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schmerzen beim Lotussitz

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von Etwas, 18. Januar 2016.

  1. Etwas

    Etwas Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2013
    Beiträge:
    143
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    Ich habe im Internet oberflächlich gesucht, frage aber sicherheitshalber nochmal hier nach:

    Ich meditiere täglich sitzend und habe vor einigen Tagen anstelle des Schneidersitzes zum Lotussitz gewechselt. Gibt es dabei etwas zu beachten bzw kann jemand von Schäden durch unvorsichtiges und unbeaufsichtigtes Praktizieren dieser Haltung berichten?
    An den folgenden Tagen war das Einnehmen dieser Haltung extrem schmerzhaft, aber erträglich. Ich bin mir dennoch nicht sicher ob sich eine Besserung einstellt - wenn dann sehr schleichend. Ausserdem fühle ich in der Hüfte Tagsüber eine Art Muskelkater. Ist das normal oder kann das (Langzeit-) Schäden nach sich ziehen?
     
  2. Chinnamasta

    Chinnamasta Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    3.790
    Am besten setzt man sich auf einem Lotus irgendwo inmitten von dem See.
    Dann ist es leichter auszuhalten.

    Wenn du dann eines Tages so auf dem Lotus aus der Med aufgewacht bist, kannst danach noch dazu zum Anhänger des radikalen Konstruktivismus werden. Es wird quasi Belohnung sein für all deine Schmerzen :D
     
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  3. Amarok

    Amarok Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2014
    Beiträge:
    6.043
    Der sog. "Lotussitz" ist für Europäer nicht geeignet, schlicht weil die Beckenkostitution und die Muskelpartien bei asiatischen Menschen anders ist. Wir merken diverse "Praktiken" wie eben Lotus. oder auch versch. Kicks, oder Stände (aus Kampfkunst etc...) dann später irgendwann an Knieproblemen oder Fehlstellung am Körper.

    Nimm eine Dir passende und bequeme Sitzhaltung ein, wenn Du denn unbedingt sitzend meditieren willst. Vorallem nix auf Krampf. Bedenke dass diese Sitzpositionen aus dem hind. geprägten Buddhismus stammt, und es hierbei um eine Art asketischer Selbstkasteiung sich handelt, um das Körpergefühl bzw das "Maya der Körperlichkeit" zu negieren, und eben darüber hinaus zum "Samadhi" zu gelangen.
    Ich halte solche Übungen für Schwachsinn. Meditation soll etwas helfen, nicht in unbequeme Positionen den Körper zwingen.

    lg Wandervogel
     
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  4. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795


    Ich hatte damit nie Probleme, ich habe aber generell eher sehr lose Bänder, auch an den Händen. Die Bänder sind das Problem dabei, nicth die Muskeln oder das Becken.

    Ich würde da einfach langsam und geduldig dehnen, und NICHT mutwillig bis über die Schmerzgrenze gehen.
     
  5. Amarok

    Amarok Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2014
    Beiträge:
    6.043
    Das hat mit den Bändern rein garnix zu tun.
    Unsere Körper SIND anders, logisch, wir leben in anderen Gegenden und haben andere Physiognomie aufgrund der Tätigkeiten und des Lebensraumes. Simple Biologie und evolutionäre Anpassung... Das sog. "Survival of the fittest", falls es Dir was sagt.
    Unsere Sehnen machen das auchnich mit.
    Deswegen funzen ja die Sutras des Patanjali, oder auch die "Crowley"-Übungen nicht (von seinem Blödsinn über Atmung ganz zu Schweigen), oder Asanas aus dem Bharain nicht, sondern führen langfristig zu Fehlbildung und Schmerzen, bis hin zu Haltungsfehlern und/oder ausknapsen des Atlas usw usw.

    Wird jeder WuShu, TaiChi, VinTsun, Kali-Eskrima etc etc etc.... Praktizierende bestätigen.
    Das hierzulande "heute" praktizierte "Yoga" ist eine Mischung aus dem genannten hindu.-buddhistischen Asketentum (der Brahmanen und Pre-Vedischen Zeit), gemischt mit Gymnastischen Übungen, und Formen aus dem britischen Ringen.
    Im trad. Yoga (um die Zeit vor 1000 vuZ) gab es das nicht.

    Tiefer mit solchen Themen befassen, und man weiss auch, worüber man schreibt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Januar 2016
  6. Sonne25

    Sonne25 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2012
    Beiträge:
    1.314
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    Mir wurde gelehrt, dass man beim Lotus auf die Knie acht geben soll. Die können dabei in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Grundsätzlich hängt es sicher von der Beweglichkeit deiner Hüften ab. Ich habe den Lotussitz nie bewusst angestrebt und auch früher nie gekonnt. Aber durch andere Positionen, die Beweglichkeit in meine Hüften brachten, hab ich mittlerweile keine Probleme diesen Sitz einzunehmen. Kam eher durch Zufall drauf, dass der plötzlich klappt.

    Wenn dir der ganze Lotussitz derzeit noch Schmerzen bereitet, dann lass ihn lieber weg. Nimm stattdessen den halben (falls dir der angenehmer erscheint) ein. Denke Schmerzen sind ein Warnsignal, das wir nicht übergehen sollen.
     
  7. Etwas

    Etwas Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2013
    Beiträge:
    143
    See? radikaler Konstruktivismus?
    Maja der Körperlichkeit?

    ausknapsen des Atlas??

    Ist also doch nicht ohne wenn ich das richtig verstanden habe. Beim Studieren des "halben Lotussitz" kam mir der Gedanke daß es sich beim Lotussitz schließlich doch um eine yoga-übung handelt. Ich verstehe darunter einfach den linken Fuß über die rechte Kniekehle zu legen und den rechten Fuß bestmöglich über das linke Schienbein zu heben. Ist das halbwegs korrekt? Sollte man da Vorübungen dazu machen oder ist das quasi eine 'Einsteigerübung'?
    Es wäre schade wenn mir jetzt ganz abgeraten würde denn ich habe das Gefühl daß die Schmerzen bzw die "exotik" dieser Haltung bei der Meditation ansich hilfreich ist.
    Auf den Knien habe ich bislang keine Beschwerden gespürt, es erinnert wie gesagt an einen Muskelkater ziemlich genau bei der Gelenkspfanne des Femur.

    Vielen Dank für die Antworten jedenfalls.
     
  8. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    2.455
    Ort:
    Voralpen, Aut
    Beim Lotussitz wird Anfängern empfohlen, nur ein Bein auf dem Oberschenkel abzulegen, abwechselnd zum eingewöhnen.

    Schmerzen und andere Widerstände (des Geistes) können in der Meditation auftreten (zb. bei Vipassana ganz bewusst), in der täglichen Meditation sollte die Haltung des Körpers jedoch so sein, daß du dich wohlfühlst. Wichtig ist beim Sitzen ein gerader Rücken, darauf sollte das Hauptaugenmerk liegen.

    Nach über 25Jahren asiatischer Kampfkunst inkl. intensivem Chi Kung sowie aktivem Wettkampfsport habe ich bei einigen Kollegen Folgeschäden am Körper beobachten können...

    Die Gründe hierzu können vielschichtig sein...von gesundheitlicher Vorbelastung bis hin zu falscher Übungsanleitung oder eigenmächtiges Training ohne Anleitung.

    Es gibt einige Formen, die für Europäer aus mehreren Gründen nicht geeignet sind, doch das liegt eher daran, daß es in der westlichen Gesellschaft kaum möglich ist, täglich im Ausmaß einer Normalarbeitszeit zu trainieren. Daß die Physis des Europäers grundsätzlich nicht für Wu-Shu, meditative Kontemplation in asiatischem Kontext und dergleichen nicht geeignet ist, kann ich nicht bestätigen.

    Bei Extrembelastungen allerdings muß der Körper gestählert sein, ansonsten sind gesundheitliche Schäden gewiß.
    Stählung bedeutet an die Belastungsgrenzen zu gehen und diese täglich ein Stück weit auszudehnen.

    Der Lotussitz stellt aber sicherlich keine solche Extrembelastung dar, insofern es keine gravierenden Hüft, Knie- oder Sprunggelenk-Vorbelastungen gibt.

    Zur Entlastung kann auch ein Sitzkissen verwendet werden, permanent Schmerz auszuhalten ist der Versenkung nicht förderlich. Richtige Ärzte der TCM sind auch dazu ausgebildet, zur Meditation eine Übungsanleitung zu geben und auftretende Phänomene (Körper/Geist/Chi-Haushalt) können hier ebenfalls besprochen werden, im Zweifelsfall hier nachfragen!
     
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  9. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2011
    Beiträge:
    2.152
    Ort:
    Wald
    @Holztiger

    Was der Wandervogel geschrieben hat sollte man schon mit berücksichtigen.
    Mit der kulturell bzw. kontinetal bedingten Physiognomie hat es folgendes auf sich.

    Grundsätzlich gibt es beim Menschen 3 verschiedene Grundnaturelle (daraus ergeben sich natürlich auch "Mischtypen") aus denen sich die Physiognomie im Laufe des Lebens entwickelt.

    Das beginnt mit der Befruchtung der Eizelle, da sind wir noch alle "gleich" (man spricht hier von den 3 Keimblättern aus denen sich der Körper entwickelt.
    - das innere Keimblatt (Entoderm), aus dem sich später die Verdau-
    ungs- und Stoffwechselorgane bilden,
    - das äußere Keimblatt (Ektoderm), aus dem sich das Nervensystem und die Haut entwickeln sowie
    - das mittlere Keimblatt (Mesoderm), das für das Skelett, den Bewegungsapparat und das Blutsystem verantwortlich ist.

    Je nach dem wo und unter welchen Umständen man aufwächst und welche Vorinformationen über die Gene weiter gegeben wurden, entwickelt sich beim Mensch eines dieser Keimblätter etwas dominanter heraus und bestimmt damit das Naturell:
    • Ernährungsnaturell
    • Bewegungsnaturell
    • Empfindungsnaturell
    Diese Grundtypen kann man am Körperbau schon erkennen. Darauf basiert z.B. die Psychophysiognomie nach Huter.
    Nach diesem System werden in großen Firmen Personalberater bemüht um neue Mitarbeiter auszusuchen ob sie für den bestimmten Job auch geeignet sind.

    Ich habe das selbst mal gelernt und bin auch immer wieder erstaunt darüber wie zutreffend das ist.

    So ergibt sich eben auch, dass der Knochenbau eines Asiaten anders ausgestattet ist als der eines Europäers. Es wirkt sich auch auf die Beweglichkeit aus.
    Einem Ernährungsnaturell wird es deswegen wesentlich schwerer fallen einen Lotussitz zu vollführen, als einem Bewegungnaturell oder einem Empfindungsnaturell.
    Noch schwieriger ist es für denjenigen der gegen sein angelegtes Naturell erzogen bzw. aufgewachsen ist.

    Das heißt also nicht, dass Europäer alle Probleme mit den Lotussitz haben, es ihnen aber prinzipiell doch wesentlich schwerer fällt den zu praktizieren.

    Soviel von mir dazu.

    LG
    Waldkraut
     
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  10. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
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    Das ist einfach ein kompletter Schmarrn.

    In diesen Ländern gab es Traditionell keine Stühle, die Kinder früher in Indien sind im Schneidersitz sitzend aufgewachsen, der ganze Bänderapparat ist dann von Kind an an die Haltung angepasst. Wenn man problemlos lange im Schneidersitz sitzen kann, dann kann man auch relativ problemlos in den Lotussitz wechseln.

    Das einzige, was diese Haltung verhindert ist, wenn Muskeln und Bänder nicht entsprechend gedehnt sind.
     
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