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Religiöse Kritikfähigkeit

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von lazpel, 18. Juli 2005.

?

Darf man meine Religion oder meinen Glauben kritisieren?

  1. Nein, Kritik erachte ich als unzulässig.

    2 Stimme(n)
    2,6%
  2. Nein, nur durch Menschen, die meinen Glauben teilen

    3 Stimme(n)
    3,9%
  3. Ja, aber ich argumentiere stets gegen Kritik, da mein Glaube die Wahrheit ist

    4 Stimme(n)
    5,2%
  4. Ja, aber ich ignoriere jede Kritik

    2 Stimme(n)
    2,6%
  5. Ja, und ich setze mich mit der Kritik auseinander

    66 Stimme(n)
    85,7%
  1. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Werbung:
    Hallo,

    diese Umfrage soll klären, wie kritikfähig die religiöse orientierten Menschen in diesem Forum sind.

    Die Frage, die sich stellt, lautet:

    Darf man meine Religion oder meinen Glauben kritisieren?

    Dazu bieten sich folgende Punkte an:

    - Nein, Kritik erachte ich als unzulässig.
    - Nein, nur durch Menschen, die meinen Glauben teilen
    - Ja, aber ich argumentiere stets gegen Kritik, da mein Glaube die Wahrheit ist
    - Ja, aber ich ignoriere jede Kritik
    - Ja, und ich setze mich mit der Kritik auseinander

    Ich würde mich über eine rege Teilnahme freuen :) Dieser Thread soll gleichermaßen zur Diskussion des Themas dienen.

    Gruß,
    lazpel
     
    muka gefällt das.
  2. Floh

    Floh Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2002
    Beiträge:
    254
    Ort:
    fledermausland
    ich dulde keine anderen götter neben mir! :D sorry

    ich würd sagen, da ich noch nicht fertig mit meinem weltbild bin, nehme ich gerne kritik an und schau dann ob was dran ist oder nicht.. :)
     
  3. Queerkopf

    Queerkopf Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2005
    Beiträge:
    538
    Hallo

    nach meinen komentaren zuurteilen gibt es einige leute die es gar nicht vertragen wenn da kritik oder zweifel kommen. ich hätte gerne so zwei rote Punkte statt dem Grünen, nur leider gleicht sich der protest und die Zustimmung immer wieder aus, was mich eigentlich freut und doch stört.

    cya
     
  4. Chrisael

    Chrisael Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2005
    Beiträge:
    1.174
    Ich glaube Religeon lebt auch durch Kritik.
     
  5. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
    D
    Religion ist Kritik an der Welt.

    Religion ist streben nach einem Ideal, nicht nach einem Idol.

    Aus manchen Sichtweisen, wird das Ideal zum Idol und ist somit fragwürdig.

    Ja, ich habe kein Problem mit Kritik an meiner Religion. Mein Wissen sitzt tief. Um an ihm zu Rütteln muss schon ein mächtiger Sturm kommen.

    Grüßle
    Muka
     
  6. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2005
    Beiträge:
    4.103
    Ort:
    Abyss
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    Selbstverständlich.
    Denken heisst zum Teufel beten.
    Deshalb ist jeder Kritiker verflucht und soll für immer büssen.
    :banane:
     
  7. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo

    Erschreckt stelle ich in letzter Zeit fest, dass sich hier im Forum etliche Sai Baba- und Ron Hubbard-Fanatiker (Scientology) breit machen, die offenbar nicht die geringste Kritikfähigkeit besitzen. Jeder Einwand, der ihre fanatische Sicht der Dinge in Frage stellen könnte, wird sofort als Nestbeschmutzung beiseite geschoben. Ausserdem besitzen sie meist nicht die geringste Bereitschaft, sich einmal die Argumente der Gegenseite anzusehen. Stattdessen beten sie immer und immer wieder, ihre einmal gelernten Ansichten herunter, selbst wenn man sie darauf hinweist, dass z.B. ein Lügner wie Ron Hubbard sich immer wieder durch grobe Unwahrheiten hervorgetan hat. Mir ist dabei auch die grosse Sympathie einiger Ron Hubbard Sympathisanten zu rechtsradikalen Verschwörungstheorien aufgefallen.

    Unterhält man sich einmal etwas intensiver mit einigen dieser Leute, so hat man sehr schnell das Gefühl, dass sie scheinbar kein besonders ausgeprägtes Bewusstsein besitzen. Ich stelle jedenfalls in der Regel, eine erschreckende Unwissenheit fest. Und da ihnen dieses Bewusstsein offenbar fehlt, wenden sie sich an irgendeine Sekte, die ihnen verspricht, sie von ihren Sorgen zu befreien. Ich habe das Gefühl, die Leute brauchen einen Guru, der sie wie ein Papi an die Hand nimmt und sie durch das Leben führt. Der ihnen sagt, was sie zu tun, zu sagen und zu denken haben. Jedenfalls zeigen sie in der Regel wenig Anzeichen, ihren eignen Kopf zu benutzen.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  8. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo,

    eigentlich sollte es eine Umfrage werden. Dummerweise ist der Strom ausgefallen, als ich die Umfrage einbauen wollte.. Ich habe darum gebeten, die Umfrage nachträglich einzubauen, falls es nicht zu aufwändig ist.. und ich bitte Euch dann, nochmal abzustimmen, falls die Umfrage eingerichtet wird :)

    Bis dahin kann die Diskussion natürlich weitergehen.

    Danke für das Verständnis.

    Gruß,
    lazpel
     
  9. Namo

    Namo Guest

    Kritik ist die Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung, des Unterscheidens. Kritikfähigkeit ist demnach eine Fähigkeit die Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung, des Unterscheidens, zu leisten. Wenn jemand denkt, daß eine demoskopische Meinungsumfrage mächtiger sein soll, als die Fähigkeit die Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung, des Unterscheidens, glaubt daran, das Wahrheit durch Demokratie bestimmbar sein soll. Erbärmlich.

    Die Prämisse, das Religion grundsätzlich als ein Besitz ('meine') o.ä. gesehen wird, ist eine politische Anmaßung ohne Begründung und ohne Beweis, denn niemand kann das Bewußtsein eines Anderen wissen. Genauso schlecht könnte man Menschen die in der Jüdischen Kultur zuhause sind kritisieren, und das zeigt, daß der Umfrager nicht unterscheiden kann zwischen dem Menschen und Fakten.

    Zitat: "diese Umfrage soll klären, wie kritikfähig die religiöse orientierten Menschen in diesem Forum sind."

    Genau. Es geht gegen dieser Umfrage darum Menschen zu kritisieren und nicht Fakten.

    "Kabîr, I have seen a person, who is as shiny as washed wax.
    He seems very clever and very virtuous, but in reality, he is without understanding, and corrupt."
    (Kabir)

    Namo
     
  10. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
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    Hallo Namo,

    Es geht darum, die Fähigkeit zu ermitteln, ob die religiösen Menschen dieses Forums dazu in der Lage sind, Kritik an der eigenen Lehre anzunehmen, abzulehnen oder zu ignorieren.

    Ich hoffe, das Mißverständnis Deinerseits damit aufgeklärt zu haben.

    Es kommt bei Religion einzig und allein darauf an, wie sie gelebt wird. Nicht, was die Dogmen und Worte schreiben, sondern das, was daraus gemacht wird. Der Mensch ist unweigerlich mit der Lehre verbunden.

    Nein, es geht darum, herauszufinden, ob Kritik bei der Mehrzahl der Forumsleser an der eigenen Religion abgelehnt, geduldet oder bejaht wird.

    Kabir ist aus meiner Sicht eine gespaltene Persönlichkeit. Einerseits ist er ein Skeptiker, zweifelt die Kasten-Lehre an z. B., andererseits ist er offensichtlich ein Fanatiker, der Kritik an seinem Gott und an seinen Worten nicht zulässt.

    Gruß,
    lazpel
     
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