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Scheitern als Chance

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von venus-pluto, 10. Oktober 2008.

  1. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
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    Dieser Artikel spricht mir aus der Seele:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,583034,00.html

    :rolleyes:

    Liebe Grüße von einem ehemaligen Chance2000-Mitglied
     
  2. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
    Ich weiß auch nicht, wieso mir ständig "Fight Club" in den Sinn kommt. Tyler wäre höchst zufrieden mit dem, was gerade da draussen in der Welt der virtuellen Noten passiert. Dazu braucht's noch nicht mal Seife. :D

    Mir wird ja vorgeworfen, dem ganzen Geschehen mehr oder weniger ignorant gegenüberzustehen. Klar, steh ich auch, denn ich bin schon längst gescheitert und stehe dazu. Ich hab's irgendwie nicht mehr nötig, mich am Scheitern der Großen zu messen. Letztlich bin ich wie eine Ratte. Ich hab kapiert, dass nur ich mich aus dem Schlamassel ziehen kann und dazu durch die Kloake der anderen latschen muss.
    Die DDR, aus der ich komme, ist eh schon längst kein Thema mehr (aber das, was ich da lernen durfte, hat meine Haltung sehr geprägt). Was Inflation bedeutet, durften wir da hautnah erfahren. Mehr oder weniger enteignet und mit ein paar Ersatzkröten abgespeist, durften wir dann dem schnöden Westen huldigen. :guru: Menschen sind Menschenrechtsverbrechen zum Opfer gefallen und niemand traute dem anderen. Ratten passen sich an. Wenn jemand glaubt, dass ich wegen dem angeblichen Finanzdesaster auch nur eine unruhige Minute habe, dann täuscht er sich.
    Ich seh nur eines in dem ganzen Spektakel: wenn einmal das Zünglein an der Waage verrutscht, das den ganzen virtuellen Schwindel auspegelt, dann bricht die Kacke zusammen wie ein Kartenhaus. Aber jedem vernünftigen und etwas weiter blickendem Menschen ist das nix Neues und er sieht praktisch nur das bestätigt, worauf er schon lange gewartet hat...und hat dann auch entsprechend vorgebaut (wenn auch nur mental:) . Und die, die es nicht gesehen haben, benutzen dann gerne das Scheitern der "Großen", um sich selber zu erheben, zu messen, zu entschuldigen, ihre eigenen Unzulänglichkeiten zu rechtfertigen. Wie die kleinen Kinder: "Neee! Der ist der Böse, der hat die Sandburg kaputtgehauen, obwohl ich die ganze Zeit aufgepasst habe." Den Zeigefinger penetrant in die Richtung des angeblich Schuldigen weisend, um selber rein zu bleiben. Das hat mich eh schon im Sandkasten angekotzt.
    Bah, im Grunde find ich alles nur lächerlich.
    Was hat diese Welt nicht alles schon gesehen....

    :) Schrödi
     
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