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Schöpfungsakt - Universum

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Universelight, 29. Januar 2012.

  1. Universelight

    Universelight Mitglied

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    27. Januar 2012
    Beiträge:
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    Niedersachsen
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    Hallo Forumwelt,

    am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott ist das Wort.

    Immer wieder fragen Menschen: Was war vor dem Urknall oder was war vor Gott?

    Eine wirkliche Antwort auf diese Frage werden wir niemals finden können, weil der Punkt NULL oder gar vor Punkt NULL in keiner Weise messbar gemacht werden kann. Weder theoretisch noch in irgend welchen wissenschaftlichen Experimenten.

    Das Universum unterliegt den Naturgesetzen in einem geordneten Chaos und wurde in seinen Ausläufen von einer unendlichen Intelligenz geschaffen und bis in alle Ewigkeiten in Perfektion evolutioniert. Alles passt im Grunde perfekt zusammen. Dementsprechend muss es einen Planer und Baumeister geben, welcher sich in diesem Chaos zurecht findet. Nichts ist dem Zufall überlassen und alles macht Sinn.

    Okay, jetzt ist der nächste an der Reihe und bringt hoffentlich etwas mehr Licht in diese unendlich schöne Geschichte.

    Gruß Universelight :)
     
  2. Azura

    Azura Guest

    Wieso muss man den Punkt messen können, um eine Antwort auf die Frage zu finden?

    Wenn du ein paar Fragen oder Diskussionspunkte hättest, wäre es einfacher, Licht ins Dunkel zu bringen ;).

    Gruß,
    Diana
     
  3. Sadivila

    Sadivila Guest

    Bin in Übereinstimmung bis auf "einen Planer".

    Kommt mir zu männlich rüber;)
     
  4. Universelight

    Universelight Mitglied

    Registriert seit:
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    Niedersachsen
    Das Wort GOTT ist ja auch männlich, dennoch glaube ich an einen dreifalttigen GOTT - männlich - weiblich - sächlich.

    Wie soll ich Gott im Bezug auf Planer den bezeichnen?

    Gruß Universelight :)
     
  5. Universelight

    Universelight Mitglied

    Registriert seit:
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    Niedersachsen
    Jede Information bedarf eines messbaren Bezugspunktes. Ohne Bezugspunkt kann keine Information oder Antwort auf egal welche Frage gefunden werden.

    Meine Frage: Ist es möglich, etwas über was war vor Gott in Erfahrung zu bringen. Dies bezieht sich dabei auf meine These: Der Punkt NULL und alles was tiefer vor den Punkt NULL liegt, kann nicht erfasst und geschweige denn bewiesen werden.

    Gruß Universelight :)
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Die Zeit ist im Universum ein lineares Phänomen, deshalb läßt sich auch über die Gegenwart ein meßbarer Bezug zur Vergangenheit herstellen. So weiß man auch, daß das gegenwärtige Universum 13,7 Milliarden Jahre alt ist.

    Nun ja und die Erdgeschichte zeigt sehr deutlich, daß in ihr die Zufälle eine große Rolle gespielt hatten. Von einem perfekten großen Plan kann ich da beim besten Willen nichts erkennen.

    Der Urknall steht aber mit Sicherheit nicht im Zusammenhang mit der Geburtsstunde des Gottes der Christen.


    Merlin
     
  7. Universelight

    Universelight Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2012
    Beiträge:
    63
    Ort:
    Niedersachsen
    Sehe ich ganz genauso wie Du.

    In meiner Welt gibt es keine Zufälle. Alles unliegt der Bestimmung Gottes und liegt in dem Plan seiner unendlichen Weisheit und Güte.

    Es gibt für erschaffene Wesen keine Geburtststunde Gottes. In welchem Zusammenhang stehen für Dich Urknall und Gott der Christen - Moslems - Juden (glauben alle an den selben Gott)?

    Gruß Universelight :zauberer1
     
  8. Azura

    Azura Guest

    Wenn du die Frage nach dem Schöpfungsakt im Forum "Natur und Spiritualität" diskutieren willst, dürfte dir klar sein, dass du keine sehr wissenschaftlichen Antworten bekommst.

    Um das mal unwissenschaftlich anzugehen: Schau dir die Schöpfungsgeschichte(n) der Bibel an. Ich glaube alles fängt an mit der Dualität. Gott schuf die Gegensätze: Hell und Dunkel, Tag und Nacht etc.

    Zum Thema was war vor Gott: Was ist, wenn Gott das einzige Etwas ist, das beobachtet, und dass nichts beobachtet werden kann, wenn es niemanden gibt, der es beobachtet? Somit gab es Nichts, bevor es Gott gab.
     
  9. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.461
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    Was unscheinbar scheint doch Bedeutung hat sind die Wörtchen "Im Anfang", was sich vom linearen Denken "Am Anfang" unterscheidet. DEr Text setzt sozusagen keinen Anfangspunkt.
    Die Schlüsselworte sind Wort - Gott - Licht - Finsternis - Leben.

    Von der Sprachwissenschaft her gesehen haben Wort-Licht-Leben den selben Ursprung, alternativ passt dazu auch Klang, Schwingung, Ton.
    Was sich daraus ergäbe wäre eine Trinität von Gott/Geist - Schwingung/Bewegung/Kraft - absoluter Materie

    Demnach war Im Anfang die Dualität von Schwingung und Finsternis(Schwarz - absolut verdichtete Materie) in Gott/Geist wie auch immer Geborgen.

    Die Autoren Terence McKenna, Ralph Abraham, und Rupert Sheldrake haben eine Interessante These mal in einem Buch - Denken am Rande des Undenkbaren aufgegriffen.

    Im Anfang beinhaltet auch zugleich Im Ende. Interessant fand ich die These von Gott als "Großen Attraktor" der alles in sich zu einer Singularität dem Urknall Im Ende oder Im Anfang zieht.

    Mir scheint es ein unendlicher, immerwährender Schöpfungsakt von Anziehung und Ausdehnung von definierten Schwingungen zu sein wo Im Anfang oder Im Ende - Alpha und Omega - eine alles einschließende, ordnende und zugleich chaotische Singularität steht.

    Gott singt und so ist brummen, summen und sirren im Universum zu hören.


    Zum Abschluß Goethe, weil es passt:

    Die Sonne tönt nach alter Weise
    In Brudersphären Wettgesang,
    Und ihre vorgeschriebne Reise
    Vollendet sie mit Donnergang.

    Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke,
    Wenn keiner sie ergründen mag;
    Die unbegreiflich hohen Werke
    Sind herrlich wie am ersten Tag.

    Und schnell und unbegreiflich schnelle
    Dreht sich umher der Erde Pracht;
    Es wechselt Paradieseshelle
    Mit tiefer, schauervoller Nacht;

    Es schäumt das Meer in breiten Flüssen
    Am tiefen Grund der Felsen auf,
    Und Fels und Meer wird fortgerissen
    In ewig-schnellem Sphärenlauf

    Und Stürme brausen um die Wette
    Vom Meer aufs Land, vom Land aufs Meer,
    und bilden wütend eine Kette
    Der tiefsten Wirkung ringsumher.

    Da flammt ein blitzendes Verheeren
    dem Pfade vor des Donnerschlags;
    Doch deine Boten, Herr, verehren
    Das sanfte Wandeln deines Tags.

    Der Anblick gibt den Engeln Stärke,
    Da keiner dich ergründen mag,
    Und alle deine hohen Werke
    Sind herrlich wie am ersten Tag.

    GOETHE, Faust I, Prolog im Himmel
     
  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    6.544
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    Hallo Universelight,

    sei mir bitte nicht böse, aber das erscheint mir irgendwie als Todschlagargument, mit dem sich jeder andere Gedanke erschlagen läßt. Vor 75.000 Jahren wurde durch den Vulkanausbruch des Tambora in Sumatra eine weltweite Naturkatastrophe ausgelöst, bei der die Population der Menschen nahezu ausgelöscht wurde.

    Ich weiß nicht, worin da eine unendliche Weisheit und Güte liegen soll. Ich sehe da auch keinen großen Plan, wenn ich dennoch 20.000 dieser Menschen vor dem Untergang rette, damit sie dann später daran gehen diese schöne Welt zu zerstören. Du wirst mir jetzt sicherlich entgegenhalten, daß die Wege des Herrn unergründlich sind und da kann ich Dir nur zustimmen.

    Der einzige Zusammenhang, den ich hier sehe, ist die Auffassung der Gläubigen, Gott wäre der Schöpfer dieser Welt und der rationalen Auffassung, daß der Urknall mit der Entstehung des augenblicklichen Universums verbunden ist.

    Ein Gott entsteht durch die Projektion der Wünsche, Sehnsüchte und Wertevorstellung in ein gemeinsames Paradigma der jeweiligen Anhänger. Ein Gott wird also durch den Geist seiner Gefolgsleute geboren und findet seinen Tod – wenn ihm niemand mehr folgen mag. Deshalb gibt es einen Gott der Christen, aber auch einen der Moslems und der Juden. Innerhalb dieser Glaubensrichtung gibt es dazu aber auch noch unterschiedliche Gottesvorstellungen und so kannst Du fünf Leute nach ihrem Gott fragen und jeder wird Dir von „seinem“ Gott erzählen.

    Was die Götter dieser drei großen Lehren verbindet, ist die grundsätzliche Idee des monotheistischen Gottes. Entscheidend bei dieser Vorstellung von einem zentralen Gott, war der Wille verschiedene ethnische Gruppen zu einem Volk und Nation zu verbinden. Ein wesentlicher Zeitpunkt in dieser Entwicklung war der Exodus der Juden (ca. 1.200 v.Chr.). Ein weiterer wichtiger Meilenstein war dann das babylonische Exil der Juden und die damit verbundene Kanonisierung der Tora (600 – 500 v.Chr.).

    Interessant dabei ist, das erst nach diesem Zeitpunkt die Schriften zur Genesis verfaßt und angefügt wurden. Pate standen zu diesem Teil der Tora verschiedene Geschichten aus der sehr viel älteren Mythologie der Sumerer, die im babylonischen Reich durch die dort übliche Keilschrift die Zeit überdauert hatte. Geschichten also, die schon gute 2.000 Jahre zuvor von den Sumerern niedergeschrieben wurden.

    Wenn man das nun alles betrachtet, wird klar, daß der Gott der Juden mit dem Auszug aus Ägypten durch Moses geboren wurde. Man braucht dazu nur in der Bibel die Geschichte um Moses aufmerksam lesen, denn da geht es nicht nur um Gott, sondern auch noch um das Goldene Kalb.

    Du siehst, daß es mit der Genesis weniger um die Schilderung vom Anfang der Welt gehen soll, sondern mehr um die Vervollständigung einer Geschichte ging, um den Rechtsanspruch und die Gültigkeit der Schriften zu postulieren.

    Liebe Grüße aus Avalon
    Merlin
     
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