1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Resilienz - Wiederstandskraft

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von pluto, 7. Oktober 2011.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Werbung:
    beschreibt die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz

    Wer resliliente Schutzfaktoren hatte, kann mit Störungen des Lebens umgehen und weiß Lösungen anzugehen. Wer dies nicht hat, kann dies nicht.

    Ist es möglich als Erwachsener noch Reilienz zu entwickeln?

    Was gab euch Schutz und hat euch für´s leben gestärkt?

    fragt Pluto
     
  2. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.142
    tjaha - davon rede ich ich doch die ganze zeit.:)

    ich fasse es in meine eigenen worte.

    entwicklung - weiterentwicklung - läuft in schüben ab.

    ein ganzer schritt nach vorn - ein halber wieder zurück.

    das 'stehaufmännchen-(weibchen)' erkennt -
    der rückschritt, ist kein rückschritt -

    er/sie kommt nur immer wieder ins tal herunter -

    angereichert mit erfahrungen des bergsteigers, der schon viele gipfel bezwungen hat -
    und im wissen darum, dass die talsohle nur aufruft den nächsten - noch höheren gipfel zu besteigen - und besteigen zu können -
    einen gipfel, mit noch mehr erweitertem rundumblick....

    damit /er/sie eben alle kräfte sammeln kann, um den nächsten gipfel zu besteigen.

    das wesentliche daran - die talsohle wird nicht länger als negativ betrachtet.

    vielmehr als das, was leben einfach ist.:)
     
  3. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.711
    Hallo Pluto,
    ich denke viel macht auch die Sichtweise , ich habe kein Problem immer wieder aufzustehen, das war aber als Kind schon so.
    das mit dem Berg besteigen find ich eine gute Analogie dazu.



    schau nach bei wiki



    vielleicht hilft es dir weiter .

    LG
    flimm
     
  4. Vogelkatze

    Vogelkatze Mitglied

    Registriert seit:
    6. Oktober 2011
    Beiträge:
    339
    Ort:
    Linker Niederrhein
    Hallo Ihr,:)

    aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es möglich ist,
    im Alter noch Resilienz zu entwickeln.
    Wenn man den "Müll " der Vergangenheit sortiert und aus-
    gemistet hat, kann man Strategien entwickeln, die einem
    dabei helfen können, "vorwärts" zu kommen. Wobei "vorwärts",
    wie magdalena schon sagte, manchmal auch rückwärts sein kann.
    Oder Stillstand. Manchmal muss man auch die Zeit für sich arbeiten
    lassen, um Dinge passieren lassen zu können. Nicht immer ist Kampf
    angesagt. Man muss auch lernen, "einzustecken" um ein "dickes Fell"
    zu kriegen. Das kann alles mehr oder weniger lange dauern, aber es
    lohnt sich!

    Lg. Vogelkatze
     
  5. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    ja, es ist möglich, das auch als Erwachsener noch zu lernen.

    Was mir geholfen hat? Die Arbeit an mir selbst: erst durch Psychotherapie, dann durch Selbsterkenntnis, dann kam die Schattenarbeit, in der ich meine eigenen Schwächen (und Einfallstore für andere) erkannte.
    Wichtig ist eine gute Begleitung, denn die eigenen blinden Flecken kann man (besonders am Anfang dieser Arbeit) nicht wirklich gut erkennen.
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Werbung:
    Hallo miteinander,

    das liest sich hoffnungsvoll. Dann ist noch nicht alles verloren.

    Selbst hatte ich immer wieder Menschen als Kind, denen ich vertrauen konnte. Meine jüngste Tochter jedoch nicht. Und das muss ein großer Unterscheid sein, den ich ihr nicht vermitteln kann. (zudem bin ich ihre Mutter, was ein eigenes Thema ist. :D )

    Vielleicht ist es auch ein Prozess des Erwachsen werdens, dass man zunächst noch Hilfe sucht, und später dies dann alleine bewältigen kann. In Psychotherapie ist sie, aber das geht sehr langsam vorwärts, wenn überhaupt, wenn ich an ein ganz bestimmtes Thema denke.

    scheint etwas normales zu sein. Mir wurde bisher immer etwas ganz anderes gesagt, aber ich kenne diese Erfahrung: zwei Schritte vor, einen zurück. Mir wurde vermittelt, dass es schlecht ist so zu gehen. Also gibt es nur eines: meine Einstellung ändern. ;)

    Viele Grüße Pluto
     
  7. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Hallo Pluto,

    lass Deine Tochter ihren eigenen Weg gehen.
    Ich weiss, dass das für eine Mutter schwer ist, doch ist es für Töchter sehr hilfreich, wenn die Mutter sie in ihre eigene Verantwortung gehen lassen kann.

    Deine Tochter ist ja bereits in Psychotherapie. Auch, wenn der Prozess dauert, sie geht bereits den Weg, der sie zur Heilung führt. Andere Schritte werden folgen, und zwar in genau dem Tempo, in dem Deine Tochter laufen kann.
     
  8. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.142
    tja - das tempo. :)

    wir fühlen uns determiniert durch unsere lebens - (erlebens) - spanne.

    was ist unsere erlebensspanne im hinblick auf die evolution - was die irdische - was die menschliche -
    im hinblick auf eine gesamtheit, die wir in ihrer dimension noch nicht mal ansatzweise erfassen können?

    sorry für das abschweifen in die philosophie...
     
  9. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.142
    es geht vielleicht vor allem darum, nicht mehr das unkritisch als wahr zu betrachten, was andere gesagt haben -
    sondern der eigenen erfahrung mehr raum zu geben. :)

    so plakativ wird das als aufruf zum aufbau des selbstvertrauens vermittelt.

    ich sage -
    es geht darum, etwas wiederzufinden, was in jedes leben gelegt ist -
    urvertrauen.
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Werbung:
    :) Ich würd' sagen schalt mal nen Gang runter. Du machst doch sonst nicht soviele Tippfehler. Resilienz. *üb* :)

    Ja. Also in diesem Sinne: Ja, man kann es üben. Ich denke die Voraussetzung ist, daß man die eigenen Muster kennt, mit denen man auf bestimmte Trigger in der Umgebung reagiert. Dann kann man lernen, sich anders zu verhalten, auch gefühlsmässig.

    Ich erlebe es so, daß man zwar die frühkindliche Veranlagung nicht umkehren kann, aber daß man sie auffüllen kann mit dem, was fehlte. Dennoch wird man, wenn man auf das eigene innere Kind und sein Denken und Fühlen hört, immer wieder dieses "kleine" Kind hören, das mit etwas nicht klar kommt. Der Erwachsene kann aber die Stimme des verletzten Kindes stoppen und über die Jahre andere Denk- und Gefühlsmuster bilden. Unser neuronales Netz kann Gebiete, die verletzende Erinnerungen beinhalten, zum Beispiel umklammern und von dem Alltagsbewusstsein, dem Ich, abschirmen. Dennoch wird man immer Zugriff auf das verletzte innere Kind behalten. Als geheilter Erwachsener, könnte man sagen.

    Ich denke was dafür nötig ist, dahin zu kommen, ist ein Erinnerungsprozess. Mir persönlich hilft es zu wissen, durch welche Verhältnisse und Ereignisse ich eigentlich gelernt habe zu sein, wie ich bin. Das ist eine Reflektion, die irgendwann im Leben von alleine einsetzte, aus Interesse heraus. Ich habe bemerkt, daß man zuerst die "schlechten" Ereignisse erinnert und dann die "guten". Es muß einem also erst bewusst werden, wo und warum es hapert, bis man dann erlebt, was einen erfüllt hat und auch heute noch erfüllen kann.
    Und wenn in einem Leben so eine Erinnerung nicht vorhanden ist, in der Fülle in der Kindheit war, dann halte ich es für schwer, Fülle im Leben zu finden. Dann denke ich, daß man vielleicht versuchen müsste, mit "weniger" klar zu kommen und nicht so grosse Ansprüche zu stellen.

    lg
     

Diese Seite empfehlen