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schamanische Spuren im Mittelalter ?

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Sonnentänzer, 24. Mai 2009.

  1. Sonnentänzer

    Sonnentänzer Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2003
    Beiträge:
    380
    Ort:
    nahe Salzburg
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    hat schon jemand von den italienischen benandanti gehört oder das buch von carlo ginzburg gelesen:
    Die Benandanti. Feldkulte und Hexenwesen im 16. und 17. Jahrhundert.

    (gegooglet hab ich bereits selber!!!)

    hier deuten sich - meiner meinung nach - schamanische spuren in unserem kulturraum an!
     
  2. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.674
    Ort:
    Berlin
    darüber hat matthias wenger auf dem hain bereits eine netten zusammenfassenden artikel geschrieben.
    allerdings geb ich ihm insofern recht ,als er sagt, das man das nicht als "authentisch" ansehen sollte, da dazu einfach das hintergrundwissen fehlt.

    schamanische elemente findet man - wenn man will - in fast allen religionen. dennoch meine ich, muß man nicht zwangsläufig hergehen, und dann behaupten "ach, das ist doch alles schamanismus" - weil das zwar ein "ja" bekommen müßte, aber gleichzeitig auch ein starkes "nein", denn durch die entwicklung der einzelnen religionen sind sie eben nicht mehr schamanisch.
    nehme ich schamanische initiationen weltweit heran, wo schamanInnen ganz körperlich extremsituationen ausgesetzt werden, die normalerweise tödlich sind, und sie diese dennoch überleben bzw. dann "wieder leben", also der abstieg ins totenreich und die erfolgreiche rückkehr, so findet sich das ebenfalls in zahlreichen göttermythen, in zahlreichen religionen - ja sogar im christentum(tod am kreuz, nach drei tagen wiederauferstehung) und dennoch sind sie nicht schamanismus.


    lucia
     
  3. Nightingale

    Nightingale Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2007
    Beiträge:
    957
    Ort:
    Berlin
    Moin,

    wär vieleicht mal ganz gut dafür ein ganz neues Wort zu erfinden.

    LG Nightingale
     
  4. Sonnenrad

    Sonnenrad Guest

    jaaaaaaa
    nicht wahr, nightingale?
    ja da frag die geister lach

    also meine lieben was ist eure definition von "Schamanismus"
    das wort aus dem sibirischen?
    verwendet auf indianische medizin"männer" - weil männer waren und sind es meist - ?
    oder auf die samischen noaidi?
    oder auf die tibetanischen lama?
    hmmm
    meine lieben wir brauchen ein anderes wort für euch da unten lach
    jede kultur hat ihr wort

    aber das was man meist als schamanismus bezeichnet nämlich "vermittlung zwischen den welten"
    das gibt es in allen kulturkreisen und überall auf der welt
    in der speziellen form die der speziellen kultur und dem speziellen stück erde passt
    im germanischen bereich (alemannen, franken, langobarden, angelsachsen, sachsen, die wikingerkulturen, usw) gibt es wotan (odin) - er ist der gott der für die "schamanen" der vermittler zwischen den welten" "zuständig" (;)) war - und er ist durch eine schamanische einweihung - geweiht sich selbst - könnt ihr in der edda nachlesen
    also viel spass beim lesen
    und beim rumstöbern in der geschichte eurer eigenen gegend :rolleyes:

    und was ist schamanismus für euch? - wo hört er auf und wo fängt er an?
    und wie definiert ihr den? da bin ich neugierig

    schönen tag noch
    alles liebe
     
  5. Sonnentänzer

    Sonnentänzer Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2003
    Beiträge:
    380
    Ort:
    nahe Salzburg
    recht herzlichen dank für deine antwort, lucia.

    sonnentänzer
     
  6. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.674
    Ort:
    Berlin
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    tja, das tut mir aber leid, wenn dir das zuwenig ist, ist zu lang her, das ich darüber gelesen hab.
    außer ginzburg hat sich so gut wie niemand mit denen beschäftigt.
    da mußt du halt dann deine geister fragen ... oder, wie bereits in meiner antwort impliziert, mit dem wenger kontakt aufnehmen. vll. hat sich der ja intensiver mit denen beschäftigt.

    und dann gibts noch die möglichkeit sich mit historikern in italien in verbindung zu setzen, die haben sich wahrscheinlich noch viel eher damit auseinandergesetzt, weil die benandanti ja scheints ein örtlichess phänomen in friaul waren.
    wie im übrigen so viele dinge örtliche phänomene sind und damit auch örtliche benamsungen haben.

    vll. doch mehr in den alpen rumsuchen und die dortigen geistleins kontaktieren für eigenes?
     
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    Schamanisch
    fraglich,
    sie gehörten in den bereich der "weis(s)en frauen und männer.

    bei den beandantis handelt es sich um vorchristliche, lokal im friul existierende
    fruchtbarkeits-kulte, in bäuerlichen tradition.
    die inquisition beendete diesen kult 1620 bis 1650
    über sagen und erzählungen hat sich diese bäuerliche tradition aber bis ins letzte jahrhundert z.t. erhalten können.

    sie waren die "weisse seite", und kämpften gegen die "schwaze seite", die hexen, le strege.
    sie waren die beschützer der felder, fruchtbäume und äcker, fruchtbakeits riten waren ihre aufgabe und der rituelle kampf gegen die sog. bösen mächte der strege, die hexen.

    vier mal im jahre, in den jahrezeitenwechsel, bewaffnet mit büschel von wildem fenchel, unsichtbar in der "anderen welt".
    der sieg oder auch die niederlage, entschied über das wachstum der felder und früchte.
    träger des hemdes, "portatori della camica", die placenta die bei ihrer geburt aufbewahrt und getrocknet am hals getragen wurden.
    geboren werden mit "la camica", das hemd, war eine der bezeichnungen, der Benandanti.
    die plazenta war auch der sitz der seele, der verlust dieser getrockneten plazenta führte zu verlust der macht und aller magie.
    es waren weibliche und auch männlich magier. die verschiedenste aufgaben hatten. flüche aufheben und das "mal occhio" der schlechte blick heilen.
    etc
     
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