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Schuld?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ceseena, 3. März 2005.

  1. Ceseena

    Ceseena Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2005
    Beiträge:
    63
    Ort:
    Deutschland
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    Guten Abend,

    ich eröffne hier einen Thread, ohne zu wissen wie ich ihn nennen soll…es ist wieder mal nur so ein Gefühl… Gedanken, Fragen, die mich schon seit Jahren beschäftigen und auf die ich bisher keine schlüssige Antwort finden konnte. Vielleicht bin ich aber auch nur zu gefangen in meiner persönlichen Realität, um eine klare Sichtweise oder meine innere Stimme zulassen zu können.

    Meine Gedanken, meine Fragen…wie kann es sein, dass ein unschuldiges, liebevolles Kind von wenigen Jahren immer wieder Schlimmes erfährt, immer wieder das Gleiche, jedoch von unterschiedlichen Personen, Menschen, die dieses Kind eigentlich oder angeblich lieben?
    Wie kann es sein, dass es immer wieder die gleichen Erfahrungen macht, ohne je die Möglichkeit zu bekommen sich zu wehren?

    Was hat es zu bedeuten, wenn dieses Kind groß und wehrhaft genug geworden ist und trotz allem eine starke Persönlichkeit entwickelt hat, dass ihm dann Ähnliches, jedoch in gesteigerter Form und mehrfach von Fremden widerfährt, auch wieder in Situationen gepresst, wo es ihm unmöglich ist wehrhaft (körperlich) zu sein?
    Dieser Mensch hat nie jemanden etwas bewusst getan, im Gegenteil, zumindest nicht in diesem Leben – wofür wird er bestraft?

    Ist das ein Aufarbeiten, ein Büßen für die Schuld aus anderen Leben?
    Wenn ja, was kann dieser Mensch in anderen Leben verbrochen haben? Wie kann seine Schuld ausgesehen haben?

    Und noch eine Frage.
    Was hat es zu bedeuten, wenn ein Mensch sich für andere Lebewesen stark macht, von Mitleid erfüllt sich aufopfert und seine ganze Kraft und Energie in die Gesundung von wehrlosen Geschöpfen investiert und dann eine Niederlage nach der anderen erleidet? Niederlage bedeutet in diesem Falle jedes mal Loslassen zu müssen, wieder einen von vielen Kämpfen verloren zu haben, den Kampf um Leben und Tod. Mit jedem Tod eines geliebten Wesens, stirbt ein Stück dieses Menschen.

    Was hat dieser Mensch wieder gut zu machen? Muss er büssen? Wofür? War er ein Ungeheuer, ein fürchterlicher Tyrann und Mörder in seinen vorigen Leben, obwohl sich allein bei dem Gedanken daran alles ihm wehrt? Oder soll er auf die schmerzlichste Weise lernen loszulassen? Oder soll er Stück für Stück sterben? Oder soll er stärker werden? Was hat das alles für einen Sinn?

    Das mag alles komisch klingen, doch es beschäftigt mich sehr und ich würde mich über andere Sichtweisen sehr freuen.

    Liebe Grüße
    Ceseena
     
  2. Mozart

    Mozart Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2005
    Beiträge:
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    Ort:
    Home is where the heart is
    Hallo Ceseena,

    Leider kann ich Dir auf Deine Fragen ,keine befriedigende Antwort bieten.Auf der einen Seite fühle ich mit,weil ich mir oft ähnliche Fragen stelle.
    Nun eine Gegenfrage ,ist es Dein eigenes Schicksal was Du hier beschreibst ?
    Was bedeutet für Dich :"ohne je die Möglichkeit zu bekommen sich zu wehren?"


    auch hier hab ich leider keine Antwort......ich könnte natürlich jetzt solche Dinge sagen wie : diese Seele hat es sich so ausgesucht ,da ich daran aber nicht zu hundert prozent glaube ,werde ich mich hüten solch eine Aussage zu machen.
    Ich probiere einen Sinn für mich selber anzuerkennen,weil ich davon überzeugt bin dass Alles seinen Sinn hat ,welches der Sinn ist weiss ich aber auch nicht ,ich vertraue einfach darauf .....
    Aber es ist oft so ein Ohnmachtsgefühl ,.......man möchte so gerne helfen aber merkt auch ,dass es manmal eben garnicht geht...und das kann schon sehr weh tun !


    Wie sieht es mit der Liebe zu Dir selber aus?
    wie gesagt ich weiss auch keine Antworten ,wollte Dir aber zeigen,dass Du nicht alleine bist :rolleyes:


    Liebe Grüße Mozart
     
  3. liebe ceseena,

    das kommt mir alles sehr bekannt vor, was du beschreibst ...
    ob es wirklich einen sinn hat, weiss ich auch nicht ... aber wenn, dann wohl den, zu erkennen, dass das leben ein traum ist :)
    es gibt weder schuld noch karma ... das sind alles nur hartnäckige gerüchte, die der verstand immer wieder gerne produziert, um sich selbst glauben zu machen, er könne verstehen, was nicht verstehbar ist.


    lieben gruß
    ladyofthedawn
     
  4. bernstein

    bernstein Guest

    Alles ist gut so wie es ist - das bedeutet das Ende des Wiederkäuers.

    bernstein
     
  5. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    Donnersbergkreis
    @Ceseena,


    Schuld? Fragen, die sehr schwer zu beantworten sind und eigentlich nur vom Betroffenen selbst geklärt werden können. Warum wir gewisse Aspekte durchlebeb müssen? Strafe ist es bestimmt nicht. Ich denke, dass wir alle durch tiefste Schatten gehen müssen oder schon gegangen sind. Und wichtig ist es, sich TROTZ allem aufzugeben. Meine persönliche Erfahrung ist, dass wir durch Schmerz am meissten lernen.

    Es gibt gute Literatur, die auf Themen wie Deine hier erwähnten Themen eingehen, z.B.:

    Schicksal als Chance von Thorwald Dethlefsen und weitere Bücher dieses Authoren.

    Rüdiger Dahlke schrieb auch gut Sachen.


    lg
    Christian
     
  6. Ceseena

    Ceseena Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2005
    Beiträge:
    63
    Ort:
    Deutschland
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    Guten Abend,

    danke für Eure Antworten. :)
    Ich habe jetzt viel über Schuld, Karma, Strafe, lernen durch Schmerz usw. nachgedacht, doch irgendwie bin ich zu keinem Ergebnis gekommen und auch ziemlich ratlos…

    Um ehrlich zu sein, was die obere Geschichte betrifft, habe ich es bisher in diesem Sinne noch nie hinterfragt. Ich habe es angenommen, versucht zu verarbeiten und damit zu leben. Es ist jetzt auch nicht speziell so wichtig, ich frage mich nur allgemein warum Kindern so etwas Schreckliches widerfahren muss und zwar nicht nur einmal…das könnte ja dann irgendwie als schlimme und traurige Erfahrung "verbucht" werden und es ist ja auch kein seltenes Schicksal, leider - sondern mehrfach, von unabhängigen, unterschiedlichen Personen.

    Aus der Sichtweise dessen, dass alles einen tieferen Sinn haben soll, das nichts umsonst geschieht, dass man durch Schmerz am meisten lernt usw. wäre es ja so, als würde dieses Geschehen regelrecht angezogen oder wäre es in gewisser Weise beabsichtigt bzw. selbst gewählt/ausgesucht oder anders ausgedrückt, so als solle man etwas daraus lernen. Doch was soll ein Kind daraus lernen?

    Bei Erwachsenen sehe ich es wieder etwas anders, wobei es auch auf die äußeren Umstände ankommt, denn man kann nichts pauschalieren. Vom normalen Verstand her und von meinen bisherigen Erfahrungen mit anderen Menschen weiß ich, dass es gewisse Verhaltensmuster gibt und so lange man sich aus diesen nicht befreien kann, zieht man Derartiges regelrecht an.

    Ich kenne allein in meinem Umfeld einige solcher Menschen, die immer wieder in die gleiche Situation gerieten, so lange bis sie willens waren SICH zu ändern. So geriet meine Freundin bis vor einigen Jahren immer wieder an scheinbar nette und fürsorgliche Männer, die aber nach einer gewissen Zeit doch alle handgreiflich wurden. Beim Ersten dachte ich noch, sie hätte einfach Pech gehabt, beim Zweiten wurde ich schon misstrauisch, doch beim Dritten stand für mich fest, dass mit ihr etwas nicht stimmt.

    Wir haben viel darüber geredet und miteinander daran gearbeitet und es war ein harter Weg, da sie sich anfangs innerlich vehement weigerte, es sich einzugestehen und bereit war SICH zu ändern. Profan ausgedrückt, man macht und wiederholt den gleichen Fehler so lange, bis man bereit ist daraus zu lernen, etwas zu verändern. Inzwischen ist sie in einer glücklichen Beziehung und seit einigen Monaten verheiratet und es scheint eine erfüllende Partnerschaft zu sein.

    Doch wie will man dies auf ein Kind anwenden?
    Aus welchen Fehlern soll ein kleines Kind lernen, wie soll es sich ändern können? Ein Kind ist doch von Anfang an, physisch und psychisch gesehen Erwachsenen gegenüber in der Opferrolle oder nicht? Das geht mir einfach nicht ein und deswegen finde ich darauf keine Antwort.

    Sicher, es passieren noch viel Schlimmere Dinge…aktuell das kleine 7jährige Mädchen aus Hamburg, welches eingesperrt von den eigenen Eltern einen grausamen Hungertod starb…das ist für uns sowieso nicht begreifbar, nicht fassbar…man steht dem so verständnislos und ohnmächtig gegenüber. Es geschehen so viele grausame Dinge hier auf Erden, wir werden täglich überflutet mit derartigen Nachrichten, so dass wir schon fast außer Stande sind sie noch aufzunehmen, geschweige denn zu verarbeiten.

    Ich habe auch nur gefragt, weil hier im Forum auf die außergewöhnlichsten Dinge oft eine Antwort gefunden wird, ob man sie dann annehmen kann oder nicht, das bleibt ja jedem selbst überlassen, aber es sind immer wieder andere Sichtweisen und oft ist etwas Hilfreiches, etwas Denkanstoßendes dabei. Na ja, so hatte ich eben die Hoffnung, dass es vielleicht auch darauf im weiteren Sinne eine Antwort bzw. einen Denkanstoss geben mag.

    Ich wollte eigentlich noch etwas zu dem anderen Thema schreiben, doch ich bin jetzt gerade irgendwie total müde und kaputt…ich glaube, ich gehe jetzt erst mal schlafen….

    Ich wünsche Euch allen eine gute Nacht,

    liebe Grüße
    Ceseena
     
  7. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    vielleicht lässt es sich aus folgender Sichtweise besser betrachten: Das was wir sind, ist ja mehr, als wir als "ich" wahrnehmen. Das "Ich" ist ein kleiner Aspekt von dem, was wir sind. Um aber in dieser Dimension hier zu inkarnieren, reduzieren wir uns subjektiverweise in das, was wir als "ich" bezeichnen. Denn nur in diesem von allem abgetrennten "ich" sind wir fähig, diese Erfahrungen zu machen, die wir hier machen können. Unser Selbst sucht quasi vor unserer Geburt aus, was wir als Erfahrung mitnehmen sollen, für was auch immer die gut sein mag. Dann inkarnieren wir, ummantelt vom Mantel des Vergessens. Wir wissen ab da nichts mehr von unserer Grenzenlosigkeit und Multidimensionalität.

    lg
    Christian
     
  8. Ceseena

    Ceseena Mitglied

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    Lieber Christian,

    vielen Dank für Deine Antwort. :)
    So gesehen, suchen wir uns ja vorab aus, was und wie wir lernen wollen…hm, dann scheinen sich manche viel vorgenommen zu haben…

    Was ist aber mit z.B. mit den Tieren? Können sie es sich auch vorher aussuchen? Opfern sie sich dann ganz bewusst für den Menschen und seine Erfahrungen? Suchen manche von ihnen sich die denkbar größten und grausamsten Quälereien und Strafen wirklich vorher aus? Warum?

    Ratlose Grüße
    Ceseena
     
  9. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    Ich denke, das jede Wesenheit hier, auch Steine, Pflanzen etc, diese Dimension hier ausgesucht hat, um bestimmte Aspekte zu (er)-leben. Vielleicht würde dieses Bewusstsein über diese Angelegenheiten den Respekt und die Achtung der Menschen gegenüber dem Rest der Schöpfung steigern.

    Ich kann Dir nicht alle Fragen beantworten, weil ich als Mensch, wenn man einmal von den schamanischen Techniken absieht, die dies erlauben, nicht nachvollziehen kann, wie z.B. ein Stein die Welt sieht, oder wie es ein Tier erlebt. Sie erleben anders. Vielleicht noch ein kleiner Hinweis: " da oben" weiss man nicht, was "Schmerz" und "Leid" ist; es ist nur hier in den unteren Dimensionen nachvollziehbar. Udn dann ist es so, dass unser Verstand nach dem "warum" bohrt. Auf anderen Ebenen hat das "warum" nicht diese Priorität.

    lg
    Christian
     
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