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Religion & Moral oder Ethik durch Rückbindung?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Amant, 6. Februar 2015.

  1. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
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    "You dont need religion to have morals ( ethics) if you can´t determine right from wrong then you lack empathy not religion."

    Ein Kommentar darunter: "Morals are usually what people try to hold to others. Ethics are held to the self." [AM]

    Zitat aus dem Netz (leider ohne Bild dabei + ohne Verlinkmöglichkeit).

    Wie seht Ihr das? Spannende Diskussion wünsche. :- )
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2015
    Anevay gefällt das.
  2. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
    Man müßte sich an der Stelle fragen
    was der Ausspruch:
    "denn sie wissen nicht was sie tun"
    wirklich bedeutet,
    bzw auch warum "sie etwas tun, von dem sie nicht wissen, warum sie es tun"
     
  3. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
    und dann mal in diesem kontext gesehen

    schließt sich Strafe, komplett aus
    denn nur ein eiskaltes herz
    wollte sowas bestraft sehen

    das hat etwas mit Logos zu tun
     
  4. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
    Vielleicht erst einmal im Kontext der Frage bleiben, ist Religion mit seinen - so wie sie sich heute zeigt - moralischen Anforderungen an sich und vor allem an andere das Mittel der Wahl im Sinne einer Gemeinschaftlichkeit und achtender, wertschätzender Gesellschaftsstrukturen oder liegt der Schwerpunkt auf etwas anderem, um es funktionieren lassen zu können (siehe Zitat oder Ethik durch Rückbindung)?

    Btw. ist Religion in einer extrem praktizierten Form vielleicht sogar eher hinderlich?

    Ich unterscheide an diesem Punkt bewusst in Religion und Rückbindung.
     
  5. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.505
    Was verstehst Du unter Rückbindung, Amant?
     
  6. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
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    Nordrhein-Westfalen
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    Zunächst würde ich mich erst fragen, was Religion eigentlich ist, ohne diverse Meinungen anderer zu Rate zu ziehen. Denn was einzelne Personen oder Gruppen aus Religion machen, kann einem ganz anderen Gesichtspunkt unterstehen.
     
  7. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
    Habe mal etwas rausgesucht, was es imho ganz gut trifft, ohne jetzt meterweise zu schreiben.

    "Etymologie des Begriffs ist nicht mit Sicherheit geklärt. religare bedeutet im Lateinischen "anbinden, zurückbinden" und auch "festhalten, an etwas festmachen". Der Begriff religio ist kein Terminus altrömischer Religion. Die frühesten Belege finden sich vielmehr erst in den Komödien des Plautus (ca. 250-184 v. Chr.) und in den politischen Reden des Cato (234-149 v. Chr.).

    Mögliche ursprüngliche Bedeutungen von "Religion" sind demnach "frommes Bedenken" oder die "Rückbindung" an einen von Gläubigen an- bzw. wahrgenommenen universellen göttlichen Ursprung oder an sonstiges Höheres. "



    "Als Religion wird oftmals ein in größeren Bevölkerungsgruppen verankertes System von Vorstellungen über die Existenz von Gegebenheiten jenseits des sinnlich Erfahrbaren bezeichnet.

    Diese in langen Traditionen entstandene Welterklärung bzw. Anleitung zur Lebensbewältigung wird in der westlichen Welt aufgrund christlicher Traditionen häufig mit der Kurzformel "Glaube" zusammengefasst. Hierbei handelt es sich um den zumeist institutionalisierten und organisierten Glauben an eine oder mehrere persönliche oder auch unpersönliche transzendente Wesenheiten (z. B. eine Gottheit, Geister und Ahnen) und/oder Prinzipien (z. B. Dao, Dhamma) und/oder andere Vorstellungen, wie z. B. Nirvana und Jenseits. "

    Religion, Rückbindung, Geistiges Forum

    @ Solis: Ich bin interessiert an einer Diskussion, nicht daran, Meinungen anderer zu Rate zu ziehen, um einen eigenen Standpunkt zu finden oder zu zementieren. Ein Diskussionsforum, dient doch dazu, schauen und abgleichen zu können, wo der andere, das Gegenüber steht oder fliesst, um ggf. in Interaktion gehen zu können. ;-)
     
  8. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.505
    Hi amant,

    danke dir.

    Ich sehe es so wie in den Zitaten. Ich muss aus mir selbst heraus eine Ethik empfinden, slebst Werturteile hervorbringen, sonst bin ich nur Sklawin einer Vorgabe die sonstwoher kommen und von sonstwem interpretiert wurde.

    Für mich kann ich auch entsprechend zuordnen: Moral, als etwas von Außen auferlegtes. Ethik als etwas von Innen gewachsenes.

    Religion vertritt das Außen, also gibt Moralisches vor.

    Insofern ist das relegio = Rückanbindung an ??? falsch. Laut vielen Definitionen des Wortes Religion halte ich dieses hier: "ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.", für angemessen.

    Lg
    Any
     
  9. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Ich habe in der Möglichkeitsform geschrieben, nicht in der Wirklichkeitsform.
     
  10. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.088
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    Hi Any,

    ja, das verstehe ich. Aber dann ist der Unterschied, den ich mittels der Zitate deutlich machen wollte, nicht so recht aufgefallen. Denn bei Rückanbindung, so wie ich sie verstehe und erlebe, geht es eben genau nicht darum, wer von den anderen Menschen Dir etwas in die Suppe interpretiert, nach der Du Dich nun richten solltest. ;- )

    Allerdings ist es dennoch kein rein innerer menschlicher Prozess.

    Oder so:

    "Als Religion wird oftmals ein in größeren Bevölkerungsgruppen verankertes System von Vorstellungen über die Existenz von Gegebenheiten jenseits des sinnlich Erfahrbaren bezeichnet."

    DAS ist die Theorie.


    "die "Rückbindung" an einen vom Individuum an- bzw. wahrgenommenen universellen göttlichen Ursprung oder an sonstiges Höheres. "

    DAS ist die Praxis.

    Und jetzt könnte man darüber sprechen, was ein solches Indiviuum ausmacht, ob es überhaupt noch individuell anzusehen ist und wie diese Zustände erreicht werden oder initiiert dann geschehen.


    Das ist ein rein menschlicher Prozess?

    @ Solis: Sag´mir doch einfach, was Du mir oder zur Sache mitteilen möchtest. :)

    Die Frage nach dem warum und den anderen. Wie lautet die Antwort?
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2015
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