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Schicksal oder doch höhere Macht?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von tina30, 20. Juli 2011.

  1. tina30

    tina30 Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2011
    Beiträge:
    302
    Ort:
    Wien
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    Hallo an alle!

    Ich bin neu und hab dank meinen Ex mich endlich getraut mich hier anzumelden.
    Ich habe nicht wirklich viel Erfahrung jetzt mitzubringen, hab aber schon einige Erlebnisse hinter mir.
    Deswegen meine Frage jetzt an euch, habe in den letzten Jahren immer wieder erleben müssen, wenn ich Glück erfahre, wie schnell dieses auch mir wieder weggenommen wird. Egal in welcher Lebenssituation man es erleben kann, ob es in der Liebe oder im Alltag.
    Mein Gefühl hat mich bis jetzt selten im Stich gelassen und es drängt sich mir immer mehr das Verlangen nach Herausfindung auf, ob es rein nur das Schicksal mit mir es nicht gut meint oder ob doch mehr dahinter steht?

    Würde mich sehr über euer Ratschläge freuen!
     
  2. gilla

    gilla Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2011
    Beiträge:
    438
    Ort:
    frankfurt
    hallo tina ,

    herzlich willkommen hier bei uns, :)

    nun für mich steht fest das unser leben aus prüfungen besteht in denen wir wachsen oder fallen können,

    für mich gibs eine höhere macht und die heißt Gott der die fäden längt,

    wenn wir lernen mit den heraus forderungen postiv um zugehen verändert das unsere leben, wenn wir dagegen uns nicht weiter entwicklen müßen wir wiederholungen erleben,

    alles was auf der erde ist wird vergehen oder sich verändern auch wenn es uns schwer fällt ,

    für mich waren schwierige phasen immer dazu da das ich meine persönlichkeit gefestigt habe und immer versucht hab das ganze in die richtung zubringen das ich mir in den spiegel sehen kann,

    was auch wichtig für mich ist nicht den fehler bei den andern zusehen sondern bei mir , es gibt auch ein paar wenige ausnahmen da versteh ich nicht warum das passiert ist aber unser horizont ist eben begrenzt,

    lieben gruß gilla
     
  3. Nelly111

    Nelly111 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2011
    Beiträge:
    1.173
    Schiksal und höhere Macht gehen bei mir Hand in Hand.
    Wir sind hier auf Mutter Erde, um zu lernen. Die Liebe soll vorherrschend sein, da wir in Liebe von unserem Schöpfer ausgesandt werden und aber auch wieder aufgenommen werden.
    All das Gute und all das Negative in unserem Leben sollten wir bewusst erleben um zu lernen. Wir selbst legen unseren Weg, bevor wir in einen menschlichen Körper einziehen, hier auf Mutter Erde fest.
    Wir sollten bei allem was uns in unserem Leben begegnet, fragen "was habe ich nun daraus gelernt" und uns nicht in Selbstmitleid soulen.
    Haben wir die Lehre erkannt, sollten wir danach handeln. Das erleichtert uns das Wachstum unseres Bewusstseins und das Erkennen unseres wahren SEINS!
    Denn wir sind reine Energie, reine Liebe in einem physischen Körper, der die göttliche Urkraft in sich trägt. Das Karma das wir uns im Laufe unserer Leben auferlegt haben werden wir durch diese Erkenntnis bearbeiten können!

    LG
    Nelly
     
  4. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    willkommen

    :welle:
     
  5. tina30

    tina30 Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2011
    Beiträge:
    302
    Ort:
    Wien
    Danke für die herzliche Begrüßung!

    Aus seinen Fehlern lernen und sich weiterentwickeln, dass hab ich schon herausgefunden. Ich entwickle mich anscheinend im unterbewussten oder für mich noch nicht ersichtlichen, weiter. Es gehört auch viel Mut dazu Fehler einzugestehen und nicht die Schuld beim anderen zu suchen. Das habe ich jetzt in den letzten Tagen mitbekommen.

    Aber es ist nur manchmal so schwierig, etwas was einem das Schicksal bringt, hier spreche ich jetzt die Liebe an, dann wieder einfach wegnimmt. Da verstehe ich den Sinn des Schicksals nicht oder ich hab es noch nicht herausgefunden.

    Ich könnte hier mehrer Erlebnisse reinschreiben, aber primär ist jetzt das jüngste für mich aktuell.

    Ich frage mich schon langsam, ob es mir vorbestimmt ist ständig unter Prüfungen des Schicksals zu stehen?

    LG Tina
     
  6. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2009
    Beiträge:
    12.597
    Ort:
    Hessen
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    hallo tina
    erstmal herzlich willkommen :)

    ich denke das erleben alle menschen auf ihre art und weise. ich stellte mir auch oft diese frage. aber ist es nicht normal das alles immer irgendwie im wandel ist? was bleibt schon immer wie es ist? das würde bedeuten alles um uns rum bleibt stehen und dann?

    ich fragte mich, warum immer alles festhalten? vielleicht verlieren wir etwas um weiter gehen zu können, um weiter auf altes aufbauen zu können. vielleicht ist das ganze auch eine einstellungs - oder ansichtssache. was die einen als härte des lebens bezeichnen, bezeichnen andere als wachstum und dafür sind herausforderungen wichtig.

    vielleicht war das was war gut, aber dennoch nicht das maximale für dich. was du jetzt als glücklich empfandest kann in ein paar wochen oder monaten sich verändert haben weil auch du dich verändert hast.

    es gibt so viele betrachtungsmöglichkeiten. wir müssen laufen, sprechen essen ect (er) lernen. warum nicht auch wie man das leben lebt? warum soll gerade das uns in den schoß fallen?

    und meine erfahrung ist, je mehr herausforderungen gelöst werden desto leichter lassen sich die zukünftigen lösen und man empfindet es gar nicht mehr als so extrem.

    ein beispiel: ein älteres bekanntes ehepaar hatten laut aussagen immer glück, hatte nie große probleme zu lösen, das meiste lief glatt und hatten kaum sorgen. nun verläßt ihn allmählich seine kraft, ist gesundheitlich sehr eingeschränkt. bei seiner frau kam es parallel und im rasanten tempo.

    vieles mußte neu organisiert werden im alltag, umgebaut werden und so weiter. plötzlich sind beide von familie und pflegepersonal abhängig und er völlig überfordert. es überrollt ihn wie eine lawine denn er brauchte nie wirklich lernen mit herausforderungen umzugehen...er kann das jetzt auch nach monaten nicht akzeptieren, kann nicht damit umgehen und hängt den ganzen tag in kreisenden gedanken und fühlt sich hilflos und verloren (so schilderte er mir seine empfindungen). er sagt das es so kraftraubend wäre die ständigen gedanken und frage nach dem warum.

    andere menschen die öfters mit schwierigen situationen, ob emotional oder materiell konfrontiert wurden, gehen mit solch veränderungen anders um weil sie es gewöhnt waren probleme zu lösen oder schicksalsschläge verarbeiten mußten

    nur mal ein beispiel...vielleicht hilft dir diese betrachtungsweise ein wenig.

    und ich frage dich...womit könntest du evtl besser umgehen? ein fluffiges leben und gnadenloses zuschlagen im alter ( also als solches empfunden) wo veränderungen zwangsläufig kommen oder zunehmend lernen mit unbequemen veränderungen umzugehen?
     
  7. tina30

    tina30 Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2011
    Beiträge:
    302
    Ort:
    Wien
    Danke für den sehr einleuchtenden Beitrag. :danke: Und ich verstehe jetzt wieder ein wenig mehr. Nur irgendwann möchte man auch mal ein wenig entspannen können und einfach die schöne Dinge des Lebens erleben und entdecken. Weil man kann sich auch, wenn man in dieser Phase des Lebens ist sich weiterentwickeln.

    Und zu deiner Frage, am besten wäre ein Mittelding zwischen beiden, denn ich bin der Meinung das man lernen und sich weiterentwickeln muss und soll, aber es könnte ruhig ein wenig weicher sein. Denn manchmal ist es wirklich hart, mit seinem Schicksal umzugehen (ich hab grad so eine Situation). Ich weiß, dass ich noch viel (anscheinend) zu lernen hab, nur schön wäre es wenn man jemanden hat der einem dann auch manchmal auffängt und vielleicht den Weg mit einem gemeinsam geht.
    Ich meine nicht das diese Person mich dann durchbringen muss. Mir ist schon bewusst, dass das Schicksal nur mich betrifft. Aber einen zur Seite stehen haben der dann da steht und sagt, gut gemacht (symbolisch gesehen jetzt).

    Weil wie soll man selber wissen ob man sich jetzt weiterentwickelt hat, wenn man es teilweise gar nicht mitbekommt, zumindest nicht bewusst?

    LG Tina
     
  8. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

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    ich habe gelernt aufzuhören zuviel darüber nachzudenken und zu fragen. denn dieses manchmal... wird immer wieder kommen ;)

    ich begann soziale kontakte mehr zu pflegen, die beziehung zu meiner familie und kollegen zu pflegen. legte mir hobbys zu wo ich in kontakt mit anderen menschen stehe denn selbst durch diese menschen lerne ich mich auf beziehungen einzulassen weil ja jeder unterschiedlich ist.

    ich selbst liebe manchmal die herausforderung auf für mich schwierige menschen zu treffen. sie sind manchmal die größte geduldsprobe für einen selbst. wenn ich mich drauf einlasse bin ich ja freiwillig "gezwungen" mich mit diesem auseinanderzusetzen...tiefer zu schauen was dahinter steckt.

    und manchmal erlebt man dann die wertvollsten bekanntschaften die einem dann wirklich den rücken stärken. durch ihre art, durch ihre einstellungen usw.

    aber um es so zu empfinden mußte ich erstmal unbequemes begegnen.

    durch die vielen schönen kontakte, durch gemeinsames erleben der hobbys, durch das raus gehen in die natur ect... fühlt man sich selbst oft wohler weil es spaß macht. und genau das ist z.b. meine kraftquelle für schlechte zeiten.

    diese kraftquelle macht vieles weicher... die ganz normalen hürden des lebens :) natürlich sind wir manchmal verzweifelt weil wir nicht wissen wie wir etwas lösen sollen. woher auch wenn die situation neu ist. aber oft ist sie ein auslöser um sich nach dem durchstehen richtig freuen zu können.

    meine erfahrung, mußte ich aber auch erstmal als solches erkennen und vor allem zu lassen.

    wichtig ist... nehme an und sei geduldig mit dir selbst. erzwingen bringt nix. wäre vergleichbar damit: du machst spagat um auf einer leiter relativ schnell oben zu sein. das kann weh tun...vor allem wenn du keine erfahrung damit hast ob du spagat überhaupt kannst, ob die sprosse auch wirklich standfest ist und so weiter.

    ungeduld kann von daher verzögern und unzufriedenheit schüren...auch wenns natürlich verständlich ist (die ungeduld ;))
     
  9. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

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    Kann den Beiträgen sehr wohl zustimmen!

    Auch bei mir ist es die Ungeduld und was "spannend" ist , wenn etwas nicht "glatt" geht , zumindest bei mir , tja dann gar nix:schmoll:.
    Jetzt kenne ich diese Prozesse ja eigentlich schon , lässt mich aber dann immer in ein "Tief" fallen, das ich so doch nicht will.....und da wieder mühsehlig rauskrappeln, tja fehlt mir dann die Geduld, aber auch der Wille , wenn ich mal in so einem Tief stecke, so richtig feststecke und müsste es doch schon längst besser wissen, tue es aber anscheinend nicht....

    Immer wieder das "Gleiche" Rad "???

    LG Asaliah
     
  10. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2009
    Beiträge:
    12.597
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    Hessen
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    mir sagte jemand mal: benutze den schwung der talfahrt für die auffahrt statt zu bremsen.

    und irgendwie ist da was dran. ich empfand es so, als ich emotional und gedanklich ganz unten war, kurz vor der selbstaufgabe, kraftlos...da kam plötzlich dieser fahrtwind. vielleicht weil ich keine kraft zum bremsen mehr hatte.

    und dieser gedanke... den schwung der abfahrt für die nächste auffahrt nutzen begleitet mich noch heute und rufe es mir immer dann in erinnerung wenn die achterbahn des lebens grad nach unten fährt :D
     
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