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"Richtig" leben...?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von optimist, 7. April 2005.

  1. optimist

    optimist Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2005
    Beiträge:
    8
    Ort:
    CH
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    Hallo an alle

    Hm, bin verwirrt, überfordert. Momentan fühle ich mich wie wie ein drejähriges Kind, das den Jahresabschluss eines Grosskonzerns innert 24h Stunden erledigen muss und ich weiss weder was ein Konzern, noch ein Jahr ist...
    Bei meinen akuten Sorgen geht's aber nicht um Materie sondern um mein Wesen und mein Leben.
    Entschuldigt bitte, wenn das Posting recht verwirrlich geschrieben ist, ich weiss gar nicht recht, wie ich mein Problem in Worte fassen soll (gibt mir auch zu denken; normal bin ich ziemlich sprachgewandt und schlagfertig).

    Gibt wahrscheinlich jetzt hier ein chronologisches Durcheinander.

    - Bereits als Kind (so 10jährig) wurde mir von Fremden und auch älteren Verwandten gesagt, ich sei eine alte Seele und für mein "Alter" sehr weise. Eine Bekannte meiner Mutter sagte zu ihr, da hätte sie eine Hexe geboren (Sch...aussage, denn sie war abwertend gemeint). Meine Mutter hat interessanterweise und untypisch erwidert: "Klar und darauf bin ich stolz. Es gibt schon genug unnützes Pack auf Erden" *g*
    Diese Aussagen von wegen alter Seele rissen nicht ab, bis ich meinen Ex heiratete... Dann war Schluss mit normalen Kontakten zur Umwelt.

    - Während und nach der Teenager machte ich meine Bibel- und Esoterikphasen durch. Die Kirche lehnte ich immer kategorisch ab, machte aber gezwungenermassen die Konfirmation mit. Ich glaube sehr fest an "Gott", was das auch sein mag. Aber ohne Kirche jeder Art.
    Von meiner Tante habe ich früh autogenes Training, erden, Aura reinigen usw gelernt. Sie macht voll auf spirituell, gehört zu den Rosenkreuzern und hat eine rosa Aura (wer's glaubt - in ihrem Dorf gibt's keinen, an dem sie nicht rummeckert und mit den Nachbarn lebt sie in ständigem Rechtsstreit). Zu ihr habe ich jeden Kontakt abgebrochen, vorallem auch, da sie zu meinem Ex hält und sich von seinem Geheuchel einlullen lässt. Die hat mir auch immer gepredigt, er sei mein Ernährer und ich müsste ihm gehorchen *huch*

    - Ich hatte oft hellsichtige Träume und für mich war das ganz normal. Keine Angst davor. Es war einfach so, basta.

    - Während meiner Ausbildung hatte ich einen ständigen Begleiter. Irgendein Wesen, ich sah immer nur den Kopf. Dies aber am hellichten Tag, unterwegs, überall. War überzeugt, dass er mein Schutzengel ist. Mittlerweilen weiss ich nur noch aus der Erinnerung, dass er intensiv strahlende grüne Augen hatte; ich kann das Bild nicht mal mehr reproduzieren :-(

    - Alles in allem habe ich mich dauernd weiterentwickelt und glaube auch jetzt, dass ich "weit" bin, im Vergleich zu vielen oberflächlichen Menschen.

    Nun habe ich eine sehr schwere Zeit hinter mir. Nach 12 Jahren Ehehölle endlich diesen Mann verlassen. Er hat mir immer mit Selbstmord gedroht, wenn ich gehen würde. Wunderbares Druckmittel. Hat mich zu meinen Eltern gestellt und ist mit den Kindern verschwunden, wenn ich von Scheidung sprach. Etc. Bin jetzt zwei Jahre allein, mag mich nicht neu binden. Ich bin ihm nicht gross böse und ich habe ihn nach wie vor sehr gern. Er gehört für mich weiterhin zu meiner Familie, sosehr die ihn auch verachten. Zurück kehren würde ich nimmer, unser Verhältnis ist gut so wie es ist. Er hat keine Kontrolle mehr über mein Leben, das langt mir schon. Und für unsere Kinder ist er nun wirklich da und liebt sie über alles. Das mit uns klappte bloss nicht.
    Sicher habe ich diese Erfahrung gebraucht, keine Frage. Ich habe in dieser Zeit bei ihm und seiner Familie Eigenschaften gesehen, die für mich schlicht nicht tragbar sind. Ich hätte mich ihnen anpassen können, was zum Glück nicht passiert ist. Mag nicht intolerant, materialistisch, heuchlerisch, beherrschend und beschränkt sein. Beschränkt im Sinn von, was mir nicht passt, existiert nicht; mehr als ich weiss, muss ich nicht lernen...

    Rein äusserlich gesehen, habe ich mich aufgerappelt. Ich lebe in einem wunderschönen Haus mit meinem besten Freund, habe einen absoluten Top-Boss, bin kerngesund, zufrieden. Das ist eigentlich wunderbar! Aber es sind Äusserlichkeiten.

    Mir ist während dieser Ehe etwas sehr Wichtiges verloren gegangen *traurigbin*: ich habe meinen Weg verloren. Noch während der ersten Schwangerschaft wusste ich, was mich weiterbringt. Ich weiss nicht, was passiert ist... mein Mann hat mir verboten!, Bücher "anzuhäufen" und mich zB in Fremdsprachen weiterzubilden. Er braucht das nicht, dann brauch ich das auch nicht... Er hat mir mein Selbstbewusstsein zertrümmert, wie in der Kindheit meine Eltern. Ich dachte wirklich schon, ich sei behämmert. Vielleicht war das ein Auslöser dafür, dass ich mich verlaufen habe. Resp. ich habe mich nicht verirrt, ich sehe den Boden unter den Füssen nicht mehr und traue mich deshalb nicht, weiterzugehen.

    Theoretisch weiss ich was für mich stimmt. Natur, Werden/Vergehen, Zyklus, Elemente... Liebe, allumfassend... Praktisch wird's schwierig. Ich weiss nicht, wie ich es in den Alltag einbeziehen soll, was einst völlig unbefangen geschah. Zu meinen Tarot-Karten, die ich über all die Jahre vor meinem Ex versteckt hatte, habe ich nach wie vor guten Zugang. Wenn ich sie mal wieder hervornehme, stimmt einfach alles. Aber sonst... früher lebte ich "Liebe" zu allem was da ist. Nahm alles an. Lernend und dankbar. Wissend, dass es wichtig ist.
    Und nu? Es gibt Leute, die könnte ich schlicht ***** Ich will das nicht, ich will wieder lieben. Ich will wieder meinen Weg, der mich zu Wissen, Weisheit, Verständnis führt. Was ist passiert? Er war und ist wohl immer noch meine grosse Liebe. Lässt meine Enttäuschung nicht zu, dass ich mich wieder öffne? Macht mich das so blind?

    Ich bin prinzipiell unkaputtbare Optimistin. Aus allem habe ich mich hochgerappelt. Es gibt nichts, was mich ernsthaft zerstören kann. Ich werde auch aus diesem Dilemma wieder herausfinden. Nur, irgendwie habe ich inzwischen gelernt, dass man manchmal durchaus Hilfe erbitten darf.

    Leute, ich weiss gar nicht richtig, worum ich euch bitten möchte. Für meine Umwelt bin ich genial. Ich arbeite perfekt und unermüdlich. Meine Ratschläge werden gerne angenommen. Ich bin einfach ich und viele Menschen haben mich sehr gern, ich sie auch. Ich bin offen für die Sorgen anderer, liebe es, unsere griesgrämigsten, heikelsten Kunden zu einem fröhlichen, vertrauten Lachen zu bringen. Ich möchte den Menschen, die es brauchen, einen Funken Licht, Hoffnung und Vertrauen "anspicken". Das gelingt auch oft. "Offiziell" funktioniere ich also einwandfrei. Der einzige, der durchschaut, dass was faul ist, ist mein Arbeitgeber. Er ist auch der, der mich zu Selbstbewusstsein zwingt und er hat Erfolg damit. Ich schaffe immer alles, was er verlangt. Auch weil ich weiss, dass er stets da ist, wenn ich ihn brauche.

    Mir scheint aber langsam, dass ich "Licht" brauche. Beim Meditieren penne ich ein, gab's früher nie. Kann mich nicht mehr in Trance versetzen. Das dritte Auge ist mittlerweilen minimum so kurzsichtig wie die Körperaugen. Träume Dinge, die wirklich wichtig sind, doch vergesse ich genau diese. Weiss beim Aufwachen nur noch, das war wichtig! Im Gedächtnis bleiben nur die gewöhnlichen alltäglichen Träume. Ich finde nur noch Zugang zu wasauchimmer über die Karten und das Pendel. Das ist nur noch ein Bruchteil.

    Wisst ihr, es ist für mich sehr wichtig, wieder vollständig zu leben. Mir ist, als wäre ich von der Mutter Schoss gerissen und in eine Wüste verbannt worden. Und da verbrenne ich jetzt vor mich hin. Durch meine Schuld. Das macht mich unendlich traurig.

    Kann sich jemand ungefähr vorstellen, was ich da so lang und breit beschrieben habe? Kennt ihr dies auch? Was würdet ihr tun? Therapeuten jeglicher Form lehne ich ab. Der Schlüssel liegt in mir, wie finde ich ihn wieder?

    Oje, es wäre so schön, wenn ihr mir Denkanstösse geben könntet. Jetzt heule ich doch glatt, seit Monaten das erste Mal...

    Liebe Grüsse, optimist
     
  2. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.772
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Hallo Du,
    ich kann das sogar sehr gut nachvollziehen,mir geht es seit der Geburt meiner ersten Tochter auch oft genug so.Ich habe das Gefühl wieder zu mir selbst finden zu müssen,aber keine Zeit dafür zu haben.
    Spirituelle Ratschläge kann ich Dir leider auch nicht geben.
    Meiner Meinung nach bist Du ganz einfach ausgebrannt.Die Diagnose Burn-out-syndrom mag ich nicht,daß hat sowas endgültiges,unabenderliches.Aber Deine Bemerkung zu Dir und dem Verhältnis zur Umwelt passt gut zum Ausgebrandsein.Du arbeitest perfekt und das wird auch Zuhause nicht aufhören,sicher willst Du eine perfekte MUtter und noch Hausfrau sein.Aber irgendwo bleibt man da auf der Strecke-Du weißt das selber-das Einschlafen beim Meditieren ist auch ein Zeichen dafür,daß Dir Ruhe und Schlaf fehlt.
    Ja,leider geht es mir ,wie schon erwähnt ,selber ähnlich,was soll ich da raten?

    Sicher kann Dir hier Jemand besser helfen als ich.Bleibt mir nur Dir alles Gute zu wünschen :kiss4:

    East of the sun
     
  3. allesliebe

    allesliebe Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    151
    hy, optimist,
    da ich dich gut verstehen kann,
    möchte ich dir antworten
    was mir spontan dazu einfiel war
    hast du schonmal deine wut auf den ex, die ehehölle, dich aktiv rausgelassen??

    das zweite , den weg wieder zu dem ruhigen wissen ,dem see des vertrauens in dir, könntest du wieder durch tägliche - im sinne von regelmässige -meditationen finden.
    wenn du willst, könne wir auch füreinander beten....oder auch andere, die sich dem "gute-gedanken-schicken" ( oder beten ) anschliessen wollen.

    sonnenstrahlen blinzeln
    liebe im bauch spüren
    zur ruhe kommen
    egal was die welt aussenherum will
    allesliebe
     
  4. optimist

    optimist Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2005
    Beiträge:
    8
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    CH
    Hallo :)

    Danke herzlich für eure Antworten!

    east of the sun, ich denke nicht, dass ich outgeburnt bin. Im Grunde genommen geht es mir wirklich super, wenn ich bedenke, dass x Menschen viele schwere Probleme haben. Eigentlich könnte ich es auch dabei belassen... Aber ich vermisse das "Geistige" in meinem Leben. Nach wie vor glaube ich an höhere Gewalten (Götter?) und denke positiv. Was ich anpacke gelingt. Wenn's schiefgeht, stellt sich nachher heraus, dass das Scheitern die Bahn für noch was Besseres geebnet hat. Soweit ist alles gut :)
    Was schmerzt, ist, dass die Spiritualität weg ist. Ich war sicher kein Profi, keine Magierin, keine echte Hexe, doch es gehörte einfach zu mir. Momentan ist auch meine Intuition futsch. Ich vertraue den linksten Menschen und ärgere mich, weil das nie so war. War der Zugang zu anderen Bewusstseinsebenen zu selbstverständlich für mich? Wurde mir das genommen, weil ich zuwenig dankbar war dafür? Was für ein Teil meines Selbst könnte wollen, dass ich nur noch irdische Angelegenheiten gerafft bekomme?

    allesliebe... ja, ich habe meine Wut ausgelebt. Ich habe ihn angeschrien, Gegenstände gegen die Wand geschmettert. Immer und immer wieder. Und ich habe ihn von Herzen gehasst! Und mich auch, dafür, dass ich mich jahrelang immer geduckt habe! Nach dieser Phase war er mir schlicht egal, er existierte für mich gar nicht mehr. Nun habe ich ihn wieder gern, kenne aber seine Art haargenau und vertraue ihm nicht 100%. Als es mit seiner letzten Freundin kriselte, habe ich ihm zugehört und versucht zu helfen. Seine jetzige Freundin ist eine echt tolle Frau und ich mag sie. Wir sitzen beim "Kindertausch" oft zusammen und reden über alles. Ein kleines Triumphgefühl habe ich, weil es für ihn schier unbegreiflich ist, dass ich ihm seine neue Liebe gönne ;-)

    Wenn ich Unbeteiligten meine Lebensgeschichte erzähle, finden sie es unglaublich, wie ich alles auf die Reihe gekriegt habe und dennoch so oft lache. Es gibt Leute, die sagen mir, ach, hätte ich doch nur deine positive Einstellung. Die haben ja schon recht, irgendwie.
    Aber ich möchte wieder die alte sein und die Körper-Seele-Geist-Gesamtheit zurückbekommen.

    Ich probiere mich jetzt mal daran zurückzuerinnern, was ich anders gemacht habe, damals...

    Ganz liebe Grüsse, optimist
     
  5. Uniqhorn

    Uniqhorn Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2003
    Beiträge:
    78
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    Schweiz
    Hoi Optimist

    Mir sind da auch ein paar Dinge bei Deinem Beitrag aufgefallen.

    Du schreibst, dass Du etwas verloren hast, durch die Ehe, oder durch die Kinder etc. Ja, vielleicht hast Du Dich ein Stückweit aufgegeben. Aber mir scheint trotzdem eher, Du hast etwas gewonnen, auch wenn es nicht so aussieht. Es sieht für mich so aus, als hättest Du den Blick für die Realität gewonnen und Deine Traumwelt verlassen. Du möchtest, dass alles wieder voll Liebe etc. ist und Du nicht mehr wütend und böse bist, am liebsten möchtest Du wieder zurück in diese Harmonie. Doch diese Harmonie ist meiner Ansicht nach nicht das wirkliche Leben und das bist auch nicht Du. Denn wie Du geschrieben hast, in Dir steckt Wut und Ärger, das sind Dinge, die zu Dir gehören, die auch gelebt werden wollen und sollen. Du stehst jetzt mit beiden Beinen auf dem Boden und lernst damit umzugehen. Ich finde, darauf kannst Du durchaus stolz sein.

    Du sagst doch Du glaubst an Gott. Aber gleichzeitig findest Du momentan alles bei Dir nicht so richtig. Du schläfst ein beim Meditieren, Dein drittes Auge ist so blind wie mein Autoreifen, Du vergisst Deine Träume. Vertraue doch einfach darauf, dass schon alles richtig ist wie es ist (auch wenn es einem momentan nicht passt wie es ist). Wenn Deine Träume wichtig sind, dann werden sie Dir im richtigen Moment schon wieder einfallen. Ich bin überzeugt, diese Hilfsmittel, die Du früher einfach hattest (in die Wiege gelegt sozusagen) brauchst Du jetzt nicht mehr.

    e liäbä Gruess
    Nicole
     
  6. allesliebe

    allesliebe Mitglied

    Registriert seit:
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    @optimist
    interessant ist immer was man/frau nicht sagt
    du hast nichts zum thema "meditieren" gesagt
    liebe grüsse
    allesliebe
     
  7. optimist

    optimist Neues Mitglied

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    Guten Morgen

    Nicole, sehr interessant :) Ja, ich bin eine Tagträumerin. Meine Kindheit war miserabel und ich hatte immer meine Traumwelten zum Hinflüchten. Selbst als junge Ehefrau hatte ich imaginäre Freunde. Das war auch wichtig, da mir mein Mann Kontakte nach ausserhalb untersagt hatte ("mit diesem Pack wollen wir nichts zu tun haben, wir haben uns" und Pack war alles und jeder...) Nun habe ich soviel mit Menschen zu tun, dass ich manchmal fast flüchten muss. Zwischendurch haue ich ab in den nahen Wald, am liebsten wenn es regnet und keiner da rumschleicht. Ich habe hier Plätze gefunden, die recht anstrengend zum erklimmen sind, dafür ist dort oben Ruhe. Einfach nur den Vögeln und zahlreichen Eichhörnchen zugucken. So schön. Dennoch gehe ich jeden Morgen gern zur Arbeit und bin ein absoluter Teamworker.
    Imaginäre Freunde habe ich nicht mehr, dafür zwei wirklich wahren echte Freunde und eine Handvoll (Arbeits-)Kollegen, die gut tun.

    Du schreibst, dass ich darauf vertrauen soll, dass alles so richtig ist... :) Genau solches rate ich anderen auch immer. Es fällt halt schwer, sich selber objektiv zu beobachten und helfen.

    allesliebe, du hast recht. Ich bin Verdrängungskünstler. Wie ein Kind: ich seh dich nicht, du siehst mich nicht, also gibt's dich nicht ;-)
    Meditieren... sind momentan klägliche Versuche des Herunterfahrens. Was ich noch kann, ist fast augenblickliche körperliche Entspannung. Wie ich's von der Tante gelernt habe. Ich brauche kein "der rechte Arm ist warm, schwer, entspannt etc mehr". Ich lege mich hin, "fliesse" in den Untergrund und voilà. Ich zähle von 10 rückwarts, nähere mich meinem "Kraftort", komme zur Pforte und da schlafe ich ein.
    Ich kann immer und jederzeit schlafen. Ich könnte mich auf einen Pannenstreifen legen, in der grellen Mittagssonne, und schlafen. Es ist auch sehr selten, dass ich nicht einschlafen kann, weil mich Sorgen plagen. Gab's in den letzten 2 Jahren vielleicht 8x. Zum Glück. Ich bin sehr schlafbedürftig und würde krank... An Schlafmangel leide ich garantiert nicht und deshalb finde ich es auch äusserst blöd von mir, beim Meditieren abzutauchen.
    Wichtig ist sicher, dass Schlaf seit jeher mein Zufluchtsort war. Wenn es im Leben ganz arg kommt, schlüpfe ich unter die Decke und schlafe. Da tut mir niemand weh, sie können mich gar nicht erreichen. Passt sicher zum Verdrängungsmechanismus.

    Möglicherweise bräuchte ich eine andere Meditationstechnik. Neue Zeit, neue Methode? Was war, ist vorbei, das von der Tante Gelehrte erinnert vielleicht zu sehr an die Vergangenheit?

    Ups, muss los! Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag!

    Liebe Grüsse, optimist
     
  8. tryyy

    tryyy Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2004
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    Hessen
    hi optimist

    nur mal kurz zum Einschlafen bei der Meditation. Das klingt nach Liegen mit geschlossenen Augen - warum nicht sitzend und mit geöffneten Augen ?

    Wenn dann noch Konzentration auf ein Meditationsobjekt dazukommt dürfte es schwer sein dabei einzuschlafen.

    bye thomas
     
  9. allesliebe

    allesliebe Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2003
    Beiträge:
    151
    bingo
    ich schliesse mich tryy an
    einfach medimachen im sitzen mit offenen augen
    eine weitere nicht-reaktion war in bezug auf füreinander beten ........
    liebe grüsse
    allesliebe
     
  10. optimist

    optimist Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2005
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    8
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    Wollte nur schnell mal sagen, dass ich dran bin, die Meditation mit geöffneten Augen und sitzend zu probieren.

    Werde berichten, wie's geht :)

    Zum Beten komm' ich später, allesliebe!

    Liebevolle Träume wünscht optimist
     
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