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Religionen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Blau, 17. Dezember 2006.

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  1. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
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    Hallo!

    Hier ein kleiner Überblick über die bunte Welt der Religionen. Und wer möchte,
    kann auch an der Umfrage Teilnehmen.

    Es folgen ein paar kurze, chronologisch geordnete Zusammenfassungen der am
    weltweit stärksten verbreiteten Religionen.


    HINDUISMUS
    Hinduismus ist die älteste Religion der Welt; sie beginnt vor der
    aufgezeichneten Geschichte und hat keinen menschlichen Gründer. Ihre Schriften
    werden Die Veden genannt. Es gibt ca. 1 Milliarde Anhänger, die meisten in Indien.
    Der Hinduismus ist eine große und tiefgründige Religion, deren Anhänger an eine
    alles-durchdringende oberste Wesenheit, genannt Krsna, glauben, die sowohl Schöpfer
    als auch unmanifestierte Realität ist. Sie glauben, dass alle Seelen sich hin zur
    Einheit mit Gott entwickeln und schließlich spirituelles Wissen und Befreiung vom
    Rad der Wiedergeburt erlangen werden. Sie glauben an Karma und die Gesetze von
    Ursache und Wirkung, wobei jedes Individuum sein eigenes Schicksal durch seine
    Gedanken, Worte und Taten erschafft.


    JUDENTUM
    Das Judentum begann vor ca. 3.700 Jahren in Ägypten-Kanaan, jetzt Israel. Es wurde
    von Abraham gegründet, bei dem die Abstammung begann, und Moses, der die versklavten
    jüdischen Stämme von Ägypten emanzipierte. Seine Hauptschrift ist die Tora (die
    ersten fünf Bücher des Alten Testaments und der Talmud). Es gibt weltweit ca. 12
    Millionen Gläubige, über die Hälfte davon in den USA. Juden sind in Orthodoxe,
    Konservative und Reform-Gruppen unterteilt, mit anderen regionalen und ethnischen
    Abteilungen. Die Religion der Juden ist nicht von deren Geschichte als ein Volk zu
    trennen. Das tiefgründigste Charakteristika des Judentums ist sein strikter
    Monotheismus. Die Juden haben einen unerschütterlichen Glauben an einen Gott, und
    nur einen Gott, von dem alle Schöpfungen erschaffen wurden. Große Betonung liegt auf
    der Heiligkeit der täglichen Existenz, Gottesdienst in einer Synagoge, Gebet und das
    Verlesen der Schriften. Sie glauben, dass ein Befolgen der Gesetze Gottes in
    zukünftigen Leben Belohnungen bringen, wenn der Messias kommt, um das Böse zu
    stürzen und die Rechtschaffenen in Gottes Königreich auf Erden zu belohnen. Die
    Seele wird danach Gottes Gegenwart und Liebe genießen. Sie glauben, dass der Mensch
    zwei Impulse hat: gut und böse. Er kann entweder Gottes Gesetz folgen oder
    rebellieren und beeinflusst sein von Satan, der es verursacht hat, dass Gottes
    Schöpfung verloren geht. Man muß bestrebt sein, der Gerechtigkeit, der
    Wohltätigkeit, der Ethik und der Ehrlichkeit zu folgen, gegenüber dem einen Gott,
    Jahwe, wahrhaftig sein.


    BUDDHISMUS
    Der Buddhismus begann ca. vor 2.500 Jahren in Indien und wurde von Gautama
    Siddhartha, dem Buddha, dem "Erleuchteten" gegründet. Die essentiellen Lehren
    Buddhas sind in den Vier edlen Wahrheiten enthalten. Es gibt mehr als 300
    Millionen Gläubige in China, Japan, Sri Lanka, Thailand, Burma, Indochina, Korea
    und Tibet. Es gibt drei Hauptgruppierungen, die Theravada, die Tibetaner und die
    Mahayana. Zen-Buddhismus, im Westen gut bekannt, ist eine japanische
    Mahayana-Schule. Ihr Ziel im Leben ist das Nirvana (Erlösung). Sie glauben an den
    Mittleren Pfad, leben bescheiden und vermeiden Extreme des Luxus und der
    Askese. Sie glauben an die Liebe und Mitgefühl für alle Geschöpfe, die leben,
    und daß des Menschen wahre Natur göttlich und ewig ist. Sie glauben an Karma,
    Dharma, Reinkarnation und daß der Aufenthalt auf Erden eine Möglichkeit ist, den
    Kreislauf von Geburt und Tod zu beenden.


    TAOISMUS
    Der Taoismus begann vor ca. 2.500 Jahren in China und wurde von Lao-Tzu (Laotse)
    gegründet, den Konfuzius als einen Drachen beschrieb, der den Wind und die Wolken
    ritt. Das Tao-Te-King oder "Buch des Weges und der Tugend" ist eines der
    kürzesten aller Schriften und enthält nur 5.000 Worte. Es gibt ca. 50 Millionen
    Gläubige, die meisten in China und anderen Teilen Asiens. Das Tao oder Der Weg
    wurde niemals in Worte gefasst, sondern der Sucher muß es im Innern entdecken.
    Das erste Ziel des Taoismus könnte als mystische Intuition des Tao beschrieben
    werden, die der Weg ist, die primäre Bedeutung, die ungeteilte Einheit und die
    ultimative Realität. Der, der das Tao erkannt hat, hat die Schichten des
    Bewusstseins aufgedeckt und sieht die innere Wahrheit aller Dinge. Taoisten
    glauben an die Einheit aller Schöpfung, an die Spiritualität der materiellen
    Reiche und an die Bruderschaft aller Menschen.


    KONFUZIANISMUS
    Der Konfuzianismus begann vor ca. 2.500 Jahren in China und wurde von dem Höchsten
    Weisen, K'ung-fu-tsu (Konfuzius) und dem Zweiten Weisen Meng-tzu (Menzius)
    gegründet. Seine Hauptschriften sind Die Analekten Lunyu (eine Sammlung von
    literarischen Fragmenten oder Exzerpten aus wissenschaftlichem Material), Doktrin
    der Mittel, das Große Lernen und Menzius (Mengzi). Es gibt über 350 Millionen
    Anhänger, meist in China, Japan, Burma und Thailand. Konfuzianismus ist und war für
    über 25 Jahrhunderte das vorherrschende philosophische System in China und das
    führende Licht in fast jedem Aspekt des chinesischen Lebens. Konfuzius brachte die
    enschen dazu, nach perfekter Tugend, Rechtschaffenheit und Verbesserung des
    Charakters zu streben. Er lehrte, daß der Mensch spirituell wächst, indem er
    wahrhaftig lebt, selbstlos dient und sich selbst durch Demut, Einfachheit,
    Gelassenheit und mühelose Taten auf den Ewigen Weg ausrichtet. Sie glauben, Gott
    ist der eine Herrscher, der allmächtige, unsterbliche und persönliche Schöpfer,
    ein Wesen jenseits von aller Zeit und Raum. Sie glauben an die Einheit aller
    Schöpfung, an die Spiritualität der materiellen Reiche und an die Bruderschaft
    aller Menschen.


    CHRISTENTUM
    Das Christentum begann vor etwas mehr als 2.000 Jahren im heutigen Israel. Seine
    Hauptschrift ist die Bibel, das Alte und Neue Testament, und wurde von Jesus
    (Yeshua) von Nazareth begründet. Es gibt schätzungsweise ca. 1,5 Milliarden
    Christen. Das Christentum besteht aus drei Hauptströmungen: aus der
    römisch-katholischen, der ost-orthodoxen Strömung und der Strömung der Protestanten.
    Unter den Protestanten gibt es über 20.000 Gruppen. Der wichtigste Christen-Glaube
    dreht sich um die Grundprinzipien Apostel-Glaubensbekenntnisse, aber mit wichtigen
    Ausnahmen zu seinen verschiedenen Glauben. Das Christentum ist der
    unerschütterlichen Überzeugung, daß es die einzig wahre Religion ist, der einzige
    Weg zur Erlösung. Sie glauben, des Menschen Notlage ist verursacht durch
    Ungehorsam gegenüber dem Willen Gottes. Der Mensch muss von den Kräften des Bösen
    befreit werden, der ihn versklaven und zerstören würde: Angst, Egoismus, Wunsch und
    die übernatürlichen Kräfte des Teufels, Sünde und Tod, gegen die er machtlos ist.
    Betonung wird gelegt auf die Akzeptanz von Jesus als Gott und Erlöser, auf gute
    Lebensführung, Mitgefühl, Dienst an der Menschheit, Glaube und Vorbereitung auf das
    Jüngste Gericht. Nur gute Christen werden errettet und im Himmel akzeptiert
    werden. Das Ziel des Christentums ist das ewige Leben mit Gott im Himmel, eine
    perfekte Existenz, in der Gottes Herrlichkeit und Segen geteilt sind.


    ISLAM
    Der Islam begann vor ca. 1.400 Jahren im heutigen Saudi-Arabien. Er wurde vom
    Propheten Mohammed gegründet und seine Hauptschrift ist der Koran. Es gibt über
    eine Milliarde Anhänger, meist im Mittleren Osten, in Indonesien, Pakistan,
    Bangladesch, Afrika, China und Osteuropa. Es gibt zwei Hauptgruppierungen
    innerhalb des Islam. Die Sunniten sind Anhänger der politischen Nachfolger
    Mohammeds. Die Shiiten sind Anhänger von Mohammeds Familiennachkommen, die alle in
    jungen Jahren zu Märtyrern wurden. Islam bedeutet "Übergabe", sich dem Willen
    Gottes, genannt Allah, übergeben. Diejenigen, die sich Allah übergeben, werden
    Moslems genannt. Der Islam basiert auf den fünf Doktrinen und der Befolgung der
    fünf Säulen. Die Tugenden der Wahrheitstreue, der Mäßigung und der Demut gegenüber
    Gott stehen an vorderster Stelle im Islam, und die Ausübung von Fasten, Wallfahrt,
    Gebet und Almosengeben sind sehr notwendig, um Allah zu erfreuen. Sie glauben,
    daß die Seele des Menschen unsterblich ist, sich nur einmal auf der Erde
    verkörpert, dann durch Tod in die Hölle oder den Himmel kommt, entsprechend der
    Lebensführung und des Glaubens auf der Erde. Das erste Ziel des Islam ist es, in
    einem Himmelsparadies mit Allah das ewige Leben zu genießen, sowohl physisch wie
    auch spirituell.
     
  2. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    Es folgen einige Beschreibungen der nicht ganz so verbreiteten, aber dennoch nicht
    unbedeutenden Religionen


    JANISMUS
    Der Jainismus ist eine unorthodoxe indische Religion, die die Veden ablehnt.
    "Gegründet" wurde diese Religion von Vardhamana, eigentlich unter dem Namen
    Mahavira (großer Held) bekannt. Mahavira wurde um ca. 480 v.Chr. als Prinz geboren.
    Nach dem Tod seiner Eltern wurde er Wanderasket und erlangte nach 12 Jahren die
    Erleuchtung. Nach 30 jähriger Tätigkeit als Prediger starb er den freiwilligen
    Hungertod. Die Religion selbst ist viel älter als Mahavira, da er als Prediger 24
    Vorläufer hat. Diese Prediger werden auch Tirthankaras genannt. Von diesen
    Tirthankaras sind aber nur Mahavira und sein Vorläufer historisch gesichert.
    Auffallend sind vor allem die Mönche, von denen es 2 Gruppen gibt:
    - Die strenge Richtung der Digambaras ("Luftbekleidete"), diese Mönche leben in
    vollkommener Nacktheit.
    - Die Richtung der Svetambaras ("Weißbekleidete"), fällt durch ihre weiße
    Mönchskleidung auf
    Die Laien sind vor allem im Kaufmannsberuf tätig. Heute gibt es ca. 2,7 Millionen
    Jains. Die Jains glauben nicht an göttliche Wesen. Ihre Religion lehrt eine jeder
    Seele innewohnende Göttlichkeit und die Verehrung vollkommener Seelen als den
    Höchsten Geist. Befereiung wird erlangt durch richtigen Glauben, richtige
    Erkenntnis und richtiges Verhalten, wobei das Nicht-Verletzen lebender Wesen
    besonders betont wird.
    5 große Gelübde werden von Mönche/Nonnen und Laien eingehalten:
    Enthaltung von..
    1. Leidzufügung und Todschlag in bezug auf alle Lebewesen (ahimsa). Die Jains
    leben streng vegetarisch (lacto-vegetarisch; Milch ist ein wichtiger
    Opfergegenstand).
    2. Lüge (satya)
    3. Diebstahl (asteya)
    4. Sexualität (brahmacarya; bei Laien Ehebruch)
    5. Besitz (aparigraha; bei Laien unnötiger Besitz)


    ZOROASTRISMUS
    Der Zoroastrismus bzw. Zarathustrismus (auch: Mazdaismus oder Parsismus) ist eine um
    1800 v. Chr.-700 v. Chr. vermutlich in Baktrien entstandene, monotheistische bzw.
    (zumindest in ihren frühen Ausprägungen) dualistische Religion, mit etwa 120.000-150.000
    Anhängern, die ursprünglich im iranischen Raum verbreitet war. Die Anhänger des
    Zoroastrismus werden Zoroastrier oder Zarathustrier genannt, die Anhängerschaft im
    heutigen Indien bezeichnet man auch als Parsen.
    Der Begründer des Zarathustrismus war Zarathustra (griech. Zoroaster), über dessen
    Datierung in der Forschung bis heute Uneinigkeit herrscht. Im Zentrum des auf ihn
    zurückgeführten Glaubens, der aber auf ältere iranische Kulte zurück geht, steht der
    Schöpfergott Ahura Mazda (daher manchmal auch "Mazdaismus"). Er wird begleitet von
    unsterblichen Heiligen (Amesha Spenta) sowie von seinem Widersacher, dem bösen Dämon
    Anramainyu (Ahriman).
    Obwohl die Zoroastrier mehrere Gottheiten (z. B. Anahita oder Mithra) kennen, ist die
    Religion grundsätzlich vom Dualismus zwischen Ahura Mazda und Ahriman geprägt: „Und im
    Anbeginn waren diese beiden Geister, die Zwillinge, die nach ihrem eigenen Worte das
    Gute und das Böse im Denken, Reden und Tun heißen. Zwischen ihnen haben die
    Guthandelnden richtig gewählt.“ In der Spätantike war unter den Sassaniden die
    zurvanistische Variante des Zoroastrismus weit verbreitet, in der der gute und der böse
    Geist als die Kinder der "unendlichen Zeit" (Zurvan/Zervan) galten.
    Der Zoroastrismus ist eine Schriftreligion und basiert auf der heiligen Schrift Avesta.
    Gebete und Gottesbilder sind dem Zoroastrismus fremd, er kennt allerdings Feuertempel.
    Der heutige Zoroastrismus existiert in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Dies liegt
    insbesondere an der sehr veränderten Situation der Anhänger. Die modernen Zoroastrier
    leben weit verstreut: ca. 65.000 leben in Indien, dort werden sie Parsen genannt. Im
    Iran leben heute nur noch ca. 20.000 (1975: 21.400). In den USA und Kanada leben etwa
    18.000-25.000, in Pakistan maximal 5.000 sowie zerstreut in anderen westlichen Ländern.
    Insgesamt dürfte es heute 120.000-150.000 Parsen geben.


    SCHINTOISMUS
    Der Schintoismus ist eine Mischung aus alten Religionen und religiösen Riten, die seit
    vorgeschichtlichen Zeiten in Japan ausgeübt wurden. Die ersten schintoistischen
    Schriften stammen aus dem frühen 8.Jh. n.Chr. Sie enthalten Mythen, Gebete und
    religiöse Riten. Es ist jedoch nicht bekannt, wie genau diese Beschreibungen früherer
    religiöser Praktiken und Glaubensvor*stellungen sind.
    Wahrscheinlich waren die alten Religionen Japans animistisch, wobei im Mittelpunkt
    eine übernatürliche Kraft stand, die in der Natur vorhanden war. Das
    landwirtschaftliche Jahr und die Phasen des Mondes waren wichtig, ebenso die Loyalität
    gegenüber dem Clan. Örtliche Schamanen repräsentierten die Götter (kami ) und wendeten
    böse Geister ab. Die Wurzeln des zeitgenössischen japanischen Tanzes sowie der Kunst,
    Literatur und Musik liegen in alten schamanistischen Riten. Knapp 2 Millionen
    Erwachsene Japaner bekennen sich zum Schintoismus.


    SIKHISMUS
    Der Sikhismus ist eine vor allem in Indien verbreitete monotheistische Religion.
    Der Sikhismus wird manchmal dem Hinduismus zugerechnet, so etwa in der indischen
    Verfassung. Gegründet wurde er vor ca. 400 Jahren von Guru Nanak im heutigen
    Pakistan, dem neun weitere Gurus folgten. Der Sikhismus hat rund 23 Millionen Anhänger.
    In Großbritannien und in Nordamerika leben insgesamt über eine Million Sikhs; in
    Deutschland über 10.000. In der Bundesrepublik haben sich Sikhs vor allem in
    Ballungszentren wie Frankfurt am Main, Köln, Hamburg und Stuttgart niedergelassen.
    In der Schweiz leben ca. 1'000 Sikhs.
    Die Lehre der Sikhs hat ihre Wurzeln in nordindischen religiösen Traditionen,
    besonders Sant Mat und Vaishnava-Bhakti. Darüber hinaus sind die Lehren des Sufismus
    und von Kabir sehr wichtig. Von dieser Gundlage aus entwickelte Guru Nanak seine
    Lehren. Von der vishnuitischen Bhakti unterscheidet sich Sikhismus jedoch dadurch, daß
    die Verehrung von Gottesbildern und die Lehre von Avataras abgelehnt wird. Der
    Sikhismus lehrt Reinkarnation und Karma und die Erlösung von diesen durch eine
    spirituelle Vereinigung mit dem Göttlichen. Auch ein Konzept von Maya wird im Sikhismus
    gelehrt, doch meint es nicht die Welt als solche als Illusion sondern eher die Werte
    des Weltlichen, da die sichtbare Welt eine Manifestation des Göttlichen ist und so
    Heiligkeit und Realität besitzt. Jedoch wird diese Realität nicht als wahr,
    unveränderlich und ewig angesehen, da sie nur ein Teil des Göttlichen und nicht die
    Absolute Realität ist.
    Nach Guru Nanaks Lehre ist das Haupthindernis für die Erlösung das Hängen an weltlichen
    Dingen (Maya), was zur Wiedergeburt führt. Erlösung kann nur durch strikte und
    disziplinierte Hingabe an Gott erreicht werden. Äußere Dinge wie Rituale, Pilgerfahrten
    und Askese sind für die Erlösung unwichtig, vielmehr wird ein Leben in der Balance von
    Arbeit, Spiritualität und Wohltätigkeit angestrebt, und Optimismus und eine positive
    Haltung (Chardi Kala) werden als Lebenseinstellung gefordert. Auch religiöse
    Spezialisten wie Priester oder das Mönchs- und Nonnentum wird abgelehnt, da jeder
    Einzelne das Göttliche ohne Vermittlung selbst erfahren könne.
    Gott, Waheguru genannt, ist im Sikhismus eins, unendlich, formlos, ewig, unbeobachtbar,
    wie es auch in den Eingangsversen des Guru Granth Sahib, dem Mul Mantra, zum Ausdruck
    kommt. Im Gegensatz zu anderen monotheistischen Religionen ist im Sikhismus jedoch Gott
    als Schöpfer auch die Schöpfung selbst und wird nicht als weiblich oder männlich
    angesehen. Das heilige Buch der Sikhs wird Guru Granth Sahib genannt.
    Orthodoxe Khalsa-Sikhs zeichnen sich durch die fünf K aus:
    - Kes (Haare): Sie schneiden sich weder Haupt- noch Barthaare.
    - Kangha (Kamm): Sie tragen einen Kamm bei sich.
    - Kachhera (Knielange Hosen): Sie tragen, oft unter langen Hosen, knielange Hosen.
    - Kara (Armreif aus Stahl): Sie tragen einen Armreif aus Stahl.
    - Kirpan (Dolch): Sie tragen einen Dolch bei sich, der an einem Gürtel getragen wird,
    der Gatra genannt wird.


    SCHAMANISMUS
    Eine allgemein anerkannte Definition von Schamanismus gibt es bisher nicht. Man
    versteht darunter üblicherweise ein religiös-magisches Phänomen, das zuerst bei
    verschiedenen indigenen Völkern Sibiriens beobachtet und beschrieben wurde. Oft wird
    versucht, den Begriff von diesem kulturellen Raum zu abstrahieren und auf ähnliche
    Erscheinungen weltweit anzuwenden. Die immer noch weitverbreitete Annahme, der
    Schamanismus stelle die religiöse Praxis der Steinzeit dar, beruht auf Vorstellungen
    des 19. Jahrhunderts und bleibt letztlich spekulativ.
    Wesentliche Elemente des Schamanismus sind Trance bzw. Ekstase (veränderte
    Bewusstseinszustände), das Motiv der Seelenreise und die Interaktion mit Geistwesen.
    Zentrale Figur des Schamanismus ist der Schamane, der eine Mittlerrolle zwischen
    diesseitiger und jenseitiger Welt einnimmt und seine besonderen Fähigkeiten zum Wohl
    seiner Gemeinschaft einsetzt.
    Besonderes Merkmal ist der Einsatz verschiedenster Mittel (u.a. rhythmisches
    Trommeln, Tanz, Trancetanz, psychedelische Drogen, Fasten) zum Erreichen von
    Trancezuständen. Diese werden im Allgemeinen interpretiert als Übergang in einen
    anderen Seinszustand, eine Anderswelt und Kommunikation mit Geistern. Dem Schamanen
    wird zugesprochen, er erlange dadurch besondere Fähigkeiten der Heilung und Weissagung
    sowie verschiedenste spezifische magische Kräfte. So ausgestattet versieht der
    Schamane kulturspezifisch eine teils große Zahl von Rollen – vom Heiler und Exorzisten
    über den Psychopompos (Begleiter der Seelen ins Totenreich) bis hin zum
    Zeremonienmeister.
    Das schamanistische Weltbild ist in Schichten gegliedert; neben dem besonders häufig
    nachgewiesenen dreischichtigen Modell (Himmel, Erde, Unterwelt) kommen sieben- oder
    gar neunschichtige Modelle vor. An einer Achse, dem Weltenbaum, steigen die Schamanen
    auf und ab. Auf ihren schamanischen Reisen werden sie oft von ihrem Krafttier,
    manchmal sogar von mehreren, begleitet.
     
  3. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Eine Beschreibung fehlt aber :

    KEINE RELIGION

    Global / lokal immer wieder aufkommende Glaubensrichtung. Weltoffenen, tollerant und
    ALLEN Menschen und deren Meinung gegenüber neutral eingestellt.Versucht nicht zu
    missionieren oder gar zu bekehren, Angst zu machen oder dem Individuum Vorschriften
    aufzudrängen ( speziell Kindern ).
    Zur Zeit wohl einige 100 Mio. Anhänger, da nicht vereinsmässig organisiert ist die
    tatsächliche Ziffer evtl. höher anzusetzen. Glaube an Gott/göttliche Wesenheit(en)
    oder göttliche Energie, Liebe, Sinn des Lebens, Lebensauftrag / Vertrag stark verbreitet.
    Atheismus eher untergeordnete Strömung / Minderheit in diesem Zusammenhang.
    Stete Zunahme an Gläubigen, die den/einen göttlichen Funken in sich selbst sehen, sich als
    (gleich-) berechtigten (An-) Teil Gottes und nicht als Diener eines Herrn, Sohn eines
    übermächtigen Vaters oder Schaf des Schäfers bezeichnen.

    Alles Liebe
    Harry
     
  4. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Und nicht zu vergessen sind die Sekten.

    LG Tigermaus
     
  5. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Hast du das alles selbst geschrieben Blau? Oder irgendwo kopiert?
     
  6. Sat Naam

    Sat Naam Guest

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    Das sind lediglich *reformierte* Splittergruppen.
    Obwohl jede Religion in ihrem Beginn ebenfalls eine Sekte gewesen ist.
     
  7. Krabat

    Krabat Guest

    guten abend,

    schamanismus ist keine religion, tritt jedoch in unterschiedlichen glaubensrichtungen auf. da isser sehr flexibel, der alte schamane:clown:

    lg : krabat.
     
  8. Sitanka

    Sitanka Guest

    hallo schamanismus ist keine religion sondern ein heilsystem, aber macht nichts.

    ich bin heidin, das hast du leider nicht aufgeschrieben, aber macht nichts ;)
     
  9. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    Ja, doch die alle einzeln aufzuzählen ist eine Lebensaufgabe :D

    Ich habe es teils kopiert und teils zusammengebastelt aus verschiedenen Quellen im Internet. Sollte nur einen kleinen Einblick bieten, daher kein Anspruch auf Wissenschaftlichkeit.

    Guten Abend,

    Ich war mir erst auch nicht sicher ob es dazuzählt, aber dann kamen mit verschiedene Naturreligionen in den Sinn, die damit in Zusammenhang stehen könnten. Wie dem auch sei, jetzt stehts da :)

    Hallo Sitanka,

    "Heide" laut de.wiktionary.org:
    [1] Ungläubiger
    [2] Anhänger einer polytheistischen Religion (aus Sicht einiger Monotheisten)
    [3] biblisch: Nichtjude

    Ich fasse es als "Ungläubiger" auf, was unter keine Religion fällt. Ich hätte zwar gern noch mehr Punkte zur Wahl gestellt, aber Umfragen sind hier auf 10 Antwortmöglichkeiten begrenzt.

    liebe Grüße,
    Marco
     
  10. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

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    6.014
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    Ich dachte bei meiner Frage nicht an Wissenschaft, sondern an Urheberrechte ;)
     
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