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Schließen sich FA und pD zwangsläufig aus?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von ChrisTina, 1. Juni 2005.

  1. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Mir fällt in letzter Zeit ein Muster auf, dass ich mal in Worte fassen möchte.

    Bei den Meisten, die streng nach Hellinger zu stellen gedenken - bzw. sich mit seinen Ideen großteils identifizieren können - ist allein die Idee des positiven Denkens mehr als verpönt - konrektes Beispiel, anhand dessen mir auch das Muster bewusst wurde:
    zu finden unter Ist das normal? in der FA-Abteilung.

    Da ich bekennende Anhängerin des positiven Denkens bin - wohl gemerkt, dessen, was ich persönlcih unter positivem Denken verstehe - und nicht, das sich-schönreden-wollen von verkorksten Situationen - wurde mir heute so richtig bewusst, dass genau dieses negative Denken von vielen Hellingeranhängern mich immer mehr dazu bringt, mich von der Methode an sich ab zu wenden.

    Ich kenne einige tolle Aufstellungsleiter, welche zwar die Technik an sich benutzen aber nicht diese vorgekauten Phrasen von - wenn du das und das tust, bist du des Todes - verwenden, sondern wirklich individuell auf jeden einzelnen Teilnehmer eingehen.

    Genau das sind nämlich die selbsterfüllenden Prophezeihungen um die es - für mich - beim positiven Denken geht - da eben um positive s.P. und nicht um die negativen, die hier immer wieder auftauchen.

    Dieses, wenn du dich dem nicht stellst wirst du Sterben - und du musst das und jenes tun um deine systemischen Verstrickungen zu lösen - das stört mich, weil ich gestehe jedem einzelnen Wesen zu, dass es seinen Weg findet, um mit sich klar zu kommen.

    Wozu? Wozu muss ichs benennen? Warum muss es so sein, dass ichs benennen muss?

    Ich glaube immer mehr, dass es schlichtweg um die persönliche Konditionierung dessen geht, ders benennen muss, weil diese Person es sich einfach nicht vorstellen kann, dass es anders auch sein dürfte.

    Ich finde in diesem Zusammenhang auch den Thread Bitte mal Anschubsen in den allgemeinen Diskussionen aufschlussreich.

    Sind es nicht einfach auch die Konditionierungen der eingefleischten Hellingeranhänger, die es verhindern, dass sie es sich zugestehen, dem täglichen Leben auch positive Seiten abgewinnen zu können?

    Ich möchte jetzt mal namentlich jake und Harry55 den bisherigen Aussagen gegenüber stellen - bei jake weiß ich, dass er nicht nur nach Hellinger arbeitet - und auch bei Harry habe ich persönlich das Empfinden, dass sie Beide nicht von der Vorannahme ausgehen, dass die Welt sch.....e ist und man mit allen Mitteln dagegen kämpfen muss (wobei mir das muss grad da heute sehr heftig aufgefallen ist).

    Ist es wirklich ein Markenzeichen der Hellingerlehre, dass man positives Denken nicht haben darf, weil alles schwer sein muss ?

    Ich behaupte jetzt nicht, dass Hellinger diese Einstellung hat - glaub ich nämlich ganz und gar nicht - aber viele derer, die behaupten, nach ihm zu arbeiten.

    Wie schon erwähnt, dies hier ist grad mein Versuch, ein Muster, welches mir heute aufgefallen ist, in Worte zu fassen - und es in diesem Sinne auch zu benennen - allerdings nicht als feststehende Überzeugung meinerseits - sondern als Anregung zur Diskussion.
     

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