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Religiös motivierte "Menschlichkeit" reicht nicht mehr

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von nasruddin, 10. Juli 2012.

  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Im Dialog mit Religiösen Menschen ( quer durch alle Religionen ) stelle ich immer wieder fest, dass manche Menschen nur aufgrung ihrer Religiösen Zugehörigkeit und der daraus resultierenden traditionellen, moralischen oder gewohnheitsmässigen "Pflicht(-en)" es notwendig sei, sich der Menschlichkeit zuzuwenden und danach zu handeln.

    Das der vorangegangene Satz ein bissel Kopflastig ist, möchte ich es mit einem Beispiel, welches auf unsere Kultur zurechtgeschnitten ist, aufzeigen.

    Der Beispielhafte Christ wird sich, gemäss seinem Vorbilde von Jesus, sich der Nächstenliebe verpflichtet fühlen und demgemäss verhalten.

    Das ist doch schon recht verständlich und wird wohl von jedem Christen bejaht.

    Aber. Reicht diese Bejahung einfach aus?

    Denn die "Christliche Nächstenliebe" macht bereits etwas klar.
    Für den Christen ist es klar, dass der Christlichen Nächstenliebe keine andere Nächstenliebe nahe kommen könnte.

    Diese Art der selbstgefälligen und vor allem selbstgerechten Nächstenliebe habe ich während meines Studiums am eigenen Leibe erleben dürfen.

    Voreingenommenheit, Misstrauen , Ausgrenzung und offene und versteckte Rassistische Äusserungen bis zur bewussten des Türzuschlagens vor dem Gesicht ...
    Mobbing ist ein leichter Ausdruck dieser besonderen Christlichen Nächstenliebe.

    Dies insbesondere durch DIE CHRISTEN selbst mit Vorliebe an andersartigen und Nicht-Christen ausgeführt.

    Es soll keine Anklage an den Christen sein.
    Dasselbe konnte ich durch meine Gesinnungshaltung, dass alle Wesen ein Spiegel Gottes sind, auch an den Muslimen, Juden und auch an einigen Hindus und anderen weiteren Sektenmitgliedern erfahren.

    Ich stelle Heute fest, dass die Religionen in ihrer Funktion, die Gemeinschaften als Identifizierende und Kulturell zusammenkittende Kraft, inzwischen versagen.

    Die in uns durch Gott gesetzte Aufgabe zur Menschlichkeit und Brüderlichkeit steht über der religiösen Verplichtung sich Menschlich verhalten zu müssen.

    Es ist Zeit zu erkennen, dass die Moral, die Ethik und das Gemeinwohl nicht mehr durch die Religion, sondern nunmehr durch bewusste Arbeit an sich und an der Gemeinschaft mithilfe von ethisch-philosophischen Erkenntnissen gewährleistet werden kann.

    Was denkt ihr dazu?
    Bin ich zu Religions-Kritisch eingestellt?
     
  2. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.285
    naja, ich kenne nicht in allen Religionen genug Menschen um das zu unterstreichen, aber bei mir ist das nicht der Fall.
    Religions-Kritisch eingestellt zu sein ist menschlich verständlich wenn man betrachtet was Religion anrichten kann bei Fanatikern, aber GottseiDank gibt es viele wirklich gläubige die einfach Jesus lieben und sich aus Liebe verändern lassen.
     
  3. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Meiner Erfahrung nach spricht das Zitat gleich einen ganzen Themenkomplex an, weshalb es nicht einfach ist, in wenigen Sätzen zu antworten.
    In uns ist ein Bedürfnis nach einem Halt fest verankert; was der Einzelne daraus macht, ist eine andere Sache. Manche halten sich an Religionen fest, damit sie etwas haben, das ihnen einen Halt und eine Ordnung gibt, aus dem sie heraus ihr Leben meistern können und ihr Gewissen nicht belasten.
    Solches zu erkennen, halte ich für einen sehr wichtigen Aspekt, um Menschen verstehen zu können.
     
  4. Behind me

    Behind me Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Mai 2012
    Beiträge:
    11.484
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    aufgrund der Trennung vom Paradies benötigt der mensch den Strohhalm,den er erzeugt um damit wie mit einer Krücke sich zurückzuschleppen.Den Strohhalm sucht jeder irgendwo individuell.Der Tod wird als Schnitter bezeichnet und nimmt den Strohalm bzw. mäht die ganze Wiese.
     
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