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Sauerstoffversorgung einer Stichverletzung

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Katarina, 26. September 2007.

  1. Katarina

    Katarina Guest

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    Hi miteinander,

    hat einer von Euch eine gute Idee, wie man eine Stichverletzung, die von außen kaum als Verletzung erkennbar ist mit Sauerstoff versorgen kann. Ich habe kein gutes Gefühl dabei, die Wunde von außen nach innen zuheilen zu lassen und sie ist äußerlich fast völlig geschlossen. Ledum und Arnica reichen mir vom Gefühl her irgendwie nicht.
    Ich habe nun schon Wasserstoffperoxid-Lösung mehrfach draufgeschmiert und beim letzten Mal fing meine Tochter wie verrückt an zu brüllen, es würde so doll brennen. Ich hielt das für ein gutes Zeichen, - so komisch es klingt. Aber bei einer derart brutalen Verletzung (sie hat sich beim Basteln mit Kastanien so etwas ähnliches wie einen Schraubenzieher sehr tief unter den linken Zeigefinger gejagt, - kam fast an der anderen Seite wieder heraus) muß auch Schmerz spürbar sein. Ich begrüße auch durchaus ihren immer wieder kurz hochkommenden "Erinnerungsschmerz" bezüglich des furchtbaren Anblicks, den das Ganze wohl geboten hat. Ich habe es nicht gesehen, war nicht dabei.
    Dennoch, mir reicht das alles noch nicht. Wie bekomme ich Sauerstoff/Energie ins Innere der Wunde?

    Mein Kater hatte vor einigen Monaten auch so eine ähnliche Verletzung und hat wochenlang wie ein Blöder geschleckt und geschleckt. Ich dachte immer, der Dubel, wieso macht er das? Er verhindert doch, dass es zuheilt. Pustekuchen! Ich hatte dann plötzlich die Eingebung, dass er das genau richtig macht. Er hielt so die Wunde offen, damit ordentlich Sauerstoff ins Innere kommen konnte, damit sie richtig zuheilt. Ich kann doch aber meinem KInd jetzt nicht wochenlang die Hand abschlecken, oder was meint Ihr :)?

    Freue mich über jede gute Idee

    Katarina :)
     
  2. SandyEngel

    SandyEngel Guest

    Hallo Katarina,

    ach, wie kommt mir das alles bekannt vor :D

    meine drei kinder hatten auch allerlei veletzungen. bei deiner schilderung mit kater mußte ich aber heftig schmunzeln.

    ja das mit dem speichel hat meines wissens eine bewandtnis. er hat nämlich antiseptische wirkung.
    was macht man als mensch, wenn man sich eine blutende wunde zuzieht? man schleckt sie erst einmal ab, ganz automatisch.

    bezügl. sauerstoffzufuhr in die wunde kann ich nichts sagen, nur soviel:
    jeder körper hat einen ausgezeichneten reparaturmechanismus, d.h. er weiß, was er zu tun hat.
    möglicherweise wird sich die wunde entzünden, wenn der schmutz nicht mittels blutung herausgeschwemmt werden konnte (was ich jetzt mal annehme). dann kann es möglich sein, dass eine antiseptisch wirkende medikation in form von salben oder auch tabletten vonnöten sein wird.
    aber vorerst würde ich mal abwarten, die wunde nur leicht bedecken, damit kein schmutz, aber sauerstoff rankommen kann :)

    lg
    Sandy
     
  3. Katarina

    Katarina Guest

    Liebe Sandy,

    Ach ja, das weiß ich ja eigentlich. Normalerweise bin ich auch eher eine sehr coole Mutter bei Verletzungen aller Art. Warum jetzt bei dieser Verletzung so sehr das Muttertier in mir erwacht, das weiß ich - noch - nicht. Es fällt mir gerade ganz schwer, auf den Selbstheilungsmechanismus zu vertrauen.

    Eine Entzündung ist etwas, wovor ich keine Angst habe. Nein, meine Befürchtungen gehen in eine ganz andere Richtung. Aber ich werde das jetzt nicht ausweiten, nacher rede ich es noch herbei. Ich werde mich jetzt mal zu meiner Kleinen legen, - sie ist gerade sehr kuschelbedürftig.

    Viele Grüße

    Katarina :)
     
  4. Reinfried

    Reinfried Guest

    Liebe Katarina!

    Wie wäre es mit einer Bachblüten Rescue-Salbe? Ich würde mir auch mal Lachesis und Staphisagria angucken, vielleicht wirst Du da fündig. Ja, was mir noch dazu einfällt: Zugsalbe - bewirkt eventuell den gewünschen Reinigungsprozess von innen nach außen.

    Liebe Grüße
    Reinfried
     
  5. SandyEngel

    SandyEngel Guest

    ist ja gut so....

    wir sind ja alle irgendwie muttertiere :)

    meine tochter besuchte eine schule für kunsthandwerk, da gabs viele solcher verletzungen mit diesen furchtbaren werkzeugen (um nicht zu sagen "mörderinstrumenten")

    ach, bin heute wieder so melancholisch, wenns um kinder geht ....

    das war jetzt OT

    Sandy
     
  6. Katarina

    Katarina Guest

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    Zugsalbe, muß ich mal schauen, ob wir das da haben. Lachesis und Staphisagria werde ich auch nochmals angucken, - obwohl der Köhler schreibt schon von Ledum oder Apis als Mittel der ersten Wahl. Andere von Arnica und Ledum, allerdings in höherer Potenz als die, die ich verabreicht habe. Und nun schläft sie, wecken will ich sie nicht.
    An die Bachblüten-Creme (auf die ich eigentlich schwöre) dachte ich auch, habe das aber verworfen, weil die so schnell heilend wirkt. Und von außen sieht man ja ohnehin fast nix. Ich will aber ja doch die Heilung von innen nach außen.
    Ich glaube, ich brauche jetzt irgendetwas homöopathisches oder - noch besser - einen Schnaps oder Whisky. Weiß gar nicht, warum ich da diesmal so extrem besorgt reagiere. So kenne ich mich überhaupt nicht.

    Viele Grüße und herzlichen Dank für Eure Antworten

    Katarina :)
     
  7. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
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    Wien
    Hallo,

    Arnica D6 oder D30 - fördert die Wundheilung.
    Vergißt den Sauerstoff, der kommt ohnehin durch die Blutbahn dorthin.

    Brrrr, mir läuft die Gänsehaut bei so einer Verletzung.
     
  8. Reinfried

    Reinfried Guest

    Liebe Katarina!

    Da es Dir um den Sauerstoff geht, Hypericum wird, neben Ledum, auch als ein Mittel gegen Tetanus beschrieben.

    Hier mal ein Link:

    http://www.klassisch-homoeopathisch.de/erstehilfe.htm

    Liebe Grüße
    Reinfried
     
  9. Katarina

    Katarina Guest

    Hallo nochmals,

    also meine Kleine ist trotz ihrer Verletzung quitschfidel und schaut immer etwas genervt, wenn ich sie zur Schonung aufrufe.
    Ich habe gestern Abend noch einen Aufsatz eines Arztes wiedergefunden, der mich vor einigen Jahren sehr beeindruckt hatte. Dieser Arzt hatte sich sehr lange und sehr intensiv insbesondere mit dem Wundstarrkrampf, bzw. mit der Tetanusimpfung auseinandergesetzt. Nachdem ich diesen Aufsatz gestern nochmals gelesen hatte, habe ich mich wieder eingekriegt und nun überwiegt wieder mein Vertrauen in die Selbstheilungsmechanismen.

    In der Tat, Indigomädchen, Dein Hinweis war goldrichtig. Ich hatte mich so sehr auf die Angst bezüglich des Sauerstoffmangels wegen der Verschlossenheit der Wunde konzentriert, dass ich die Tatsache übersehen habe , dass der Körper unter normalen/günstigen Bedingungen durchaus in der Lage ist, über das Blut ausreichend Sauerstoff zuzuführen, um nekrotisches Gewebe auch innerhalb verschlossener Wunden abzutransportieren.
    Nun geht es mir wieder bedeutend besser und ich freue mich an meinem fröhlichen Zwilling.

    Viele Grüße

    Katarina :)
     
  10. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Wien
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    Hallo Katarina,

    freut mich, dass es dir besser geht. Wenn Wunden offen sind, kommen erst recht Erreger rein, der Körper weiß schon, was er tut. Wirst sehen, in ein paar Tagen ist alles vergessen.
     

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