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Respektlosigkeit vor Kleinvieh

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von joelei, 19. September 2005.

  1. joelei

    joelei Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2005
    Beiträge:
    987
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    mir kam grad einfach eine frage hoch.. als ne fliege ankam und ich die tot schlagen wollte, aber verfehlt hatte...
    woher diese respektlosigkeit vor solchen kleinen viechern kommt.
    bei einem frosch, einer schildkröte oder so, würde mir sowas erst garnicht einfallen...und sowieso schon nicht vor katzen und hunden usw.

    woher kommt das... das wir ohne die wimper zu zucken.. spinnen, motten, fliegen und soweiter töten können
    doch vor größeren tieren halt machen, es sei natürlich, wenn wir die essen wollen. :rolleyes:

    klar gibts viele ausnahmen dort... das viele das kleinvieh auch nur vor die tür setzen
    oder leute auch aus spass größere tiere töten...

    aber ich glaube mal die mehrheit ist, das nicht...
    auch bin ich ein typischer rasen latscher... mir fällt es nicht mal um traum ein
    einen umweg zu gehen, nur wegen dem rasen und die kleinen tiere die sich da drinn tummeln...

    ist es, weil wir kleinviecher bzw. insekten ekliger finden, sie lästiger sind,
    das die tiere für uns kaum einen wert haben dann...das wir sie einfach nur selten tolerieren können?

    wer kommt schon auf die idee mit einer spinne oder einem käfer so zu kuscheln, wie mit einer katze oder einem hund? :lachen:

    erst bei einer bestimmten größe..wachsen doch tiere uns nur irgendwie ans herz...oder nicht? :rolleyes:
    vielleicht der grund, das uns insekten nicht ans herz wachsen...das wir ohne
    mit der wimper zu zucken sie töten können?

    wenn ein mensch einen anderen tötet... ist das immer nur der hass, der spass?
    oder fängt es bei machen genauso an... das sie einfach keinen wert an dem anderen leben sehen,
    die andere person, die person einfach nur lästig und eklig (natürlich jetzt auf einer anderen ebene) fand?

    sorry, das wir damit wieder beim gewaltthema wären.... :kiss3:
     
  2. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
    Ort:
    Graz
    Hi,

    ich finde deine Frage gut und werde darüber nachdenken, warum es auch bei mir so ähnlich ist!
    Spinnen bugsiere ich freundlich hinaus, ebenso alle anderen Krabbler, die ich einfach erwische. Lediglich bei Gelsen kenne ich keine Gnade *zugeb*

    Zum "Kuschelfaktor" - klarerweise liegen uns lieb gewonnene Tiere eher am Herzen als andere Tiere (bei Menschen ist es ja auch gleich...).

    Es gibt auch viele Menschen, die Schlangen oder Spinnen etc. als Haustiere haben - ob jene wohl auch eine Spinne töten? Oder ob sie eher die Haustierspinne streicheln?
    "Kuschelwesen" in dem Sinne sind Spinnen sicher nicht...Kunststücke werden sie auch nicht lernen, man kann mit ihnen nicht Gassi gehen, sie können nicht sprechen usw. - aber dennoch sind sie Haustiere.

    Lg

    Shanna
     
  3. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2004
    Beiträge:
    2.383
    Ein huebsches Tier lassen wir auch immer gern leben, Schmetterlinge zum Beispiel!
    Ich ekle mich vor Schleimtieren und wuerde sie glatt alle aus der Welt raeumen (Schnecken, Wuermer), wenn ich sie anfassen oder auch nur auf eine Schaufel tun koennte.
    Da habe ich keinerlei Respekt und vor Fliegen und Muecken auch nicht!
    Ausrotten, wenn ich es koennte, wuerde ich alle Ratten und Schlangen.
    Wer wirklich Achtung vor "Leben an sich" hat, verhaelt sich anders, das ist mir schon lange klar!
    Der Grund ist, dass ich die genannten Tiere total eklig und abstossend finde, wobei mich Fliegen und Muecken eher stoeren durch ihr fuer mich sinnloses Herumgesurre und Gekrabbele ueberall da, wo sie nicht hingehoeren und dasss mich letztere pieksen wollen!
    In dem Zusammenhang habe ich schon oft gedacht, dass Menschen sich unglaublich schwer tun wuerden bei Ausserirdischen (egal, wie intelligent und weit entwickelt die waeren), waeren die eklig und schleimig (fuer unser Empfinden) oder auch grotesk haesslich.
    Ich glaube, unserer Toleranz waeren da ziemlich enge Grenzen gesetzt, denn auch wenn mein Verstand mir z.B. sagt, dass Schlangen und Wuermer eine Existenzberechtigung haben und letztere auch fuer die Landwirtschaft nuetzlich sind, so macht mein Gefuehl nicht mit und ich ekle mich trotzdem!

    Bijoux
     
  4. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
    Ort:
    Uguc
    Huhu :) ,

    Das ist wirklich ein gutes Thema :banane: .
    Ich denke das es etwas mit unseren Emotionen und Empfindungen zutun hat. Ein Hase beispielsweise ist niedlich und süß (zumindest empfindet das eine Vielzahl an Menschen) der hat schöne lange Ohren, ein kleines Schwänzchen und ein Stupsnäschen, weiches Fell....dieses Geschöpf zu töten verursacht bei den meisten wohl Unverständnis und kann nicht ganz nachvollzogen werden.
    Wenn allerdings eine Spinne vorbeikommt machts *päääääng* und hinüber ist sie. :rolleyes: War ja nur klein und ekelig und eine lange Lebenserwartung hätte sie ja ohnehin nicht gehabt. Bei solchen Lebewesen sieht das ganz schnell anders aus. Ich denke das gerade der Ekel der mit diesen Tieren verbunden ist uns dazu befähigt so zu handeln. Letztendlich haben wir diesen aber irgendwann einmal garnicht gehabt, oder zumindest nicht so intensiv. Ich würde fast mal behaupten das wir einen Großteil von diesem Verhalten von anderen übernommen oder gelernt haben. Als Kind beispielsweise besitzt kaum jemand einen derarten Ekel. Da wird wohl so ziemlich alles was sich halbwegs bewegt angefasst und erforscht.......bis dann eben jemand sagt : "Pfui, igitt tu diesen ekligen Wurm bloß weg schau mal wie der schon aussieht, klitschig naß und wie der sich bewegt.......!" Also werden plötzlich all die interessanten Eigenschaften des Tieres auf einmal negativ dargestellt. Dasselbe gilt auch für Spinnen, fast jedes Kind interessiert sich für dieses Tier. Ich kann das aus Erfahrung sagen, sobald bei mir im geschäft mal eine Spinne zu besuch kam, waren die Kinder aus dem Häuschen. Ich persönlich mag diese Tierchen zwar nicht so, aber trotzdem habe ich zusammen mit den Kids das Tier mal unter die Lupe genommen. Da gab es allerdings auch viele Erziehrinnen die panisch das Weite suchten und eben so handelten wie in dem genannten Beispiel zuvor. Durch dieses Verhalten drück ich dem Kind folglich eine Meinung auf und es wird diesen Ekel den ich hatte ganz automatisch auf das Tier dann auch projezieren. D.h. in der Zukunft findet es wohl weniger Gefallen an dem Tier und tritt vermutlich selbst drauf......was eklig ist gehört eben weg. Gesagt, gelernt, getan.
    Ich persönlich bin wohl ein ziemlicher Tierfreund, manch einer belächelt mich da wohl und denkt ich hab einen Schuß. Weils bei mir Gang und Gebe ist nen Igel oder ne Schnecke von der Straße aufzuheben oder Käfer ins Freie zu tragen *lach* Ich bin kein großer Insektenfreund, aber dennoch versuch ich da meinen Ekel zu überwinden und bring die Tiere wieder nach draußen anstatt sie zu töten.

    Liebe Grüße
    Hamied :kiss4:
     
  5. Glöckchen

    Glöckchen Mitglied

    Registriert seit:
    13. September 2005
    Beiträge:
    52
    Ort:
    ????????????
    vielleicht haben wir zuoft als kinder beobachtet, wie die Erwachsenen mit Zeitung, Schlappen,oder ähnliche Schlagzeug das sogenannte Kroppzeug,in den Insektenhimmel beförderten.?

    Grübel.....grübel...
    liebe Grüße: Glöckchen :)
     
  6. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
    Ort:
    Uguc
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    Huhu,

    Ja, genau Glöckchen, das ist der springende Punkt.
    Ich bin wirklich überzeugt von dieser Annahme.
    Als Erwachsener hat man eben eine Vorbildfunktion, auch wenn das manchen nicht sonderlich bewusst ist. Ein Kind lernt in dem es das Verhalten Erwachsener beobachtet und nachahmt. Das was wir dem Kind vorleben ist für seine Entwicklung und seine Zukunft letztendlich ausschlaggebend. Bekommt ein Kind schon von klein auf vermittelt, dass auch die kleinsten Lebewesen etwas Besonderes sind und man mit diesen ebenso behutsam umgehen sollte wie mit Hunden oder Katzen, so wird das Kind folglich diesen Weg verinnerlichen und auch entsprechend handeln.
    Gehe ich als Elternteil (wobei Erwachsene letztendlich immer Vorbildfunktion haben, egal ob Vater, Mutter oder X-beliebige Erwachsene) jedoch vor meinem Kind leichtfertig mit diesen Tieren um, dh ich schmeiß mal kurz Salz auf ne Schnecke die am Salat sitzt oder jage wie Wild mit dem Fliegenklatscher durch die Wohnung um auch ja alle Fliegen zu beseitigen, somit wird das Kind dieses Verhalten verinnerlichen und annehmen. Ohne das es etwas dafür kann. Es kennt es ja nicht anders und denkt : Aha, so wirds also gemacht und so ist es richtig!
    Das hängt schon sehr viel mit dem verhalten der Umwelt und vorallem dem Elternhaus zusammen.
    Ich hatte beispielsweise zwei Geschwisterkinder deren Eltern ziemlich unbedacht mit Haustieren umgegangen sind. So hatten sie beispielsweise zwei Hasen und Meerschweinichen, aber als man merkte das die Hasen ja auch stinken können, wenn man den Käfig nicht alle Tage reinigt....tja da wurden sie lästig. Der Kindergarten-Freund der Tochter hatte einen Hund, also werden di eHasen mal kurz ins Tierheim abgeschoben und von dort dann gleich mal ein Hund mitgenommen. Als der Hund allerdings dann jault und bellt, wenn man ihn alleine zu Hause lässt und zudem noch mehrmals täglich Auslauf benötigt, wird das alles natürlich doch etwas viel. Sowas hat man wirklich nicht miteinkalkuliert, also kommt der Hund zu Opa. Der ist ohnehin alleine und Bewegung schadet ihm ja auch nicht. Nun ja das Haus ist jetzt aber leer, jetzt sind ja nur noch die zwei Meerschweinchen da, und die werden j aauch langweilig. Also kommt ein Aquarium her. Zudem noch praktisch, denn man kann die Tierchen auch mal längere Zeit alleine lassen um in den Urlaub zu fahren. Gesagt getan, aus Italien nimmt man dann noch zwei Eidechsen mit. Die eine stirbt noch auf dem Weg, klar in ner Minikiste im Auto herrscht etwas Sauerstoffmangel. Nun ja gut, im Prinzip auch egal eine Eidechse hat man ja noch. Die überlebt auch tatsächlich gottseidank noch die Fahrt. Daheim angekommen stellt man die Schachtel in den Garten, schmeisst ein paar Insekten rein....irgendwas wird das Viehch schon essen.........Pustekuchen nach 4 Tagen ist auch dieses arme Tier hinüber. Das ist wirklich Tatsache, diesen Fall habe ich dieses Jahr erlebt. Ich finde sowas einfach nur verantwortungslos. Ich kann nicht Xbeliebig ein Tier anschaffen und abgeben wie es mir gerade gefällt. Und dieses wahllose und unbedachte Verhalten lebe ich dann noch Kindern vor. Sowas ist einfach nur traurig. Aber nein man schafft sich eben mal kurz ein Tier an, am besten sofort ....Zeit um sich mit dem Verhalten, der Essgewohnheiten, Bedürfnisse etc , sprich den Haltebedingungen auseinanderzusetzen bleibt da nicht.
    An das Tier als Ganzes denkt da leider oftmals niemand, eben nur an die gar so niedlichen Äußerlichkeiten.

    Liebe Grüße
    Hamied :kiss4:
     
  7. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

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    2.383
    Vielleicht geht es aber viel tiefer mit dieser Ablehnung?
    Die Angst vor Schlangen ist Menschen angeblich angeboren (habe ich mal in einem ernstzunehmenden Bericht gelesen), das scheint eine Urangst zu sein.
    Vor Schleimtieren habe ich mich geekelt, seit ich denken kann, es ist dieses Knochenlose und Schleimige, das mich anwidert, ich koennte diese Tiere auch niemals toeten wegen des Ekels, ich kann sie nicht mal angucken!
    Ratten und Fliegen assoziiere ich ausserdem mit Schmutz und Krankheiten, deshalb mag ich sie nicht, obwohl ich auch eine Ratte hoechstens mit Gift um die Ecke bringen wuerde ;).
    Ich erschlage nur Fliegen und Muecken, sonst kein Tier.
    Muesste ich die Tiere selber schlachten, waere ich auch laengst Vegetarierin, ich bin da nicht konsequent!

    Bijoux
     
  8. nina3

    nina3 Aktives Mitglied

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    feuerthalen
    ich bin seit einigen jahren schon soweit das ich nichtmal eine mücke ohne schlechtes gewissen zerdrücken kann,nur wenn mein hund mir das essen klaut könnte ich.. :schaukel:
     
  9. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

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    20. Februar 2005
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    Uguc
    Huhu Bijoux,

    So wie man nicht alle Menschen mögen kann und auch nicht mögen muss, so kann und muss man auch nicht alle Tiere mögen. Das ist ja auch verständlich und irgendwo menschlich. Letztendlich gehe ich Menschen die ich nicht sonderlich sympathisch finde aus dem Weg, die puste ich ja auch nicht um [​IMG] .........nur wiel ich sie nicht mag oder mir die Augenfarbe nicht passt. Sondern ich meide die Begegnung und wenn es je zu einer solchen kommt finde ich einen Weg um beiden gerecht zu werden. Ich denke genau so sollte es sich auch mit Tieren verhalten. Ich mag auch nicht alle Tiere, ich hab z.B. wirklich Muffe vor Tiere die mich anspringen *lach* aber somit gehe ich ihnen aus dem Weg, so machen sie mir nix und ich nicht ihnen. :rolleyes: Das Tier selbst kann ja nichts dafür das es bei einem Menschen gewisse Ängste, Ekel, Widerwillen, oder Zuneigung auslöst.

    Liebe Grüße
    Hamied :kiss4:
     
  10. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
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    Diese Tiere haben NICHTS,was uns an UNS erinnert.
    Oder seht ihr bei Mücken schöne Äuglein,weiche Haare?
    Sie sind zu fremd, in Aussehen und Beschaffenheit, als dass sie der normale Mensch süss finden könnte.

    Wenn meine Tochter einen Regenwurm angreift, verzieht sie garantiert zuerst fragend das Gesicht, sie kennt diese Beschaffenheit einfach nicht.
    Würde ich ihr aber ein Freizeichen geben, "Würmli is ganz lieb!", dann würde sie mit den Jahren lernen, dass auch Andersartige nicht Aussetzige sind!

    Wir reagieren also den Tierchen gegenüber so, wie man es bei Babies als "FREMDELN" bezeichnet!
     

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