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Romananfang: Das Abenteuer des kleinen Fluffy

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von mrmadhatter, 7. Dezember 2005.

  1. mrmadhatter

    mrmadhatter Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2005
    Beiträge:
    105
    Ort:
    OWL
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    Ein von mir verfasster Romananfang:


    Das Abenteuer des kleinen Fluffy.

    Kapitel 1 : Der Wohnzimmerteppich


    Oh Nein, da war sie wieder! Seit jeher hatte Sie es genossen Ihn und seine Freunde in Angst und Schrecken zu versetzen, und ihre Auserwählten scheinbar wahllos aus den Armen ihrer Lieben zu reißen. Sie war ein Ungetüm, dass ihrer Lust folgend Alles zerstörte dass ihr im Weg zu liegen schien. Ihre Augen zeugten von einer erschreckenden Listigkeit, verführerisch und anschmiegsam Schreitete sie täglich auf ihrem Weg, auf der Suche nach ihren nächsten Opfern. Ein Schauer überkam ihn, als er daran dachte wie viele es dieses mal erwischen würde. Manche sagen, Sie bringe sie an einen Ort voller Leid und Qualen, Andere behaupten jedoch es sei eine Art Neuanfang und somit ihre Bestimmung. Ein Paar wagten sogar zu behaupten sie sei eine Art Gottheit, und so gab es eine Menge Gerüchte über dieses geheimnisvolle Wesen, doch keiner von ihnen konnte wirklich wissen was mit ihren Opfern geschah.
    Da ertönten auch schon die ersten Angstschreie, die sich ihm schon so fest eingeprägt hatten, dass er sogar manche Nacht davon träumte und völlig aufgelöst aufgewacht war. Auch ihn überkam schon wieder die so schrecklich vertraute Angst. Doch dieses mal schüttelte es ihn noch fester als sonst, denn nun kam sie ihm das erste mal in seinem kurzen Leben, gefährlich nahe. Ganz plötzlich setzte sie mit ihren grauenvollen Klauen an und vollzog ihr schreckliches Ritual. Mit einem Satz fuhr sie durch die Menge und krallte sich die, die schon zu alt oder zu schwach waren. Auch ihm kam die Klaue immer näher, und so klammerte er sich krampfhaft an seine wohlvertrauten Nachbarn, allesamt bangend, wen es jetzt erwischen würde.
    Oh Nein! Das rosige Fleisch ihrer Tatzen und die gefährlichen Krallen kamen ihm näher und immer näher. Da! Sie hatte ihn erwischt! Nein, warum gerade ihn?!
    Verängstigt schrie er um Hilfe und versuchte sich krampfhaft an ihrem Fell festzuhalten um nicht in die Tiefe zu stürzen. Noch einige male vollzog sie ihr grauenvolles Ritual, gefolgt von den verzweifelten Schreien ihrer weiteren Opfer.
    Als ihre Lust endlich befriedigt zu sein schien, schnurrte sie ein wenig, ließ sie die total verschreckte Menge hinter sich liegen und ging ihren Weg als sei nie etwas passiert.
    Mit jedem festen Schritt, den ihre Tatzen, gefolgt von einem eindringlichen Stampfen, verursachten, fiel es ihm und seinen Leidensgenossen immer schwerer sich zu halten. Panisch schaute er sich um. Das kleine Volk, indem er sich bis vor ein paar Sekunden noch so wohlbehütet gefühlt hatte, verschwand jetzt langsam bis es schließlich nicht mehr zu erkennen war.
    Für einen Moment lief noch einmal sein ganzes Leben vor seinem inneren Auge ab: Wie ihm damals seine Aufgabe zugeteilt wurde; er die Anderen kennen lernte; Fleißige, Träge, Heitere und Traurige; und all die schönen Erlebnisse die er mit ihnen geteilt hatte.
    Auf einmal blendete ihn ein unwahrscheinlich helles Licht, und es dauerte eine Weile bis seine kleinen Augen sich an die ungewohnte Helligkeit gewöhnt hatten. Was er jetzt sah, ging über seine kühnsten Vorstellungen hinaus. Ihm tat sich das Bild einer riesigen Kolonie seiner Art auf, in den verschiedensten Farben und Mustern standen sie Hand in Hand aufgereiht da, ein ganzer Teppich von ihnen! Es schien als unterhielten sich in den verschiedensten Sprachen und als seien sie alle glücklich über den Besuch des großen Ungetüms. Er konnte ihre Stimmen hören doch es gelang ihm nicht sie zu entziffern, denn die Angst pochte ihm noch in den Schläfen. Er verstand überhaupt nichts mehr! Wo war er hier? Ist dass das Ende, oder gar ein Anfang?
    Nach kurzer Zeit gelang es ihm sich ein wenig zu sammeln, und plötzlich erkannte er dass die Stimmen ihm und seinen Leidensgenossen gewidmet waren.
    Nach ein paar Versuchen die Rufe zu entziffern, verstand er: „Lasst los, lasst euch fallen! Schnell, sonst ist es zu spät! Keine Angst, ihr werdet schweben können!“
    Er zögerte, sollte er ihnen wirklich Vertrauen? Doch als er die ersten zu Boden schweben sah und den fröhlichen Gesichtern entnehmen konnte, dass er keine Angst zu haben brauche, ließ auch er sich fallen und schwebte ganz sanft zu Boden. Überrascht schweifte sein Blick durch die Menge die ihn mit neugierigen Blicken beobachteten, und er dachte:

    „Das ist also, die Bestimmung eines jeden...Fussels!“

    Und so, überwältigt von den ganzen Emotionen die nun in ihm hochkamen, liefen ihm die ersten Tränen über seine flauschigen Wangen...
     

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