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Schicksal oder Zufall?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von joosy1982, 27. September 2004.

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was glaubt ihr schicksal oder zufall?

  1. schicksal

    43,2%
  2. zufall

    9,5%
  3. beides

    47,3%
  1. joosy1982

    joosy1982 Guest

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    ich habe mich schon oft gefragt ob gewisse dinge in meinem leben schicksale oder zufälle sind.ich bin nie wirklich auf einen punkt gekommen...
    ist beides überhaupt möglich?
    jeden tag entscheiden winzige dinge über den verlauf eines lebens.
    ob handlungen oder einfach entscheidungen die wir treffen.

    wenn ich mich verlaufen habe und an einer kreuzung stehe und überlege ob ich jetz nach links oder rechts gehe...
    vielleicht treffe ich, wenn ich rechts gehe jemand der in irgendeiner art und weise mein leben verändert,den ich zufällig nach dem weg frage...

    die faulheit die einen packt wenn man am abend auf dem sofa liegt und mit sich selber kämpft weil man nochmal mit dem hund raus muss...
    vielleicht entscheidet sich dein leben ob du gleich aufstehst anstatt noch 15min zu warten...vielleicht treffe ich draussen jemand der mich ausraubt.

    ich gehe nicht jeden tag auf die strasse und frage mich was passiert wenn ich wo lang gehe...genauso sitze ich nicht abend noch 10min länger zuhaus weil ich angst habe überfallen zu werden...

    einige menschen haben wirklich schwere autounfälle und steigen unverletzt aus dem auto wieder aus...wo jeder arzt sich fragt wie das jemand überleben konnte...

    so wie auch viele aus verschiedenen grünen einen flug nicht antreten...und im nachhinein diese maschine abstürzt.

    man sagt zum beispiel: "jeder ist seines eigenen glückes schmied!"
    da ist was dran auf jeden fall...aber das heißt auch das es kein schicksal gibt!
    kann es überhaupt zufälle geben?ich meine das wären ja wirkungen ohne ursachen!oder ist das alles eine glaubensfrage?

    hab auch was noch was sehr interessantes gefunden über determinismus:

    Determinismus

    Determinismus (von lateinisch: determinare abgrenzen, bestimmen) ist eine philosophische Denkrichtung, die davon ausgeht,
    alle Ereignisse liefen nach vorher festgelegten Gesetzen ab.
    Deterministen vertreten die Meinung, dass bei bekannten Naturgesetzen und bekanntem Anfangszustand der weitere
    Ablauf aller Ereignisse prinzipiell vorausberechenbar sei. Es gibt verschiedene Varianten des Determinismus, die mehr
    oder minder streng die Vorausberechenbarkeit aller Ereignisse vertreten.
    Eine wichtige Einteilung des Determinismus ist folgende Unterscheidung
    allgemeiner Determinismus: Das ganze Weltgeschehen läuft deterministisch ab. Es gibt keinen echten Zufall.
    persönlicher Determinismus: Der Mensch ist in seinem Willen durch äußere oder innere Ursachen vorherbestimmt und nicht frei.
    Es gibt keinen freien Willen. Nicht mit dem Determinismus verwechselt werden sollte die Kausalität, welche besagt, dass
    gegenwärtige Ereignisse nur von vergangenen Ereignissen beeinflusst werden können. So ist z.B. die Quantenmechanik nach der
    üblichen Interpretation zwar kausal, aber nicht deterministisch (wegen des Zufallselements bei Messungen).
    Auch in der Religion und Theologie spielt der Determinismus eine gewisse Rolle, da in der christlichen Vorstellung von Gott,
    dieser in seiner Allmacht alles vorherbestimmt, so dass es keinen echten freien Willen seiner Menschenkinder geben kann.
     
  2. akutenshi

    akutenshi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2004
    Beiträge:
    2.209
    viele physiker behaupten ja die quantenmechanik sei noch nicht deterministisch, da man noch nicht alle parameter kennt. darüber gehn die meinunen ja auch allerdings auseinander - die frage wird noch lange bleiben ob sie prinzipiell unbestimmt ist oder ob wir nicht genug parameter kennen. nach heisenberg were es prinzipiell.

    frage: muss ich für den determinismus den anfangszustand kennen oder reicht es nicht eigentlich aus an irgendeinem punkt alle größen zu kennen. dann müsste ich theoretisch alle vergangenen und zukünftigen ereingisse berechnen können. ist vielleicht ne blöde frage... sorry

    deiner umfrage fehlt eines: nämlich der punkt keines von beiden. ich glaube weder an schicksal noch an zufall sondern an kausalität - hat mit beidem wenig zu tun. ich glaube aber auch an den freien willen - also nicht an die voraussagbarkeit. meiner meinung nach entsteht alles aus unseren entscheidungen.
     
  3. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.368
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    Schicksal ist für mich meine Lebensaufgabe. Es ist für mich nicht in engen Rahmen gesteckt, sondern man selbst hat noch Bewegungsspielraum. Zufall sind die Mittel die mir auf meinem Weg zu fallen, mit denen ich meine Lebensaufgabe, mein Schicksal, erfüllen kann.

    Alles Liebe
    Romy
     
  4. esperanto

    esperanto Guest

    imagin: auto A fährt in Wien um 13.00 Uhr ab nach berlin! auto B um 13.30 in Bern - ebenfals nach berlin!
    auto A sowie auch auto B haben durch ihren freien willen die abfahrts-zeit festgelegt! natürlich stand es ihnen frei, eine andere zeit zu wählen!
    um genau 11 uhr in der nacht, prallen die beiden autos (A + B) an einer grossen kreuzung in berlin aufeinander! beide erleiden schwere verletzungen!
    wie nennst du dies?

    vielleicht noch zur erklärung was mit zufall gemeint ist:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zufall

    aurevoir....esperanto
     
  5. Wirbelwind

    Wirbelwind Guest

    "um genau 11 uhr in der nacht, prallen die beiden autos (A + B) an einer grossen kreuzung in berlin aufeinander! beide erleiden schwere verletzungen!
    wie nennst du dies? "


    UNACHTSAMKEIT. keine ahnung zum autofahren. eindeutig selber schuld.

    weil in berlin gute verkehrsregelung.
     
  6. esperanto

    esperanto Guest

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    warum passiert es? schicksal? zufall? ...pech!? es war wohl nicht der wille der beiden autofahrer!

    Man spricht von Zufall, wenn ein Ereignis nicht notwendig oder nicht beabsichtigt auftritt. Umgangssprachlich bezeichnet man ein Ereignis auch als zufällig, wenn es nicht absehbar, vorhersagbar oder berechenbar ist.

    danke!
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    gar nicht, mimi... das war der ausgangspunkt der chaostheorie. es ist die illusion, alle größen kennen zu können - eine idealtypische betrachtung, die real unmöglich ist. real hat edward lorenz nachgewiesen, dass minimale unterschiede beim anfangszustand zu völlig anderen ergebnisse führen (die sensitive abhängigkeit von den ausgangsbedingungen bzw. der berühmte "schmetterlingseffekt"). in die vergangenheit hinein können wir prinzipiell die kausalketten knüpfen - in die zukunft nicht. eines der axiome der chaostheorie: in komplexen nonlinear selbstreferenziell organisierten systemen (und nichts anderes ist unsere reale welt) sind exakte prognosen unmöglich. wobei immer zeit als zeitpfeil mitgedacht ist.
    in der realität erfahrbar ist das beim wetterbericht: die haben mit die leistungsfähigsten computer (cray etc.) zur berechnung ihrer wettersimulationen ... die ergebnisse kennen wir :)
    lt. edward lorenz, meteorologe und pionier der chaosforschung, ist das prinzipiell so. andere sagen, es liegt an unzureichenden klimadaten. bloß: was ist "die windgeschwindigkeit", wenn sie sich von einer mess-millisekunde auf die andere an der siebenten stelle hinter dem komma um einige mm/sec ändert und diese änderung (schmetterling flieg...) maßgeblich für den mittelfristigen wetterverlauf ist?
    gscheit. indische rechtsphilosophen kennen das als tetralemma: es kann A zutreffen, es kann B zutreffen, es kann A und B zutreffen ("beides") und es kann weder A noch B zutreffen ("keins von beiden"). logiker des madhyamikabuddhismus haben dann noch eine fünfte position hinzugefügt: die negation des tetralemmas, etwa in der form "all dies nicht - und selbst das nicht". sozusagen eine einladung zur denkmuster-unterbrechung, zur betrachtung des problems aus einer übergeordneten position etc.
    das scheint mir immer wieder sinnvoll - auch aus der überlegung heraus, dass es für uns nomaden der evolution wohl eine kräftige anmaßung wäre, wenn wir annehmen, unser hirn in seinem ad-hoc-status wäre imstande, jetzt schon begreifen zu können, was alles jetzt schon, aber noch nicht ist. in all dem sein können wir aber schon...

    uff...

    alles liebe, jake
     
  8. Wirbelwind

    Wirbelwind Guest

    neee, das hat nichts mit schicksal, oder zufall zu tun.

    wenn die beiden autofahrer besser aufgepaßt hätten, dann wärs nicht passiert. die hatten ganz eindeutig keine ahnung zum fahren.

    wenn die in flensburg erzählen, das war schicksal, dann bekommen die nie mehr ihre fleppen.

    dann sagt flensburg auch " schicksal"
     
  9. esperanto

    esperanto Guest

    bestimmt nicht!!!
    es war zufall!

    das ist alles....danke
     
  10. akutenshi

    akutenshi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2004
    Beiträge:
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    @jake: ich wollte nie behaupten dass man alle größen erfassen könnte. das geht nur in der theorie weil die fülle von informationen viel zu groß ist. für eine vorhersage bräuchte man jeden zustand im ganzen universum denke ich, denn alles beeinflusst das system. das ist unmöglich, da wir nichtmal die ausmaße des universums kennen. und in der quantenmechanik gehen die physiker davon aus dass es eben die unschärfe gibt - dass ich also schon aus prinzip nie alles zu einem zeitpunkt kennen kann. meine frage war nur zur natur des determinismus an sich. ich ging nicht davon aus dass es möglich wäre alle größen zu erfassen.

    @esperanto: es war kein zufall sondern simpel eine folge aus der entscheidung zu fahren und dem zu wenig aufpassen. (und vielen anderen faktoren - zufall ist es noch lange nicht nur weil wir nicht alle faktoren kennen)
     
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