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Sarrazin ist Ihm zu viel!

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 27. April 2011.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.711
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    Es ist ihm nicht leichtgefallen, der Austritt aus der SPD, sagt Segey Lagodinsky. Er musste lange darüber nachdenken, bevor er seine persönmliche Austritterklärung verfasste und an di angebliche "parteilinke": Andrea Nahles, die noch immer wehement die Entscheidung des Parteigerichts verteidigt,verschickte. "Ich kann in einer Partei nicht aushalten, die sich aus Anngst vor dem Stammtisch einem Sarrazin nicht stellen will" - so seine Begründung.

    Lagodinksky ist bloss ein Mann aus der 2ten Reihe der SPD aber in dieser Debatte wiegt gerade sein Austritt besonders schwwer. Er ist jüdischer Emigrant aus der ehemaligen Sovjettunion und kam mit 18 Jahren 1993 nach Deutsland. 2001 trat er der SPD bei, wo er den "Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten" grünete. Er vertrat die Ansicht, dass gerade diese innerparteiliche Vielfalt immer eine Stärke der SPD war. Dann kam Sarrazin und was noch viel schlimmer wiegt, das unwüige einknicken der Parteispitze. Mit der Rücknahme des Antrages auf Aushluss ddes eehemaligen Bundesbänkers sieht er sich nicht mehr in der Lage weiterhin in dieser Parte zu verweilen. Auf jeden Fall will er aber politisch weiterarbeite, wo das wisse er noch nicht. Er verdient meine Hochachtung.



    Shimon
     
  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
    Er ist lange nicht der einzige, den dieses Sarrazin-Debakel zum Austritt bewegt.

    Allerdings muss man der SPD zugutehalten, dass sie in dieser Situation nichts richtig machen kann. Hätten sie das Ausschlussverfahren gar nicht erst gewollt, wäre es vielleicht am Klügsten gewesen (rein strategisch), aber auch das hätte Druck gegeben. Es nicht durchzuziehen hatte sicherlich den Zweck, das Thema endlich zu begraben... umgekehrt würde es noch länger durch die Presse gehen. Nur: Die SPD-Basis denkt zum Glück nicht rein strategisch. Daher bekommen die Strategen jetzt Druck...

    Meine Ansicht ist: Sarrazin wird zu hoch gekocht. Er ist einer unter vielen und der Unterschied ist, dass ihm eine riesen Plattform geboten wird und anderen, die das Thema deutlich differenzierter angehen würden, nicht.
     
  3. ersteslebewesen

    ersteslebewesen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2010
    Beiträge:
    4.031
    Ort:
    Erde
    das ist so nicht richtig, Sarrazin spricht nur aus, was die Mehrheit der Deutschen denkt, aber nicht aussprechen darf. Deshalb der große Zuspruch aus der Bevölkerung.
    Helmut Schmidt hat da schon vor langer Zeit nicht hinter den Berg gehalten. Seine Ansichten waren noch viel krasser und dem wird und würde nie unterstellt werden, dass er ein Rassist ist.
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
    Was spricht Sarrazin denn aus was die Mehrheit denkt?

    Was hat Helmut Schmidt gesagt, das krasser war als das was Sarrazin sagt?
     
  5. ersteslebewesen

    ersteslebewesen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2010
    Beiträge:
    4.031
    Ort:
    Erde
    Helmut Schmidt hat schon in den 70ern geäußert, dass es in Deutschland zu Schwierigkeiten kommen wird, wenn zu viele Menschen aus fremden Kulturkreisen zu uns kommen.
     
  6. Leprachaunees

    Leprachaunees Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    1.417
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    ....
    Weil der Mensch als Lebewesen ein Rivalisierendes Wesen ist.
    Das liegt in unser aller Natur.
    Sehen wir uns den momentanen Völkerwanderungen mal genauer an:
    Viele Menschen möchten nach Europa, als Beispiel. Viele Europäer sehen das unbewusst als eindringen eines fremden in das eigene Habitat.
    Da kann man noch so sehr eine Welt predigen, dass ist ausgeblendet. Natürlich sind alle Menschen miteinander verwandt, aber das zählt in dem Moment nicht.
    Durch die Schuld des Hitlerregiems kann Deutschland nicht sagen, Halt, wir haben keinen Platz mehr, können die Leute nicht ernähren, oder was es auch sonst an Konsequenzen hat.
    Die Folge ist blanker Unmut bis hin zu Hass auf alles Fremde, auch wenn man von dem fremden profitieren kann.
    Es hat was mit unseren Instinkten zu tun, so primitiv das sich auch anhört.
    Gerne lasse ich mich eines besseren belehren, allerdings möchte ich auch sagen, dass ich diese Phänomene derzeit nicht anders in Worte fassen....

    nachdenkliche Grüße
     
  7. premiumyak

    premiumyak Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2010
    Beiträge:
    2.180
    Ort:
    München
    Es gibt eine ganze Menge von Eindrücken, die unser bewußtes und unbewußtes Wahrnehmen be-einflußen. Der gelebte Anspruch, den Anderen zuzuhören ist leider nicht weit verbreitet.
    Zuwanderung ist eine Tatsache mit dem Nebeneffekt, daß aus volkswirtschaftlicher Sicht ein praktisches Arbeiterproletariat zur Verfügung steht.
    Die Angst davor wird `politisch` in Kauf genommen und benutzt.
    Aber wer verkörpert die Gesellschaft, in der der Mensch zum Wolf wird ?
    Sind wir das etwa selbst ?
    Wer würde einem Migranten anbieten : Bitte nimm meine Arbeit und meine Wohnung ?

    Für ein menschliches Miteinander braucht es mehr Solidarität als ich sie mir vorstellen kann und so bin ich gelähmt von moralischem Totalitarismus ( Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein - an Sarrazin-Gegner gerichtet ) und Überdruß an idealistischem Anspruchsdenken ( der Staat hat für alle zu sorgen - nur irgendwo müßen Honig und Milch herkommen ).

    Alles was entsteht ist wert, das es zugrunde geht. Wer das nicht will, der muß mehr tun, als irgendwo polotisch zu ` arbeiten `.
     
  8. cafedelmar

    cafedelmar Guest

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    die mehrheit der bevölkerung steht hinter ihm sagt man.
    aber die merheit, darin befinden sich auch hartz 4ler.
    ob die seine ratschäge bezüglich der sozialen unterschicht annehmen - wage ich ernsthaft zu bezwefeln. auch die theorien über ober und unterschicht können in seinen intelligenzfragen sehr kritisch sein. weil sarrazin bekanntlich die oberschicht und deren "wert" in der bildung und des gesellschaftlichen lebens weitaus höher schätzt als die der unterschicht. da scheint man ihn nahezu auszublenden.
     
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