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Religion und Spiritualität in der Familie

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von ichbinichbinich, 17. November 2006.

  1. ichbinichbinich

    ichbinichbinich Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2006
    Beiträge:
    718
    Ort:
    im schönsten Haus im Burgenland
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    erstmal ein hallo an alle, weil ich bin ziemlich neu hier:party02:
    ich würde gern eure meinung darüber erfahren.. weil ich bin an einem punkt der mit zurzeit großes kopfzerbrechen bereitet.
    folgendes:
    ich komme aus einer "spirituell aufgeschlossen ausgerichteten Familie" ohne dass wir in irgendeinen "club" dabei sind.
    meine eltern haben mich nicht taufen lassen, mit der begründung, dass wir (ihre kinder) uns als erwachsene unsere religionszugehörigkeit, falls wir danach dürsten, selber aussuchen sollen.
    ich hab mich durch die ""langausgabe"" des tibetischen totenbuches gewälzt, mich in den buddhismus "vergraben", über den islam gelesen.. und natürlich auch in der bibel herumgeschnuppert.
    dazwischen bekam ich zwei kinder welche nicht getauft wurden.
    ich glaub für mich an "gott, als eine allgegenwärtige liebevolle energie"
    ich glaub, dass es jesus gegeben hat ...
    aber nicht an die institution der katholischen kirche, wobei ich sagen muss, dass ich mit ihr als einziges wirkliche probleme habe, bzw. bekommen hatte,
    als ich mein erstes kind vor neun jahren...es unehelich bekam.
    ((o-ton des vaters-geh abtreiben, meine familie ist strengkatholisch, da gibt es keine unehelichen kinder))
    mein sohn weiß dass nicht, aber er hasst die kirche und will auch nicht in den reliunterricht (ich selber war damals freiwillig)
    jetzt hab ich ein 10 monate altes baby--und meine schwi in spe heult sich die augen aus und meint es ist ihr größter wunsch , dass sie getauft wird und hält das nicht aus.
    wie würdet ihr handeln???
    danke fürs durchlesen.
    das war die kurufassung.(meine engelskarten und ersoterikbücher versteck ich natürlich vor der schwima)
     
  2. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Hallo Namenlose,

    ICH würd das tun, was ICH gerade JETZT für richtig halte.
    Für mich sowieso, für meine Kinder, solange sie es nicht selbst tun können.

    Schade - mal so "zufällig" liegen lassen könntest du sie ja. Wer weiss, was sich ergibt ;-)

    Alles Liebe
    Ich bin Harry
     
  3. ichbinichbinich

    ichbinichbinich Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2006
    Beiträge:
    718
    Ort:
    im schönsten Haus im Burgenland
    danke für den tipp
    eigentlich bin ich auch der meinung, dass ich für meine kinder das machen sollte, was ich für am besten halte...
    nur weiß ich zurzeit nicht was ich für am besten halte.
    wenn sie ihren seelenfrieden solange nicht findet, solange ihr erstes und einziges enkerl nicht getauft ist, wird mir auch anders.
    nur leider hat sie mir bis heute keinen wirklich positiven, lichtvollen und für mich einsichtigen grund liefern können, warum ich das tun sollte.
    für mich ist das ein haufen scheinheiliger.
    und damit möcht ich niemanden auf den schlips treten.
    mein partner will sie auch taufen lassen.
    wenn ich die bücher liegen lasse, werd ich denen noch mehr suspekt.
    vielleicht such ich einfach noch einen positiven grund um sie taufen zu lassen.
    hab mir auch schon überlegt, mit einer puppe ein ritual zu machen, dass da was der pfarrer sagt, auf diese übergeht, statt auf mein kind und dass charkra danach sofort wieder öffne...
    und dann die puppe versenke.
    und meine angst ist auch die dass da unheilvolle verstrickungen entstehen durch das....
    hab auch nichts vom hellinger gefunden...
     
  4. ichbinichbinich

    ichbinichbinich Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2006
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    im schönsten Haus im Burgenland
    ao
    ich hab jetzt einfach mal beschlossen, eine mail an die internetseelsorge der kath kirche zu schicken#:banane:
    bin gespannt, ob was retourkommt
     
  5. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Hallo Namenlose,

    DA liegt ja wohl der Knackpunkt. Aus Liebe zu ihr tust du was gegen den Gewissen. Was passiert, wenn du nicht brav bist ?
    Welche Rolle hsst du in der Familie ?

    "Warum du das tun solltest " oder "warum das mit deinem Kind geschehen soll" ?

    Manche sind scheinheilig. Manche nicht.
    Was bist du ? Es ist nicht deins. So willst du ( zur Zeit ) nicht leben. Aber auch nirgends anecken. Das geht leider nicht.

    Ist das vielleicht der wirkliche Grund deiner Sorgen ? Partnerschaft.

    Denen ist deine Familie. Mangelt es da auch an Respekt ? Gegenseitig ?

    Die Verstrickung besteht bereits. Mit deinem Partner, den resultierenden Schwiegereltern und dem "Enkel" der Familie.
    Unheilvoll ? Derweilen scheint es schwierig, aber wo siehst du Unheil ?

    Alles Liebe
    Ich bin Harry
     
  6. ichbinichbinich

    ichbinichbinich Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
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    stimmt schon.
    ich hab jetzt an die internetseelsorge geschrieben und die ganze geschichte einmmal losgeschickt, weil ich nicht weiß wie, wo warum.
    mein partner ist sehr tolerant, würd mich nie zu was zwingen, überredet mich zu nichts, nur sitzt er zwischen zwei stühlen.
    (er hat mri mein letztes reiki seminar bezahlt und auf die kinder aufgepasst hehe)
    ich suche für mich etwas lichtvolles liebevolles in der katholischen kirche, da ich nun bemerkt habe, dass da noch eine ordentliche Rechnung zwischen mir und ihr über ist.(schwimu ausblend-ist ja doch nur ein symbol, für meinen eigenen konflikt)
    meine mutter hat gemeint, dass die schwi mu sich nicht mal nach dem Tod ihrer eigenen mutter,, die war extrem gäubig über sie "hinwegsetzen kann.. weil die schwimu meinte,,, und die oma war ja soo gläubig...(so auf jetzt kommts aus den grab und frisst uns alle auf..)

    genau, warums mit meinem Kind geschehen soll, dass ist mein knackpunkt,, sie ist die die getauft wird, nicht ich,
    und sie hat auch die zweite hälfte ihrer ursprungsfamilie...

    weißt du
    ich eck immer an
    und zwar gerne
    in der schule. damals
    im beruf
    bei medizinischen fragen
    .
    .
    .
    in meiner ursprungsfamilie ist anecken ein hobby.
    leitsatz: nur tote fische schwimmen mit dem strom...:party02:
    und jetzt muss ich wieder kämpfen,
    mich rechtfertigen
    ich werd müde.

    ich zolle ihnen absoluten respekt, würd mich nie in ihre angelegenheiten einmischen, auch wenn mir ihre art zu leben weniger bis gar nicht zusagt...
    ich schätze sie auch, weil ich sie für ehrliche aufrichtige hilfsbereite menschen halte
    leider nur aus einem anderen universum als meines.

    liebe grüße
    ich heißé astrid
     
  7. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Hallo Astrid,

    ich möchte dir Mut zusprechen.
    Bewunderung, dass du nicht tot sein willst, dich spüren willst.
    Dich nicht drängen, wenn es zu sehr eckt.

    Ich sehe einen Kampf als sinnvoll, wenn ich etwas gewinnen kann.
    Das kann auch ein Sieg über mich selbst sein ( eine Änderung, eine neue Sichtweise, ein Loslassen ..).

    Du gibst dir so viele Antworten selbst.

    Alles Liebe
    Harry
     
  8. pilger

    pilger Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2006
    Beiträge:
    159
    Ort:
    Wien 7
    hallo..!


    wenn ich dich richtig verstehe, bist du recht "offen" erzogen worden,
    was offenbar auch auf deinen partner zutrifft, da du betonst, er sei
    sehr tolerant und würde dich nie zu etwas überreden, was du nicht
    willst. trotzdem ist da ein sanfter druck, da du weisst, dass er es sich
    insgeheim wünscht.

    auf der anderen seite ist da die schwiegermami, für die eine religions-
    zugehörigkeit eures kindes wichtig ist, "weil man das halt so macht"
    und - überhaupt - was sollen die anderen sagen? es steckt auch
    der wunsch dahinter, "nicht aus der reihe zu tanzen". natürlich
    will man ja auch nur das beste, das ist ganz klar.

    du stehst in der mitte. hast schlechte erfahrungen gemacht mit
    kirche und dem ganzen drumherum. so einem heuchlerverein
    willst du dein kind nicht überlassen.

    ich meine, was du und dein mann an toleranz und - verzeih das
    altmodisch wort - "ehrfurcht vor dem anderen" euren kindern
    vermittelt, nicht indem ihr irgendwelche glaubenssätze loslässt,
    sondern indem ihr die "liebe lebt": besseres kann einem kind ja
    nicht passieren, genau dies von seinen eltern zu "lernen" -
    "lieben zu lernen", möchte ich sagen.

    in deinen texten war öfter die rede von der "liebe", vom "liebe-
    vollen" umgang, du würdest etwas "lichtvolles liebevolles" an
    der katholischen kirche suchen: ich würde sagen, du wirst es
    nur dann dort finden, wenn du die möglichkeit bekommst, deine
    bedenken offen und ehrlich auf den tisch zu legen. wie jesus
    sagt: die wahrheit wird euch frei machen". und ich finde, du
    solltest das ohne hemmungen mit deinem partner bei einem
    gespräch mit einem pfarrer oder priester tun.

    und natürlich nach dem motto: "lass uns die liebe leben!"



    mit meinen herzlichen segenswünschen,
    pilger

    ____________________________

    www.jesuiten.at
     
  9. ichbinichbinich

    ichbinichbinich Mitglied

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    13. November 2006
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    danke für die liebevollen antworten.:zauberer1

    ich hab mich gestern abend wie gesagt noch hingesetzt und einen ziemlich langen brief per mail an die internetseelsorge der diözese salzburg geschickt.
    habe damit meinem ganzen zorn, der einfach da ist luft gelassen und bin schon mal gespannt, ob ich eine antwort erhalte.
    usprünglich war meine idee, dass das kind von der kirche einen segen bekommt, dass wär zB kein problem für mich.
    nur wollen das die verwandten nicht, warum auch immer.
    auch hab ich mich schon darauf eingelassen, das kind in den reli-unterricht zu schicken, und dann kann sie sich vor der kommunion immer noch taufen lassen, wenn sie es möchte...
    aber anscheinend ist das nicht genug.
    am liebsten würd ich auf die ganze sache pfeifen, aber dafür sind mir sein partner und seine familie doch zu wichtig

    lg
     
  10. ichbinichbinich

    ichbinichbinich Mitglied

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    habe, falls es jemanden interressiert, sehr schnell eine antwort erhalten.
    eine sehr freundliche mail:
    der auszug (hatte natürlich mehr fragen als nur die kindstaufe:
    Die Taufe geht zurück auf einen direkten Auftrag Jesu nachzulesen im Matthäus 28,19. Dort sind drei Schritte vorgesehen: macht die Menschen zu meinen Jüngern: d.h. bringt sie dazu, mich zu lieben; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl.Geistes: d.h. gliedert sie ein in die Gemeinschaft derer, die mich lieben. Und: lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe: d.h. vermittelt ihnen die Normen für ein Leben nach Gottes Vorstellung. Der Dreischritt: Bekehrung - Taufe - Leben ist im Prinzip nur bei Erwachsenen möglich. Wenn schon zur Apostelzeit Kinder getauft wurden, dann nur, wenn die ganze Familie sich bekehrt hat und damit die Gewähr gegeben hat, dass im Laufe des Älterwerdens die Kinder auch zu Jüngern werden, die nach den Regeln Gottes leben. Kinder können also sinnvoll nur getauft werden im Hinblick auf den Glauben der Eltern. Die Kindertaufe ist ein Vorschussvertrauen der Kirche in die Eltern, dass diese zur gegebenen Zeit auch dafür sorgen werden, dass aus dem Getauften auch ein Christ wird. Soweit einmal Grundsätzliches zur Kindertaufe. Es beantwortet Ihre Frage, ob Kindertaufen ursprünglich schon vorgesehen waren.

    da ist dann eigentlich keine frage mehr offen für mich
    werds der oma von meinem mäuschen zeigen....:kuss1:
     
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