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Satanische/ Düstere Musik

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von Condemn, 20. Mai 2005.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
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    Hallo zusammen!

    Habe mich die letzten Tage mal ein bisschen über Satanismus informiert, einfach aus Interesse. Ich war früher in der Musik-Szene ein bisschen drin und wollte einfach mal schauen wie viel das mit Satanismus wirklich zu tun hat. Die Musik interessiert mich aber doch deutlich mehr, auch wenn ich sie heute nicht mehr so höre. Wollte einfach mal fragen, ob es hier welche gibt, die noch Musik hören die in diese Richtung geht, also Death und Black Metal und was auch immer. Und was Euch daran gefällt. Ich habe das vor ca. 10 Jahren echt extrem gehört. Meine Lieblingsbands waren Emperor, Cradle of Filth, Moonspell, Dissection, Theatre of Tragedy um die Bekannteren zu nennen. Die einzige harte Band die ich noch heute höre ist Nevermore, ansonsten bin ich nen Softy geworden ;-)

    Heute höre ich am liebsten Depeche Mode...
    Früher haben Moonspell irgenwann beschlossen in Richtung Depeche zu gehen. Da habe ich sie verdammt, weil Pop. Dann hörte ich Depeche und dachte nur "Wow, die könnens besser als alle anderen". Das war der Moment in dem ich wohl langsam erwachsen wurde ;-)
    An die True-Metal-Heads: Da seht ihr also welche Entwicklung Euch bevorsteht, wenn Ihr jetzt 15 seid. ;-)
    Ihr werdet auch noch Popper ha ha..

    Aber zurück zum Thread-Thema...
    Was fasziniert Euch an satanischer bzw. dunkler Musik?
    Bei mir war es damals der konsequente Ausdruck des an sich Negativen, also Aggression und Melancholie. Ausserdem hielt ich das damals für ziemlich tiefsinnig, weil wahnsinnig. Heute ist das anders. Das meiste halte ich für kindisch, weil pseudo-Wahnsinn-Böse. Viele aus der Szene trauen sich nachts nicht in den Wald, zumindest empfand ich das damals so. Ausserdem sind sie oft rechts und elitär. Man mag das für Vorurteile halten, aber ich war ja in der Szene, allerdings war ich nie rechts und auch nicht elitär. Wie seht Ihr das heute? Was sind eigentlich heute die angesagten Bands in dem Bereich. Cradle und Dimmu Borgir liefern ja immer noch Alben die in die Charts kommen (Album-Charts, nicht Single...). Hört hier jemand sowas? Wie siehts mit Bands wie Dissection aus? Habt Ihr ein Problem damit, Musik von Verurteilten Mördern zu hören?

    Ich hatte es damals nicht, mir gings immer nur im die Musik. Mehr hat mich der Rechte Anstrich gestört und von Dissection habe ich keine Platte mehr gekauft als Nödtveit einen Schwulen umgebracht hat/haben soll. "Cooler" fand ich da die Selbstmörder wie den Sänger von Mayhem. Die Bandkollgen fanden ihn tot, er hatte sich in den Kopf geschossen. Sie verschickten dann Schädelsplitter an befreundete Bands und machten Fotos, wovon dann eines verfremdet auf das nächste Cover gekommen sein soll. Das sie Kirchen abfackelten hat mich auch nicht gestört... Aber auch nicht gefallen. Die Musik habe ich damals einfach gerne gehört und die Aussage war mir schnuppe, zumindest die Satanische. Rechte Musik wollte ich nicht hören, wusste aber nicht, das einiges in den Texten die ich hörte rechts zu werten war.

    Aber einige meiner damaligen Freunde waren unter der Oberfläche doch rechts. Das kam immer wieder durch, v.a. als ich eine Freundin hatte die russisch war. Das war das Anfang vom Ende der Freundschaft. Satanisch waren sie weniger. Weihnachten haben sie gerne gefeiert. Heute glaube ich, das diese Musik die Musik der Unzufriedenen ist. Ich meine das nicht wertend, ich mag es ja immer noch ein bisschen und ich mag noch immer keine fröhliche Musik, aber ich mag nicht das Elitäre Gehabe der Szene. Na ja... Das ist meine Meinung dazu.

    Wie sieht Eure aus? Am liebsten von denen die in der Szene sind, aber auch von denen die es nicht sind...
    Bei denen würde mich interessieren, was Black/etc. Metaller für einen Eindruck auf sie machen. Wirken sie so cool wie sie sein möchten oder eher lächerlich? Hat man Angst vor ihnen oder lacht man sie eher aus? Ich weiß es ehrlich nicht. Kenne beides. Kids hatten oft Angst vor uns, weil das damals eben durch die Presse ging, das Möbius einen Jungen ermordet hat und die abgefackelten Kirchen. Da waren alle sehr vorsichtig mit Typen die nen Pentagramm auf dem Shirt hatten. Ist das noch so? Gibts da eigentlich auch neuere Schandtaten aus der Szene?


    Viele Grüße,
    C.
     
  2. magickian20

    magickian20 Guest

    Ich hab mich nur eine ganz kurze Zeit für Heavy Metal interessiert, ich denke, was einen daran so fasziniert wenn man jung ist, ist dass es hart ist und man vielleicht auch selber hart wirken will, sich zu einer "harten" Gruppe zugehörig fühlen etc. Aber ich bin froh, dass es nur ganz kurz war, denn eigentlich find ich das alles ziemlich blöd. :flush2:
     
  3. akutenshi

    akutenshi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2004
    Beiträge:
    2.209
    also ich höre schon gerne heavy metal, aber nicht ausshließlich.. bei mir ist musik sowieso immer sehr simmungsabhängig.. allerdings etwas abartig, da ich für gewöhnlich musik höre, die andere in der gleichen stimmung verteufeln würden.. ich denke musik ist mir im leben allgemein sehr wichtig und daher hab ich auch alle möglichen musik-richtungen in meiner sammlung.. ich habe mit 7 oder 8 angefangen klavier zu spielen und daher brauch ich fast zu jeder stimmung meine musikrichtung.. wobei mein absolutes liebingslied wohl die mondscheinsonate von beethoven bleiben wird.. soll jetzt heißen mein musikgeschmack reicht von klassik bis heavy metal.. nur schlager und country streich ich komplett raus - das ist wirklich nicht mein.. inzwischen bin ich aber mehr am soundtracks sammeln..
     
  4. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.862
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Hi,

    ich hatte mal einen Freund in der Black Metal Szene.Er spielte Bass in einer Band und sah echt cool aus,mit seinen langen Haaren.
    Wir waren auch wirklich verliebt damals.
    Ich muß zugeben,daß er mich beeindruckt hat mit seinen schwarzen Kerzen und Totenschädel.
    Seine Freunde waren auch alle Musiker und ich war stolz mit ihnen rumzuhängen.Bis ich mitbekam,daß auch "Langhaarige" braune Ansichten haben können.
    Als sie anfingen den Blues runterzumachen,weil er von den Schwarzen kommt hatte ich endgültig die Nase voll.
    Soviel Dumpfbackentum und Intoleranz kann ich beim besten Willen nicht ertragen.

    Jetzt,nach 15 Jahren sah ich ihn wieder und mir fiel es wie Schuppen von den Augen wie armseelig er ist.Gefangen in seinem Image.Er sieht noch haargenauso aus.
    Fast hatte ich Mitleid mit ihm.

    Zu der Musik: ich fühle mich auch trauriger und melancholischer Musik hingezogen.DEMO finde ich nicht schlecht,aber die satanistische Szene schreckt mich einfach nur ab.
    Will damit nichts zu tun haben.Dann noch lieber Punk.

    East of the sun
     
  5. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2005
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    Ort:
    Köln
    Hallo east of the sun.
    Hallo Condem.

    Ohne den guten Blues gäbe es keinen richtigen Metal. Der Blues ist einfach eine sehr wichtige Grundlage. Ich mag die Art des Metals nicht wo alles immer so negativ gesehen wird, ohne das eine Transformation stattfindet. Wo man sozusagen im Schmerz stecken bleibt und im Hass. Ich finde aber, das es auch mal wichtig sein kann, seine Emotionen mal rauszuschrein, sich anzuhören wie die Gitarren quitschen und die Trommeln donnern. Ja ich mag Metal, wenn es so eine Art Transformationsprozess darstellt. Sich laute und leise Passagen abwechseln. Also so Bands wie Tool und Isis oder A perfect Circle.
    Ich höre aber auch ruhigere Sachen wie Neil Young und R.E.M und Pearl Jam.

    Viele Grüße

    Jonas
     
    Zahya gefällt das.
  6. Zahya

    Zahya Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    416
    Ort:
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    genau so geht es mir auch. bei der art von metal, wo man "stecken bleibt", wie Jonas es ausgedrückt hat, krieg ich manchmal richtig halsschmerzen, weil das einfach viel zu viel wut ist, die nicht ausgedrückt werden kann, die keine beruhigung ... keine transformation, wie du so schön schreibst, findet.

    zu dem thema sind mir auch die erkenntnisse von Masaru Emoto eingefallen, kennt die jemand? er hat wasserkristalle fotografiert, und dem wasser unter anderem unterschiedliche musikarten vorgespielt ... das wasser "antwortet" in der form, wie es kristallisiert, und man es bewertet positive und negative schwingungen in form von worten, gedanken, bildern und vielem mehr. sehr sehr interessant das ganze, vor allem, wenn man bedenkt, aus wie viel wasser der mensch besteht!

    hier und auf hado.net könnt ihr ein wenig über seine untersuchungen nachlesen, und sein buch "Die Antwort des Wassers" ist auch sehr empfehlenswert!

    ich versuche mal, das bild von dem wasserkristall anzuhängen, dem man heavy metal vorgespielt hat ... *mein forentechnisches können auf die probe stell* *g*

    alles LIEBE,

    tina :kiss4:
     

    Anhänge:

  7. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2005
    Beiträge:
    3.199
    Ort:
    Köln
    Hallo Zahya.

    Ich finde das sehr spannend mit den Kristallen. Meine Mutter hatte mal das Buch. Im Moment scheint es im Kindergarten zu sein. Ein Musikalbum ist für mich, wenn alle Kristallformen vorhanden sind, oder so viele wie Möglich.
    Das ist so ein schönes Kribbeln im Körper, weil das Wasser die Struktur ja ändert.

    Viele Grüße

    Jonas
     
  8. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.862
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    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Das ist ja spannend! Jetzt weiß ich auch weshalb ich MOzart mag. :) Da bekommt man Lust auf selber experimentieren.
    Ich wüßte gern wie der Kristall nach einer Sinfonie von Jean Sibelius aussieht.Ich hatte mir mal eine CD mit seinem "Schwan von Tuoledo" gekauft und bin fast trübsinnig geworden.

    East of the sun
     
  9. Talen

    Talen Mitglied

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    17. September 2004
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    in diesem Körper auf der Erde ansonsten Überall
    @Condemn
    @all

    Hallo,
    hej, hier gibt es welche, die Musik hören. Grindcore, Death, Black und natürlich Doom –Metal!
    Was mir daran gefällt – früher eher als heute (man wird älter, Familie, Kinder, Zeitmangel….) ist die Musik an sich. Wenn ich z.B. Bands nenne wie Anathema oder My Dying Bride von den ganz harten abgesehen. Ich finde die Musik melodisch, „ruhig“ mit immer einem atmosphärischen Aspekt – ganz wichtig!
    Satanismus geht mir am Hi….. vorbei. Es ist wirklich die Musik, die für mich zählt. Es ist aber nicht so, dass ich nur ausschließlich für Metal bin. Ich höre auch gerne was anderes z.B. Bach oder Mozart ohne wenn und aber!

    gruß
     
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
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    Hi Talen!

    Ist irgendwie gar nicht so selten, das Metaller auch Klassik hören. Ich nicht so sehr, aber wenn es dazu kommt mag ich es sehr gerne. Meistens wenn ich irgendwo bin wo gerade Klassik läuft. Viele Bands haben ja auch einige klassische Elemente oder auch ausgebildete Sängerinnen. Heute mag ich das allerdings nicht mehr so gerne. Anathema habe ich auch gehört, v.a. ein Album... Weiß gerade nicht wie es heißt, das Cover ist sehr weiß mit einer Figur vorne drauf... Engel oder so. My Dying Bride habe ich auch zwei Alben. Sind mir allerdings etwas zu melancholisch. Was ich heute noch höre ist die Bloody Kisses von Type O Negative. Schade das die seit dem nichts vergleichbares mehr auf die Beine gestellt haben.

    Eigentlich glaube ich, das satanische Musik weniger mit Religion zu tun hat, als einfach nur mit einer düsteren Atmosphäre und vielleicht auch Provokation. Klar, Black Metal. Da ist das zum Teil anders, aber auch um einiges kindischer wie ich finde. Da ist Marilyn Manson ernst zu nehmender finde ich.

    Viele Grüße,
    C.
     

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