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Schadenfreude

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von pluto, 7. Mai 2010.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    dort, wo es schön ist
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    Wie entsteht Schadenfreude, bzw. was ist die Grundlage, dass S. in einem entsteht?

    Merke ich nun in mir, dass ich bei Menschen, die mir böses angetan haben, mich amüsieren kann, wenn es ihnen schlecht geht (also S. in mir verspüre), wie kann ich dem Einhalt gebieten? - die Gedanken-Stopp-Methode funktioniert recht gut, nur kommen dir schrecklichen Gefühle oder Gedanken immer immer. Das heißt es ist nur vorübergehend behoben, mich innerlich an anderem Unglück zu freuen.

    Da ich nicht weiß, ob ich meine Frage verständlich geschrieben habe, will ich ein anderes Beispiel nehmen.
    Unter der Wut verbirgt sich oft nicht gelebte Trauer über einen Verlust.
    - So ungefähr stelle ich mir das bei der Schadenfreude auch vor, dass sie als Ersatz für etwas anderes gibt, das nicht gespürt wird. -

    lg Pluto
     
  2. Sayalla

    Sayalla Guest

    Könnte sein. Ob es die Freude ist? :)
     
  3. marlon

    marlon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2008
    Beiträge:
    2.573
    Schadenfreude ist wohl Kind von Neid und Dummheit, der Neid der dem anderen nichts gönnt ruft die Schadenfreude hervor, und die Dummheit gibt ihr die Freude daran, weil Mensch noch nicht begreift, das er sich damit nur selbst schadet.
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
    Schadenfreude ist eine Art Gegenbewegung zu eigener erlittener Demütigung und Scham... Meiner Ansicht nach gibt es zwei Arten:

    Persönlich: Jemand wurde/fühlt sich von einer bestimmten Person gedemütigt, und reagiert mit Schadenfreude auf irgendeine Form von Leid dieser Person.

    Thematisch: Jemand hat eine Demütigung erlitten, was z.B. schulische Leistungen betrifft, oder eine Investition die voll danebenging... keine Schuldigen in dem Sinne, außer demjenigen selbst. Nimmt er nun dasselbe Problem bei jemand anderem wahr, ohne das er eigentlich etwas gegen diese andere Person hat, empfindet er Schadenfreude.

    Die Quelle ist auf jeden Fall immer eine eigene Verletzung die mit Schuld verbunden wird. Schuld auf jemand anderen projeziert ergibt persönlich. Schuld auf die eigene Person projeziert wird zu thematisch.
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    seit ich diese Antwort gelesen habe, habe ich ausführlich hin- und her überlegt und kann dem nicht zustimmen. Zuerst dachte ich mir, dass im Leben eines Menschen, der S. empfindet, die Freude fehlt. Aber irgendwie komme ich damit nicht weiter. Dann dachte ich mir, dass die Achtung fehlt, aber irgendwie drehe ich mich im Kreis.
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    Neid als Grundlage, da ist möglicherweise etwas dran. Dummheit schließe ich aus, denn S. ist bei allen Schichten vertreten.

    Warum gönne ich einem anderen etwas nicht? Diese Frage stellt sich mir nun. Weil er etwas hat und ich es nicht bekommen kann. Und er mich nicht daran teilhaben lässt und dieses beneidete nur für sich haben möchte. So in etwa?
     
  7. marquesta

    marquesta Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19
    Hallo Pluto,

    deinem berühmten Namensvetter folgend, bist du genau der richtige für Schadensfreude und Hintenrumgefrotzel (nicht unbedingt bösartig). Das ist halt Pluto :D

    Wenn du aber für dich dieses Wesenszug ablegen möchtest, dann reicht das einfache Stopp sagen nciht. Du musst es wirklich ersetzen.

    Ganz richtig. Du könntest versuchen, allen Menschen mit Liebe zu begegnen. Wenn du jemanden liebst, verspürst du keine Schadenfreude, dann tut es dir leid, wenn demjenigen etwas zustößt.

    Wenn du die Liebe zu allen Menschen (ich meine wirklich alle!) in dein Herz lässt, dann wirst du mit der Zeit immer selterner SChadenfreude verspüren. Und auch Wut, Hass und andere negative Gefühle werden verschwinden.

    LG
    Marquesta
     
  8. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    :danke: für die ganz neuen Sichtweisen. Dass S. auch daraus entstehen kann, weil man selbst etwas nicht auf die Reihe kriegt, weil etwas daneben geht, worauf man sich sooooo sehr gefreut hatte und soooo viel investiert hatte. Das kann ich nachvollziehen.

    Schuld kommt daher, dass ich jemanden etwas schulde, weil er mir einen Gefallen getan hat. Dann wäre es aber logischer, dass der andere S. für mich empfindet, wenn ich eine Niederlage erleide.
    Schuld kommt auch daher, wenn ich jemanden etwas angetan habe, ich nicht dazu stehe und es somit nicht zur Wiedergutmachung kommt. Nur was hat das jetzt mit S. zu tun? Weil ich viell. von jemand anderes Wiedergutmachung erwarte und sie nicht bekomme? Daraus könnte sich S. entwickeln.

    Leute, die andere demütigen, tun dies mit Genuss, also mit S-Freude. Sorum ergibt das eher für mich einen Sinn. Dann müssen sie aber auch viel Leid erfahren haben. Da kommt mir in den Sinn, dass Eltern oft ihre Kinder mit Schlägen erzogen haben. und solche Erwachsene könnten später mit Genuss zusehen wie es anderen (auch) schlecht geht. Also etwas ganz altes wird immer wieder neu inszeniert.
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
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    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Marquesta,

    genau so praktiziere ich es in meinem Leben und dies hat mir immer gut getan und mir geholfen, drüber wegzukommen. Leider hat diese haltung mich nicht davon abgehalten, Menschen die voller S. sind, anzuziehen. Also war das thema nur oberflächlich gelöst.

    :danke: Pluto :)
     
  10. Gaia0

    Gaia0 Aktives Mitglied

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    4. Januar 2009
    Beiträge:
    5.995
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    Schadenfreude ist m.E. ein konstruiertes Gefühl, welches aus der Strategie eines Rachespielers (sich rächen, aufgrund eines angenommenen Verlustes heraus) folgt.

    LG
    Gaia
     
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