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Schlechter Ruf des Schamanismus

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Meda, 3. Oktober 2009.

  1. Meda

    Meda Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2007
    Beiträge:
    130
    Ort:
    Auf dem Land
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    Hallo Foris! :)

    Ich würde gerne mal Eure Meinung bezüglich sog. Promi-Wannabees wie z.B. Mike Zellinger, Carlos Castaneda, Oliver Shanti, dem Mentalisten Wayataan oder Waterloo hören, die nicht minder an dem schlechten Ruf des Schamanimus beteiligt sind. Aber auch zu den möglichen Ursachen bezüglich des schlechten Rufs des Schamanismus in der Öffentlichkeit.

    Ich versuch mal, um eine rege Diskussion anzuregen, mal bewusst Etwas provokanter zu fragen. ;)

    Was haltet ihr von den genannten?
    Rechtfertig das Können Betrug?
    Warum wollen die Menschen Wannabees und keine Authentischen?
    Wieso driften diese Personen in all zu oft in Perversionen oder Sekten ab?
    Wenn ihr jedem eine Frage stellen könntet, was für eine wäre es?


    Ich finde es schade, dass solche Menschen immer ziemlich den Ruf des Schamanismus oder anderen Kulturen schlecht machen können. Wo ist da die "Gerechtigkeit der Geistigen Welt"?

    Ich meine, wenn jetzt ein "Unwissender-Otto-normla-Verbraucher" das Buch von Waterloo liest, hat er ja ein romatisches Bild von den Indianern.

    Ein Carlos Castaneda Fan freut sich über die vielen magisch-spirituellen Techiken, die es so nicht bei dem schamanischen Lehrer von Castandea gegeben hat und Fiktion sind.

    Hört man den Namen Oliver Shanti, denkt man an den Kinderschänder der hauptsächlich indianische und orientalische Musik gemacht hat. Dadurch stehen ja wunderschöne von Shanti geklaute Melodien in Verruf.

    Man muss doch differenzieren zwischen den Werken und dem Künstler oder wie seht ihr das? Denn was können die Werke dafür? :(

    Als mich neulich ein christlicher Bekannter gefragt hat, welchem Glaubenssystem ich angehöre, habe ich ihm kurz und knapp gesagt:"Schamanismus." :o

    Er nickte nur verwirrt, wollte aber nicht, dass ich das weiter ausführte und meinte nur dass sei ja wegen dem ganzen Geisterkrams und der Verehrung der Schöpfung satanisch. :eek:

    Wie kommt es zu diesem immernoch falschen Bild des Schamanismus?


    Ich freue mich auf interessante Gespräche. :)


    LG,
    Meda :hase:
     
  2. tyrael63

    tyrael63 Guest

    also leute wie castaneda und waterloo in einen topf zu werfen ist wohl auch etwas extrem.
    ich denke mal dass sich ohne leute wie castaneda oder blofeld und anderen in den 70er/80ern heute in europa kaum jemand mit schamanismus befassen würde.

    so gesehen waren die, was die wiederentdeckung des schamanismus betriff, durchaus wegbereiter, türöffner. der schamanismus, über den castaneda schrieb war schon immer etwas eigen, und ohne den sozialen und historischen kontext manchmal ziemlich fremdartig. was castaneda's schüler oder nachfolger auch immer daraus gemacht haben, ist wieder eine ganz andere sache.

    was leute wie waterloo betrifft: wenn ein gealterter pop/schlagersänger seine liebe zu indianern entdeckt und dann gleich indianische weisheitsratgeber schreibt/schreiben lässt, hat das als anderes extrem wohl nur mehr ziemlich wenig mit schamanisus sondern eher mit geldverdienen im zuge des esoterik/schamanismus-booms zu tun.

    ich habe einen guten freund, der teilweise schamanisch arbeiten, der hat das aber im amazonasgebiet von einem dort in dieser traditon lebenden und praktizierenden schamanen gelernt. das ist allerdings dann auch nicht immer 1:1 in unsere gesellschaft übernehmbar.

    schamanismus war in gewisser weise in europa immer präsent, auch während der letzten 1000 jahre, auch wenn die kirche, später auch die aufklärung, besonders der männliche ärztestand ihre "rivalen" natürlich massiv bekämpften. und das verbreitete bild ist natürlich noch in den köpfen, im bewusstsein verankert.
     
  3. BlueJay

    BlueJay Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2009
    Beiträge:
    2.812
    ach hansi kreuzmayer war immer schon indianerfan,
    seit ein paar jahren ist er adopierter "indianer", aber
    er ist harmlos und immer noch ein lieber umgänglicher
    kerl. ich kenn ihn seit gut 25jahren.

    mit waayatan ist es etwas anders er ist durch und
    durch fassade. sven combs ist weder ein mentalist
    geschweige ein schamane. das ganze konzept
    stammt aus der feder von peter bold, bei dem sven
    zauberlehrling war. was echt an waayatan war seine
    ausstrahlung, aber die hat er mittlerweile auf grund
    des lügengebäudes auch eingebüßt.
     
  4. Eselsohr

    Eselsohr Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2008
    Beiträge:
    829
    Ort:
    Norddeutschland
    Im Protestantismus gibt es dazu die passende Lebensweisheit „nicht unter jedem Häubchen steckt ein Täubchen“.

    So isses nun mal, wo Menschen mitmachen, menschelt es. Es gibt immer solche und solche. Und in der Spiritualität ist es halt besonders peinlich, während man von einem Schlagersänger nichts anderes erwartet, hat ja der Schamane oder spirituelle Lehrer einen gewissen Anspruch zu verteidigen.

    Die vielen guten Lehrer und Schamanen, die werden kaum erwähnt. Weil sie selbst oft eher zurückhaltend sind, aber auch weil auch die spirituelle Medienlandschaft denselben Gesetzen gehorcht wie die der Rest der Welt. Gute Nachrichten sind langweilig.

    Die Ansicht über eine Methode oder Richtung sollte nie nur von solchen abhängen. Sondern die Methode an sich muß man betrachten und dann eben nachdenkend einen Lehrer oder Behandler suchen. Nicht gleich jede tolle Werbung ernst nehmen, zweimal hingucken, aber dennoch dafür offen sein, dass auch bekannte Leute nicht immer gleich austicken.

    Und viele gute Vertreter einer Richtung muß man eben wirklich auch suchen.
     
  5. Beinwell

    Beinwell Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2006
    Beiträge:
    340
    Ort:
    Wien
    Es sind doch im endeffekt immer die resultate, die für sich sprechen.
    ich bin der festen überzeugung, daß sich dadurch letztendlich die spreu vom weizen trennt -.
    außerdem glaube ich, daß wenn jemand waterloo für sich schamanisch arbeiten läßt,(arbeitet waterloo überhaupt schamanisch oder geht es nur um dieses buch - das kenne ich auch nicht?)betreffender klient eh keinen schamanen gesucht hat - bei manchen braucht es einen starken leidensdruck und dazu gibt es dann halt solche "schamanisch tötigen".:D
    aber hat der schamanismus echt so einen schlechten ruf?:confused:
    diesen zellinger habe ihn mal im fernsehen gesehen - sehr seltsam - :rolleyes:
    lg
     
  6. BlueJay

    BlueJay Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2009
    Beiträge:
    2.812
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    waterloo arbeitet nicht schamanisch und auch im buch
    gehts net wirklich drum
     
  7. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Hoi Meda,

    Du hast Deine Frage tatsächlich sehr provokativ gestellt.
    Von den meisten von Dir genannten Menschen habe ich noch nie etwas gehört, ausser von Carlos Castaneda und Oliver Shanti.
    Mal ne Frage: was tut Oliver Shanti denn Schamanisches? Davon habe ich nämlich noch gar nichts gehört - nur davon, dass er junge Musiker ausnutzt und die Kohle selbst einstreicht...aber das ist vom Schamanismus genauso weit entfernt wie der Großgrundbesitzer, der Leibeigene ausnutzt.
    Und Carlos Castaneda? Ist ne nette Fiktion, um die Phantasie zu beflügeln...und wer weiss, vielleicht steckt ja doch der ein oder andere wahre Kern darin - ich weiss es nicht, ich folge nicht seiner schamanischen Lehre, sondern bevorzuge anderes...ich hab mal sein Tensegrity getestet, da ist wirklich einiges an Energieverschiebung geschehen - aber ob der Rest nun auch stimmig ist oder nicht??? Keine Ahnung...

    Oliver Shanti schadet dem Image des Schamanismus gewiss nicht - denn ich kenne niemanden, der ihn überhaupt mit Schamanismus in Verbindung bringt...
    Castaneda? von den schamanisch Aktiven, die ich kenne, folgt niemand seinem Weg - von daher: ist sein Einfluss auch nicht so sehr überzubewerten. Im Endeffekt betreibt doch sowieso jeder seinen eigenen Schamanismus, muss seinen eigenen Weg und Umgang damit finden.

    Das Bild des Schamanismus in der Bevölkerung ist mir relativ egal - ich denke, bei den meisten Menschen in Mitteleuropa ist dieses Thema überhaupt nicht präsent, wozu sollte ich mir also Gedanken darüber machen, ob und welche Gedanken sich andere Menschen darüber machen....
     
  8. braunbärin

    braunbärin Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2008
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    Ort:
    Lüneburg
    hi,
    ich denke, Schamanismus macht vielen Angst und das ist der echte Grund, warum er zum Teil verschrien ist.Die Vorstellung, es könnte noch etwas zwischen Himmel und Erde geben, was nicht für jeden greifbar ist und was nicht dem einen Gott entspricht, den u.a.die katholische Kirche predigt, scheint irgendwie zu ängstigen.
    Irgendwelche Pseudovertreter gibt es doch überall, in jedem Glaubenssystem und ich glaube nicht, dass deren Macht so groß ist, dass sie den Schamanismus schlechtmachen. wahr ist was wirkt und alles zu seiner zeit, BB
     
  9. tyrael63

    tyrael63 Guest

    deckt sich mit meinen erfahrungen. die guten machen ihr ding, und das klappt auch ohne mediale präsenz. e ist halt so wie mit allem, die mediale wirklichkeit ist eben ein wenig verzerrt,weil die, die am lautesten schreien, oder die meisten sensationen zeigen, im rampenlicht stehen.

    oder anders gesagt: ein guter lehrer ist nicht der, der die meisten schüler hat, sondern der, der die meisten meister hervorbringt....
     
  10. tyrael63

    tyrael63 Guest

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    klar doch, ist ja auch ok. nur, den "schamanen" kauf ich ihm so nicht ganz ab.
    zumindest ist er menschlich ok. kenn ihn nur ein wenig.
     
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