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Respekt vor Menschen, Respekt vor dem Tod

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von SammyJo, 12. Oktober 2008.

  1. SammyJo

    SammyJo Guest

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    Um was gehts da eigentlich?



    http://de.wikipedia.org/wiki/Respekt


    Was ist der Tod anderer, vor dem man "Respekt" zu haben hat laut einiger Meinungen hier im Forum?

    Was macht den Tod eines Menschen nun anders? Und was genau soll man beim Tod jetzt respektieren? Mir gehts weder um aktuelle Fälle noch um das Gefühlsleben von Angehörigen, mir gehts darum ........... bitte hinlesen, oki?


    Was macht die Person vorher aus?

    Was nachher?

    Was genau ändert sich nun - in Anbetracht des Todes?


    Denn offenbar verdient sich ja jemand in Teilen der Bevölkerung durch den Tod nun mehr Respekt als vorher. Was, um Jogurette zu zitieren, für ein Verdienst ist das genau?

    Und wie ist das bei Suizidalen? Verdienen die weniger Respekt als andere Gestorbene, denn wie man immer wieder hört, wird ja mitunter sehr verächtlich über Suizidale gesprochen. Wo ist da der so oft eingeforderte Respekt? Was ist eigentlich alles Suizid? Wo fängt der an und wo hört er auf?

    Wüßte gerne, wie ihr das seht. Irgendwann mal, ist nicht eilig.

    :morgen:
     
  2. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.274
    Ort:
    Achtern Diek
    Hi Sunny,

    haben deine Fragen einen bestimmten Hintergrund?:D



    LG
    Juppi
     
  3. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    Liebe SammyJo!

    Ich möchte das ganze vielleicht mal unter einem völlig anderen Aspekt betrachten: Ich habe bemerkt dass es weitverbreitet ist, dass man über frisch Verstorbene möglichst Gutes sagt.

    Vielleicht hat diese Tradition einen instinktiven Hintergrund. Ich stelle jetzt die Möglichkeit in den Raum (muss nicht stimmen, ist einfach ein Gedanke von mir), dass die positiven Gedanken an diesen Menschen Energie freisetzen, die diesen vielleicht in seinem körperlosen Zustand erreichen und bei irgendwelchen Dingen (frag mich nicht welche) behilflich sein könnten.

    Ist jetzt ne esoterische Theorie, aber Gedanken haben doch eine ziemliche Kraft - Gedanken als soziale Hilfe für einen Verstorbenen. In der katholischen Religion wird auch eine Seelenmesse gelesen, irgendwie denk ich mir, vielleicht hat das ja weit mehr energetische Bedeutung, als dass es bloß ein Ritual ist.

    Liebe Grüße
    Suena
     
  4. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.707
    hey sammy,

    nur ne kurze Frage noch,

    also für mich ist Respekt nur die innere Haltung.

    Freundlichkeit, Höflichkeit und das Nette ist für mich etwas anderes.

    ich habe Respekt vor dem Tod,

    ich habe da wohl irgendetwas im Forum verpasst zu lesen.

    War deine Frage jetzt, warum sollte man Respekt vor einer Person haben die stirbt?
    Und warum nicht einer suizialen?

    lg
    flimm

    kurze Antwort reicht.
    Bin grad erst rein:D
     
  5. sage

    sage Guest

    Als sich Hitler und Goebbels umbrachten, haben sicher einige getrauert, andere haben sich gefreut. Ich hätte zu den letzteren gehört.
    Bei allen anderen, ausgenommen bekannten mördern, Diktatoren, gehen wir davon aus, daß es eigentlich doch nette Menschen waren, die trauernde Familienangehörige zurücklassen.... Auch wenn wir mit diesem Menschen nichts als Ärger hatten.
    Und dann gibt es die netten Menschen, die plötzlich oder nach langer Krankheit sterben, die wir mochten, die sicher, ja auf jeden Fall , trauernde Familienmitglieder zurücklassen.
    Irgendwann erfahren wir dann, daß seine/ihre Familie nach seinem/ihrem Tod regelrecht aufgeatmet hat.
    Denn diese Person war zu hause gar nicht so nett und freundlich, wie sie sich in der Öffentlichkeit präsentiert hat. Möglicherweise betrog er/sie den Partner, verschleuderte das geld, war cholerisch und gewalttätig, putzte die Familie runter. War ein Pedant, lachen, Freude war verboten, jeder bekam sein tägliches "Fett" ab. Der Sohn war blöd, die Tochter häßlich, die Frau sowieso ne Null(oder eben der Gatte) Nur der Tote war zu Lebzeiten der "Haupttreffer"schlechthin.
    Ein Mensch, der zu Lebzeiten ein A**** war, wird durch den Tod nicht automatisch ein Engel.


    @Urajup. Sammy hat nie Hintergedanken...



    Sage
     
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    In Anbetracht des Todes ist der Mensch ja nicht mehr Mensch, sondern nur mehr Seele.....
    "Gott sei seiner Seele gnädig"

    Was die katholische Kirche anbelangt, ist das schon so, dass der Tod durch Siuzid verachtet wird. Ich bin zwar nicht mehr ganz so am laufenden :), weil ich ausgetreten bin, aber früher wars schon so, dass einem "Selbstmörder" ein kirchliches Begräbnis verweigert wurde.
    Also nix mit Respekt und so....obwohl vor Gott doch angeblich alle Menschen gleich sind, oder?

    lg
    Sunny
     
  7. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.274
    Ort:
    Achtern Diek
    @Sage: Ich hatte nach Hintergründen, nicht nach Hintergedanken gefragt.....;)


    LG
    Juppi
     
  8. bergfee

    bergfee Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2006
    Beiträge:
    599
    Ort:
    hoch droben in den Nordalpen
     
  9. bluebody

    bluebody Guest

    Es geht ja um meine Meinung - woll?

    also gut:

    Geht es um Angehörige (also meine!), Freunde, Nachbarn, Menschen die ich gut kannte, an denen mir was liegt:

    Ja, dann bin ich sehr traurig! Sie fehlen mir! Keine Ahnung wann und ob ich sie wiedersehe. Sie haben da nichts mehr von - aber ich leide noch eine Weile....also ganz egoistisch.
    Respekt? Nö! - Wer ist denn der Tod - vor wem sollte ich da Respekt haben?

    Wenn ich den Gestorbenen nicht kenne:

    habe ich genauso wenig Respekt vor dem Tod - wie gesagt - kenne ihn nicht -nehme an, er ist keine Person.
    Respekt.... ich lache nicht über den Schmerz der Angehörigen und akzeptiere, daß sie den Menschen - auch wenn er allgemein nicht beliebt gewesen ist - genauso vermissen werden, wie ich meine Angehörigen vermissen würde.
    Vielleicht war er ja ein liebevoller Ehemann, guter Vater, verläßlicher Freund.....wie könnte ich das beurteilen?
    Ich kannte ihn ja nicht.

    Wenn ich mich zu Lebzeiten des Verstorbenen über ihn aufgeregt habe.....ja, dann nehme ich das zur Kenntnis, daß es jetzt vorbei ist. - Es ist doch völlig wumpe geworden, ob ich über ihn herziehe, oder nicht. Wenn sich in meinem Leben dadurch etwas zum besseren ändern würde, dann würde ich wohl auch erleichtert sein - aber weshalb müßte ich dann noch über ihn herziehen?
    Gestorben ist gestorben - das hätte ich dann lieber zu Lebzeiten tun sollen, oder rechtzeitig etwas unternehmen sollen, daß bestimmte Dinge gar nicht erst überhand nehmen. Jetzt ist es überflüssig geworden.

    Genauso, wenn ich jemanden nicht kenne und er war beliebt.
    Tja, auch hier - ich nehme es zur Kenntnis. - Punkt!
    Was sollte ich wohl tun? - Nichts macht ihn wieder lebendig.

    Suicid oder anders gestorben - hat das selbe Ergebnis.....

    wäre nur relevant, wenn ein Angehöriger es tun würde, weil ich da gerne eine Erklärung haben würde - auch wieder völlig egoistisch :)

    blue
     
  10. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
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    Er lebt nicht mehr. Sonst nix :)

    Nichts anders als vorher.

    Das ist von Fall zu Fall verschieden.

    Dasselbe wie vorher.

    Nichts.

    Wer jemanden mehr respektiert, bloss weil der den Löffel abgegeben, ... ach ne... sowas darf ich wieder nicht sagen in diesem Forum :D

    Wenn sich ein Raser an die Wand knallt oder um die Laterne wickelt, der mit der doppelten Geschwindigkeit unterwegs war wie erlaubt, dann find ich das gut. Weil der hatte dann einen Unfall ohne Unschuldige mit reinzuziehen und es gibt nun einen Raser weniger auf den Strassen. Das macht die Welt ein kleines Stück sicherer.
    :thumbup:

    Ich find ja das neue italienische Gesetz gut, wo Raser nicht mehr nur mit Bussen davonkommen, sondern dass man deren Auto bei Wiederholung gleich verschrottet. Völlig egal, ob's ein Döschwo oder n' Ferrari ist. Das ist mal eine Drohung die Wunder wirkt :)


    Jedenfall respektiere ich einen Menschen, der gestorben ist, nicht mehr als vorher, bloss weil der tot ist. Wieso auch? Wär ja völlig unlogisch und doof.

    :zauberer1
     
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