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Seele und das Wort "nicht"

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Erbsenperle, 14. Juli 2008.

  1. Erbsenperle

    Erbsenperle Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2006
    Beiträge:
    76
    Ort:
    im Zentrum des Nichts
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    Hallo zusammen,

    ich hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen (wenn nicht hier im Eso-Forum, wo sonst!?)

    Es gibt doch diese These, daß die Seele Affirmationen (oder "Mantras"), also immer wiederkehrende Sätze, welche eine verneinende Form wiedergeben sollen, nicht erkennen kann. Beispiel:
    "Ich will keine Erkältung haben"
    "Ich möchte nicht zunehmen (an Gewicht)"
    "Ich möchte keinen Autounfall haben"
    usw.

    Prompt hat man sich selbst überlistet und ist verschnupft, nimmt an Gewicht weiter zu und hat dann noch einen Unfall :(
    Es hat also eine Umkehrung der eigentlichen Wünsche stattgefunden.

    Gibt es über o.g. These irgendwelche Bücher/Literatur, die das oben genannte beschreiben? Kennt ihr Autoren, die diese These beschreiben?

    Danke für eure Hilfe.

    Viele Grüsse :)
    Erbsenperle
     
  2. Samuel Dresden

    Samuel Dresden Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Dezember 2005
    Beiträge:
    116
    Unwillkürlich wirkt vonobigem Satz nur:

    "Ich will Erkältung haben!"

    Wenn Du beim Autofahren denkst: "Ich will nicht gegen den Baum fahren",
    stelltst Du unwillkürlich eine Tendenz her daß Dein Organismus gegen den Baum fahren möchte.

    "Wir wollen keine Kindesmißbraucher haben!"

    "Wir wollen keine Nazis haben!"

    "Wir wollen keine Angst haben!"

    USW usw.---------------alles führt mehr zum Gegenteil und stärkt das was man nicht will.

    Es hilft nur loslassen, etwas weder bejahend noch verneinend zu denken.


    Stichworte: Hypnose, Suggestion, positives Denken, autogenes Training
    usw.
     
  3. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    HI Erbsenperle,

    ist eigentlich ganz einfach - Energie folgt der Aufmerksamkeit - ohne Rücksicht darauf, ob das, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest auch wirklich etwas ist, was du haben möchtest.

    Ich will keine Kopfschmerzen haben richtet die Aufmerksamkeit auf Kopfschmerzen - unabhängig von der Verneinung.

    Wenn du wirklich keine Kopfschmerzen magst, musst du deine Aufmerksamkeit darauf lenken, was du gerne "statt dessen" haben möchtest - das wars auch schon.
     
  4. Erbsenperle

    Erbsenperle Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2006
    Beiträge:
    76
    Ort:
    im Zentrum des Nichts
    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Antworten. Die Wirkweise dieser kleinen, unscheinbaren Sätze, die man manchmal unvorsichtigerweise ohne zu überlegen vor sich hinbrummelt, ist mir klar. Ihr habt es allerdings klarer, exakter und auch präziser schriftlich formuliert als ich.

    Da ich hier tiefer (nach-)forschen möchte, benötige ich allerdings Literatur hierzu. Meine Frage: kennt jemand Autoren, welche die in diesem Thread erstellten Sichtweisen/Thesen in der Tiefe und mit logischer Konsequenz durchdacht und ausformuliert haben? Gibt es Literatur hierzu?

    Hintergrund ist folgender:
    Die Eltern meiner Krankengymnastin sind krank. Folgt nun die Gedankenenergie besagter Eltern immerzu der Krankheit bzw. dem Lebens-Ist-Zustand als "Krank sein", kann auch keine Besserung eintreten.

    Wenn man auf der Behandlungsliege ist, kommt man halt ins Gespräch miteinander und KG und ich sprachen über einen ganzheitlichen Ansatz von Krankheitsheilungen, u.a. auch über diese o.g. Sichtweisen.
    Die Krankengymnastin ist jetzt an dieser These sehr stark interessiert. Deshalb die Bitte nach Literatur (wobei mich persönlich natürlich solche Thesen auch interessieren).

    Also, wenn wer darüber etwas weiß, wäre ich dankbar, wenn ihr mir weitere Tipps geben könntet.

    VG :)
    Erbsenperle
     
  5. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Was genau stellst du dir da vor?
    Also was akzeptierst du als Tiefe?
    Und wie sollte logische Konsequenz bewiesen sein?
     
  6. Samuel Dresden

    Samuel Dresden Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Dezember 2005
    Beiträge:
    116
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    Was ich darüber weiß oder gelesen habe stammt sicher aus sehr vielen Büchern. Das ist ein Problem was ja in allen Lebensbereichen eine Rolle spielt.

    Ein bestimmtes Buch was dies jetzt erschöpfend oder auch nur einführt in die Problematik wie Du gefragtb hast wüßte ich gar nicht.

    Deshalb gab ich paar Stichworte an wo Du suchen köntest.

    Die Problematik besteht ebenso beim Pendeln man muß sie bei der Kinesiologie kennen usw.

    Das Problem der etablierten Medizin ist, daß sie Symptome verneint, also loswerden möchte. Dadurch gibt sie den Krankheiten Energie.

    Wie soll man dies lösen, Homöopathie ist ein Ansatz.

    Außerdem handelt es sich um ein grundsätzliches Problem daß keineswegs abschleißend gelöst ist und was sich jeder wieder neu erarbeiten muß.

    Interessant bei negativer Fixierung auf Krankheit könnte auch Musiktherapie sein, soweit sie darauf abzielt daß die Patienten die Fixierung auf die Krankheit loslassen und die Musik sie zu sich hinführt. Wenigstens vorübergehend.

    Hab mal irgendwo von so einem Konzept gelesen. Sicher brauchbar.

    Ähnlih kann man natürlich auch durch gemeinsames Singen schon mal Wunder wirken, oder einfach durch viel viel Lachen.

    Was für Krankheiten haben denn die Eltern?
     
  7. Erbsenperle

    Erbsenperle Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2006
    Beiträge:
    76
    Ort:
    im Zentrum des Nichts
    hi @ ChrisTina,
    danke für deine Nach-Fragen. Das mit "Tiefe" war so gemeint, daß man eine Sache/These aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten kann und somit ein tiefere Ergründung stattfinden kann und die "logischer Konsequenz" habe ich so gemeint, daß man Thesen als Beispiel von einem beginnenden Punkt A bis zu einem endenden (Himmel, was für ein Wort!!!) Punkt B in Prozessschritte einteilen, gliedern, untersuchen und beschreiben kann. Also ein Ding/eine Sache/eine These in einer bestimmten Reihenfolge in Einzelteile/Einzelschritte zerlegen :)
    Also einmal vertikal und einmal horizontal betrachtet...

    hi @ Samuel Dresden
    auch dir danke ich für deine Ausführungen, welche ich morgen bei meinem Krankengymnastik-Termin darlegen werde. Gleichzeitig frage ich nochmals explizit nach den Krankheiten der Eltern.

    Ich werde mich morgen dann hierzu nochmals melden, wenn ich weitere Informationen von meiner KG bzgl. der Krankheiten habe.

    VG :)
    Erbsenperle
     
  8. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim

    Naja, ich weiß nicht ob es Autoren gibt die speziell nur zu diesem Thema extra ein Buch geschrieben haben.
    Es ist so, dass das Unterbewusstsein die Wörtchen "nicht" oder "kein" usw bei solchen Sätzen nicht abspeichern bzw wahrnehmen.
    Sagst du nun... "ich will nicht krank sein", setzt sich hauptsächlich das "krank sein" fest.
    "ich will keinen Autounfall haben" ... Autounfall....

    Das sind fürs Unterbewusstsein negative Situationen die es wahrnimmt, speichert und verarbeitet, die Verneinung dazu ist nicht ausschlaggebend.


    Besser wäre...
    "ich möchte gesund sein" oder "will gesund werden"
    "möchte heil am Zielort ankommen"
    Das negative im Sprachschatz vermeiden, und durch das positive ersetzen.
    Das ist eigentlich schon der ganze Zauber, viel mehr gibts da nicht....
     
  9. DPM2010

    DPM2010 Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2008
    Beiträge:
    344
    Ort:
    Neustadt an der Weinstrasse
    Meines wissens schreibt Murphy "Die Macht des Unterbewusstseins" darüber.

    DPM2010
     
  10. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
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    Hallo !

    Allerdings nützt es nichts, sich gedanklich neue Sätze zurecht zu legen. Die Aufmerksamkeit ist ja auf der Angst, z.B. "ich will nicht krank werden". Diese Angst verschwindet nicht einfach, nur weil ich mir sage "ich will gesund sein". Es geht darum, sich bewußt zu machen, WARUM ich Angst habe, krank zu werden. Es geht um Bewußtheit, um Erkennen, nicht um Wörter, die der Verstand vor sich hin murmelt. Steht hinter dem Wort nicht auch die Überzeugung, bringt das Wort nichts ... außer Verdrängung.

    Liebe Grüße
    ab
     
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