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Schenken und Helfen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Katze1, 11. März 2008.

  1. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
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    Hallo,

    wenn man jemandem helfen will, dann schenkt oder borgt man etwas.
    Wenn man das tut, darf man eine gewisse Erwartungshaltung haben oder widerspricht das dem Tun?

    Beispiel: Ich borge jemandem Geld, weil derjenige auch auf der Bank an sein Limit gekommen ist. Ich tue das, damit derjenige sprichwörtlich wieder auf die Beine kommt. Nun nützt derjenige das nicht in meinem Sinn, sondern lebt weiter wie zuvor und kommt keinen Zentimeter aus den Schulden raus, weil derjenige auf nichts verzichten will.
    Darf ich diese Erwartung haben? Jetzt einmal unabhängig davon, ob ich das Geld zurück bekomme oder nicht.

    Wie seht ihr das?
     
  2. Das ist natürlich nicht toll. Ist mir auch schon passiert. Aber ich kann das dann einfach nur noch akzeptieren, dass derjenige sein Leben so leben will.

    Er hat auf jeden Fall nicht erkannt, dass er was ändern muss. Aber da das sein Leben ist und er selbst verantwortlich ist, muss er dann auch selbst seine Erfahrungen sammeln. Manchmal müssen Menschen auch erst ganz tief sinken, um wach zu werden. Vielleichts ist es in seinem Fall einfach noch nicht tief genug. Ich würd mir da aber auch nicht so viele Gedanken machen. Du kannst ihm letzendlich nichts abnehmen. Das ist sein Weg. Du kannst ihm höchstens wissen lassen, dass du für ihn da bist, wenn er Hilfe braucht.
     
  3. teamo

    teamo Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2004
    Beiträge:
    397
    Ort:
    Hamburg
    hallo handwerkprofis,

    das leidige thema kenne ich nur zu gut. ich halte es zwischenzeitlich so, dass jeder einmal die chance hat, mich zu enttäuschen. ein zweites mal gibt es dann nicht.

    das problem sind wohl die unterschiedlichen wertvorstellungen. ich muss für mein geld arbeiten und das mache ich nicht immer gerne...sicher könnte ich das geld auch auf den kopf hauen und mir ständig etwas gutes tun. wenn mir dann was fehlt, hau' ich zB einfach meine mutter an, die "hat ja genug". ich kann es jedoch nicht mit meinem gewissen vereinbaren, das geld, dass sie sich hart erarbeitet und zusammen gespart hat einfach für meine kapricen auszugeben...denn ich muss versuchen, mich in sie hineinzuversetzen und nachzufühlen, was sie dabei empfinden würde. sie würde sich mit sicherheit respektlos behandelt fühlen.

    es geht um respekt. respekt vor dem menschen und seinem besitz, bzw. der arbeit die dahinter steckt. so sehe ich das. und wer mich und mein geld nicht respektiert oder nicht in der lage ist, meine hilfe in form von geliehenem geld sinnvoll einzusetzen, der muss eben lernen, was es bedeutet, geld zu verdienen. und das kann er am besten, wenn er es sich hart erarbeitet.

    also wäre in so einem fall hilfe in form von jobvermittlung oder sparmassnahmen/neuorganisation angebracht.

    liebe grüße

    teamo
     
  4. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Danke für eure Antworten,

    es geht um keinen konkreten Fall, es sind die meisten Fälle so irgendwie gelagert. Ich bin dazu übergegangen überall "nein" zu sagen, nur ist das auch irgendwie blöd.

    Darf ich verlangen, dass der Beglückte sich ändert? Oder sollte man sie gleich im eigenen Saft schmoren lassen?
     
  5. Kessy

    Kessy Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.435
    Hallo!

    Ich helfe auch ein, zwei, dreimal... aber wenn sich der andere nicht ändert oder einfach zu bequem ist etwas an seiner Situation zu ändern, dann hab ich kein Mitleid mehr und der Ofen ist aus.

    Ausnutzen lassen sollte man sich auch nicht, manche sind einfach zu bequem ihr Leben in die Hand zu nehmen und verlassen sich immer auf andere. Und ich glaube auch, solange immer wieder geholfen wird, wird aus demjenigen nie was werden...

    Habe so einen "speziellen Fall" in der Familie und demjenigen wird immer und immer wieder geholfen - was dazu führt, dass jerjenige natürlich der Meinung ist, dass es immer so weiter geht und den A... nicht in die Höhe bekommt.

    Aber es gehören immer zwei dazu - der, der es ausnutzt und der, der sich ausnutzen lässt!

    Liebe Grüße
    Kessy
     
  6. teamo

    teamo Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2004
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    397
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    Hamburg
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    naja, die frage ist, ob der beglückte sich ändern will - das wäre ja voraussetzung. es kommt wohl darauf an, wie er sich das geld leiht...ohne große rechtfertigung ...nur mit "kriegste bald wieder" ?? oder heult er einem was vor und versucht einen zu überzeugen, dass er so nicht mehr weiter machen möchte und jetzt endlich etwas ändern wird...??

    vielleicht ist ein vorhergehendes gespräch, in dem genau geklärt wird, wie der beglückte seinen part vom vertrag zu erfüllen hat, die lösung.


    schwieriges thema ohne konkret den fall zu kennen...

    allgemein würde ich sagen, dass keiner verpflichtet ist, jemandem geld zu leihen und auch keiner dazu verpflichtet ist, sich zu ändern, weil jemand anderem die lebensweise nicht gefällt

    alles andere hängt halt vom konkreten fall ab :)

    lg

    teamo
     
  7. Verlangen kann man wohl gar nichts von einem anderen Menschen.
    Man kann nur seine Hilfe anbieten oder helfen, wenn man drum gebeten wird.
    Aber wenn man dann mitbekommt, dass man nur ausgenutzt wird und das Geld nur aus dem Fenster geschmissen wird, dann würd ich das auch nicht mehr mitmachen. Spätestens beim zweiten mal ist schluss.
     
  8. teamo

    teamo Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2004
    Beiträge:
    397
    Ort:
    Hamburg
    ....mir fällt da noch ein Spruch ein:

    führe mich!

    folge mir!

    ....oder verpiss dich!
     
  9. DieWaldfee

    DieWaldfee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2007
    Beiträge:
    1.445
    Hallo Handwerkprofis,

    Handwerkprofis:
    "Wenn man das tut, darf man eine gewisse Erwartungshaltung haben oder widerspricht das dem Tun?"

    Mmhmmm schwierige Frage. Ich denke.. das kommt auch auf die Situation drauf an...

    Wenn zB mir jemand sagt.. er braucht das Geld für etwas "bestimmtes" weil zB ein Geschenk für seine/n Partner/in kaufen möchte oder so.
    Dann borge oder schenke ich das Geld ja dieser Person im Glauben daran, dass er es eben für das einsetzt. Ich erwarte mir, dass er das tut was er/sie gesagt hat.

    Wenn diese Person zB das Geld aber für etwas anderes ausgibt.. als gesagt wurde.. ist es denke ich irgendwo verständlich wenn man dann entäuscht ist.

    Hingegen sagt jemand zu mir: Ich brauche zB 100 Euro.. Und ich borge oder schenke das dieser Person... habe ich ja auch keine Erwartungen... und darüber hinaus sollte es mir dann "egal" sein, was diese Person damit tut oder nicht.

    Ich denke viele Menschen von uns (mich eingeschlossen) haben im allgemeinen Erwartungen..
    Ich denke es soll auch jemanden selbst überlassen sein.. ob er Erwartungen stellt oder nicht.

    Aber nicht immer... hat man Erwartungen.... die Frage ist wohl vielleicht eher die, wie man dies selber mit sich ausmachen kann?
    Hast du ein schlechtes Gewissen weil du - durch etwas tun - Erwartungen hast.. ist die Frage.. warum hast du ein schlechtes Gewissen?

    Ich denke.. wenn man etwas tut - und das auf ehrliche Art und Weise und bestem "Gewissen" .... dann "passt" das schon.

    Ich zB erwarte mir hier nun, nachdem ich das geschrieben habe nichts...

    Denn ich werd ja sehen was kommt... oder eben nicht kommt :)

    Alles Liebe,
    Waldfee
     
  10. tashina

    tashina Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2007
    Beiträge:
    285
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    Wenn Du jemanden etwas schenkst, richtig schenkst, hast Du nichts zu erwarten. Das Geschenk (in dem Fall Geld) kann verprasst werden, wie der Beschenkte das wünscht.

    Gibst Du jemanden Geld nicht als Geschenk, sondern weil Du willst, dass z.B. die Mietschulden oder ein Wintermantel gekauft werden soll, muss das Geld auch dafür ausgegeben werden.
     
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