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ReligionsgründER?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Elli, 5. April 2006.

  1. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
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    Um es gleich vorab klar zu machen: Ich will hier nicht den nächsten Geschlechterzoffthread eröffnen. Mich interessiert nur eine Frage:

    Gibt es eine Religion, die von Frauen geschaffen wurde oder wurden alle aktiven anerkannten Religionen von Männern gegründet?
    Sogar die angebliche Frauenreligion Wicca wurde schliesslich von Männern ins Leben gerufen.
    Ausschliessen möchte ich bei dieser Frage kleine Sekten, wie zB die von Uriella.

    Also: Gibt es weibliche Religionsgründer oder gibt es sie nicht?

    Für aufschlussreiche Antworten bedanke ich mich schon jetzt
    Elli :)
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Ich denke schon das es sie gab nur wurde der weibliche Teil, von den Kirchen ausgegrenzt oder auch verfälscht.

    LG Tigermaus
     
  3. eugenique

    eugenique Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2006
    Beiträge:
    2.149
    Ort:
    Uferstrasse 30 A
    Vielleicht
    sollte(n) die Frau(en) für sowas allein sein ? :rolleyes: :confused: :weihna1
     
  4. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........

    Sicher wie immer im stillen Kämmerlein:party02:

    LG Tigermaus
     
  5. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    hm,... offenbar gibts keine weiblichen Religionsgründerin. Darüber muss ich mal ausführlich nachdenken.
     
  6. Pelisa

    Pelisa Guest

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    Reichen dir ein paar tausend Jahre Patriarchat nicht als Begründung?
    Aber über die Frage, warum dies über einen so langen Zeitraum möglich war, denke ich lieber nicht nach :(
     
  7. JohannW

    JohannW Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2006
    Beiträge:
    194
    Ort:
    Bayern, nördlich der Weißwurst
    Hallo Elli,

    über diesem Phänomen habe ich auch schon gegrübelt – ich bin dann auf die Idee gekommen, dass es mit einem biologischen Nachteil, den Männer haben, zusammenhängen müsste.

    Dieser Nachteil bewirkt, dass sie einen Ersatz für die eigene Unvollständigkeit suchen.

    Dieses Problem lösten einige dadurch, dass sie als Religionsstifter hervortraten und vorwiegend männliche Schöpfer konstruierten, welche die Unvollständigkeit (durch daran glauben) ausgleichen konnten.

    Letztlich verschoben sie mit diesem „Überschöpfer“ auch die Gleichwertigkeit von Mann und Frau.

    Ich versetzte mich dazu in einen Mann der Urzeit, der gerade damit beginnt, die Welt über die Gesetzmäßigkeiten des Jagens und des Sammelns hinaus zu verstehen. Dabei versuchte ich aus dieser Perspektive das Geborenwerden und das Sterben zu verstehen.

    In dieser Betrachtung erscheint es mir völlig logisch, dass es einem Mann besonders wichtig sein muss, sich seiner Wurzeln, in seiner „Mann-Identifikation“, zu besinnen und dazu ein Konstrukt (=Religion) zu entwickeln. Er hat nämlich keine Möglichkeit im Gegensatz zur Frau, diese Wurzeln für sich, aus einer Analogie, zum eigenen Geborenwerden und zum Sterben abzuleiten. Da er sich selbst nicht gebären kann ist er abgeschnitten vom Ursprung.

    Diese Religionsstiftung beginnt dann mit den Muttersymbolen, z. B. „Doni“ (erfunden vom Mann) – Frauen brauchen kein Muttersymbol, da sie selbst Mutter sind.

    Sie endet in religiösen Konstrukten, mit männlichem Schöpfer, als übergeordneter Ersatz für die Gebärfähigkeit der Mutter.

    Für eine Frau müsste das anders sein – sie steht bereits in dieser frühgeschichtlichen Zeit in einem schlüssigen und analog erfassbaren Kreis von geboren werden, gebären und sterben – hier existiert keine Abgeschnittenheit vom Ursprung.

    Eine Frau hat hier also kein Defizit, dass sie durch ein religiöses Konstrukt ausgleichen müsste - somit hat sie auch keinerlei Notwendigkeit, eine Religion zu gründen.

    Vielleicht liefert diese Vorstellung einen Betrachtungsansatz für Deine Frage.

    Liebe Grüße, Johann
     
  8. Pelisa

    Pelisa Guest

    Dazu eine Frage: seit wann ist der Zusammenhang zwischen Sex und Gebären bekannt? Außerdem führt nicht jeder Sexualakt zu einer Schwangerschaft. Die Frauen hatten nicht die Kontrolle über ihre Geburten, die wir heute in der 1. Welt kennen. Hätte dies nicht zu einer übernatürlichen Erklärungssuche führen müssen? Warum überließen sie den Männern das Erklärungsmonopol?
     
  9. eugenique

    eugenique Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2006
    Beiträge:
    2.149
    Ort:
    Uferstrasse 30 A
    Willst leicht neu prägen ? :)
     
  10. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
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    was ist das besondere an Religionsgründern? Es ist ihre Verbindung zum göttlichen und ich bin mir sehr sicher dass es da genausoviel Männer wie Frauen gab, aber es hängt halt von der bestehenden Gesellschaftsstruktur ab ob etwas zu einer Massenbewegung wird oder nicht, wenn Frauen sich nicht in der Öffentlichkeit bewegen dürfen, haben sie nicht die Möglichkeit Massen zu bewegen. Vielleicht gibt dir die religiöse Ausprägung in Matriachaten eine Antwort.

    Es könnte natürlich auch sein, daß der sich inkarnierende Geist bewusst war, dass er als Mann mehr Aufmerksamkeit bekommen würde und hat sich das Geschlecht ausgesucht?

    Liebe Grüße Inti
     

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