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Schadenfreude

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von pluto, 29. April 2008.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
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    Hallo miteinander,

    folgendes Thema "plagt" mich derzeit:

    Wie/wodurch entsteht Schadenfreude?
    Und noch schlimmer: wie kommt es dazu, dass sich eine Mutter darüber freuen kann, wenn es der eigenen Tochter schlecht geht?

    Vielleicht fällt euch etwas dazu ein.

    Liebe Grüße Pluto
     
  2. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Ich glaube Schadenfreude entsteht, wenn es einem selber nicht gut geht oder man es anders haben möchte als man es hat. Ich habe z.B. eine Schwägerin, die sich immer freut, wenn meinen Kindern mal etwas passiert, wie z.B. ein Glas fällt um. Das ist dann Schadenfreude pur und man sieht es ihr an (sie kann sich das Grinsen kaum verkneifen). Ihr Sohn macht ziemlich viel Unsinn und sie muss sich das immer von Mutter u. Oma anhören. Deswegen freut sie sich, wenn uns das auch mal passiert. Ich find´s schäbig, die Kinder sind nun mal wie sie sind - einer ist lebhafter und der andere nicht.
    Leider ertappe ich mich bei ihr dabei, daß ich denke, geschieht ihr recht, wenn ihr Sohn wieder etwas anstellt. Ich ärgere mich selber drüber.
    Schadenfroh, bin ich vielleicht, wenn jemand laut tönt....das ihm dieses niemals passieren könnte....und es passiert ihm doch, da keimt schon mal leichte Schadenfreue bei mir auf.
    Vielleicht denkt die Mutter, die Tochter soll das gleiche Schicksal haben wie ich. Warum sollte ihr es besser gehen? Siehste mal wie das ist - ich habe das schon so oft mitgemacht...Neid, das die Tochter es besser haben könnte. Das sind Vermutungen. Ich kenne das Gefühl nicht, ich gönne meinen Kindern alles.
    Eberesche
     
  3. sternenblume

    sternenblume Guest

    hallo pluto,

    schadenfreude denk ich mal hat mit neid zu tun, das hat eberesche gut beschrieben.

    nur kann ich mir nicht vorstellen, daß sich eine mutter freut, wenn es ihrem eigenen kind schlecht geht. das wär ja echt harter tobak!

    ich würde mir die umstände, die dazu geführt haben, nochmals in aller ruhe betrachten (wenn die erste aufregung darüber abgeklungen ist). ich hoffe, daß sich dann für euch beide alles klärt.

    alles liebe anne :winken5:
     
  4. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Hofsgrund
    Hallo Pluto

    Ich habe mal gegoogelt, doch nicht berühmtes gefunden. Wenn ich jetzt mal von mir ausgehe, ist Schadenfreude, das geschied dir recht, du wolltest ja nicht hören. Ich freue mich das es dir jetzt so geht, wie ich es dir vorrausgesagt habe. Warst du immer eine Tochter, die auf die Ratschläge deiner Mutter nicht gehört hast, sondern ihr auch Ratschläge gegeben hast? Und wenn deine Mutter selbst Schwierigkeiten hat, freut sich sich das es dir auch nicht besser geht?

    Das beste ist doch einmal bei dir zu schauen, was du tust, das man diese Freude dir gegenüber bringt!

    lg Pia
     
  5. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Auch ich glaube nicht, dass eine Mutter sich, im wahrsten Sinn des Wortes, darüber freut, wenn es der Tochter schlecht geht.

    Allerdings - wenn es der Mutter in anderen oder ähnlichen Situationen schon schlecht gegangen ist, dann sieht sie im (schlechten) Befinden der Tochter eine Möglichkeit, im Nachhinein verstanden zu werden. Und das mag ihr persönlich wichtig sein besonders dann, wenn sie mit ihrem Selbstwert Probleme hat.

    Gruß,
    Lucille
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
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    Hallo,

    ich glaube auch nicht alles und muss mich dann immer wieder wundern, was es so alles noch gibt. Wenn ich nicht selbst dabei gewesen wäre, könnte ich das ganze auch als Phantasieprodukt des Kindes abtun.

    @ Eberesche,

    wie entsteht dieser Neid auf die Erfolge des Kindes? Hast du (oder andere hier) Ideen für so ein groteskes Verhalten?

    Liebe Grüße Pluto
     
  7. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
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    vielleicht ein bisschen näher dran
    Hallo Pluto,
    von mir selber kann ich es nicht sagen, weil ich diese Gefühle nicht habe. Ich kann nur versuchen zu beschreiben, was ich beobachte. Ich kenn zwei Personen, die sich nicht mit Erfolgen naher Angehöriger freuen können - eine Person ist männlich, unter 30, eine weiblich, über 60 - ich nenne sie mal X.
    Dieser Neid entsteht, weil X das selber nicht hat und gerne haben möchte.
    Da ist nun eine/r, der könnte das eigentlich geniessen....das geht nicht, weil ihm von X sozusagen ein schlechtes Gewissen gemacht wird. X selber kann Dinge nicht geniessen - warum, weiß ich nicht. Es ist immer das unerreichbare was X einerseits haben möchte, aber nicht schafft; wenn X es aber haben würde, wäre es auch nicht gut, weil es bei anderen ja sowieso besser wäre.
    X kann sich nicht über kleine Dinge freuen. X konzentriert sich nicht auf die eigene Person, sondern orientiert sich an anderen. Vorzugsweise an denen, denen es besser geht. Da X das nicht gut kompensieren kann, wird dieses auf in diesem Fall die Kinder projeziert. Warum solle es denen besser gehen als mir. Ergo wird alles Schöne schlecht gemacht und mit Misserfolgen wird X gezeigt, dass das Kind es nicht "besser verdient" hat.
    Das glaube ich nicht. Ich würde mich als Mutter freuen, wenn meinem Kind solche Situationen erspart blieben. Klar lernt man auch aus diesen Sachen, doch ich glaube nicht, dass diese Motivation dahinter steht.
    Ich denke, diese Personen sind Ausnahmen. Woher das kommt? Es hängt sicherlich mit der Kindheit (Erziehung und Vorleben bzw. Verhalten der Eltern) und den Lebensumständen zusammen. Es ist schade, dass sie solche Gefühle haben und da nicht rauskommen.
    Eberesche
     
  8. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
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    dort, wo es schön ist
    Hallo Eberesche,

    was du beschreibst, das könnte passen. Person X (die Mutter) kann nicht genießen und wenn sie es haben könnte, wird es mies gemacht. Genau so ist es.

    Was macht dann ein Kind dieser Mutter? Ist wohl besser für es, Abstand zu halten.

    Danke dir, Liebe Grüße Pluto:liebe1:
     
  9. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
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    vielleicht ein bisschen näher dran
    Hallo Pluto!
    Abstand halten zur Mutter - finde ich persönlich nicht so gut und auch schwierig. Vielleicht Ansatzweise - also wohl weniger Kontakt, wenn es einem nicht passt. Es ist zwar in meinem Fall nicht meine Mutter, aber ich habe jetzt diesbezüglich eine Egalhaltung, damit geht es. Ich habe allerdings eine Weile gebraucht, bis ich dort hin gekommen bin. Sich vornehmen, wenn sie jetzt wieder so reagiert a) etwas sagen oder b) weggehen. Beides brauche ich nicht mehr, wenn ich mir es vornehme. Vergesse ich mich vorzubereiten kommt wieder etwas....aber immer seltener. Wieder auch hier, die eigene Einstellung ändern.
    AL Eberesche
     
  10. kredamoon

    kredamoon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Februar 2008
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    1.324
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    Das Kind sollte die Mutter konkret nach deren Motiven fragen, alles andere wäre Spekulation.
    Auch, wenn sich diese Spekulation für das Kind momentan gut anfühlt, kann sie eben doch auch weit von der Wahrheit entfernt sein.

    LG
     
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