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"Schädel explodiert..."

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Condemn, 29. Mai 2007.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.306
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    Hallo zusammen!

    Ok, mir ist der Schädel noch nicht explodiert, aber irgendwie hatte ich das Gefühl es war nahe dran...

    Ich hatte das schon öfter, heute aber wars extrem, weil ich es weit getrieben habe... Vielleicht kann mir hier jemand sagen, was da passiert, oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Bei mir läuft das so:
    Ich liege auf dem Bett, halte die Gedanken ruhig. Manchmal mache ich sowas wie gedankliche Affirmationen, allerdings läuft das eher "energetisch" in der Vorstellung, gefühlsmäßig. Aber das ist nicht das Wesentliche...
    Ab einem gewissen Moment, der manchmal kommt und manchmal auch nicht, spüre ich eine starke Energie. Es ist ein starker Druck, teilweise ein gleichzeitiges Ziehen im Kopf. Einmal war es so, als ob mir die Zähne herausgerissen würden, heute war es ein krasser Druck im Kopf und ein Ziehen in den Schädelknochen. Und das ist wirklich heftig, ich habe es noch nie ausgehalten, meistens mache ich dann die Augen auf und schüttle meinen Kopf, dann ist es sofort weg. Aber ich habe keine Ahnung, was da vor sich geht, weiß auch nicht, ob das irgendwie ein Problem ist, oder ob irgendwas passieren würde, wenn ich versuchte das auszuhalten.

    Kennt hier jemand sowas?? Gerne wild herumspekulieren, falls jemand ne Idee hat.

    VG,
    C.
     
  2. Reinfried

    Reinfried Guest

    Hm, ich kenne das eher umgekehrt - ein Gefühl, als würde sich alles in meinem Kopf "nach innen" ziehen, verbunden mit einem Gefühl, als ob er bald im Vakuum zusammenfällt. (Keine Interpretationen bitte :weihna1)

    Bevor mirs Angst macht, öffne ich die Augen. Das kommt öfters beim Meditieren, was es ist, weiß ich auch nicht, ich trau mich nicht über den Punkt...Es ist ein Implodieren, kein Explodieren....

    Aber das hilft Dir jetzt wahrscheinlich auch nicht *schulterzuck*

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.306
    Hi Reinfriede!

    Danke auf jeden Fall schon mal für das "AntwortenInRekordzeit" :D
    Hatte ich bei dem Thema nicht erwartet...

    Explodieren passt auch nicht so richtig, Implodieren aber auch nicht. Ist schwer zu beschreiben, aber zumindest hast Du ja offensichtlich auch wirklich ein "physisches Gefühl", oder? Und Du beendest es auch vorzeitig und gehst nicht drüber weg... Ähnlichkeiten bestehen da für mich schon. Frage mich wie sowas zustande kommt... ??

    VG,
    C.
     
  4. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Versuch mal die Aufmerksamkeit ins Hara zu lenken.
    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit, und die scheinst du im Kopf zu halten.

    :liebe1:
     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Es handelt sich um aufsteigende Energien, die im Scheitelchakra blockiert sind, die das dir bekannte Druckgefühl hervorrufen. Es ist, als würdest du innerhalb einer Flasche kurzfristig den Druck erhöhen, während die Flüssigkeit immer nur durch einen allzu engen Flaschenhals ausweichen kann. Biologisch gesehen werden gewisse Drüsen im Gehirn aktiviert. Es bringt nicht allzu viel, noch weiter den Druck zu erhöhen sondern führt höchstens zu Kopfschmerzen. Hilfreicher ist es, für einen Energieausgleich im Körper zu sorgen, beispielsweise durch gezielte Yoga-Übungen (hat nur kurzfrstigen Effekt) oder noch besser: durch Psychotherapie (wirkt sich langfristig aus). Langfristig wird/muss/sollte sich dein Scheitelchakra langsam öffnen, dann verschwinden diese Druckgefühle.
     
  6. Miramoni

    Miramoni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2005
    Beiträge:
    1.528
    Ort:
    münchen
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    was immer es ist, du KANNST bescheid geben, dass du es gerne eine etage sanfter haben möchtest. (aber nicht nur wünschen, auch sein!)

    lg moni
     
  7. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.306
    Hallo zusammen!

    Danke für Eure Antworten.

    @Saraswati: Könntest Du Recht haben, meine Aufmerksamkeit ist eigentlich v.a. bei Meditation, im Kopf. Aber ist das nicht bei allen so?

    @FCKW: Dieses Aufsteigen der Energie hatte ich mal. Da habe ich richtig gefühlt, wie die Energie durch die Wirbelsäule in den Kopf floß. Da gabs diesen Druck aber nicht, soweit ich mich erinnern kann. Alles wurde auf einmal hell. War deutlich angenehmer ;) Aber es kann schon sein, das es damit zu tun hat. Wie hängt Psychotherapie damit zusammen? Oder eher: Was genau wird therapiert?

    @Miramoni: Etage sanfter wäre gut, aber ich falle sofort raus, wenn ich das etwas zu "verlangsamen" versuche... Gar nicht so leicht ;)

    VG,
    C.
     
  8. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Die Erfahrung des "Hellwerdens" hat in der christlichen Mystik zum Begriff "Erleuchtung" geführt. Das unqualifizierte Gewahrsein steigt aus dem Zentrum des Herzens in den Kopf hinauf und wandelt sich dort zum qualifizierten Bewusstsein, während die manifeste Welt auftaucht. Es handelt sich jedoch bei der Erfahrung des Hellwerdens nicht um das, was im buddhistischen Sinne häufig als "Erleuchtung" bezeichnet wird.

    Jeder Mensch ist mehr oder weniger voll von Neurosen. Diese äussern sich gleichzeitig auf allen folgenden Stufen der menschlichen Persönlichkeit:
    1. muskuläre Verspannungen (Körper),
    2. energetische Blockaden (Energie),
    3. verdrängte Emotionen (Emotion),
    4. mentale Falschvorstellungen (Geist),
    (5. mehrere supramentale Stufen).
    Eine Psychotherapie setzt auf mindestens einer der Stufen an und versucht die Neurose zu lösen. Wird die Neurose beseitigt, fällt das Phänomen auf jeder der genannten Stufen weg, da es sich auf jeder Stufe manifestiert hat. Mit anderen Worten: Muskuläre Verspannungen gehen weg, die Energie fliesst ungehindert(er), verdrängte Emotionen dürfen gelebt werden, Falschvorstellungen werden beseitigt.

    Meditation funktioniert ähnlich, setzt jedoch eher auf höheren Stufen der Persönlichkeit an und vermag in vielen Fällen die Probleme der tieferen Stufen nicht komplett zu beseitigen, während umgekehrt Psychotherapie in vielen Fällen die Neurosen der höheren Stufen (insbesondere der supramentalen) nicht zu beseitigen vermag.
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.306
    Hi fckw!

    Das war bei mir auch keine Erleuchtung. Hat sich ja nicht wirklich etwas geändert. Ich habe manchmal sowas wie Bewusstseinserweiterungen gehabt, für kurze Zeit, da wurde nichts hell, hatte aber deutlichere Auswirkungen. Bei dieser Erfahrung war es eher körperlich. Ich fühlte die Energie und dann dieses Hell-Werden "im Kopf" bzw. vor geschlossenen Augen. Aber es hatte nichts von "Erkenntnis" oder so.


    Sind Neurosen eigentlich dasselbe wie Angst? Oder vielleicht eher so: Haben immer damit zu tun? Ich versuche das schon seit einiger Zeit selbst, habe auch Erfolge. Aber da gibt es etwas "letztes", irgendwas das ich nicht bestimmen kann, ist irgendwie "Der Vater aller Zweifel"... Da komme ich nicht weiter. Es kommt mir wie die Quelle vor, für alles was mit Angst und Zweifeln zu tun hat. Und das kranke ist: Es ist immer da, und doch nicht zu finden.

    Was geschieht bei Psychotherapie? Ist es ein Bewusstmachen?

    VG,
    C.
     
  10. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Ja, die Erfahrung ist interessant, aber letztlich nicht so wichtig.
    Das kommt auf den Blickwinkel drauf an, was man allgemein noch als Neurose definiert und was nicht mehr. Ich würde selbst sagen: Wenn eine Person einen durch Angst verursachten Umstand als leidvoll empfindet, handelt es sich um eine Neurose. Andernfalls nicht. Es gibt ja auch Ängste wie z.B. diejenige, vor einem grossen Konzert als Solokünstler aufzutreten. Trotzdem würde ich das nicht gerade als Neurose bezeichnen, so lange die Person nicht komplett davon kaltgestellt wird.
    (Natürlich kann man jetzt wieder einwenden, dass diese Definition die Frage offenlasse, was genau als "leidvoll" bezeichnet werde.)
    Die Mutter aller Neurosen ist die Vorstellung einer unabhängig von der Welt aus sich selbst heraus existierenden Ich-Person. Aus ihr entstehen in der Folge sämtliche Zweifel und Ängste. Es handelt sich schlichtwegs um eine Falschvorstellung: Wenn nach dem Ich gesucht wird, so ist keines auffindbar.
    Ja, es werden unbewusste Identifikationen zuerst bewusst gemacht. Dadurch geschieht automatisch eine Entidentifikation, welche sich, wie beschrieben, auf allen Stufen oder Ebenen des Menschseins auswirkt. Temporär, also während der Auseinandersetzung mit ihr, ist sie Gegenstand des Bewusstseins. Danach sinken die entsprechenden Bewusstseinsinhalte üblicherweise ins Unterbewusste hinab und bleiben dort in den meisten Fällen für das Bewusstsein abrufbar.
     

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