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Schriftsteller rechtlich gesehen?

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von Kira, 9. Oktober 2009.

  1. Kira

    Kira Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2007
    Beiträge:
    428
    Ort:
    Wien
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    Hallo meine Lieben!

    Ich weiß schon seit Jahren, dass ich Schriftstellerin werden möchte, habe mich jedoch nie so wirklich erkundigt, wie der Hase in dieser Branche läuft. Nun hat mich endlich meine kreative Ader gepackt und es drängen sich mir die folgende Fragen auf:

    Wenn es um Teile meiner persönlichen Lebensgeschichte geht, reicht es, wenn ich bei beteiligten Personen den Namen ändere, oder muss ich diese um Einverständnis bitten?

    Ich denke, es müsste reichen, wenn man den Namen ändert, sonst müsste jeder Schriftsteller, welcher über persönliche Erlebnisse schreibt, immer alle beteiligten Personen um Erlaubnis bitten, das wäre eine Endlosprozedur!

    Würdet ihr das mit eurem richtigen Namen veröffentlichen oder einen Künstlernamen benutzen? Ich denke, Künstlername wäre besser, muss ja nicht gleich jeder wissen, was ich nebenbei mache.

    Welche Verlage wären zu empfehlen?

    Wenn ein Verlag ein Buch annimmt, wie sieht das mit einer Preisverhandlung aus? Ein gewisser Betrag pro verkauftes Buch? Fixum?

    Würde es ein besseres Bild machen den Buchumschlag gleich selbst zu gestalten, oder macht das dann der Verlag?

    Natürlich tippe ich alles im Word, am besten dann in PDF formatieren nehme ich an und dann an einen Verlag schicken?

    Falls jemand spezielles Schriftstellerforum kennt, dann würde ich mich über einen Link freuen, ich habe selbst schon gegoogelt, aber konnte leider nichts finden.

    Danke für eure Hilfe im Voraus.

    Liebe Grüße
    Kira
     
  2. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Irgendwie zäumst du das Pferd von der falschen Seite auf.

    Ich würde, an deiner Stelle, erstmal was schreiben und mir dann Gedanken machen ob und wie ich es an den Mann bringe, bzw. wie der Buchumschlag gestaltet oder die Tantieme verhandelt wird.
    Ich weiß nicht, ob du auch nur annähernd eine Vorstellung davon hast wieviele Bücher täglich von selbsternannten "Schriftstellern" bei den Verlagen eingereicht werden und wie gering der Prozentsatz ist, der dann auf den Markt kommt.

    Wenn du unter Pseudonym schreibst und die Namen der Personen änderst, musst du sie nicht fragen, es sei denn du schilderst Vorfälle, die allgemein bekannt sind, so dass zu den realen Personen ein Bezug hergestellt werden kann.

    Also: Bevor du den Erfolg planst, schreib erstmal was und schau dann weiter.

    Ich wünsch dir viel Glück!
    R.
     
  3. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Liegt vielleicht einfach daran, dass man solche Leute nicht "Schrftsteller" sondern "Autoren" nennt.
    Das solltest du aber eigentlich wissen ......

    Autorenforen

    R.
     
  4. Kira

    Kira Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2007
    Beiträge:
    428
    Ort:
    Wien
    Hallo Ruhepol!

    Danke für die Info!

    Nun, die Schreibarbeit habe ich ja zum Teil schon hinter mir, es ist alles nur eine Frage der Zeit und ich breche natürlich nichts übers Knie oder übereile Handlungen.

    Ob jetzt Schriftsteller oder Autor, mit dem tieferen Sinn oder dem Unterschied dieser beiden Worte habe ich mich nicht beschäftigt. Ich weiß, was in mir steckt und endlich finde ich die Zeit und den energetischen Schub, der mich an diesen Punkt führt. Vielleicht dauert es noch Jahre, bis sich mein Traum erfüllt, doch möchte ich mich trotzdem über das Umfeld zu meinem Wunsch erkundigen.

    Natürlich bin ich eine Person von vielen, die diesen Traum hat, doch wenn ich es nie versuche oder in diese Richtung arbeite, werde ich es nie wissen und am Ende würde die Frage "Hätte ich es schaffen können?" bleiben.

    "Wenn du unter Pseudonym schreibst und die Namen der Personen änderst, musst du sie nicht fragen, es sei denn du schilderst Vorfälle, die allgemein bekannt sind, so dass zu den realen Personen ein Bezug hergestellt werden kann."

    Wie genau ist "allgemein bekannt" zu verstehen? Allgemein bekannt im Familien- und/oder Freundeskreis? Regional, national oder international bekannt? Wenn ich über ein Ereignis mit einer Person berichte, welches auch z.B. im gemeinsamen Freundeskreis bekannt ist, dann müsste ich schon eine Erlaubnis einholen?

    Nochmal herzlichen Dank für deine Infos.

    Liebe Grüße
    Kira
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Ähh, das habe ich im Bezug auf deine Forensuche geschrieben. Wie du dich nennst, ist nicht mein Thema, aber wenn du sagst du findest keine "Schriftstellerforen" musst du einfach mal unter "Autorenforen" schauen, denn die Leute die Bücher schreiben, nennt man Autoren.
    Das kommt auf die Inhalte an, von welcher Art "Erlebnis" du sprichst. Hat dich z. B. jemand vergewaltigt und die Menschen deines Umfeldes können erkennen wer gemeint ist, dann wirds schwierig, oder wenn du irgendwelche kriminellen Machenschaften berichten willst von denen du Kenntnis hast, sexuelle Perversionen o. ä..
    Aber normale, einfache zwischenmenschliche Erlebnisse/Begegnungen, die so wie du sie erlebst jedem anderen ganz genauso widerfahren können, musst du nicht genehmigen lassen, nicht wenn du die Namen änderst.
    Mit "allgemein bekannt" meinte ich eher Fälle, die durch die Medien gegangen sind.

    Aber du hast ja jetzt genügend Links zu den entsprechenden Foren, wo du dich mit anderen Betroffenen austauschen kannst.

    Lg., R.
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
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    Thomas Mann war bekannt dafür, das so ziemlich sehr vieles was er schrieb einerseits auf Tatsachen, Beschreibungen von Situationen und Personen die er kannte, beruhte, die er aber sehr verfremdete.
     
  7. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Aus heutiger Sicht sage ich, das ist eine Hilfs-Erklärung, die Unsicherheit, nein, besser: Unentschlossenheit schön überdecken soll. Guck mehr, was sich gerade ergibt; das ist schließlich beständig auch wenn es anscheinend gegen den Willen ist.

    LG Loge33
     
  8. yogachain

    yogachain Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2009
    Beiträge:
    7
    Ort:
    Salzburg
    Hallo Kira!
    Ich habe selbst ein Buch geschrieben und wegen des brisanten Inhaltes ein Pseudonym gewählt. "Sieg der Intution" auf amazon
    ich kann Dir meinen Verlag empfehlen. Im Vertrag ist die Regelung aller Rechtsprobleme inkludiert.

    August von Göthe Verlag Frankfurt

    Grüsse Franz J. Resch
     
  9. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
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    Zum Einen sollte man, wenn man sich schon Büchern beschäftigt, den Namen Goethe richtig schreiben können.

    Und dann ist es nicht wirklich hilfreich, wenn man ohne Vorwarnung einen Bezahlverlag empfiehlt.

    :D

    crossfire
     
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