernen von Liebe der größte Anteil)

    ......werd endlich erwachsen (liebesvergessen)
     
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  3. baumlibelle

    baumlibelle Guest

    Ich empfinde in euren Beiträgen zu viel Denken. Es ist doch so:
    Da ist etwas in einem, das sich immer verändert. Und etwas, das immer gleich bleibt.
    Das, was sich verändert, ist auch das was Beziehungen eingeht mit anderen Dingen, mit Wesen, letztlich auch mit sich selbst. Das andere ist das ICH BIN bzw eben das noch jenseits des Ich Bin.

    Das was sich verändert, ist quasi der materielle Teil unserer Selbst einschließlich des Fühlens und Denkens; es ist das was uns uns selbst erfahren lässt.
    Das Bevorzugen des Einen und das Ablehnen des anderen findet darin immer statt, sowohl im Kleinen als auch im Großen. Dieser veränderliche Teil ist 100% okay so, ... er ist ja nicht dazu gemacht, zum reinen 'ich bin' zu 'werden' :D
     
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  4. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    VGZ
    Philosophie ist -> Die LIEBE zur Weisheit (Versuch mal ohne Beziehung zur Philosophie eine Beziehung zum Philosophen zu fesseln)


    Da denkst du nicht mehr, da empfindest du nur noch: "Ich will weg oder Ich muss mich selbst beziehen"
     
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  5. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    ich weiß nicht ob man dann wirklich beziehungsunfähig wird. ich stelle mir eher das gegenteil vor. das eine beziehung freier und beweglicher sein kann.... weil man sich selbst nicht mehr abhängig von der gunst eines anderen fühlt. das besitzdenken als eine art anerkennungsform sozusagen weg fällt.

    ich hielt mich z.b. jahre lang für beziehungsfähig, konnte mich nur schwer auf menschen einlassen durch das gefühl starker vereinnahmung.

    erst eine begegnung brach das alles auf....zeigte das es anders möglich ist. das veränderte auch den zugang zu anderen erheblich. dennoch empfinde ich die intensität der resonanzen zu menschen unterschiedlich.

    das mit der sexualität z.b. hab ich für mich auch anders erfahren. früher war es eine entscheidung. bis ich feststellte....so eine entscheidung ist gar nicht notwendig wenn es keinen grund zum kompensieren gibt.

    vielleicht ändert sich meine sicht nochmal mit weiterer erfahrung. momentan ist mein fazit.....mir hat es beziehungsfähigkeit gebracht, weil sich der blickwinkel zu mir selbst und dadurch zu anderen dingen verändert hat.
     
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  6. Sadivila

    Sadivila Guest

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    Unauffälliges Benehmen. Naujo......no ned ganz in der Bedingungslosen Liebe.......a wengal no drann bleiben ;)
     
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  7. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    21.932
    Ort:
    VGZ

    Was du beschreibst, ist ja dann die Stufe des Liebens. Es wird da nicht mehr er oder bezogen. ;)
     
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  8. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    21.932
    Ort:
    VGZ
    Ein Mensch, der in Liebe zu seiner Tärtigkeit lebt, bekommt nie einen Burnout, dem brennt nie die Sicherung durch, weil er seine Tätigkeit behandelt wie ein grüner Gärtner seine Pflanzen.

    Ein Mensch der in Beziehung zu seiner Tätigkeit lebt, bekommt all den Mist zu spüren, und ist sehr oft verärgert über jede Kleinigkeiten und richtet sich penibel nach allen Vorschriften, ob es der Tätigkeit gut tut oder nicht.

    Vor 20 Jahren sind mir noch Leute begegnet, die sagten, "mir ist lieber, ich hol mir nen Privaten, der seine Arbeit mit Liebe macht, auch wenn es länger dauert als nen Kerl, der mit seiner Arbeit verheiratet ist und ich dann drei Wochen später noch mal ne Firma kommen lassen muss...."
     
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  9. Kelli

    Kelli Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    722
    Mag ja sein, dass das bei dir so ist, aber so muss das nicht sein bzw. wäre nciht so, wenn man wirklich erkannt hätte und leben würde.

    Wie schonmal erwähnt: was du machst ist nicht leben, sondern im Grunde "der einen" hinterhertrauern, weil sie dich nicht will.


    Wahre Liebe, wirkliches Erwachen äußert sich so, dass man im Einklang mit allem ist, was ist.
    Und dann ist man sicher nicht beziehungsunfühig oder ein Außenseiter.



    Blödsinn. Dass du so denkst, bestätigt für mich nur das, was ich oben geschrieben habe.

    Sorry für die harten Worte, aber das musste mal gesagt werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2016
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  10. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

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    @SoulCat
    was mich interessiert. ... wie bzw durch was genau zeigt sich z.b. das Außenseiter sein? wenn man sich unauffällig benimmt....ist das nicht eine art verbiegen deines inneren nach außen?
     
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