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Schattenarbeit - Inhalt, Techniken, Ergebnisse

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Maximal, 10. November 2008.

  1. Maximal

    Maximal Guest

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    Guten Tag liebe Magiers [​IMG]

    Aus gegebenen Anlass bin ich da in eine prekäre Lage gerutscht, in der um mich herum, diese meine nicht so liebevollen Seiten und Taten chaotisch rumschwirren.

    Was mache ich mit denen? Wo fang' ich an?

    Wie komme ich z.B. von "Die Welt ist tyrannisch" zu "Ich wars selber, doch es ist ok so."?

    Warum hab ich diese Seiten überhaupt? Bin das Ich?

    Welche Techniken kann man nutzen, um sie in etwas Positives zu verwandeln?
    Was sind die positiven Seiten von z.B. Neid, Missgunst, Hass, Hinterhältigkeit, Angst, Wut, Gier, Kleinlichkeit?

    Was versteht Ihr sonst noch unter Schattenarbeit und wie löst oder habt Ihr sie gelöst?
    Was hat sich dabei geändert? So konkret meine ich. Steht Ihr jetzt früh's auf und fühlt Euch saugut und die Welt ist bunt?


    Hab ich was vergessen? ...Dann bitte ergänzt mich.



    Die Macht sei mit Euch,

    ebenso mein Dank.


    ...m.
     
  2. QIA S.O.L

    QIA S.O.L Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
    Beiträge:
    5.406
    Ort:
    Wien

    Setz Dich hin und reflektiere Schriftlich Deine Ängste, Sorgen und Glaubenssätze über das vermeintlich Böse und Schwierige im Leben, alles was Du ablehnst. Beantworte Dir die fragen, was genau Deine Haltungen in Deinem Leben bewirken. Entscheidend ist, dass Du diese Seiten aus dem Unbewussten hervorholst und sie Dir einmal genau ansiehst und Deine Haltung zu ihnen kennen lernst, ohne davor zurück zu weichen. Verbleiben sie im Unbewussten, spalten sie Deine Person in zwei Arten von Mensch. Die eine kommt in den Zeiten der Dunkelheit hervor, die Andere macht Dein Alltags-ich aus. Kann man sehr schön im Rausch mit Alkohol beobachten, wie sich die Persönlichkeit wandelt.

    Liebe Grüße
    Qia:)
     
  3. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
    Ich würde sagen, kauf Dir einen Sandsack und prügel erst mal die Tyrann in Deinem Leben niedrig. Das ist immer noch die beste Therapie, denn zunächst mal bringen sie Dich an einen Schmerzpunkt. Ob der jetzt was mit dem Tyrann in Dir zu tun hat oder mit dem armen Gefolgsmann, der immer "treudoof" hinterher dackelt wirst Du dann herausfinden...

    Es ist eine dieser tollen Theorien zu glauben, man könne Dinge einfach umpolen. Das geht leider nicht. Schmerz ist Schmerz und was das nun wirklich mit Deinem Schatten oder eher mit Deinem sog. inneren Kind zu tun hat zeigt sich erst im laufe der Zeit, bevor sich dann beides wieder zu einer Einheit verbindet. Aber bis dahin dauert es erstmal...

    Soweit...

    Gruß
    Andreas
     
  4. QIA S.O.L

    QIA S.O.L Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
    Beiträge:
    5.406
    Ort:
    Wien

    Sorry, aber das ist absoluter Quark.

    A) Das Ausleben von Gewalt, selbst an einem Sandsack füttert definitiv die entsprechenden Neuronalen Bahnen im Hirn, fördert die Entsprechende Hormonausschüttung und löst demnach den Fall nicht, sondern bestätigt ihn sogar.

    DESHALB und GENAU Deshalb dauert es nach Deiner Ansicht länger. Aggression oder die Dunkle Seite ist deshalb so dunkel, weil man sich nicht mit ihr auseinander setzt und ihre Hntergründe versteht. Oft bruht das einfach auf ganz kleinen Dingen, die nicht gerafft werden. Vor allem aber auf einem Weltbild, das nichts mit der wirklichen Welt zu tun hat.

    B) Natürlich hat der Mensch die Fähigkeit das umzupolen. Wenn das nicht so wäre, könnte ein Mensch auch nicht lernen, den dabei passiert im Hirn das gleiche, Umpolen oder Neuverknüpfen von neuronalen Netzen.

    Der Tyrann im Menschen ist mit Leichtigkeit zu besiegen, wenn man ihn kennt und sich von ihm dissoziiert und entsprechend anders denkt und handelt, aber bewusst und klar wissentlich.

    Grüße
    Qia:)
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Beinahe hätte ich das Thema jetzt übersehen, weil Du es unter "Magie" gesetzt hast. Würde eher dazu tendieren, das unter der Rubrik "Psyche und Persönlichkeit" anzusiedeln.
    Nun, indem Du deine Einstellung änderst. Warum Du jetzt im Moment die Einstellung hast, daß das Leben tyrannisch sei, das kann ich Dir natürlich nicht sagen. Das liegt aber an den Zusammenhängen, in denen Du die Realität erfährst. Sie machen Dir das Bild, daß die Welt tyrannisch sei.

    Es ist so: Schattenarbeit ist nicht die Arbeit an sich selber. Sondern sie ist Arbeit in dem Zusammenhang, in dem man sich selber erfährt. Kurz Leben genannt.
    Beispiel: Papa war Tyrann. Das hat mich aufgeladen wie eine Spule. Und jetzt fühle ich dieses Tyrannisch-Sein in mir selber, weil ich ja nun mal Papas Sohnemann/Töchterlein bin.
    Man sieht: es betrifft nicht wirklich mich selber. Sondern es betrifft eben meinen Zusammenhang, in dem ich bisher gelebt habe (hier: die Familie). Jetzt kann ich aber leider die Vergangenheit nicht ändern und angenommen mein Vater ist schon tot. Ich kann also gar nix tun bis auf das Erkennen des Zusammenhanges, wie die Tyrannei in meinem Leben entstanden ist. Der "Komplex Tyrannei", den kann ich isolieren. Und dann muß ich den Papa beerdigen und dann tritt er aus dem Schatten heraus. Damit erwerbe ich dann die Möglichkeit, seine Tyrannei von meiner eigenen Tyrannei unterscheiden zu lernen. Falls ich denn überhaupt eine solche Neigung (cholerisches Gemüt...) in mir entdecke.

    Man muß Papa übrigens zugute halten, daß entweder er selber oder sein Vater im Nazi-Deutschland aufgewachsen ist. Da hatte man eine sehr eigene Vorstellung von der Rolle des Vaters, Herrn und Behüters aller Dinge. Man muß halt schauen, daß man mit und mit diese ganze Nutzlosigkeit solcher Vaterrollen erkennt, wie sie von den eigenen Eltern ja vielleicht vorgelebt worden sind. Man muß ggf. erkennen: Kontakt zwischen mir und meinen Eltern hat eigentlich niemals richtig stattgefunden. Es ist also auch immer Trauerarbeit, wenn man den eigenen Zusammenhang klärt, es hat etwas mit Verzeihen, Annehmen und Liebefinden zu tun. Mit Vergebung.

    hm, und Tyrannei wandelt zu Tatkraft für Andere. In diese Richtung geht es, wenn man das negative Gefühl auflöst.

    wie gesagt, es könnte sein, daß es eben aus Deinem Zusammenhang kommt und nicht aus Dir selber. Du bist quasi energetisch aufgeladen worden durch Dein Leben- Du selber bist eigentlich leer, weit, groß und offen. Und kein Tyrann. :) (eine gute Nachricht...)

    Tausenderlei gibt es, tausenderlei. Was machst Du denn bisher, wie gehst Du damit bisher um?

    Na überlege mal selber:

    Neid transformiert zu ? Richtig, Großzügigkeit.
    Missgunst transformiert zu ? Richtig, Gönnen-Können.
    Hass <---> Präsenz
    Hinterhältigkeit <---> Vordergründigkeit ("Vor-Sicht")
    Angst <---> Liebe/Annehmen
    Wut <---> Geduld
    Gier <---> Enthaltung
    Kleinlichkeit <---> Genauigkeit

    Sonst noch Gefühle, die transformiert werden wollen? Sag nur, wenn Du selbst nicht drauf kommst, wohin sich energetische Gefühle (="Emotionen") auflösen.

    Ach, das ist ein langer Prozeß. Man sagt, daß bis zu sieben Generationen der Vorväter und -mütter ihre Spuren in einem selbst hinterlassen.

    Wichtig ist eben zu wissen: wie war mein eigenes Elternhaus, wie war das Elternhaus meiner Eltern und wie war das Elternhaus der Großeltern. Wenn man die Elternhäuser von Vater und Mutter dann mal nebeneinander legt, jeweils nach Generationen sortiert, dann sieht man, wie Verhaltens-Eigenschaften jeweils von den Elternteilen ausgehen und sich wie ein genetischer Strang durch die Generationen einer Familie ziehen. Die Eigenschaften pendeln immer zwischen den Vätern und Müttern hin- und her, bleiben aber innerhalb einer Familie meist gleich.

    Nun ja, die Welt ist immer bunt. Das sehe ich mit meinen Augen. Und ich fühle mich saugut, ja, das heißt aber leider nicht, daß laufend himmelhochjauchzend ist. "Ich fühle mich gut" bedeutet eben auch, daß man die eigenen Gefühle wahrnimmt. Und die müssen ja nicht immer positiv gestimmt sein.

    Anmerkung: wißt Ihr, das ist wirklich ein Problem in unserer Gesellschaft, daß immer alle "mehr" haben wollen. Mehr Freude, mehr Glück, mehr Heilung, mehr heitaitai. Und genau das ist das, was unsere Elterngenerationen uns ebenso vermittelt haben wie die Werbeindustrie das tut: wir sind in Teilen unseres Selbst "nicht genug". Ich behaupte ja: das ist eine Lüge. Vielleicht die größte Lüge, die die Menschheit sich jemals ausgedacht hat. :rolleyes:

    jou, die Macht sei mit Dir!

    Viele Grüße,
    Kung Fu Panda
    aka
    Trixi Maus

    P.s.: hallo Qia, Du dddddddoowe Nuss. :kiss4:
     
  6. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

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    Tja, wenn Du meinst, dass muss das wohl so sein. :D
     
  7. QIA S.O.L

    QIA S.O.L Sehr aktives Mitglied

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    Ich meine das nicht, ich habe Dir oben entsprechende Argumente geliefert. Argumente sind ein Zeichen von Hintergrundwissen. Zumindest bei jenen, die des Schwertes der Weisheit mächtig sind.;)

    Beste Grüße
    Qia:)
     
  8. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

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    Wildeshausen, Nähe Bremen
    Genau. Und weil Du ja so viel weißt bist Du so schlau. Und das ist doch toll. Ich freu mich total für Dich, dass Du soooo viel weißt und damit alle glücklich machst...

    Und jetzt lass mich in Ruhe mit Deinem kopfigen Gequatsche. Du hast ja nicht den Schimmer einer Ahnung. Du musst mir nicht erzählen wie es geht. Sammel Du ein bisschen Wissen und wenn Du dann irgendwann weiter bist, dann können wir ja mal schauen, wie viel Du davon über Bord geschmissen hast. Denn für viel mehr ist das was Du da von Dir gibst nicht zu gebrauchen...

    Schönen Tag noch
     
  9. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

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    9. November 2007
    Beiträge:
    10.182
    Oder ? Der Q.I.A., er ist einfach blöd, weil... weil er blöd ist,
    der blöder blöder Blödmann, Blödmann der blöder. :lachen:
     
  10. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
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    1.855
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    Ich sehe es so dass jeder hier in gewisser Weise recht hat.
    Trixi Maus möchte ich insofern zustimmen dass es immer einen Zusammenhang damit gibt wie man bisher gelebt hat.
    Lightning hat auch recht wenn er sagt man muss Gefühle ausleben, aber die Reflektion die Qia angesprochen hat ist genauso wichtig.

    Einfach nur drauf losprügeln und sich dabei noch mehr in die negativen Gefühle zusteigern ist kontra-produktiv. Setzt man sich aber hinterher hin und fängt an zu Reflektieren kann man die Ursachen finden und auflösen und dann fällt der Grund weg überhaupt aggressiv zu werden.

    Ich bin eher dafür sich grundsätzlich hin zu setzen und aufzuschreiben, aber manchmal wollen Gefühle zuerst ausgelebt werden. Besonders Wut und Hass sind tickende Zeitbomben wenn man diese immer wieder unterdrückt.
    Kommen Wut und Hass hoch wollen sie ausgelebt werden, sobald man sich beruhigt hat ist ein sehr guter Zeitpunkt zum Reflektieren weil man die Gründe nachvollziehen kann. Was ist es was mich so wütend gemacht hat?
    Wut ist abwehr, also wogegen hast du dich gewehrt, was hat dir nicht gefallen? Wovor hast du Angst?

    Sich mit den Gefühlen und den Gründen auseinander setzen. Warum bin ich jetzt wütend?
    Warum bin ich auf diese Person Neidisch?
    Warum bin ich jetzt so gierig?

    Alles was du aufgezählt hast taucht Hauptsächlich dann auf wenn du dich mit anderen vergleichst und deiner Ansicht nach schlechter abschneidest... "Der andere kann viel mehr" -> Angst -> Neid -> Gier -> Missgunst -> Wut -> Hinterhätigkeit -> Hass
    Das wirkt wie eine Kette wo das eine alle anderen auslöst. Die Kette musst du zurückverfolgen, was fühle ich jetzt? was war davor da? Was habe ich Gefühlt und Gedacht?

    Du musst nichts umwandeln, du musst nur die Gründe für diese Gefühle und Gedanken erkennen und der Rest regelt sich von selbst.

    Hör auf dich mit anderen auf eine Stufe stellen zu wollen und akzeptiere dein Leben, deine Vergangenheit. Du lebst dein Leben, du hast jederzeit die Möglichkeit zu erreichen was du willst, dir muss nur klar sein was du willst und musst schauen wie du das erreichen kannst. Setze dir erreichbare Zwischenziele, das Motiviert und führt dich Schritt für Schritt zum Ziel.


    Was ich darunter verstehe ist einfach nur dem Leben ins Auge zu schauen, den Problemen und alles was man sich normal nicht gerne anschaut. Hinschauen, akzeptieren und lernen damit umzugehen.

    Ich habe damit angefangen meine Vergangenheit aufzuschreiben, alles woran ich mich erinnern konnte. Habe viel an meiner Wut gearbeitet und bin dadurch Ruhiger geworden. Einmal fing meine Oma aus dem Nichts an mich anzuschreien und ich bin ganz normal stehen geblieben als wär nichts gewesen, natürlich habe ich es mitbekommen, natürlich hat es mich berührt aber ich habe mich nicht wehren müssen. Ich bin nicht wütend geworden, weil es nichts mit mir zu tun hatte und ich mich nicht wehren musste, früher wäre das undenkbar gewesen, ich hätte zurück geschrieen.
    Ich habe 20 Kilo abgenommen, habe auch vor noch weiter zu machen. Frusstfressen war sicherlich mit ein Grund für mein Gewicht. An einigen anderen arbeite ich derzeit noch.
    Kurz gesagt geht es mir besser, ich weiß dass ich mein Leben jederzeit ändern kann wenn ich will, ich muss es nur tun. Früher lebte ich nur so dahin, kein Bock etwas zu ändern, keine Ahnung was ich ändern musste, alles egal. Heute fühle ich mich frei, ich habe jederzeit die Wahl.
    Solange ich weiß was ich will kann ich es auch erreichen. ...wenn ich ein Problem habe, dann dass ich oft nicht weiß was ich will:D

    Methoden und Techniken gibt es viele, ich nutze gerne das Tarot. Frage mich was die Ursachen eines Problems sind und ziehe eine Karte, beschäftige mich mit der Bedeutung und inwieweit das auf mich zutrifft.

    Alles was dich mit deinen Ängsten und Problemen in Berührung kommen lässt ist eine Möglichkeit deinem Schatten zu begegnen und damit eine passende Methode oder Technik.

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
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