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Schloss Marlok

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von FIST, 15. Januar 2010.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Vom Blut getränkt die alte Welt
    und das Blut ist schon verkrustet

    Diese Worte, in mir ganz verrostet
    als mein Blick auf Marlok hält
    jene alte Feste inmitten von Verdobnen
    die sich mir nun öffent, jenem verlornen

    und Einzigen inmitten dieser Schande
    die giftig in den Himmel prangt
    ach währ ich noch an derem Rande
    und Marlock nicht ans Aug gelangt

    Falsch und faul, wie einstmal offenbart
    in seinem innern sich die Hölle schart

    und mit todeskälte mich nun zieht
    sein inneres auch noch zu erkunden
    wo ist die Seele die dem schrecken flieht?
    ist sie so lange schon verschwunden

    Das jenes ruinierte Schloss mir gleicht
    aus mir dasselbe giftge Übel schleicht

    Marlok grausig du, was höhnst du mich
    wollt ich dich nicht eignen augs sehn
    und nun schreckt mich nicht
    dein schrecken sondern jenes Flehn

    das auf meiner Suche stehts im Untergrund
    meiner Seele bis von Leid sie selber schwand?

    Auf, hinein in des Teufels Burg
    Dem alten Lügner aug in auge gegenüber
    oder Täuscht mich dein Trug
    und ist selbst dein Herscher schon hinüber?

    Doch Horch Ohr Horch, was hört es da
    "komm, komm hininein Wander, ich warte ja

    auf dich schon allzulange schon
    auf Palver und gekreisch und schrecken
    komm hinein, hier ist es schön
    einer Alpe gleich und es gibt kein Wecken."

    Was zagst du altes Herz in mir beim letzten schirtte
    also mut gepackt und durch des Tores Mitte

    hinein in diese erste kammer jener Hölle
    von der die Alten mir einst zitternd
    erzählten, meinten ich sei Tolle
    beim Suchen dieses Grausen Ruhme witternd

    Doch nun graust mich nicht was ich in der Halle finde
    Faulige Leichen, abgezogen die haut wie eine Rinde

    auch nicht als mir mit einem Satz gewahr
    das die so grausig ihrer Haut befreite
    nicht lebend sind auber auch nicht tod
    durch ihr wandeln nur ihre Fessel kreischte

    Hinein, Hinein, nun keinen Augenblick mehr Zögern
    vorbei an Mantikor, Blutlurch und geköpfen Mördern

    Hinein ins Herz der faulgen Mauern
    Wo geschändete Frauen um Erlösung jammern
    Ertränkte Kinder in der Ecke lauern
    und manch Gekreuzte sich an Gott noch klammern

    nichts kann mich noch schrecken, nichts verwundern
    ich will den Herr von hier in seiner Grausigkeit bewundern

    Und steh unterhofft aufs eine mal
    vor der letzten Pforte meiner Suche
    Auf sie geschmiert das Teufelsmal
    das allem Guten fluchte

    Auf das Gatter, auf das Tor, steh ich im Saal
    und seh mich selbst als Schöpfer dieser Qual

    (Inspiriert von Stephen King, Robert Brownig, Dante Allighieri und H.P Lovecraft)

    lG

    FIST
     

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