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Schnupfen ist tödlich: Nosopobie

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Nehemoth, 21. Oktober 2008.

  1. Nehemoth

    Nehemoth Guest

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    Wenn man 10 Jahre lang geraucht hat, dann auf einmal feststellt, dass man irgendwie nicht mehr immer so richtig durchatmen kann, dass man bei kleineren Anstrengungen zu Kurzatmigkeit neigt und auch gerne mal hustet, wenn das also der Fall ist und man dann die Symptome bei Wikipedia nachliest, daraufhin auf den Trichter kommt, Krebs zu haben, schließlich mehrere Ärzte konsultiert, die einem alle versichern, dass man keine schlimme Krankheit hat, sondern nur eine hartnäckige Reizung der Schleimhaut mit Ablagerungen, die noch vom Rauchen stammen, wenn man dann Wikipedia mehr glaubt als allen Ärzten, Symptome einer Angststörung entwickelt, wobei sich Angststörungen typischerweise wiederum auf Immunsystem und auch Atmung auswirken, wenn man dazu noch übersensibel und folglich wider ärztliche Versicherungen der Überzeugung ist, bald sterben zu müssen, und gleichzeitig zu stark im Zweifel ist, um sich wenigstens in irgendeinen Glauben zu flüchten, und auch keinen Seelenklempner konsultieren will, aus Angst, es könnte sich trotz allem herausstellen, dass die Einbildung keine Einbildung ist - wo setzt man dann am besten an, um nicht völlig wahnsinnig zu werden?

    lg Nehemoth
     
  2. Ach das geht wieder vorbei, sobald Du nicht mehr Wikipedia oder sonst was liest....:)

    Ich hörte vor 20 Jahren zu rauchen auf, weils mir ebenso ging wie Dir.
    Wikipedia gabs zwar damals noch nicht, aber das dicke Gesundheitsbuch steht heute noch im Bücherregal, total zerfleddert, und ich kann Dir sagen, es gab keinen Krebs, den ich nicht hatte...

    Was soll ich sagen? Ich leb heute noch, und zwar besser denn je, seit ich mich nicht mehr mit Krankheiten beschäftige und zu keinem Arzt mehr gehe.

    Ich bin so gut wie nie krank, hab nicht einmal einen Schnupfen, und durchatmen kann ich auch wieder, was gar nicht so sehr am Rauchen lag, sondern an der Psyche!

    lg
    Sunny
     
  3. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien

    ...dann nennt man das, zu dem man sich entwickelt "Hypochonder" :D 10 Jahre Rauchen bringen einen nicht um. Selbst wenn man täglich 100 raucht. Und wenn eine Disposition zu Lungenkrebs da ist, kriegste den auch ohne Rauchen. Mit Rauchen natürlich schneller.
    Ich hab mal in 'nem Zeitschriftenladen gearbeitet und hab, wenn nix los war, ständig in Zeitungen geblättert. Auch auf den Gesundheits/Krankheits-Seiten. Ach Gott, was hatte ich schon alles für tödliche Krankheiten...ein Jammertal :D
    Ich kenne aber auch Fälle, die haben sich so lange was eingeredet, bis sie es wirklich hatten.
     
  4. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2007
    Beiträge:
    4.673
    Ort:
    Bayern
    Computer aus, Glotze aus, rausgehen, vorzugsweise a bisserl sporteln oder so.

    ciao, :blume: Delphinium
     
  5. Nehemoth

    Nehemoth Guest

    Falsch. Hypochonder sind Leute, die sich einfach so einbilden, krank zu sein. Menschen, die an sich harmlose Symptome als Boten einer tödlichen Krankheit deuten, sind Nosophobiker. :tongue2: Aber stimmt, das ist nun wirklich kleinkariert. Hab Dank für deine aufheiternde Antwort!

    lg Nehemoth
     
  6. Nehemoth

    Nehemoth Guest

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    Lieben Dank für die Aufmunterung! Ich finde mich in deiner Schilderung fast eins zu eins wieder ("hatte" schon vor 2 Jahren Darmkrebs - also Blähungen - und vor 3 Jahren Schwarzen Hautkrebs - also ein Wärzchen).
    Neuer (und nur selten scherzhaft gemeinter) Ansatz: Da ich mir das alles eingebildet habe, ist wohl ein Gehirntumor dafür verantwortlich.

    lg Nehemoth
     
  7. SabiMa

    SabiMa Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2008
    Beiträge:
    308
    Am besten wäre es das Rauchen aufzugeben, oder hast du dann schon gemacht?
    ich kann deine Ängste verstehen, da du shon so iel duchgemacht hast
     
  8. Nehemoth

    Nehemoth Guest

    Gerade beginnt die 12. rauchfreie Woche. Mittlerweile betrachte ich die Zigaretten immerhin, als wären sie eine Freundin, die mich verlassen hat: Ich sehne mich danach und habe mich weitgehend damit abgefunden.

    lg Nehemoth
     
  9. tekfrog

    tekfrog Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2006
    Beiträge:
    5.469
    Ort:
    AKW55
    voi coole methode :D danke

    lg :blume:
     
  10. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    10.936
    Ort:
    Ruhrgebiet
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    .... ich erinnere mich noch an die Geschichten meines Vaters (Kettenraucher) - immer gleiches Muster: da hat jemand aufgehört zu rauchen, Sport getrieben, sich gesund ernährt = Tod umgefallen (ich glaube, diese Leute gab es wirklich :))
    Ich bin letztens zu meinem Arzt gegangen (diverse Krebsphobien hat man ja dann und wann ...) und er bestätigte mir, er habe erst letzlich von seinem Hirntumor Abstand genommen - aus Zeitgründen.
    Es ist doch sehr beruhigend, daß es wirklich fast jeden dann und wann erwischt.
    :D
     

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